168h
Ich stehe am Postkasten und höre ein Geräusch, ich bilde mir ein es war ein maunzen von Malia, zucke zusammen, bekomme Gänsehaut dreh mich um. Es war nur die quietschende Tür des Gasthauses.
Hab mir ein Puzzle gekauft, um mich abzulenken. funktioniert einigermaßen.
Ich habe eine Wunde der letzten Tage schlecht abgeklebt, und haute beim Arbeiten ständig aufgerissen. Immer wieder ist die Hose angeklebt und wenn ich mich bewegt habe, hab ich sie aufgerissen. Das hat mir in gewisser Weise den Tag gerettet. Zum Glück sind meine Arbeitsklamotten normalerweise schwarz, da fällt auch nichts auf. trotzdem darf ich nicht nachlässig werden.
Meine Wut und mein Hass gegen Menschen steigt immer mehr.
Hat man einen Hund wird man oft behandelt wie ein Aussätziger. Ist der Hund noch dazu auch wirklich Hund (lässt sich nicht von jedem anfassen, reagiert auf Provokation,will nicht mit anderen Hunden spielen...) hat man kaum eine Chance. Oft noch nichtmal unter anderen Hundebesitzern.
Man wird einfach angepöbelt, beschimpft, belehrt, unangenehm angesprochen wenn man bloß die Straße lang läuft. Man darf viele öffentliche Gebäude nicht betreten, und da rede ich nicht von Lebensmittelläden (da kann ich es auch absolut nachvollziehen) wo wenigstens ein Haken vor der Tür ist wo man den Hund anbinden kann, sondern von Kundencenter, etc.
Heute wurde mein Hund von einem Jugen provoziert, vermutlich nicht absichtlich aber das tut nichts zur Sache. Sie bellt. Wir fliegen raus. Keiner kommt auf die Idee dem Kind zu sagen wie man sich einem Hund gegenüber verhält.
Ich seh es nicht ein.
In unserer Gesellschaft sind nur Hunde die nicht bellen, nicht ziehen, nichts anpinkeln, nirgends hinkacken, keine Wiesen und Felder betreten, sich von jedem anfassen lassen und süß aussehen gute Hunde.
Anstatt der Gesellschaft zu vermitteln wie man sich Tieren gegenüber verhält werden Tiere gezwungen sich so zu verhalten wie die Gesellschaft es gerne hätte.
Das wir Menschen ohne der Hilfe von Tieren aber in der Evolution noch VIEL weiter hinten stecken würden interessiert keinen.
Ach ja, und wer einen Hund hat lebt am besten direkt unter der Brücke, denn einen Vermierter zu finden, der Hunde akzeptiert ist schwierig.
Aber wehe der Hund pinkelt unter die Brücke, dann sllte man sich doch besser aus der Stadt verpissen, Hunde gehören ja auch nicht in die Stadt. hunde gehören aufs Land. Aber wehe der Hund kackt in eine Wiese, oder läuft ohne Leine, und mit einem Hund durch den Wald zu gehen geht doch gar nicht! Der könnte das Wild aufscheuchen.
Aber für Mountainbiker werden Trails auf den Wildwechsel-Wegen gebaut.
Alles klar.
Leckt mich doch.
Mein Hund muss sich nicht von jedem anfassen lassen, denn KEINER hat sie ohne zu fragen anzufassen. Mein Hund darf auf Provokation reagieren, und sie muss auch mit keinem fremden Hund spielen oder freundlich an der Leine beschnuppern. Es reicht mir vollkommen wenn sie an der Leine einfach an fremden Hunden vorbeiläuft und diese ignoriert oder einen Bogen darum macht.
Dieses Thema regt mich furchtbar auf. (wie man vielleicht merkt)
Ich muste das mal kurz raus lassen um mich zu beruhigen. Sorry, not sorry.
Ps. nein ich verlange nicht, dass jeder Hunde mag. Aber ich verlange, dass man Hunde Hunde sein lässt, das sowohl Besitzer Verantwortung übernehmen, als auch Menschen die Hunde nicht mögen einfach die Klappe halten. Ich verlange Respekt gegenüber der Natur und den Tieren (und anderen Menschen gegenüber auch).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen