Ich habe tatsächlich eine 4. Wie auch schon bei der letzten Prüfung, die ja auch bei dem Professor war, gerade noch. Ganz an der Grenze.
Aber das genügt. Genügend. Mein Wissen war genügend.
Aber ich genüge nicht. Ich bin nicht genügend.
Ich kann mich darüber auch gerade gar nicht freuen. Ich bin auch nicht traurig deswegen, es hat gerade wahnsinnige überwindeung gekostet nachzusehen, aber jetzt ist es mir völlig egal.
Was mich im Moment viel mehr beschäftigt ist der Kinoabend heute.
Ich war noch nie in diesem Kino. Was mir schon mal sehr zu schaffen macht. Ich hasse es in neuen Umgebungen zu sein. Ich hasse es nicht zu wissen, wie es dort aussieht, wo die Toiletten sind, was für Menü-Angebote es gibt, etc.
Ich fühle mich eigentlich nicht in der Lage da heute hinzugehen, aber ich trau mich auch nicht mehr abzusagen.
Das nächste größere Problem das ich damit habe sind die Kilokalorien.
Am liebsten würde ich einfach nur ne Coke-zero kaufen und fertig, aber normale Menschen essen doch Popcorn im Kino. Ich will nicht sofort wieder als gestört rausstechen. Aber ich weiß nicht wie viel Gramm in so ner Tüte sind, und wieviel kcal die haben. Ich würde mal von einem Duchschnittswert von 420kcal/100g ausgehen. Das sind UNMENGEN. Das darf ich doch nicht abends noch in mich reinstopfen. Oder?
Die Bekannte von mir ist auch noch Psychologin. Ich mein, klar weiß die, dass ich nicht ganz helle im Oberstübchen bin. Das ist ja unschwer zu erkennen. Aber ich muss ihr doch nicht gleich das ganze Ausmaß vorführen.
Ach shit. Warum hab ich bloß zugeasagt.
Jetzt hab ich den Salat.
Oder eher nicht.
Wäre schön wenn man im Kino mal Salat essen könnte während dem Film anstatt Popcorn. Würde einiges erleichtern.
Ich hab vorsichtshalber bisher mal etwas gespart und nur 400kcal in mir. In der Hoffnung ich lenke mich, bis sie mich um 17.30 holt genug ab, damit es dabei auch bleibt, dann könnten die Popcorn, falls ich welche kaufe nicht allzuviel schaden anrichten. Aber was wenn doch?
Vielleicht schlägt sie auch vor, sich welche zu teilen, dann könnte ich ev. alles ein bisschen überspielen und nur ganz wenig davon essen.
Ich war heute endlich bei einem neuen "Tiefstgewicht" der letzten 2 Jahre und das will ich nicht morgen schon wieder verlieren. Nun würden nur noch 600g bis zu meinem 1. Zwischenziel, bzw. 2,6kg bis zu meinem 1. größeren Ziel fehlen. Und 'nur' noch 5,6kg bis zu meinem Endziel. Es rückt GANZ L A N G S A M in greifbare Nähe.
Übrigens gibt es einen neuen Eintrag in meiner Bücherliste. Und diesmal handelt es sich um ein Buch das ich schon sehr oft gelesen habe. Was eine Besonderheit ist, da ich normalerweise jedes Buch nur einmal lese.
Es ist mein absolutes Lieblingsbuch, meiner absoluten Lieblingsautorin.
Ich kann es euch nur ans Herz legen eines ihrer Bücher zu lesen. Es gilt aber etwas Vorsicht, da die Bücher sehr stark triggern könnten.
Alles Liebe an euch
Freitag, 30. Juni 2017
Donnerstag, 29. Juni 2017
Was für ein Tag
Heute ist viel passiert.
Wirklich viel.
Nein, erwartet nichts aufregendes. Für einen "normalen" Menschen wahrscheinlich ein ziemlich unspektakulärer Tag.
Für mich nicht.
Ich habe gerade eigentlich keine Lust es aufzuschreiben, bis vor ein paar Minuten war ich auch noch viel zu aufgeregt und gut gelaunt. Hat sich radikal geändert.
Um alles zu 'verdauen' schreib ich es jetzt doch auf. In der Hoffnung, dass ich mich danach einfach hinlegen und schlafen kann.
Also zuerst habe ich 'verschlafen', wenn man das so nennen kann. Bin gestern 'schon' gegen halb 2 eingeschlafen und dachte, dass ich dann heute auch früher aufstehe und lernen werde. Dem war nicht so, denn im Gegenteil, ich bin erst um 11 wach geworden. Aber gut. Bis 12 rumgetrödelt und um halb 1 wollte ich dann Einkaufen fahren. In die Stadt, da ich mich zur Zeit nicht mehr in den 'Dorfladen' traue, weil gestern ein Produkt von der, die hinter mir an der Kasse stand zu meinen Sachen gefallen ist, ich das aber nicht gesehen hab und die Kassiererin es eingescannt hatte. Als ich sagte, dass das nicht mehr zu mir gehört, war sie total genervt, was für mich wirklich schlimm ist. Es tat mir furchtbar leid, und nun trau ich mich da auch nicht mehr hin.
Ja, auf dem Weg zur Straßenbahn fuhr gerade mein Nachbar mit dem Auto los (der dem ich gestern Geld geborgt hatte) und meinte ich solle einsteigen und mitfahren, er fährt in die Stadt. Na gut, also ich eingestiegen und mitgefahren, etwas Smalltalk geführt und gut war. Bis er das erste Mal auf meinen Arm starrte. Oke, ja, kann ich verstehen. Aber, ab da war die Auofahrt Hölle. Denn ab da STARRTE er bei jeder Möglichkeit drauf. Nicht mal unauffällig oder so. Gesagt hat er aber nichts. Ich war wirklich froh als ich aussteigen konnte, und musste mich zusammenreißen um nicht loszusprinnten, sondern in halbwegs normalem Tempo schnellstmöglich zu verschwinden.
Da sich bis heute keiner von meinen Kursleuten für das heutige Training angemeldet hat, hab ich es abgesagt und bin dann alleine in den Verein um wenigstens paar Sachen noch für die Prüfung vorzubereiten.
Um 19.00 Uhr kamen dann mein Taekwondo-Trainer und mein Trainingspartner in den Hundeverein. Wir hatten für heute das Zusatztraining ausgemacht, das mir mein Trainer schenkte, weil ich ja so oft gefehlt hatte. Das lief echt super.
Danach setzten wir uns noch ins Vereinsheim, hatten noch etwas getrunken und gequatscht. Es war wirklich sehr lustig und nett.
Sie brachten mich noch nach Hause und ich war ..."auf Wolke 7", weil ich 'so sozial' war. Es tat einfach gut, mal wieder mit Leuten zu quatschen. Kann mich nicht daran erinnern, wann das das letzte Mal stattgefunden hat.
Soweit so gut.
Zuhause, las ich dann eine What'sApp von einer Bekannten, die mich fragte, ob ich morgen mit ihr ins Kino gehen würde.
Erste Reaktion PANIK.
Meine beste Freundin, mit der ich da gerade geskypt hatte überredete mich zuzusagen.
Immer noch ganz okay.
Tja und dann, guck ich meine Mails an und...
Die Prüfungsergebnisse vom Dienstag sind da.
Ich öffne die Mail und das erste was da steht: Die Prüfungen sind nicht gut ausgefallen.
Und schon hab ich die Mail wieder geschlossen.
PANIK!!!
Meine Hoffnung ist im Arsch, sorry für den Ausdruck.
Ich trau mich nicht nachzuschauen. Ich trau mich einfach nicht. Ich will es gar nicht wissen. Der Satz hat mir schon wieder gereicht.
Davon abgesehen, dass Prüfungen bei dem Professor noch nie gut ausgefallen sind.
Nun hock ich da, und weiß nicht was ich machen soll.
Wenn ich nun nachschaue und es ist negativ, dann war's das. Dann falle ich. Dann weiß ich nicht wie ich die nächsten 1,5 Wochen noch überstehen soll. Dann gibt es keinen Grund mehr(weiter zu leben) irgendetwas zu tun.
Wenn es aber positiv ist würde ich mich natürlich freuen, gleichzeitig wäre da aber ein riiiiesen Druck, weil ich dann keinen richtigen Grund mehr habe mein Studium zu schmeißen. Weil ich dann weitermachen MUSS. Weil ich keinen nennenswerten Grund habe um sterben zu wollen. Weil ich weiterkämpfen muss und mich nicht einfach fallen lassen kann.
Wenn ich aber nicht nachschaue werde ich nicht schlafen können. Wie soll ich schlafen, wenn ich weiß, dass nur einen Klick entfernt 'meine Zukunft' geschrieben steht.
Es wird niemand verstehen, das ist mir schon klar. Aber beides sind für mich im Moment keine Optionen. Ich weiß nicht was besser ist.
Ich werde nun versuchen mich mit einem Hörbuch oder einer Serie oder(mit der Klinge, Tabletten) keine Ahnung mit was zu betäuben und einzuschlafen.
Aber auch wenn ich es schaffe einzuschlafen, ich werde morgen wieder aufwachen(auch wenn ich das gar nicht will) und stehe vor dem selben Problem wie heute.
Ich bin restlos überfordert.
RESTLOS ÜBERFORDERT
Wirklich viel.
Nein, erwartet nichts aufregendes. Für einen "normalen" Menschen wahrscheinlich ein ziemlich unspektakulärer Tag.
Für mich nicht.
Ich habe gerade eigentlich keine Lust es aufzuschreiben, bis vor ein paar Minuten war ich auch noch viel zu aufgeregt und gut gelaunt. Hat sich radikal geändert.
Um alles zu 'verdauen' schreib ich es jetzt doch auf. In der Hoffnung, dass ich mich danach einfach hinlegen und schlafen kann.
Also zuerst habe ich 'verschlafen', wenn man das so nennen kann. Bin gestern 'schon' gegen halb 2 eingeschlafen und dachte, dass ich dann heute auch früher aufstehe und lernen werde. Dem war nicht so, denn im Gegenteil, ich bin erst um 11 wach geworden. Aber gut. Bis 12 rumgetrödelt und um halb 1 wollte ich dann Einkaufen fahren. In die Stadt, da ich mich zur Zeit nicht mehr in den 'Dorfladen' traue, weil gestern ein Produkt von der, die hinter mir an der Kasse stand zu meinen Sachen gefallen ist, ich das aber nicht gesehen hab und die Kassiererin es eingescannt hatte. Als ich sagte, dass das nicht mehr zu mir gehört, war sie total genervt, was für mich wirklich schlimm ist. Es tat mir furchtbar leid, und nun trau ich mich da auch nicht mehr hin.
Ja, auf dem Weg zur Straßenbahn fuhr gerade mein Nachbar mit dem Auto los (der dem ich gestern Geld geborgt hatte) und meinte ich solle einsteigen und mitfahren, er fährt in die Stadt. Na gut, also ich eingestiegen und mitgefahren, etwas Smalltalk geführt und gut war. Bis er das erste Mal auf meinen Arm starrte. Oke, ja, kann ich verstehen. Aber, ab da war die Auofahrt Hölle. Denn ab da STARRTE er bei jeder Möglichkeit drauf. Nicht mal unauffällig oder so. Gesagt hat er aber nichts. Ich war wirklich froh als ich aussteigen konnte, und musste mich zusammenreißen um nicht loszusprinnten, sondern in halbwegs normalem Tempo schnellstmöglich zu verschwinden.
Da sich bis heute keiner von meinen Kursleuten für das heutige Training angemeldet hat, hab ich es abgesagt und bin dann alleine in den Verein um wenigstens paar Sachen noch für die Prüfung vorzubereiten.
Um 19.00 Uhr kamen dann mein Taekwondo-Trainer und mein Trainingspartner in den Hundeverein. Wir hatten für heute das Zusatztraining ausgemacht, das mir mein Trainer schenkte, weil ich ja so oft gefehlt hatte. Das lief echt super.
Danach setzten wir uns noch ins Vereinsheim, hatten noch etwas getrunken und gequatscht. Es war wirklich sehr lustig und nett.
Sie brachten mich noch nach Hause und ich war ..."auf Wolke 7", weil ich 'so sozial' war. Es tat einfach gut, mal wieder mit Leuten zu quatschen. Kann mich nicht daran erinnern, wann das das letzte Mal stattgefunden hat.
Soweit so gut.
Zuhause, las ich dann eine What'sApp von einer Bekannten, die mich fragte, ob ich morgen mit ihr ins Kino gehen würde.
Erste Reaktion PANIK.
Meine beste Freundin, mit der ich da gerade geskypt hatte überredete mich zuzusagen.
Immer noch ganz okay.
Tja und dann, guck ich meine Mails an und...
Die Prüfungsergebnisse vom Dienstag sind da.
Ich öffne die Mail und das erste was da steht: Die Prüfungen sind nicht gut ausgefallen.
Und schon hab ich die Mail wieder geschlossen.
PANIK!!!
Meine Hoffnung ist im Arsch, sorry für den Ausdruck.
Ich trau mich nicht nachzuschauen. Ich trau mich einfach nicht. Ich will es gar nicht wissen. Der Satz hat mir schon wieder gereicht.
Davon abgesehen, dass Prüfungen bei dem Professor noch nie gut ausgefallen sind.
Nun hock ich da, und weiß nicht was ich machen soll.
Wenn ich nun nachschaue und es ist negativ, dann war's das. Dann falle ich. Dann weiß ich nicht wie ich die nächsten 1,5 Wochen noch überstehen soll. Dann gibt es keinen Grund mehr
Wenn es aber positiv ist würde ich mich natürlich freuen, gleichzeitig wäre da aber ein riiiiesen Druck, weil ich dann keinen richtigen Grund mehr habe mein Studium zu schmeißen. Weil ich dann weitermachen MUSS. Weil ich keinen nennenswerten Grund habe um sterben zu wollen. Weil ich weiterkämpfen muss und mich nicht einfach fallen lassen kann.
Wenn ich aber nicht nachschaue werde ich nicht schlafen können. Wie soll ich schlafen, wenn ich weiß, dass nur einen Klick entfernt 'meine Zukunft' geschrieben steht.
Es wird niemand verstehen, das ist mir schon klar. Aber beides sind für mich im Moment keine Optionen. Ich weiß nicht was besser ist.
Ich werde nun versuchen mich mit einem Hörbuch oder einer Serie oder
Aber auch wenn ich es schaffe einzuschlafen, ich werde morgen wieder aufwachen
Ich bin restlos überfordert.
RESTLOS ÜBERFORDERT
Mittwoch, 28. Juni 2017
Hilfsbereit, ängstlich oder einfach nur dumm?
Es klingelt an meiner Wohnungstür. Meistens mach ich nicht auf, wenn ich keinen erwarte.
Heute schon. Ein Nachbar von oben steht vor der Tür. Er sieht ziemlich fertig aus Ich kenn ihn eigentlich kaum, nur vom sehen, man führt halt kurz Smalltalk an der Bahnhaltestelle oder an der Supermarktkasse. Aber auch nur alle paar Wochen mal. Ich weiß nichtmal seinen Namen.
Er fragt um Geld. Er hat nichts mehr. Sein Sohn ist diese Woche da, und er kann nichts zu essen kaufen.
Ich merke wie seine Stimmte kurz davor ist zu versagen, der Kloß im Hals schnürt ihm die Kehle zu.
Aber ist es auch echt? Oder ist es gespielt?
Er bittet mich um 10-20€
Ich stehe da und weiß nicht was ich sagen soll. Er tut mir so unendlich leid, aber ich hab doch selbst kein Geld. Dabei stehen nächste Woche auch noch so viele größere Ausgaben an.
Er sagte, er hatte letzte Woche ein Problem mit dem Abfluss und musste 400€ bar zahlen. Das glaub ich ihm. Denn auch ich habe seit Wochen Probleme mit dem Abfluss und ich sah auch den Wagen vom Notdienst stehen. Und ich weiß auch, dass der Preis ungefähr hinkommen wird, da ich ja slebst nachgesehen habe was das kostet.
Ich sagte dann ja, und suchte meine Geldtasche, ich hatte kein Geld da, ich sagte ihm, dass ich etwas vom Bankomat holen werde.
Da meinte er: "30€ wären perfekt."
Ich meinte, so viel geht nicht und holte ihm 20€
Ich hoffe wirklich, dass ich das Geld wiedersehen werde.
Wie ich nun meine Sachen bezahlen soll, weiß ich nicht. Aber ich habe noch genug Geld für Essen.
Und alles andere ist unwichtig.
Er kann seinem Sohn zumindest etwas zu essen kaufen(auch wenn beiden eine 2 wöchige Fastenkur absolut nicht schaden würde), denn Kinder sollten da nicht mit hineingezogen werden.
Ich glaube, der Junge hat es so schon schwer genug.
Ich kenne diesen Menschen nicht, ich vertraue diesem Menschen nicht und ich hätte das Geld wirklich selbst gebraucht.
War das Hilfsbereitschaft?
War es einfach Angst davor 'Nein' zu sagen?
Oder war es einfach nur Dummheit?
Ich weiß es nicht.
Ist auch egal, so wie alles andere.
Ich bin dabei stehen zu bleiben, und schon beginnt alles zu bröckeln.
Das Bett wird wieder meine Zuflucht. Training lass ich heute aus. Müll wegbringen werde ich noch versuchen, aber dann habe ich keine Kraft mehr.
Ich beginne zu fallen. Mal wieder.
Das darf ich aber noch nicht. Ich muss durchhalten. Bis 10. Juli.
Bitte, bitte, lass mich bis dahin durchhalten.
Heute schon. Ein Nachbar von oben steht vor der Tür. Er sieht ziemlich fertig aus Ich kenn ihn eigentlich kaum, nur vom sehen, man führt halt kurz Smalltalk an der Bahnhaltestelle oder an der Supermarktkasse. Aber auch nur alle paar Wochen mal. Ich weiß nichtmal seinen Namen.
Er fragt um Geld. Er hat nichts mehr. Sein Sohn ist diese Woche da, und er kann nichts zu essen kaufen.
Ich merke wie seine Stimmte kurz davor ist zu versagen, der Kloß im Hals schnürt ihm die Kehle zu.
Aber ist es auch echt? Oder ist es gespielt?
Er bittet mich um 10-20€
Ich stehe da und weiß nicht was ich sagen soll. Er tut mir so unendlich leid, aber ich hab doch selbst kein Geld. Dabei stehen nächste Woche auch noch so viele größere Ausgaben an.
Er sagte, er hatte letzte Woche ein Problem mit dem Abfluss und musste 400€ bar zahlen. Das glaub ich ihm. Denn auch ich habe seit Wochen Probleme mit dem Abfluss und ich sah auch den Wagen vom Notdienst stehen. Und ich weiß auch, dass der Preis ungefähr hinkommen wird, da ich ja slebst nachgesehen habe was das kostet.
Ich sagte dann ja, und suchte meine Geldtasche, ich hatte kein Geld da, ich sagte ihm, dass ich etwas vom Bankomat holen werde.
Da meinte er: "30€ wären perfekt."
Ich meinte, so viel geht nicht und holte ihm 20€
Ich hoffe wirklich, dass ich das Geld wiedersehen werde.
Wie ich nun meine Sachen bezahlen soll, weiß ich nicht. Aber ich habe noch genug Geld für Essen.
Und alles andere ist unwichtig.
Er kann seinem Sohn zumindest etwas zu essen kaufen
Ich glaube, der Junge hat es so schon schwer genug.
Ich kenne diesen Menschen nicht, ich vertraue diesem Menschen nicht und ich hätte das Geld wirklich selbst gebraucht.
War das Hilfsbereitschaft?
War es einfach Angst davor 'Nein' zu sagen?
Oder war es einfach nur Dummheit?
Ich weiß es nicht.
Ist auch egal, so wie alles andere.
Ich bin dabei stehen zu bleiben, und schon beginnt alles zu bröckeln.
Das Bett wird wieder meine Zuflucht. Training lass ich heute aus. Müll wegbringen werde ich noch versuchen, aber dann habe ich keine Kraft mehr.
Ich beginne zu fallen. Mal wieder.
Das darf ich aber noch nicht. Ich muss durchhalten. Bis 10. Juli.
Bitte, bitte, lass mich bis dahin durchhalten.
Dienstag, 27. Juni 2017
Absprung
Kennt ihr die Jump n' Run Spiele, wo es diese Steine gibt, die über einem Abgrund hängen. Man kann drauf springen, und von einem zum nächsten, aber sobald man stehen bleibt, beginnt der Stein zu fallen. Erst langsam, dann schneller. Man muss sehr schnell weiterspringen, da sonst der Höhenunterschied zum Nächsten zu groß ist und man ihn nicht mehr erreicht und so gemeinsam mit dem Stein in den Abgrund stürzt?
Auf so einem Stein befinde ich mich gerade, und er beginnt bereits zu fallen. Ich muss nun schnellstens weiterspringen und wieder anfangen zu laufen.
Ich hätte gar nicht erst stehen bleiben dürfen, denn ich weiß nicht ob ich den Höhenunterschied noch überwinden kann.
Ich habe gestern dann doch noch bis 3 Uhr morgens gelernt, bin dann um 6 auf, mit Keewah raus, duschen, hab mir meinen Laptop geschnappt und am Weg zur Uni weiter gelernt.
Um 8 Uhr begann die Klausur. Sie war sehr ähnlich zu der bei meinem ersten Atritt. Und ich denke, ich wusste sogar mehr als damals. Ob es reichen wird weiß ich nicht.
Aber es ist immer wieder erstaunlich wie viel ich fast ohne lernen weiß, und wenn ich wochenlang büffel und denke gut vorbereitet zu sein geht es garantiert schief.
Wie kann das sein?
Aber egal. Abwarten und weiterlaufen lautet meine Devise.
Danach bin ich nach Hause, hab meine Kleinen gefüttert und bin direkt ins Bett ich war einfach unendlich müde. Hab bis 16 Uhr geschlafen, ging dann Einkaufen, machte mir etwas zu Essen und liege nun wieder seit 1,5h im Bett und schaue meine Serie.
Ich bin stehen geblieben und das darf ich nicht. Oh man, ich muss weiterlaufen. Unbedingt.
Ich hoffe ich schaffe den Absprung noch und gehe nicht mit meinem Stein auf dem ich stehe unter.
Deshalb versuche ich es nun. Wäsche, Taekwondo üben, etc.
Ich werde wieder laufen. Noch bis mindestens 10. Juni
Dann darf ich wieder fallen.
Dann ist mir alles egal.
Aber bis dahin, darf ich wirklich nicht mehr stehen bleiben.
Auf so einem Stein befinde ich mich gerade, und er beginnt bereits zu fallen. Ich muss nun schnellstens weiterspringen und wieder anfangen zu laufen.
Ich hätte gar nicht erst stehen bleiben dürfen, denn ich weiß nicht ob ich den Höhenunterschied noch überwinden kann.
Ich habe gestern dann doch noch bis 3 Uhr morgens gelernt, bin dann um 6 auf, mit Keewah raus, duschen, hab mir meinen Laptop geschnappt und am Weg zur Uni weiter gelernt.
Um 8 Uhr begann die Klausur. Sie war sehr ähnlich zu der bei meinem ersten Atritt. Und ich denke, ich wusste sogar mehr als damals. Ob es reichen wird weiß ich nicht.
Aber es ist immer wieder erstaunlich wie viel ich fast ohne lernen weiß, und wenn ich wochenlang büffel und denke gut vorbereitet zu sein geht es garantiert schief.
Wie kann das sein?
Aber egal. Abwarten und weiterlaufen lautet meine Devise.
Danach bin ich nach Hause, hab meine Kleinen gefüttert und bin direkt ins Bett ich war einfach unendlich müde. Hab bis 16 Uhr geschlafen, ging dann Einkaufen, machte mir etwas zu Essen und liege nun wieder seit 1,5h im Bett und schaue meine Serie.
Ich bin stehen geblieben und das darf ich nicht. Oh man, ich muss weiterlaufen. Unbedingt.
Ich hoffe ich schaffe den Absprung noch und gehe nicht mit meinem Stein auf dem ich stehe unter.
Deshalb versuche ich es nun. Wäsche, Taekwondo üben, etc.
Ich werde wieder laufen. Noch bis mindestens 10. Juni
Dann darf ich wieder fallen.
Dann ist mir alles egal.
Aber bis dahin, darf ich wirklich nicht mehr stehen bleiben.
Montag, 26. Juni 2017
Und ich laufe
Wuhuuu
ich bin wieder bei 45,7 kg :D
Irgendwas stimmt da doch nicht, aber egal, die Waage sagt das auch nach mehrmaligem wiegen.
Aso freue ich mich nun, und hoffe, dass das nicht auch diesmal morgen schon wieder vorbei ist.
Ich hab heute sogar gekocht! Und man kann es essen. Kommt nicht oft vor bei mir. Meistens landet es im Müll.
Es gab Fischfilet mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Kohlrabi, Knoblauch, Chili und etwas Olivenöl aus dem Backrohr. Somit, bis auf das Öl sehr SEHR kalorienarm. Perfekt eben.
Dazu habe ich mir etwas Kakao gegönnt.
Falls jemand das Rezept möchte, dann schaut hier
Schmeckt, ist wirklich leicht, geht sehr einfach, und lässt sich gut variieren.
Für später habe ich mir noch ein Joghurt gekauft, dass ich vor dem Training noch essen werde. Damit sollte es für heute auch wirklich reichen. Wäre dann bei ca 600-700 kcal. Muss ich noch genau nachrechnen.
Es ist mir immer noch egal, dass ich morgen Klausur schreiben muss und nichts kann.
Was mir nicht ganz egal ist, ist dass ich heute für's Training auch noch nichts kann. Vielleicht schaffe ich es noch ein bisschen zu üben. Aber wenn nicht, eben Pech gehabt. Was solls.
Das Rennen funktioniert übrigens super. Ich laufe und laufe. Nun darf ich nur nicht mehr stehen bleiben, denn dann wird alles über mir einbrechen.
Deshalb war ich heute auch einkaufen und hab gekocht. Jetzt habe ich mehr als genug abzuspülen und aufzuräumen und dann muss ich eh schon fast los zum Training.
Uni hab ich ausfallen lassen, das machte einfach keinen Sinn in meinem Kopf.
So und nun komm ich mal zum Wochenende:
Freitags bin ich dann um 10 Uhr los, wir sind noch zum Tierarzt gefahren etwas abholen und dann zum Zug und zu meinen Eltern. Wegen Verspätung haben wir den Anschlusszug verpasst und sind dann schlussendlich eine Stunde später, also um 16.00 Uhr angekommen.
Meine Gedanken abends im Bett:
Ich bin nun bei meinen Eltern. Morgen ist ja die Hochzeit.
Ich fühle mich jetzt schon wahnsinnig fehl am Platz und überflüssig.
Es fühlt sich nicht an, als würde ich da dazu gehören.
Ich wünschte ich hätte jemanden an meiner SEite der mich morgen begleitet, der mir die Kraft gibt und die Sicherheit um den Tag zu überstehen. Aber da ist niemand. Wieder bin ich allein. Meine kleine Keewah darf ich auch nicht mitnehmen.
Ich werde wieder die gefühlt fetteste sein und die real häßlichste.
Hätte ich die Möglichkeit würde ich mich davor drücken, oder einfach weglaufen.
Hab heute auch gefressen ohne Ende. Mir ist auch richtig schlecht davon und morgen hab ich bestimmt 2kg mehr drauf. Schlafen ist auch nicht möglich weil es in meinem Zimmer bestimmt 28-29°C hat. Dachgeschosszimmer sind einfach scheiße.
Und ich hab Kopfschmerzen.
(UND MAL WIEDER HABE ICH UNABSICHTLICH DEN RESTLICHEN POST GELÖSCHT -.-
ICH HASSE ES, auf ein neues)
24.06.2017
Der Tag begann nach ganz wenig Schlaf mit "nur" 46,5kg auf der Waage meiner Eltern. Stimmt aber garantiert nicht.
Der ganze Tag war eigentlich gut.
Meine Oma hat nur einen Satz zu mir gesagt. Und natürlich einen abwertenden Kommentar über meine Figur.
Denn wie immer hatten mein ältester Bruder und ich am meisten gegessen.
Ich hatte mir eine Forelle bestellt mit Petersilienkartoffeln und grünem Salat. 2 der Kartoffeln hab ich meinem Papa gegeben, weil ich sie nicht mehr mochte. dafür hab ich dann noch das übrige Kinderschnitzel und paar Pommes meiner Nichte aufgegessen. Und mein Bruder eben das Kinderschnitzel von meinem Neffen :'D
Irgendjemand sagte dazu: "Die Zwei vertragen die zweite Portion eh locker." Und von meiner Oma kam sofort in abwertendem Tonfall: "Der (also mir) würde eine dritte Protion auch nicht scahden!"
Danke Oma für den wundervollen Trigger. Ich werde mich nun umso mehr bemühen, dass mir in Zukunft auch eine vierte Portion "nicht schaden" würde.
Anschließend hatte ich übrigens auch noch 2 Stückchen Hochzeitstorte, je ein kleines, weil es 2 verschiedene gab.
Ja, ich mein, meine Oma kommt halt einfach nicht damit klar, dass ich nicht ganz so fett bin wie ALLE ihre Kinder. Sorry, aber ist so. Fast meine gesamte Familie väterlicherseits ist übergewichtig, zum Teil auch wirklich sehr stark übergewichtig. Aber motzen, wenns einer nicht ist.
Naja im großen und ganzen bin ich wirklich zufrieden. Ich war kein absoluter sozialer Fail und konnte mich auch normal verhalten. Okay, essenstechnisch hätte das Schnitzel nicht mehrsein müssen, und auch die 2 Stückchen Torte die ich abends dann noch gegessen habe hätten nicht sein müssen. Aber ich hatte tatsächich mit viel schlimmerem gerechnet.
Mein Vater war dieses Wochenende mal wieder der einzige der ehrlich zu mir war.
Gestern Abend sagte er schon, dass ich nciht so viel fressen soll (gestern Abend war aber auch wirklich richtig schlimm) und vorhin als er zu Bett gehen wollte und ich sagte, dass ich noch gar nicht zu Abend gegessen hätte meinte er: "Du hattest heute aber eh schon genug"
Stimmte ja auch. Ich kann mich bei meinen Eltern einfach nicht kontrollieren. Vor fremden Leuten normalerweise schon, aber heute war es mir egal. Wie eben alles zur Zeit.
Ich befürchte meine Waage wird am Montag wieder knapp unter 50 sein. Und das macht mir richtig Angst. Vielleicht kann ich morgen fasten. Vorsichtshalber sagte ich schon mal, dass ich zum Mittagessen nicht da sei.
Am besten wäre, wenn ich über Mittag im Verein bleibe (da esse ich nie etwas) und danach direkt zum Zug fahre, dann komm ich erst Abends zuhause an und könnte direkt ins Bett gehen. Die Frage ist bloß, ob ich das auch so durchziehe.
Ich habe gerade auch mega Schiss vor dem Treffen der ganze Leute die mich von früher kennen. Denn mein Bauch ist wirklich kugelrund und steht raus als hätte ich einen Basketball verschluckt. Ich bin viel zu fett um mich dort Blicken zu lassen =/
25.06.2017
Eins kann ich nun mit Sicherheit sagen: Ich fühle mich auch in meinem alten Verein nicht mehr zuhause.
Ich gehöre nirgends richtig dazu. Ich fühle mich nirgends mehr zuhause. Ich weiß nicht, wo ich hingehöre. Ich passe nirgends dazu.
Klar habe ich überall 1-2 Leute die nett zu mir sind, die mich willkimmen heißen, aber mehr auch nicht.
Es zerreißt mich, jetzt wieder in meine Unistadt zu fahren. Ein Teil von mir hängt in meiner "ursprünglichen" Heimat fest, der andere hält es dort aber nicht aus und muss weg.
Was ist der Kompromiss? Gibt es überhaupt einen?
So, nun muss ich wirklich wieder weiterlaufen. Schönen Tag euch noch
ich bin wieder bei 45,7 kg :D
Irgendwas stimmt da doch nicht, aber egal, die Waage sagt das auch nach mehrmaligem wiegen.
Aso freue ich mich nun, und hoffe, dass das nicht auch diesmal morgen schon wieder vorbei ist.
Ich hab heute sogar gekocht! Und man kann es essen. Kommt nicht oft vor bei mir. Meistens landet es im Müll.
Es gab Fischfilet mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Kohlrabi, Knoblauch, Chili und etwas Olivenöl aus dem Backrohr. Somit, bis auf das Öl sehr SEHR kalorienarm. Perfekt eben.
Dazu habe ich mir etwas Kakao gegönnt.
Falls jemand das Rezept möchte, dann schaut hier
Schmeckt, ist wirklich leicht, geht sehr einfach, und lässt sich gut variieren.
Für später habe ich mir noch ein Joghurt gekauft, dass ich vor dem Training noch essen werde. Damit sollte es für heute auch wirklich reichen. Wäre dann bei ca 600-700 kcal. Muss ich noch genau nachrechnen.
Es ist mir immer noch egal, dass ich morgen Klausur schreiben muss und nichts kann.
Was mir nicht ganz egal ist, ist dass ich heute für's Training auch noch nichts kann. Vielleicht schaffe ich es noch ein bisschen zu üben. Aber wenn nicht, eben Pech gehabt. Was solls.
Das Rennen funktioniert übrigens super. Ich laufe und laufe. Nun darf ich nur nicht mehr stehen bleiben, denn dann wird alles über mir einbrechen.
Deshalb war ich heute auch einkaufen und hab gekocht. Jetzt habe ich mehr als genug abzuspülen und aufzuräumen und dann muss ich eh schon fast los zum Training.
Uni hab ich ausfallen lassen, das machte einfach keinen Sinn in meinem Kopf.
So und nun komm ich mal zum Wochenende:
Freitags bin ich dann um 10 Uhr los, wir sind noch zum Tierarzt gefahren etwas abholen und dann zum Zug und zu meinen Eltern. Wegen Verspätung haben wir den Anschlusszug verpasst und sind dann schlussendlich eine Stunde später, also um 16.00 Uhr angekommen.
Meine Gedanken abends im Bett:
Ich bin nun bei meinen Eltern. Morgen ist ja die Hochzeit.
Ich fühle mich jetzt schon wahnsinnig fehl am Platz und überflüssig.
Es fühlt sich nicht an, als würde ich da dazu gehören.
Ich wünschte ich hätte jemanden an meiner SEite der mich morgen begleitet, der mir die Kraft gibt und die Sicherheit um den Tag zu überstehen. Aber da ist niemand. Wieder bin ich allein. Meine kleine Keewah darf ich auch nicht mitnehmen.
Ich werde wieder die gefühlt fetteste sein und die real häßlichste.
Hätte ich die Möglichkeit würde ich mich davor drücken, oder einfach weglaufen.
Hab heute auch gefressen ohne Ende. Mir ist auch richtig schlecht davon und morgen hab ich bestimmt 2kg mehr drauf. Schlafen ist auch nicht möglich weil es in meinem Zimmer bestimmt 28-29°C hat. Dachgeschosszimmer sind einfach scheiße.
Und ich hab Kopfschmerzen.
(UND MAL WIEDER HABE ICH UNABSICHTLICH DEN RESTLICHEN POST GELÖSCHT -.-
ICH HASSE ES, auf ein neues)
24.06.2017
Der Tag begann nach ganz wenig Schlaf mit "nur" 46,5kg auf der Waage meiner Eltern. Stimmt aber garantiert nicht.
Der ganze Tag war eigentlich gut.
Meine Oma hat nur einen Satz zu mir gesagt. Und natürlich einen abwertenden Kommentar über meine Figur.
Denn wie immer hatten mein ältester Bruder und ich am meisten gegessen.
Ich hatte mir eine Forelle bestellt mit Petersilienkartoffeln und grünem Salat. 2 der Kartoffeln hab ich meinem Papa gegeben, weil ich sie nicht mehr mochte. dafür hab ich dann noch das übrige Kinderschnitzel und paar Pommes meiner Nichte aufgegessen. Und mein Bruder eben das Kinderschnitzel von meinem Neffen :'D
Irgendjemand sagte dazu: "Die Zwei vertragen die zweite Portion eh locker." Und von meiner Oma kam sofort in abwertendem Tonfall: "Der (also mir) würde eine dritte Protion auch nicht scahden!"
Danke Oma für den wundervollen Trigger. Ich werde mich nun umso mehr bemühen, dass mir in Zukunft auch eine vierte Portion "nicht schaden" würde.
Anschließend hatte ich übrigens auch noch 2 Stückchen Hochzeitstorte, je ein kleines, weil es 2 verschiedene gab.
Ja, ich mein, meine Oma kommt halt einfach nicht damit klar, dass ich nicht ganz so fett bin wie ALLE ihre Kinder. Sorry, aber ist so. Fast meine gesamte Familie väterlicherseits ist übergewichtig, zum Teil auch wirklich sehr stark übergewichtig. Aber motzen, wenns einer nicht ist.
Naja im großen und ganzen bin ich wirklich zufrieden. Ich war kein absoluter sozialer Fail und konnte mich auch normal verhalten. Okay, essenstechnisch hätte das Schnitzel nicht mehrsein müssen, und auch die 2 Stückchen Torte die ich abends dann noch gegessen habe hätten nicht sein müssen. Aber ich hatte tatsächich mit viel schlimmerem gerechnet.
Mein Vater war dieses Wochenende mal wieder der einzige der ehrlich zu mir war.
Gestern Abend sagte er schon, dass ich nciht so viel fressen soll (gestern Abend war aber auch wirklich richtig schlimm) und vorhin als er zu Bett gehen wollte und ich sagte, dass ich noch gar nicht zu Abend gegessen hätte meinte er: "Du hattest heute aber eh schon genug"
Stimmte ja auch. Ich kann mich bei meinen Eltern einfach nicht kontrollieren. Vor fremden Leuten normalerweise schon, aber heute war es mir egal. Wie eben alles zur Zeit.
Ich befürchte meine Waage wird am Montag wieder knapp unter 50 sein. Und das macht mir richtig Angst. Vielleicht kann ich morgen fasten. Vorsichtshalber sagte ich schon mal, dass ich zum Mittagessen nicht da sei.
Am besten wäre, wenn ich über Mittag im Verein bleibe (da esse ich nie etwas) und danach direkt zum Zug fahre, dann komm ich erst Abends zuhause an und könnte direkt ins Bett gehen. Die Frage ist bloß, ob ich das auch so durchziehe.
Ich habe gerade auch mega Schiss vor dem Treffen der ganze Leute die mich von früher kennen. Denn mein Bauch ist wirklich kugelrund und steht raus als hätte ich einen Basketball verschluckt. Ich bin viel zu fett um mich dort Blicken zu lassen =/
25.06.2017
Eins kann ich nun mit Sicherheit sagen: Ich fühle mich auch in meinem alten Verein nicht mehr zuhause.
Ich gehöre nirgends richtig dazu. Ich fühle mich nirgends mehr zuhause. Ich weiß nicht, wo ich hingehöre. Ich passe nirgends dazu.
Klar habe ich überall 1-2 Leute die nett zu mir sind, die mich willkimmen heißen, aber mehr auch nicht.
Es zerreißt mich, jetzt wieder in meine Unistadt zu fahren. Ein Teil von mir hängt in meiner "ursprünglichen" Heimat fest, der andere hält es dort aber nicht aus und muss weg.
Was ist der Kompromiss? Gibt es überhaupt einen?
So, nun muss ich wirklich wieder weiterlaufen. Schönen Tag euch noch
Sonntag, 25. Juni 2017
Wochenende erledigt =)
Hallo meine Lieben, ich melde mich zurück.
Ich war ja über's Wochenende bei meinen Eltern wegen der Hochzeit meines Bruders.
Ich bin nun wieder da, und hab auch gerade erst gesehen, dass ich den Post am Freitag gar nicht veröffentlicht habe :D
Daher gibts den eben jetzt nachträglich. Aber der ist eh sinnlos.
Naja, alles weitere gibt's frühestens morgen, denn ich bin hundemüde.
Es lief auf jeden Fall besser als gedacht, soviel kann ich schon mal verraten =)
Spannend wird allerdings auch, was die Waage morgen sagt :/
Kommentare werden natürlich auch noch beantwortet <3
Post vom 23.06.17
Wie zur Hölle?!
Wie zur Hölle kann es sein, dass ich schon wieder zugenommen habe.
Ich verstehe es nicht.
Ich esse doch viel viel weniger als normal und trotzdem nehme ich zu?
Ich hatte gestern mittags 2 Teller Sonntagssuppe, ok, da waren paar Nudeln dabei und Grießnockerl, und ein Wienerwürstchen. Und Abends 1 Teller Tomatensuppe. Und heute wieder 600g mehr.
Waren es die 2 Limos die ich getrunken hab während dem Training oder woran liegt es verdammt.
Es ist doch so schon schwer genug, warum spielt auch nochmein Körper komplett verrückt.
Die Zahl hat mir heute wirklich den eh schon so wackeligen Boden unter den Füßen weggerissen.
Ich war mir 100% sicher, dass ich heute wieder unter 46 bin und nun das.
So kann ich mich doch nirgends blicken lassen. Vor allem, weil es über's Wochenende doch noch viel mehr werden wird. Bei meinen Eltern muss ich essen, und auf der Hochzeit sowieso.
Ach scheiße, was mach ich den jetzt.
Ich sollte schon längst am Weg sein, sitze aber immer noch unangezogen im Bett und hab noch nichtmal gepackt. Na toll.
Ich kann mich auch nicht schon wieder krank stellen, das glaubt mir doch keiner mehr. Hab ja auch schon bei der Taufe meines Neffen auf Krank gemacht.
Ich war ja über's Wochenende bei meinen Eltern wegen der Hochzeit meines Bruders.
Ich bin nun wieder da, und hab auch gerade erst gesehen, dass ich den Post am Freitag gar nicht veröffentlicht habe :D
Daher gibts den eben jetzt nachträglich. Aber der ist eh sinnlos.
Naja, alles weitere gibt's frühestens morgen, denn ich bin hundemüde.
Es lief auf jeden Fall besser als gedacht, soviel kann ich schon mal verraten =)
Spannend wird allerdings auch, was die Waage morgen sagt :/
Kommentare werden natürlich auch noch beantwortet <3
Post vom 23.06.17
Wie zur Hölle?!
Wie zur Hölle kann es sein, dass ich schon wieder zugenommen habe.
Ich verstehe es nicht.
Ich esse doch viel viel weniger als normal und trotzdem nehme ich zu?
Ich hatte gestern mittags 2 Teller Sonntagssuppe, ok, da waren paar Nudeln dabei und Grießnockerl, und ein Wienerwürstchen. Und Abends 1 Teller Tomatensuppe. Und heute wieder 600g mehr.
Waren es die 2 Limos die ich getrunken hab während dem Training oder woran liegt es verdammt.
Es ist doch so schon schwer genug, warum spielt auch nochmein Körper komplett verrückt.
Die Zahl hat mir heute wirklich den eh schon so wackeligen Boden unter den Füßen weggerissen.
Ich war mir 100% sicher, dass ich heute wieder unter 46 bin und nun das.
So kann ich mich doch nirgends blicken lassen. Vor allem, weil es über's Wochenende doch noch viel mehr werden wird. Bei meinen Eltern muss ich essen, und auf der Hochzeit sowieso.
Ach scheiße, was mach ich den jetzt.
Ich sollte schon längst am Weg sein, sitze aber immer noch unangezogen im Bett und hab noch nichtmal gepackt. Na toll.
Ich kann mich auch nicht schon wieder krank stellen, das glaubt mir doch keiner mehr. Hab ja auch schon bei der Taufe meines Neffen auf Krank gemacht.
Donnerstag, 22. Juni 2017
Und ich liege im Bett
Gedanken von gestern Abend in der Straßenbahn, am Heimweg vom Taekwondo-Training:
Ich kann es kaum fassen, aber ich war tatsächlich im Training.
Die Welt ist nun etwas unscharf und verschwommen, mein Magen rebelliert und meine Beine und Arme fühlen sich an wie Pudding. Obwohl das Training an sich heute nicht annähernd anstrengend war.
Ich merke was ich meinem Körper antue. Anstatt mich deswegen schecht zu fühlen bin ich stolz darauf. Mir ist klar, dass das nicht "richtig" ist. Eine Art selbstverletzendes Verhalten? Selbstschädigend auf jeden Fall.
Wie ich die nächsten Tage übertstehen soll weiß ich noch nicht. Aber es wird irgendwie funktionieren.
Trotz allem tat das Lob beim Training heute gut.
Ich glaube es hat echt keiner gecheckt, dass ich mit "mir geht's zur Zeit nicht besonders gut" meinte, dass ich psychisch am Ende bin. Die glauben alle, dass ich einfach körperlich krank war. Und das ist gut so.
Somit kann ich den Schein weiterhin aufrechterhalten.
Und nun zu heute.
Langsam wird mir bewusst, was ich mir die letzten Tage zerstört habe und immer noch zerstöre.
Ich hab es noch nicht ganz realisiert und das ist gut. Weil ich nicht weiß, was ich mache, wenn es soweit ist.
Ausgerechnet in den wichtigsten 4 Wochen dieses Jahres bekomme ich nichts mehr hin.
Mal ein kurzer Überblick:
Heute 22.06. abends Hundetraining
23.06. erst Tierarzt, Einkaufen und dann zu meinen Eltern fahren
24.06. Hochzeit meines Bruders
25.06. in meinem früheren Hundeverein vorbei schauen, zurück in meine Wohnung fahren
26.06. letzte Vorlesung meinergescheiterten Unikarriere, abends Taekwondotraining
27.06. letzter Versuch der Molekularbiologie-Klausur (für die ich noch nicht ansatzweise gelernt habe, aber bereits 2x negativ war, trotz wochenlangem lernen), Geburtstag meiner besten Freundin
28.06. Taekwondotraining
29.06. zusätzliches Taekwondotraining mit meinem Trainer (hat er mir geschenkt weil ich so lang nicht da war)
30.06. Taekwondotraining
01.07.-
02.07. letztes Hundetraining
03.07. letztes Taekwondotraining
04.07. -
05.07. Biochemie-Prüfung und (falls die andere bestanden, was unmöglich ist) letzte Uni-Prüfung
abends Taekwondo-Gürtelprüfung
06.07. -
07.07. -
08.07. Arbeiten
09.07. Rally-Obedience Prüfung (also Hundeschule)
Seht ihr das Problem?
Ich liege seit Tagen im Bett und schaff es kaum aufzustehen. Wie soll ich denn die nächsten 2,5 Wochen überstehen?
Noch dazu absolut unvorbereitet?
Ich hab noch nicht mal angefangen für die Klausur am Dienstag zu lernen, dabei ist es doch meine letzte Chance. Mein letzter Antritt.
Mein Taekwondo-Trainer will unbedingt, dass ich eine Doppelprüfung mache, also eine Gürtelstufe überspringe, dabei kann ich doch noch nicht mal die die ich überspringen soll, geschweige denn die höhere. Aber er meint, ich schaff das locker. Ja danke, freut mich auch, aber wie denn?
Ich freue mich ja für meinen Bruder, aber echt jetzt? Ich, bei 30°C langärmelig zu einer Familienfeier? Danke auch, brauchte ich unbedingt. Ein Tag in der Hölle könnte nicht schlimmer sein.
Ich hab noch nichtmal ein Geburtstagsgeschenk für meine beste Freundin. Ja nicht mal eine verdammte Idee.
Am Sonntag sollte ich mich auch noch in meinem alten Verein blicken lassen. Die kennen mich alle mit 43kg verdammt, die letzten Male als ich dort war, hatte ich meistens über 50 und Kommentare dazu kamen genug. Ich wollte unbedingt wieder auf den 43 sein wenn ich wieder hin fahre, stattdessen hänge ich immer noch bei 46-47 und das wird vermutlich nicht besser werden bis Sonntag.
Ich muss auch noch so viele Dinge klären wegen der Hunde-Prüfung und noch mindestens 1 zusätzliches Training abhalten.
Aber das ist ja nicht alles. Meine Wohnung sieht mal wieder aus wie Sau, die Wäsche ist nicht gewaschen, das Geschirr nicht gespült, das Terrarium der Mäuse gehört heute gemacht.
Meine Welt zerbricht.
U N D I C H L I E G E I M B E T T ! ! !
Ich weiß noch nicht mal was ich heute essen soll. Ob ich heute essen soll. Ob ich trinken soll.
Ich bin doch gar nicht richtig da. Ich liege im Bett und sehe emotionslos zu, wie alles um mich zerbricht. Wie alles für das ich die letzten Jahre so gekämpft habe in Scherben zerfällt. Und würde ich aufstehen, würde ich auf diesen Scherben stehen müssen. Das kann ich nicht. Dafür bin ich zu schwach. Obwohl ich die Schnitte in meinem Zustand wahrscheinlich gar nicht spüren würde. Tortzdem bleibe ich lieber liegen und hoffe, dass mir das Grundgerüst meines Lebens einfach auf den Kopf fällt und mich erschlägt. Die Luft abschnüren tut es ja bereits.
Meine einzige Hoffnung die ich gerade habe um aufzustehen ist die Idee, diese Scherben zu nutzen um mich daran zu schneiden. Um mich zu quälen. Und das werde ich nun versuchen. Ich werde versuchen aufzustehen und auf diesen Scherben herumzutrampeln. Vielleicht schaffe ich es, darauf loszurennen ohne nochmals stehen zu bleiben, bis die zweieinhalb Wochen vorbei sind.
Ich kann es kaum fassen, aber ich war tatsächlich im Training.
Die Welt ist nun etwas unscharf und verschwommen, mein Magen rebelliert und meine Beine und Arme fühlen sich an wie Pudding. Obwohl das Training an sich heute nicht annähernd anstrengend war.
Ich merke was ich meinem Körper antue. Anstatt mich deswegen schecht zu fühlen bin ich stolz darauf. Mir ist klar, dass das nicht "richtig" ist. Eine Art selbstverletzendes Verhalten? Selbstschädigend auf jeden Fall.
Wie ich die nächsten Tage übertstehen soll weiß ich noch nicht. Aber es wird irgendwie funktionieren.
Trotz allem tat das Lob beim Training heute gut.
Ich glaube es hat echt keiner gecheckt, dass ich mit "mir geht's zur Zeit nicht besonders gut" meinte, dass ich psychisch am Ende bin. Die glauben alle, dass ich einfach körperlich krank war. Und das ist gut so.
Somit kann ich den Schein weiterhin aufrechterhalten.
Und nun zu heute.
Langsam wird mir bewusst, was ich mir die letzten Tage zerstört habe und immer noch zerstöre.
Ich hab es noch nicht ganz realisiert und das ist gut. Weil ich nicht weiß, was ich mache, wenn es soweit ist.
Ausgerechnet in den wichtigsten 4 Wochen dieses Jahres bekomme ich nichts mehr hin.
Mal ein kurzer Überblick:
Heute 22.06. abends Hundetraining
23.06. erst Tierarzt, Einkaufen und dann zu meinen Eltern fahren
24.06. Hochzeit meines Bruders
25.06. in meinem früheren Hundeverein vorbei schauen, zurück in meine Wohnung fahren
26.06. letzte Vorlesung meiner
27.06. letzter Versuch der Molekularbiologie-Klausur (für die ich noch nicht ansatzweise gelernt habe, aber bereits 2x negativ war, trotz wochenlangem lernen), Geburtstag meiner besten Freundin
28.06. Taekwondotraining
29.06. zusätzliches Taekwondotraining mit meinem Trainer (hat er mir geschenkt weil ich so lang nicht da war)
30.06. Taekwondotraining
01.07.-
02.07. letztes Hundetraining
03.07. letztes Taekwondotraining
04.07. -
05.07. Biochemie-Prüfung und (falls die andere bestanden, was unmöglich ist) letzte Uni-Prüfung
abends Taekwondo-Gürtelprüfung
06.07. -
07.07. -
08.07. Arbeiten
09.07. Rally-Obedience Prüfung (also Hundeschule)
Seht ihr das Problem?
Ich liege seit Tagen im Bett und schaff es kaum aufzustehen. Wie soll ich denn die nächsten 2,5 Wochen überstehen?
Noch dazu absolut unvorbereitet?
Ich hab noch nicht mal angefangen für die Klausur am Dienstag zu lernen, dabei ist es doch meine letzte Chance. Mein letzter Antritt.
Mein Taekwondo-Trainer will unbedingt, dass ich eine Doppelprüfung mache, also eine Gürtelstufe überspringe, dabei kann ich doch noch nicht mal die die ich überspringen soll, geschweige denn die höhere. Aber er meint, ich schaff das locker. Ja danke, freut mich auch, aber wie denn?
Ich freue mich ja für meinen Bruder, aber echt jetzt? Ich, bei 30°C langärmelig zu einer Familienfeier? Danke auch, brauchte ich unbedingt. Ein Tag in der Hölle könnte nicht schlimmer sein.
Ich hab noch nichtmal ein Geburtstagsgeschenk für meine beste Freundin. Ja nicht mal eine verdammte Idee.
Am Sonntag sollte ich mich auch noch in meinem alten Verein blicken lassen. Die kennen mich alle mit 43kg verdammt, die letzten Male als ich dort war, hatte ich meistens über 50 und Kommentare dazu kamen genug. Ich wollte unbedingt wieder auf den 43 sein wenn ich wieder hin fahre, stattdessen hänge ich immer noch bei 46-47 und das wird vermutlich nicht besser werden bis Sonntag.
Ich muss auch noch so viele Dinge klären wegen der Hunde-Prüfung und noch mindestens 1 zusätzliches Training abhalten.
Aber das ist ja nicht alles. Meine Wohnung sieht mal wieder aus wie Sau, die Wäsche ist nicht gewaschen, das Geschirr nicht gespült, das Terrarium der Mäuse gehört heute gemacht.
Meine Welt zerbricht.
U N D I C H L I E G E I M B E T T ! ! !
Ich weiß noch nicht mal was ich heute essen soll. Ob ich heute essen soll. Ob ich trinken soll.
Ich bin doch gar nicht richtig da. Ich liege im Bett und sehe emotionslos zu, wie alles um mich zerbricht. Wie alles für das ich die letzten Jahre so gekämpft habe in Scherben zerfällt. Und würde ich aufstehen, würde ich auf diesen Scherben stehen müssen. Das kann ich nicht. Dafür bin ich zu schwach. Obwohl ich die Schnitte in meinem Zustand wahrscheinlich gar nicht spüren würde. Tortzdem bleibe ich lieber liegen und hoffe, dass mir das Grundgerüst meines Lebens einfach auf den Kopf fällt und mich erschlägt. Die Luft abschnüren tut es ja bereits.
Meine einzige Hoffnung die ich gerade habe um aufzustehen ist die Idee, diese Scherben zu nutzen um mich daran zu schneiden. Um mich zu quälen. Und das werde ich nun versuchen. Ich werde versuchen aufzustehen und auf diesen Scherben herumzutrampeln. Vielleicht schaffe ich es, darauf loszurennen ohne nochmals stehen zu bleiben, bis die zweieinhalb Wochen vorbei sind.
Mittwoch, 21. Juni 2017
Nichts ist zu schwer
Ich bin aufgestanden, weil Keewah raus musste, hab gleich noch mein geplantes Brötchen für heute eingekauft und bin dann wieder im Bett gelandet.
Ich habe die Molke getrunken, hab das Brötchen mittlerweile geschafft, auf 2 mal aufgeteilt und etwas Wassermelone gegessen. Die will ich noch schaffen bis zum Training.
Ich will da heute hin. Aber ich weiß echt nicht ob ich es schaffe.
Lernen geht nicht. Es GEHT NICHT. Ich KANN nicht. Es macht keinen Sinn.
Ich gehe duschen, und dusche und dusche und will alles abwaschen, aber es funktioniert einfach nicht. Es ist, als würde ich alles nur verschmieren.
Ich werde nicht sauber.
ich werde nicht rein.
Seit Sonntag stecke ich in dieser gefühlsleeren Welt fest. Einerseits gut, weil ich so keinen Mist baue. Hab mich noch nicht mal verletzt.
Andererseits halte ich das aber nicht mehr lange durch.
Leere hat zu viel Gewicht.
Nichts ist zu schwer.
Löcher starren ist zu anstrengend.
Ich verliere mich.
Immer mehr.
Ich habe die Molke getrunken, hab das Brötchen mittlerweile geschafft, auf 2 mal aufgeteilt und etwas Wassermelone gegessen. Die will ich noch schaffen bis zum Training.
Ich will da heute hin. Aber ich weiß echt nicht ob ich es schaffe.
Lernen geht nicht. Es GEHT NICHT. Ich KANN nicht. Es macht keinen Sinn.
Ich gehe duschen, und dusche und dusche und will alles abwaschen, aber es funktioniert einfach nicht. Es ist, als würde ich alles nur verschmieren.
Ich werde nicht sauber.
ich werde nicht rein.
Seit Sonntag stecke ich in dieser gefühlsleeren Welt fest. Einerseits gut, weil ich so keinen Mist baue. Hab mich noch nicht mal verletzt.
Andererseits halte ich das aber nicht mehr lange durch.
Leere hat zu viel Gewicht.
Nichts ist zu schwer.
Löcher starren ist zu anstrengend.
Ich verliere mich.
Immer mehr.
Dienstag, 20. Juni 2017
Ja oder nein?
Hm, hallo
ich bin grad irgendwie....
ach keine Ahnung
essenstechnisch überfordert, oder so.
mein Gewicht war heute wieder so fucking hoch, dass ich mich für die Muffins gestern doch noch gehasst hab. Obwohl ich denke, dass es eher Flüssigkeit war die mein Körper gespeichert hat und die den Gewichtsunterschied ausmachen.
Keine Ahnung, eigentlich auch egal.
Jedenfalls weiß ich nun nicht wie ich weitermachen soll.
Hab es heute tatsächlich nochmal in die Uni geschafft. Da der Kaffeeautomat kaputt war gab es auch keinen Kaffee. Hatte aber eine Tasse Mango-Molke davor noch getrunken.
Mein Magen knurrt und tut manchmal etwas weh, aber das macht mir nichts aus. Mein Problem sind die Kopfschmerzen die einfach nicht mehr weggehen.
Die machen mir echt zu schaffen.
Deshalb bin ich am überlegen ob ich nicht doch etwas essen sollte. Aber ich will nicht.
Hab mir nun eine Flasche Radler aufgemacht, aber irgendwie schaffe ich es nicht davon zu trinken. Keine Ahnung. Ich will einfach nichts mehr zu mir nehmen.
Ich will dünn sein und irgendwann verschwinden und jeder Bissen und jeder Schluck wird mich daran hindern. Das wurde ja von gestern auf heute wieder sehr deutlich.
Deshalb steht die offene Flasche nun unangerührt neben dem Bett.
Ich würde mich am liebsten schon wieder einfach hinlegen und schlafen. Vielleicht mache ich das auch. Alles andere ergibt einfach keinen Sinn.
Ja ich müsste Geschirrspülen, Lernen, etc. Es wäre wirklich genug zu tun, aber es schert mich nicht.
Ich wünschte nur ich wüsste ob ich etwas essen soll oder trinken, und wenn ja was.
Denn ich weiß es einfach nicht.
ich bin grad irgendwie....
ach keine Ahnung
essenstechnisch überfordert, oder so.
mein Gewicht war heute wieder so fucking hoch, dass ich mich für die Muffins gestern doch noch gehasst hab. Obwohl ich denke, dass es eher Flüssigkeit war die mein Körper gespeichert hat und die den Gewichtsunterschied ausmachen.
Keine Ahnung, eigentlich auch egal.
Jedenfalls weiß ich nun nicht wie ich weitermachen soll.
Hab es heute tatsächlich nochmal in die Uni geschafft. Da der Kaffeeautomat kaputt war gab es auch keinen Kaffee. Hatte aber eine Tasse Mango-Molke davor noch getrunken.
Mein Magen knurrt und tut manchmal etwas weh, aber das macht mir nichts aus. Mein Problem sind die Kopfschmerzen die einfach nicht mehr weggehen.
Die machen mir echt zu schaffen.
Deshalb bin ich am überlegen ob ich nicht doch etwas essen sollte. Aber ich will nicht.
Hab mir nun eine Flasche Radler aufgemacht, aber irgendwie schaffe ich es nicht davon zu trinken. Keine Ahnung. Ich will einfach nichts mehr zu mir nehmen.
Ich will dünn sein und irgendwann verschwinden und jeder Bissen und jeder Schluck wird mich daran hindern. Das wurde ja von gestern auf heute wieder sehr deutlich.
Deshalb steht die offene Flasche nun unangerührt neben dem Bett.
Ich würde mich am liebsten schon wieder einfach hinlegen und schlafen. Vielleicht mache ich das auch. Alles andere ergibt einfach keinen Sinn.
Ja ich müsste Geschirrspülen, Lernen, etc. Es wäre wirklich genug zu tun, aber es schert mich nicht.
Ich wünschte nur ich wüsste ob ich etwas essen soll oder trinken, und wenn ja was.
Denn ich weiß es einfach nicht.
Montag, 19. Juni 2017
Emotionales Vakuum
Ja ihr habt es euch wahrscheinlich schon gedacht, dass ich das nicht einfach so durchhalte.
War ja klar.
Aber von gestern auf heute -1,1kg das passt.
Hatte gestern Vormittags ja schon etwas Obst aus dem Obstschälchen und eine Cola, danach kam erst mein kleiner "Zusammenbruch".
Das Obst war mir einfach zu schade um es wegzuwerfen. Deshalb habe ich es dann doch noch gegessen. Mehr aber auch nicht. Und ich habe es auch mit den Mäuschen geteilt. Natürlich nur ein kleines Stückchen wegen dem Zucker, aber sie haben sich riesig darüber gefreut, bekommen sie ja nur sehr selten.
Heute bin ich gar nicht erst aufgestanden für die Uni. Hab einfach keinen Sinn darin gesehen.
Bin dann aber Stunden später doch noch ins Bad und hab geduscht und meine Haare gewaschen, weil ich natürlich mit Keewah raus musste, allerdings schaffte ich nur unsere klitzekleine Runde. Dann haben wir alle bis Nachmittags gegen 15.00 Uhr wieder geschlafen.
Malia (die Katze) war richtig müde, weil sie die ganze Nacht unterwegs war. Sie schafft es nun über die Hütte wieder raufzuklettern und genießt so ihre nächtliche Freiheit. Tagsüber traut sie sich noch nicht. Bin gespannt, wann ich ärger mit dem Nachbar bekomm, weil die Hütte zerkratzt ist.
Ich hab dann noch bis 5 im Bett gelegen mit Keewah und Malia und hab mir dann Suppe gekocht, weil mir so schwindlig war und mein Kopf weh tat. Ich spürte auch, dass meine Beine schwach waren. Daher die Suppe und eine kleine Packung Mango-Molke.
Dabei blieb es natürlich nicht.
Ich musste noch mit Keewah raus und verband das gleich mit Einkaufen, da ich dringend Nassfutter für die beiden brauchte. Malia hatte schon paar Tage keines mehr, weil sie Abends immer Unmengen an Juni-Käfern frisst und so morgens keinen Hunger hat und Keewah braucht es für ihr Nahrungsergänzungsmittel, damit sie etwas ausgeglichener ist und nicht ständig Panikattacken hat.
Ja, langweilige und unnötige Info, ist mir klar, aber ziemlich egal gerade.
Tja und ich kaufte mir noch eine Packung Muffins (2 Stück), natürlich verlor ich nach dem ersten die Kontrolle und fraß auch noch den Zweiten, ich unnützes Ding. Aber gut, hatte auch noch mehr Molke.
Weil ich versuche zu lernen und mich nicht konzentrieren konnte.
Ja gut, ich hasse mich noch nichtmal richtig dafür, denn ich kann's nun nicht mehr ändern. Egal. Morgen wird wieder besser.
Es ist erstaunlich wie wenig Sinn alles macht, wenn man davon ausgeht bald tot zusein. Auch wenn ich es wahrscheinlich eh wieder nicht schaffe, bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass ich diesen Sommer nicht überleben will. Ich will unbedingt noch vor meinem nächsten Geburtstag gehen.
Da ich solange ich noch so fett bin den Schein waren muss, versuche ich jetzt noch zu lernen, auch wenn ich genau weiß, dass ich die Klausur nächste Woche garantiert nicht bestehen werde. Ich werde auch mein Studium nicht abschließen. Weil ich es nicht KANN.
Aber wie gesagt, ich werde die nächsten Wochen noch so tun als ob. Irgendwie.
Ich bin auch gar nicht mehr traurig oder wütend wegen der Aktion von gestern. Es ist mir so egal. Alles ist mir so egal. Denn es ergibt sowieso keinen Sinn mehr. Ich glaube ich war noch nie so leer wie heute. Abgesehen von meinem Magen, der ist gerade übervoll, aber eigentlich ist das auch gerade egal, weil ich weiß, dass das morgen nicht wieder passieren wird. Mir ist es gerade auch absolut egal ob ich die Klausur bestehe oder nicht, es ist mir egal, wie die Prüfungen meiner Kursleute im Hundeverein verlaufen. Es ist mir so unendlich egal. Ich fühle nichts. Wirklich überhaupt nichts im Moment. Nur, dass das Essen in meinem Magen drückt und einen leichten Druck in meinem Kopf, weil wahrscheinlich immer noch Flüssigkeitsmangel in mir herrscht. Aber emotional befinde ich mich im Vakuum.
Und das ist auch gut so.
Wer weiß, was ich sonst anstellen würde.
War ja klar.
Aber von gestern auf heute -1,1kg das passt.
Hatte gestern Vormittags ja schon etwas Obst aus dem Obstschälchen und eine Cola, danach kam erst mein kleiner "Zusammenbruch".
Das Obst war mir einfach zu schade um es wegzuwerfen. Deshalb habe ich es dann doch noch gegessen. Mehr aber auch nicht. Und ich habe es auch mit den Mäuschen geteilt. Natürlich nur ein kleines Stückchen wegen dem Zucker, aber sie haben sich riesig darüber gefreut, bekommen sie ja nur sehr selten.
Heute bin ich gar nicht erst aufgestanden für die Uni. Hab einfach keinen Sinn darin gesehen.
Bin dann aber Stunden später doch noch ins Bad und hab geduscht und meine Haare gewaschen, weil ich natürlich mit Keewah raus musste, allerdings schaffte ich nur unsere klitzekleine Runde. Dann haben wir alle bis Nachmittags gegen 15.00 Uhr wieder geschlafen.
Malia (die Katze) war richtig müde, weil sie die ganze Nacht unterwegs war. Sie schafft es nun über die Hütte wieder raufzuklettern und genießt so ihre nächtliche Freiheit. Tagsüber traut sie sich noch nicht. Bin gespannt, wann ich ärger mit dem Nachbar bekomm, weil die Hütte zerkratzt ist.
Ich hab dann noch bis 5 im Bett gelegen mit Keewah und Malia und hab mir dann Suppe gekocht, weil mir so schwindlig war und mein Kopf weh tat. Ich spürte auch, dass meine Beine schwach waren. Daher die Suppe und eine kleine Packung Mango-Molke.
Dabei blieb es natürlich nicht.
Ich musste noch mit Keewah raus und verband das gleich mit Einkaufen, da ich dringend Nassfutter für die beiden brauchte. Malia hatte schon paar Tage keines mehr, weil sie Abends immer Unmengen an Juni-Käfern frisst und so morgens keinen Hunger hat und Keewah braucht es für ihr Nahrungsergänzungsmittel, damit sie etwas ausgeglichener ist und nicht ständig Panikattacken hat.
Ja, langweilige und unnötige Info, ist mir klar, aber ziemlich egal gerade.
Tja und ich kaufte mir noch eine Packung Muffins (2 Stück), natürlich verlor ich nach dem ersten die Kontrolle und fraß auch noch den Zweiten, ich unnützes Ding. Aber gut, hatte auch noch mehr Molke.
Weil ich versuche zu lernen und mich nicht konzentrieren konnte.
Ja gut, ich hasse mich noch nichtmal richtig dafür, denn ich kann's nun nicht mehr ändern. Egal. Morgen wird wieder besser.
Es ist erstaunlich wie wenig Sinn alles macht, wenn man davon ausgeht bald tot zusein. Auch wenn ich es wahrscheinlich eh wieder nicht schaffe, bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass ich diesen Sommer nicht überleben will. Ich will unbedingt noch vor meinem nächsten Geburtstag gehen.
Da ich solange ich noch so fett bin den Schein waren muss, versuche ich jetzt noch zu lernen, auch wenn ich genau weiß, dass ich die Klausur nächste Woche garantiert nicht bestehen werde. Ich werde auch mein Studium nicht abschließen. Weil ich es nicht KANN.
Aber wie gesagt, ich werde die nächsten Wochen noch so tun als ob. Irgendwie.
Ich bin auch gar nicht mehr traurig oder wütend wegen der Aktion von gestern. Es ist mir so egal. Alles ist mir so egal. Denn es ergibt sowieso keinen Sinn mehr. Ich glaube ich war noch nie so leer wie heute. Abgesehen von meinem Magen, der ist gerade übervoll, aber eigentlich ist das auch gerade egal, weil ich weiß, dass das morgen nicht wieder passieren wird. Mir ist es gerade auch absolut egal ob ich die Klausur bestehe oder nicht, es ist mir egal, wie die Prüfungen meiner Kursleute im Hundeverein verlaufen. Es ist mir so unendlich egal. Ich fühle nichts. Wirklich überhaupt nichts im Moment. Nur, dass das Essen in meinem Magen drückt und einen leichten Druck in meinem Kopf, weil wahrscheinlich immer noch Flüssigkeitsmangel in mir herrscht. Aber emotional befinde ich mich im Vakuum.
Und das ist auch gut so.
Wer weiß, was ich sonst anstellen würde.
Sonntag, 18. Juni 2017
Der Tropfen...
...der das Fass zum überlaufen brachte ist gefallen.
Das war's. Ich lasse mich nicht mehr verarschen. Von niemandem mehr.
Ich werde nichts mehr essen bis ich tot bin.
Ich esse NICHTS mehr, ich nehme keine einzige Kalorie mehr zu mir. Auch keine flüssigen mehr. Ich werde auch vermeiden zu trinken, dann geht es auch schneller.
Der Tod wird kommen. Und wenn ich es schaffe werde ich mich bis dahin noch so viel wie möglich bewegen um es zu beschleunigen. Wenn nicht, auch egal, nicht essen wird reichen, auch wenn es länger dauern wird.
Mein Entschluss steht fest und wird nun umgesetzt. Denn es reicht.
Ich bin ein Mensch. Ein beschissener und kranker zwar, aber ein Mensch. Und es langt. Ich lasse mich nicht mehr ausnutzen und mit mir spielen wie mit einer Puppe die man wegwirft wenn man ein besseres Spielzeug bekommt.
Ich bin blöd, aber ich merke sehr wohl wenn mich keiner dabei haben will, auch wenn alle zu feig sind es mir direkt zu sagen. Ich weiß, dass mich keiner ausstehen kann, auch wenn mir niemand sagen will warum.
Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe, denn ich bemühte mich so sehr, aber es reichte nicht. Es wird auch nie reichen. Ich bin einfach nicht gut genug.
Ich werde nun versuchen nicht mehr zu weinen und alles dafür geben zu sterben.
Das ist mein einziges und letztes Ziel. So leicht wie möglich zu sterben. Damit ich nicht auch noch bei meinem Begräbnis eine Last bin.
Achja ich möchte auch noch festhalten, dass ich niemandem ausser mir dafür die Schuld gebe und auch auf niemanden ausser mich böse bin. Denn niemand hat mir das "angetan". Das war ich schon selber. Ich bin das Opfer, und war es immer. Ich bin selber schuld wenn ich zu schwach bin und alles mit mir machen lasse.
Ich hoffe es werden nur Wochen und nicht Monate bis zum Ende. Da leider so viel Fett an mir ist, wird es aber dauern bis ich verschwunden bin. Das tut mir leid, aber anders schaffe ich es nicht. Ich bin zu feig um mich irgendwo zu erhängen, mir die Pulsadern aufzuschneiden oder ähnliches. Also ein bisschen müsst ihr noch mit mir aushalten, aber dann verlasse ich euch für immer.
Das war's. Ich lasse mich nicht mehr verarschen. Von niemandem mehr.
Ich werde nichts mehr essen bis ich tot bin.
Ich esse NICHTS mehr, ich nehme keine einzige Kalorie mehr zu mir. Auch keine flüssigen mehr. Ich werde auch vermeiden zu trinken, dann geht es auch schneller.
Der Tod wird kommen. Und wenn ich es schaffe werde ich mich bis dahin noch so viel wie möglich bewegen um es zu beschleunigen. Wenn nicht, auch egal, nicht essen wird reichen, auch wenn es länger dauern wird.
Mein Entschluss steht fest und wird nun umgesetzt. Denn es reicht.
Ich bin ein Mensch. Ein beschissener und kranker zwar, aber ein Mensch. Und es langt. Ich lasse mich nicht mehr ausnutzen und mit mir spielen wie mit einer Puppe die man wegwirft wenn man ein besseres Spielzeug bekommt.
Ich bin blöd, aber ich merke sehr wohl wenn mich keiner dabei haben will, auch wenn alle zu feig sind es mir direkt zu sagen. Ich weiß, dass mich keiner ausstehen kann, auch wenn mir niemand sagen will warum.
Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe, denn ich bemühte mich so sehr, aber es reichte nicht. Es wird auch nie reichen. Ich bin einfach nicht gut genug.
Ich werde nun versuchen nicht mehr zu weinen und alles dafür geben zu sterben.
Das ist mein einziges und letztes Ziel. So leicht wie möglich zu sterben. Damit ich nicht auch noch bei meinem Begräbnis eine Last bin.
Achja ich möchte auch noch festhalten, dass ich niemandem ausser mir dafür die Schuld gebe und auch auf niemanden ausser mich böse bin. Denn niemand hat mir das "angetan". Das war ich schon selber. Ich bin das Opfer, und war es immer. Ich bin selber schuld wenn ich zu schwach bin und alles mit mir machen lasse.
Ich hoffe es werden nur Wochen und nicht Monate bis zum Ende. Da leider so viel Fett an mir ist, wird es aber dauern bis ich verschwunden bin. Das tut mir leid, aber anders schaffe ich es nicht. Ich bin zu feig um mich irgendwo zu erhängen, mir die Pulsadern aufzuschneiden oder ähnliches. Also ein bisschen müsst ihr noch mit mir aushalten, aber dann verlasse ich euch für immer.
Freitag, 16. Juni 2017
Produktiv + Nachtrag
Obwohl ich mich wirklich lange dagegen gewehrt habe aufzustehen und schon die Verabredung mit einer Bekannten zum Spazierengehen absagen wollte habe ich es doch geschafft. Zum ersten Mal hatte ich heute sogar Keewah dabei und es funktionierte super mit den 2 Hunden. Keewah hatte schon etwas Angst vor dem großen, der immer mit ihr spielen wollte, aber sie hat ihm einfach gezeigt, dass sie nicht will und er hat das dann auch schnell akzeptiert und gut war.
Danach hat sie mich noch auf einen Kaffee eingeladen und ich hatte dazu ein Vollkornbrötchen mit Käse, Salat, etc. und einer bestimmt hochkalorischen Soße, aber es schmeckte lecker.
Wieder zuhause habe ich auch eindlich angefangen ein kleines bisschen Haushalt zu machen und mir irgendwann auch eine To-do-Liste geschrieben. Die unendlich lang ist. Aber ich habe mir auch gar nicht erst vorgenommen, alles heute zu erledigen, sondern mein Ziel ist es, einfach ein paar Häckchen zu machen. Und tadaaaaa.....4 hab ich schon.(wenn der Post fertig ist sogar 5 ;) )
1. Geschirr spülen (auch wenn ich später noch etwas kochen werde, und nicht weiß ob ich es dann auch nochmal schaffe abzuwaschen)
2. Müll sortieren und vorbereiten zum wegbringen
3. Kühlschrank putzen
4. Wäsche waschen
Und etwas aufgeräumt habe ich auch schon.
Dieses Mal stehen auf meiner Liste aber auch Sachen drauf wie: Pausen machen, Essen, Trinken, nicht verzweifeln, mich gut behandeln,..
Denn nur damit kann der Tag auch wirklich gut werden. Und am "Trinken" bin ich schon drann, auch wenn es nur wieder ein kalorienreicher Radler ist. "Nicht verzweifeln" fällt mir gerade sehr schwer, und auch "Pausen machen" ist so eine Sache. Denn es soll auch wirklich bei Pausen bleiben und nicht bei stundenlang rumsitzen. Aber bis jetzt kann ich, glaub ich ganz zufrieden sein.
Denn so "viel" wie ich heute schon geschafft habe, schaffe ich sonst in ganzen Wochen nicht.
Schon gar nicht Freitags wo mich normalerweise die Panik vor dem Arbeitstag lähmt. Die ist auch heute da, aber ich versuche sie halbwegs erfolgreich beiseite zu schieben und ihr keinen Raum zugeben. Was aber von Minute zu Minute schwieriger wird.
Nachtrag vom 13.06.2017 (nachdem mich eine Studentin in der Vorlesung vom Verhalten so sehr an mich zur Schulzeit erinnert hatte)
Der Moment, wenn dir bewusst wird wie falsch dein Verhalten früher war. Du hoffst, dass du daraus lernst und du würdest dich am liebsten dafür entschuldigen.
Zu der Teit dachte ich, ich wäre im Recht. Heute weiß ich, ich war einfach ein respektloser, aufmüpfiger Tenager.
Nein, ich will mich nicht auf das Alter und die Pubertät rausreden, denn es war meine Entscheidung wie ich mich verhalten habe, aber ich bin sicher aus diesen Fehlern gelernt zu haben.
Auch heute habe ich daraus gelernt. Viele Jahre später. Aber besser spät als nie, oder?
Es tut mir leid, aber damals wusste ich es nicht besser.
Aber das ist doch das Leben. Oder etwa nicht? Das ist "erwachsen werden". Sich weiter entwicheln und aus Fehlern lernen. Das habe ich heute gemacht. Schon allein deswegen ist das ein guter Tag.
Heute habe ich mich ein kleines Stückchen weiterentwickelt und darüber freue ich mich und bin auch ein bisschen stolz darauf.
Vielleicht bekomme ich sogar irgendwann die Möglichkeit mich bei den Menschen (in dem Fall hauptsächlich meine früheren Lehrer) zu entschuldigen für meine Respektlosigkeit und Provokation von damals.
Danach hat sie mich noch auf einen Kaffee eingeladen und ich hatte dazu ein Vollkornbrötchen mit Käse, Salat, etc. und einer bestimmt hochkalorischen Soße, aber es schmeckte lecker.
Wieder zuhause habe ich auch eindlich angefangen ein kleines bisschen Haushalt zu machen und mir irgendwann auch eine To-do-Liste geschrieben. Die unendlich lang ist. Aber ich habe mir auch gar nicht erst vorgenommen, alles heute zu erledigen, sondern mein Ziel ist es, einfach ein paar Häckchen zu machen. Und tadaaaaa.....4 hab ich schon.(wenn der Post fertig ist sogar 5 ;) )
1. Geschirr spülen (auch wenn ich später noch etwas kochen werde, und nicht weiß ob ich es dann auch nochmal schaffe abzuwaschen)
2. Müll sortieren und vorbereiten zum wegbringen
3. Kühlschrank putzen
4. Wäsche waschen
Und etwas aufgeräumt habe ich auch schon.
Dieses Mal stehen auf meiner Liste aber auch Sachen drauf wie: Pausen machen, Essen, Trinken, nicht verzweifeln, mich gut behandeln,..
Denn nur damit kann der Tag auch wirklich gut werden. Und am "Trinken" bin ich schon drann, auch wenn es nur wieder ein kalorienreicher Radler ist. "Nicht verzweifeln" fällt mir gerade sehr schwer, und auch "Pausen machen" ist so eine Sache. Denn es soll auch wirklich bei Pausen bleiben und nicht bei stundenlang rumsitzen. Aber bis jetzt kann ich, glaub ich ganz zufrieden sein.
Denn so "viel" wie ich heute schon geschafft habe, schaffe ich sonst in ganzen Wochen nicht.
Schon gar nicht Freitags wo mich normalerweise die Panik vor dem Arbeitstag lähmt. Die ist auch heute da, aber ich versuche sie halbwegs erfolgreich beiseite zu schieben und ihr keinen Raum zugeben. Was aber von Minute zu Minute schwieriger wird.
Nachtrag vom 13.06.2017 (nachdem mich eine Studentin in der Vorlesung vom Verhalten so sehr an mich zur Schulzeit erinnert hatte)
Der Moment, wenn dir bewusst wird wie falsch dein Verhalten früher war. Du hoffst, dass du daraus lernst und du würdest dich am liebsten dafür entschuldigen.
Zu der Teit dachte ich, ich wäre im Recht. Heute weiß ich, ich war einfach ein respektloser, aufmüpfiger Tenager.
Nein, ich will mich nicht auf das Alter und die Pubertät rausreden, denn es war meine Entscheidung wie ich mich verhalten habe, aber ich bin sicher aus diesen Fehlern gelernt zu haben.
Auch heute habe ich daraus gelernt. Viele Jahre später. Aber besser spät als nie, oder?
Es tut mir leid, aber damals wusste ich es nicht besser.
Aber das ist doch das Leben. Oder etwa nicht? Das ist "erwachsen werden". Sich weiter entwicheln und aus Fehlern lernen. Das habe ich heute gemacht. Schon allein deswegen ist das ein guter Tag.
Heute habe ich mich ein kleines Stückchen weiterentwickelt und darüber freue ich mich und bin auch ein bisschen stolz darauf.
Vielleicht bekomme ich sogar irgendwann die Möglichkeit mich bei den Menschen (in dem Fall hauptsächlich meine früheren Lehrer) zu entschuldigen für meine Respektlosigkeit und Provokation von damals.
Donnerstag, 15. Juni 2017
Nachtrag
Ich bin wieder zurück. Zurück in meinem Chaos.
Wandern mit meinem Bruder war toll, ich hab irgendwann auch einfach meine Weste ausgezogen weil mir so heiß war. Drauf geschissen. Mein Bruder hat die Narben bestimmt gesehen, aber er hat zum Glück kein Wort gesagt und dafür bin ich ihm unheimlich dankbar.
Alles andere war....naja....nicht gut. Ich habe so viel gegessen, wie normalerweise in einer ganzen Woche nicht. Es war furchtbar. Ich habe eigentlich gar nochts anderes getan als fressen.
Hab mit meinen Eltern gestritten, wegen absolut sinnloser Sachen und keine Ahnung....es war einfach nicht gut.
Nächstes Wochenende muss ich schon wieder zu meinen Eltern fahren, denn da ist die Hochzeit von meinem anderen Bruder, was mich ürchterlich stresst. Aber ich versuche das einfach bis dahin zu verdrängen.
Denn erstmal muss ich die Woche rum kriegen. Der Arbeitstag, meine verdreckte Wohnung, die anstehenden Uni-Prüfungen und Vereinsprüfungen, Kurs halten, etc. überfordert mich schon wieder maßlos.
Tja, sogar daran zu denken macht mich fertig, also schieb ich das alles mal beiseite und tippe nun den Nachtrag von Montag noch schnell ab. Den Nachtrag von Dienstag werde ich morgen abtippen, denn ich bin doch ziemlich erledigt gerade. Und Kommentare werde ich dann auch endlich beantworten.
Also Nachtrag 12.06.17
Es ist erstaunlich wie sehr man neben sich stehen kann.
Da ich letzte Woche gar nicht im Training war, und auch diese Woche nur heute Zeit gehabt hätte, habe ich gestern Abend angefangen mir die Formenläufe für die nächste Gürtelprüfung mit Hilfe von YouTube beizubringen. Heute Nachmittag habe ich es auch nochmal wiederholt um gut vorbereitet zu sein fürs Training abends. Wie immer ging ich noch eine kleine Runde mit Keewah und packte dann meine Trainingsklamotten, zog mich um, tat mir die Kontaktlinsen rein und und ging zur Straßenbahn.
Alles gut.
Dachte ich.
Ein bisschen Überwindung hat es schon gekostet, aber ich habe mich wirklich auf das Training gefreut. Bis ich 4 Haltestellen bevor ich aussteigen musste nochmal mein Handy rausholte. Erst konnte ich es gar nicht glauben, also schaute ich noch auf die Uhr am Infoscreen der Bahn. Nach 5 weiteren Kontrollblicken realisierte ich es dann. Ich war eine ganze Stunde zuspät dran. Ich habe keine Ahnung, wirklich KEINE, wie das passieren konnte.
Ich saß doch seit 11 Uhr Vormittag, als ich von der Uni gekommen bin nur da und hab darauf GEWARTET zum Training zu fahren. Also wie kann es sein, dass ich ohne es zu bemerken eine Stunde zu spät bin?
Was ist nur mit mir los?
Ich bin dann ausgestiegen, habe mir etwas zu Trinken geholt und bin irgendeine Gasse lang gelaufen. Schließlich habe ich mich auf eine Bank gesetzt auf der nun diese Worte niedergeschrieben werden.
Am liebsten wäre ich sofort mit der Bahn wieder zurück gefahren, aber das traute ich mich nicht, weil es der selbe Straßenbahnfahrer wäre und der sich ja seinen Teil denken würde, wenn ich einfach Mal über eine Stunde herum fahre und schlussendlich wieder zuhause aussteige.
Also hocke ich hier in der Stadt und warte eine knappe Stunde auf die nächste Bahn. Ich habe auch schon eine E-Mail an meinen Trainer verfasst, die ich ihm später schicken werde. (Inhalt stand ja schon im letzten Post) Ich hoffe er ist nicht böse =/
Meinem zweiten Trainer werde ich dann eine ähnliche WhatsApp schicken.
Einerseits bin ich etwas wütend auf mich, weil ich einfach sogar zu blöd bin, rechtzeitig loszufahren, andererseits bin ich aber viel mehr, einfach nur traurig und hilflos, weil ich es mir nicht erklären kann.
Wo war ich in dieser Zeit?
Wer war ich in dieser Zeit?
Wie kann es sein, dass ich so weit weg von hier bin?
Es macht mir ein bisschen Angst wenn ich ehrlich bin
Ich habe das Gefühl als könnte ich mich nicht mehr auf mich verlasssen, mir nicht mehr vertrauen. Aber wenn nicht auf mich, auf wen den dann?
Solche Situationen sind nicht ganz neu für mich. Vor ca. 3 Jahren gab es ähnliche "Vorfäle". Danach habe ich mir Hilfe geholt. Ich dachte nicht, dass es dazu nochmal kommen würde. Aber es scheint als wäre es beinahe wieder soweit.
Wandern mit meinem Bruder war toll, ich hab irgendwann auch einfach meine Weste ausgezogen weil mir so heiß war. Drauf geschissen. Mein Bruder hat die Narben bestimmt gesehen, aber er hat zum Glück kein Wort gesagt und dafür bin ich ihm unheimlich dankbar.
Alles andere war....naja....nicht gut. Ich habe so viel gegessen, wie normalerweise in einer ganzen Woche nicht. Es war furchtbar. Ich habe eigentlich gar nochts anderes getan als fressen.
Hab mit meinen Eltern gestritten, wegen absolut sinnloser Sachen und keine Ahnung....es war einfach nicht gut.
Nächstes Wochenende muss ich schon wieder zu meinen Eltern fahren, denn da ist die Hochzeit von meinem anderen Bruder, was mich ürchterlich stresst. Aber ich versuche das einfach bis dahin zu verdrängen.
Denn erstmal muss ich die Woche rum kriegen. Der Arbeitstag, meine verdreckte Wohnung, die anstehenden Uni-Prüfungen und Vereinsprüfungen, Kurs halten, etc. überfordert mich schon wieder maßlos.
Tja, sogar daran zu denken macht mich fertig, also schieb ich das alles mal beiseite und tippe nun den Nachtrag von Montag noch schnell ab. Den Nachtrag von Dienstag werde ich morgen abtippen, denn ich bin doch ziemlich erledigt gerade. Und Kommentare werde ich dann auch endlich beantworten.
Also Nachtrag 12.06.17
Es ist erstaunlich wie sehr man neben sich stehen kann.
Da ich letzte Woche gar nicht im Training war, und auch diese Woche nur heute Zeit gehabt hätte, habe ich gestern Abend angefangen mir die Formenläufe für die nächste Gürtelprüfung mit Hilfe von YouTube beizubringen. Heute Nachmittag habe ich es auch nochmal wiederholt um gut vorbereitet zu sein fürs Training abends. Wie immer ging ich noch eine kleine Runde mit Keewah und packte dann meine Trainingsklamotten, zog mich um, tat mir die Kontaktlinsen rein und und ging zur Straßenbahn.
Alles gut.
Dachte ich.
Ein bisschen Überwindung hat es schon gekostet, aber ich habe mich wirklich auf das Training gefreut. Bis ich 4 Haltestellen bevor ich aussteigen musste nochmal mein Handy rausholte. Erst konnte ich es gar nicht glauben, also schaute ich noch auf die Uhr am Infoscreen der Bahn. Nach 5 weiteren Kontrollblicken realisierte ich es dann. Ich war eine ganze Stunde zuspät dran. Ich habe keine Ahnung, wirklich KEINE, wie das passieren konnte.
Ich saß doch seit 11 Uhr Vormittag, als ich von der Uni gekommen bin nur da und hab darauf GEWARTET zum Training zu fahren. Also wie kann es sein, dass ich ohne es zu bemerken eine Stunde zu spät bin?
Was ist nur mit mir los?
Ich bin dann ausgestiegen, habe mir etwas zu Trinken geholt und bin irgendeine Gasse lang gelaufen. Schließlich habe ich mich auf eine Bank gesetzt auf der nun diese Worte niedergeschrieben werden.
Am liebsten wäre ich sofort mit der Bahn wieder zurück gefahren, aber das traute ich mich nicht, weil es der selbe Straßenbahnfahrer wäre und der sich ja seinen Teil denken würde, wenn ich einfach Mal über eine Stunde herum fahre und schlussendlich wieder zuhause aussteige.
Also hocke ich hier in der Stadt und warte eine knappe Stunde auf die nächste Bahn. Ich habe auch schon eine E-Mail an meinen Trainer verfasst, die ich ihm später schicken werde. (Inhalt stand ja schon im letzten Post) Ich hoffe er ist nicht böse =/
Meinem zweiten Trainer werde ich dann eine ähnliche WhatsApp schicken.
Einerseits bin ich etwas wütend auf mich, weil ich einfach sogar zu blöd bin, rechtzeitig loszufahren, andererseits bin ich aber viel mehr, einfach nur traurig und hilflos, weil ich es mir nicht erklären kann.
Wo war ich in dieser Zeit?
Wer war ich in dieser Zeit?
Wie kann es sein, dass ich so weit weg von hier bin?
Es macht mir ein bisschen Angst wenn ich ehrlich bin
Ich habe das Gefühl als könnte ich mich nicht mehr auf mich verlasssen, mir nicht mehr vertrauen. Aber wenn nicht auf mich, auf wen den dann?
Solche Situationen sind nicht ganz neu für mich. Vor ca. 3 Jahren gab es ähnliche "Vorfäle". Danach habe ich mir Hilfe geholt. Ich dachte nicht, dass es dazu nochmal kommen würde. Aber es scheint als wäre es beinahe wieder soweit.
Dienstag, 13. Juni 2017
Dankeschön :)
Hey ihr Lieben
mal wieder ein großes Danke für eure Kommentare.
Sie werden noch beantwortet!
Wenn Zeit bleibt später noch, andernfalls Donnerstag oder Freitag.
Es sind ein paar Dinge passiert die ich noch nachtragen werde.
Ich habe wieder angefangen nur noch mit Block und Stift aus dem Haus zu gehen und so, meine Gedanken direkt festhalten zu können bevor sie wieder weg sind und unausgesprochen bzw. unaufgeschrieben bleiben.
Somit kann ich das dann alles eben schön nachtragen.
Ich muss mich etwas beeilen, denn ich werde heute nochmal zu meinen Eltern fahren. Mein Bruder hat Urlaub diese Woche und gefragt ob wir wandern gehen.
Da ich es hier sowieso nicht mehr aushalte habe ich zugesagt, obwohl ich keine Ahnung habe wie das bei den Temperaturen gut gehen soll.
Davor muss ich aber noch Geschirrspülen und wenn es sich zeitlich machen lässt, zur Arbeit fahren um noch Teichschnecken für den Teich meiner Eltern zu kaufen, in der Hoffnung die überleben die lange Fahrt. Bin mir aber sicher, dass die das locker packen. Klappt natürlich nur, wenn ich mutig genug bin um den Laden überhaupt zu betreten. Aber das wird sich zeigen.
Heute ist ein ganz guter Tag bisher, also ist es einen Versuch wert =)
Meinen Taekwondo-Trainern habe ich gestern geschrieben, dass es mir nicht gut geht und ich frühestens nächste Woche wieder zum Training kommen werde, aber nicht sagen kann ob ich es da auch wirklich schaffe. Es hat mich wahnsinnig viel Überwindung gekostet das zu schreiben, aber nach dem "Vorfall" gestern, war es, denke ich, das Beste.
Was genau war, kommt dann im Nachtrag. Sie haben auch beide ganz nett reagiert, worüber ich sehr froh bin.
Nach einem Blick auf die Uhr, fällt mir gerade auf, dass mein Zeitplan für heute absolut unmöglich ist.
Ja, Zeitmanagement ist bei mir so eine Sache. Eine ziemlich große Sache sogar :/
Also meine Lieben, bis bald.
Passt auf euch auf und bleibt stark.
<3
eure Steppenwölfin
mal wieder ein großes Danke für eure Kommentare.
Sie werden noch beantwortet!
Wenn Zeit bleibt später noch, andernfalls Donnerstag oder Freitag.
Es sind ein paar Dinge passiert die ich noch nachtragen werde.
Ich habe wieder angefangen nur noch mit Block und Stift aus dem Haus zu gehen und so, meine Gedanken direkt festhalten zu können bevor sie wieder weg sind und unausgesprochen bzw. unaufgeschrieben bleiben.
Somit kann ich das dann alles eben schön nachtragen.
Ich muss mich etwas beeilen, denn ich werde heute nochmal zu meinen Eltern fahren. Mein Bruder hat Urlaub diese Woche und gefragt ob wir wandern gehen.
Da ich es hier sowieso nicht mehr aushalte habe ich zugesagt, obwohl ich keine Ahnung habe wie das bei den Temperaturen gut gehen soll.
Davor muss ich aber noch Geschirrspülen und wenn es sich zeitlich machen lässt, zur Arbeit fahren um noch Teichschnecken für den Teich meiner Eltern zu kaufen, in der Hoffnung die überleben die lange Fahrt. Bin mir aber sicher, dass die das locker packen. Klappt natürlich nur, wenn ich mutig genug bin um den Laden überhaupt zu betreten. Aber das wird sich zeigen.
Heute ist ein ganz guter Tag bisher, also ist es einen Versuch wert =)
Meinen Taekwondo-Trainern habe ich gestern geschrieben, dass es mir nicht gut geht und ich frühestens nächste Woche wieder zum Training kommen werde, aber nicht sagen kann ob ich es da auch wirklich schaffe. Es hat mich wahnsinnig viel Überwindung gekostet das zu schreiben, aber nach dem "Vorfall" gestern, war es, denke ich, das Beste.
Was genau war, kommt dann im Nachtrag. Sie haben auch beide ganz nett reagiert, worüber ich sehr froh bin.
Nach einem Blick auf die Uhr, fällt mir gerade auf, dass mein Zeitplan für heute absolut unmöglich ist.
Ja, Zeitmanagement ist bei mir so eine Sache. Eine ziemlich große Sache sogar :/
Also meine Lieben, bis bald.
Passt auf euch auf und bleibt stark.
<3
eure Steppenwölfin
Sonntag, 11. Juni 2017
Sie ist weg... #edit #edit
Meine Katze ist weg.
Sie ist vorhin abgehauen.
Weil ich den Staubsauger anmachte um ihre Pisse wegzumachen.
Und nein ich habe nicht die Pisse weggesaut, sondern sie hat es mit Einstreu der Mäsue zugedeckt, welches das aufgesogen hat und ich eben nun, weil es schon trocken war eingesaugt habe. Ich weiß, dass sie angst vor dem Staubsauger hat, sie ist raus aus dem Fenster auf das Dach der Gartenhütte des Nachbarn. Die steht direkt vor dem Fenster und da geht sie immer raus. Und noch nie ist sie da runter.
Durch den Schock wegen des Staubsaugers muss sie wohl runtergesprungen sein. Und jetzt ist sie weg.
Und ich bin schuld. Ich dachte, sie fühlt sich da draußen sicher genug, und ich könnte das weg saugen, als ich fertig war, war sie weg.
Und nun kann ich sie nicht mehr finden. Keewah und ich gingen schon rund um die Häuser, aber sie ist nicht da. Sie kommt nicht auf rufen und meldet sich nicht.
Ich habe Angst. So unglaubliche Angst. Sie ist wahnsinnig ängstlich und hat Panik vor allen Menschen. Die Straße ist auch nicht weit weg.
Fuck!
Ich hoffe sie kommt Nachts zurück wenn alles ruhig ist. Ich hoffe ich finde meine kleine Malia. Ich hoffe sie ist am Leben. Was mach ich den nun?
Ach scheiße. Ich bin doch behindert.
Wenn man nicht fähig ist auf seine Tiere zu achten sollte man keine haben.
Wäre wohl doch besser gewesen wenn ich sie ins Tierheim gebracht hätte als ich sie letztes Jahr gefunden habe.
#edit
ich habe sie gerade schreien gehört und fauchen, ich weiß wo sie steckt, aber ich komm da nicht hin.
Und sie kommt nicht zu mir. Ich hoffe wirklich, dass sie sich nachts kommen traut
#edit
ich hab sie wieder
bin nun wo es dunkel ist, und ich wusste, dass der Nachbar nicht mehr kommen würde über den Zaun des Nachbargartens geklettert und hab sie eingefangen. Hab ein paar Kratzer abbekommen aber mein Mädchen ist wiedr da.
Ich bin gerade echt happy.
Und ich glaub sie ist auch ziemlich erleichtert.
Keewah hat sich gerade auch sehr gereut und ist gleich zu ihr hin.
Oh man, ich weiß gar nicht wie ich nun reagieren soll. Soll ich sie gleich wieder auf das Dach lassen, oder wird sie ab jetzt immer abhauen, nun wo sie die "Freiheit" gerochen hat?
Vielleicht wäre es doch besser sie abzugeben an einen Platz wo sie eine Freigängerin sein könnte. Oder soll ich sie, wenn sie will hier raus lassen und hoffen, dass sie wenn der Hunger groß genug ist die Angst überwindet und sich durch's Treppenhaus gehen traut? Ach ich bin gerade so hilflos.
Sie ist vorhin abgehauen.
Weil ich den Staubsauger anmachte um ihre Pisse wegzumachen.
Und nein ich habe nicht die Pisse weggesaut, sondern sie hat es mit Einstreu der Mäsue zugedeckt, welches das aufgesogen hat und ich eben nun, weil es schon trocken war eingesaugt habe. Ich weiß, dass sie angst vor dem Staubsauger hat, sie ist raus aus dem Fenster auf das Dach der Gartenhütte des Nachbarn. Die steht direkt vor dem Fenster und da geht sie immer raus. Und noch nie ist sie da runter.
Durch den Schock wegen des Staubsaugers muss sie wohl runtergesprungen sein. Und jetzt ist sie weg.
Und ich bin schuld. Ich dachte, sie fühlt sich da draußen sicher genug, und ich könnte das weg saugen, als ich fertig war, war sie weg.
Und nun kann ich sie nicht mehr finden. Keewah und ich gingen schon rund um die Häuser, aber sie ist nicht da. Sie kommt nicht auf rufen und meldet sich nicht.
Ich habe Angst. So unglaubliche Angst. Sie ist wahnsinnig ängstlich und hat Panik vor allen Menschen. Die Straße ist auch nicht weit weg.
Fuck!
Ich hoffe sie kommt Nachts zurück wenn alles ruhig ist. Ich hoffe ich finde meine kleine Malia. Ich hoffe sie ist am Leben. Was mach ich den nun?
Ach scheiße. Ich bin doch behindert.
Wenn man nicht fähig ist auf seine Tiere zu achten sollte man keine haben.
Wäre wohl doch besser gewesen wenn ich sie ins Tierheim gebracht hätte als ich sie letztes Jahr gefunden habe.
#edit
ich habe sie gerade schreien gehört und fauchen, ich weiß wo sie steckt, aber ich komm da nicht hin.
Und sie kommt nicht zu mir. Ich hoffe wirklich, dass sie sich nachts kommen traut
#edit
ich hab sie wieder
bin nun wo es dunkel ist, und ich wusste, dass der Nachbar nicht mehr kommen würde über den Zaun des Nachbargartens geklettert und hab sie eingefangen. Hab ein paar Kratzer abbekommen aber mein Mädchen ist wiedr da.
Ich bin gerade echt happy.
Und ich glaub sie ist auch ziemlich erleichtert.
Keewah hat sich gerade auch sehr gereut und ist gleich zu ihr hin.
Oh man, ich weiß gar nicht wie ich nun reagieren soll. Soll ich sie gleich wieder auf das Dach lassen, oder wird sie ab jetzt immer abhauen, nun wo sie die "Freiheit" gerochen hat?
Vielleicht wäre es doch besser sie abzugeben an einen Platz wo sie eine Freigängerin sein könnte. Oder soll ich sie, wenn sie will hier raus lassen und hoffen, dass sie wenn der Hunger groß genug ist die Angst überwindet und sich durch's Treppenhaus gehen traut? Ach ich bin gerade so hilflos.
Posttitel
Danke an alle für die netten Kommentare <3
Der Arbeitstag war wirklich schwierig, aber ich habe ihn überstanden.
Heute ist irgendwie auch schwierig.
Anders schwierig.
Schwierig, aber trotzdem viel besser als gestern.
Kann's nicht erklären, sorry.
Seit gestern Mittag habe ich Kopfschmerzen. Ich dachte, es läge daran, dass ich nichts gegessen habe, also habe ich nach Feierabend gegessen. Viel gegessen. Hat aber nichts gebracht, außer das mir schlecht wurde.
Heute hatte ich zum Frühstück schon eine halbe Packung dieser Koala Schoko-Kekschen, einen Fasten VitalDrink und Mittags so ein kleines Tetrapack Birnensaft aus Italien.
Es ist so komisch. Da fresse ich mich tagelang beinahe zu Tode. Unmengen an Süßkram, Kalorien, etc. und plötzlich fällt es mir jetzt wieder schwer überhaupt zu essen.
Ich dachte für Mittag an Tütensuppe, Reis mit Pesto oder Low-Carb Nudeln mit Pesto, aber es geht nicht?!?!?!
Wie zur Hölle kann das sein?
Sonst will ich nicht essen und fresse ohne Ende, und jetzt wo ich essen will, kann ich nicht?
Nichtmal Naturjoghurt light geht.
Aber an den Kalorien kann es nicht liegen, denn Trinken ist kein Problem.
Das macht mir gerade etwas Angst.
Nicht, dass ich im Moment nichts essen kann. Nein, darüber bin ich froh. Ich muss ja abnehmen. Aber das ist doch nicht normal. Das kann ja gar nicht sein, oder? DAS ist es was mir Angst macht, dass ich weiß, dass das nicht so bleiben wird. Ich habe wahnsinnige Angst davor, dass das plötzlich wieder umschlägt und die Fresserei weiter geht. Dass ich noch mehr zunehmen werde.
Ich müsste UNBEDINGT lernen, und meine Wohnung in Ordnung bringen. Noch nichtmal die Katzenpisse von letzter Nacht habe ich weggeputzt (hab sie auch erst vor paar Minuten entdeckt, aber trotzdem).
Es geht aber nicht. Ich bin so leer, als hätte ich meine gesamte Energie für's Duschen, Haarewaschen und Kurs abhalten aufgebraucht.
Werde mich nun hinlegen und hoffen, dass ich später noch irgendetwas schaffe.
Oder wenigstens keinen FA bekomme.
Der Arbeitstag war wirklich schwierig, aber ich habe ihn überstanden.
Heute ist irgendwie auch schwierig.
Anders schwierig.
Schwierig, aber trotzdem viel besser als gestern.
Kann's nicht erklären, sorry.
Seit gestern Mittag habe ich Kopfschmerzen. Ich dachte, es läge daran, dass ich nichts gegessen habe, also habe ich nach Feierabend gegessen. Viel gegessen. Hat aber nichts gebracht, außer das mir schlecht wurde.
Heute hatte ich zum Frühstück schon eine halbe Packung dieser Koala Schoko-Kekschen, einen Fasten VitalDrink und Mittags so ein kleines Tetrapack Birnensaft aus Italien.
Es ist so komisch. Da fresse ich mich tagelang beinahe zu Tode. Unmengen an Süßkram, Kalorien, etc. und plötzlich fällt es mir jetzt wieder schwer überhaupt zu essen.
Ich dachte für Mittag an Tütensuppe, Reis mit Pesto oder Low-Carb Nudeln mit Pesto, aber es geht nicht?!?!?!
Wie zur Hölle kann das sein?
Sonst will ich nicht essen und fresse ohne Ende, und jetzt wo ich essen will, kann ich nicht?
Nichtmal Naturjoghurt light geht.
Aber an den Kalorien kann es nicht liegen, denn Trinken ist kein Problem.
Das macht mir gerade etwas Angst.
Nicht, dass ich im Moment nichts essen kann. Nein, darüber bin ich froh. Ich muss ja abnehmen. Aber das ist doch nicht normal. Das kann ja gar nicht sein, oder? DAS ist es was mir Angst macht, dass ich weiß, dass das nicht so bleiben wird. Ich habe wahnsinnige Angst davor, dass das plötzlich wieder umschlägt und die Fresserei weiter geht. Dass ich noch mehr zunehmen werde.
Ich müsste UNBEDINGT lernen, und meine Wohnung in Ordnung bringen. Noch nichtmal die Katzenpisse von letzter Nacht habe ich weggeputzt (hab sie auch erst vor paar Minuten entdeckt, aber trotzdem).
Es geht aber nicht. Ich bin so leer, als hätte ich meine gesamte Energie für's Duschen, Haarewaschen und Kurs abhalten aufgebraucht.
Werde mich nun hinlegen und hoffen, dass ich später noch irgendetwas schaffe.
Oder wenigstens keinen FA bekomme.
Freitag, 9. Juni 2017
Achtung TW-WARNUNG + Bild
Ich nehme mein Lieblingsbuch aus dem Regal, weil ich etwas brauche, wo ich mich verstanden fühle.
Ich schlage die erste Seite auf. Die weiße Seite direkt nach dem Buchdeckel. Und sehe eines meiner Gedichte. Ich kenne es noch. Wusste aber nicht, dass ich es da rein geschrieben habe.
Ich Blättere 2 Seiten weiter. Unter der Widmung des Buches von der Autorin stehen wieder Worte von mir. Mit Bleistift:
Jeden Tag.
Kämpfe ich.
Gegen mich.
Ich schaue nauf das Kissen neben mir. Sehe die Klinge an, die darauf liegt. Sie sieht sauber aus. Silber. Rein. Unschuldig.
Nicht wie die unzähligen Papiertücher von gestern und heute.
Ich versuche mir vorzustellen wie die Frau die heute auf meinen Arm gestarrt hat, den wohl gesehen hat. Was sie sich gedacht hat.
Mein Blick wandert weiter, über meinen Körper. Erst zu den Wunden von gestern an meinen Rippen, streift dann meinen Bauch der mir unendlich Fett vorkommt. In meinen Gedanken sehe ich schon den leicht blutigen Schriftzug "FAT" den ich mir in den nächsten paar Minuten darauf "malen" werde. Es geht weiter über die Narben auf meiner Hüfte, und in meiner Leistengegend zu den Narben und Wunden auf meinem linken Oberschenkel. Ich versuche die blassen, alten Schriftzüge "FREEDOM", "FUNEREAL", "PEOPLE ALWAYS LEAVE" auf meinen Unterschenkeln auszumachen und bin erleichtert, dass man sie noch den Jahren doch noch etwas sehen kann. Mit meinem Zeigefinger fahre ich das "T" nach, dass als Strafe und Erinnerung an einen meiner größten Fehler entstand.
Am liebsten würde ich an meinem Arm "weiterarbeiten". Schon lange tat ich es nicht mehr auf meinen Armen, aber der Druck steigt immer mehr. Heute muss ich mich zusammenreißen, da ich meine Arme morgen beim Arbeiten nicht verstecken kann. Vielleicht kann ich es mir morgen Abend erlauben?
Als Ausgleich schlage ich mir mit der Faust immer wieder auf den Oberschenkel, bis ich sicher bin, dass ein blauer Fleck zurück bleiben wird. Hätte ich Zigaretten da, würde ich mir weitere Kreise auf die Haut "stempeln". Ich überlege welche kaufen zugehen, aber traue mich nicht mehr aus der Wohnung raus. Hätte ich Alkohol würde ich mich betrinken.
Als Notlösung beginne ich wieder auf mich einzuschlagen. Diesmal an meinen rechten Hüftknochen.
In guten 8 Stunden wird mein Wecker klingeln und das beschissene neue Wochenende anklopfen.
Die ganzen "Fridayayayay", "have a great weekend", etc. Posts auf Instagram schlagen mir wie jede Woche schon seit heute Morgen immer wieder mitten in die Fresse. Aber nur noch 2 mal, dann habe ich Urlaub. Ich MUSS diese zweimal noch schaffen.
Da ich heute bei der Kräuterwanderung wieder gemerkt habe, wie sozial inkompetent ich bin, habe ich beschlossen soetwas nicht mehr zu machen. Ich möchte mich in nächster Zeit wieder etwas mehr zurückziehen.
Sorry für die schlechte Qualität.
Jap, ekelhaft ich weiß.
Zur Strafe sitze ich nun auch in Unterhose da und muss frieren. Mehr Wunden kann ich mir zur Zeit nicht erlauben. Ich muss immerhin noch den Schein wahren. Arme brauche ich beim Arbeiten, meine Beine müssen bis zur Hochzeit von meinem Bruder in Ordnung bleiben, zumindest ab da wo das Kleid aufhört. Bisher habe ich beim Training das Oberteil in der Umkleide umgezogen und bin nur für die Hose auf's WC. Das wird sich nach dieser Woche nun auch ändern, wie ihr ja sehen könnt.
Ich elender Versager. Aber das ist es was ich verdiene.
Was ich mit meinem beschissenen Studium mache weiß ich nicht. Ich hab keine Kraft mehr dafür, aber so knapp vor Schluss aufgeben kommt auch nicht in Frage.
Ich werde mich nun meinem Buch widmen und versuchen mich abzulenken....ohne mich dabei zuverletzen. Dazu werde ich noch kalten Minztee von der vorhin gesammelten Minze trinken, um meinen Körper noch etwas mehr runterzukühlen. Ich habe mir mal vorgenommen, dass ich mir ab 22.00 Uhr erlaube wieder etwas anzuziehen oder mich zuzudecken.
Euch wünsche ich trotzdem ein schönes Wochenende. Genießt es. Ich hoffe ihr habt frei und könnt es für euch nutzen.
Alles Liebe an euch <3
Bleibt stark und kämpft. Tut es für euch. Denn ihr seit toll und ihr seit es wert!
Ich schlage die erste Seite auf. Die weiße Seite direkt nach dem Buchdeckel. Und sehe eines meiner Gedichte. Ich kenne es noch. Wusste aber nicht, dass ich es da rein geschrieben habe.
Ich Blättere 2 Seiten weiter. Unter der Widmung des Buches von der Autorin stehen wieder Worte von mir. Mit Bleistift:
Jeden Tag.
Kämpfe ich.
Gegen mich.
Ich schaue nauf das Kissen neben mir. Sehe die Klinge an, die darauf liegt. Sie sieht sauber aus. Silber. Rein. Unschuldig.
Nicht wie die unzähligen Papiertücher von gestern und heute.
Ich versuche mir vorzustellen wie die Frau die heute auf meinen Arm gestarrt hat, den wohl gesehen hat. Was sie sich gedacht hat.
Mein Blick wandert weiter, über meinen Körper. Erst zu den Wunden von gestern an meinen Rippen, streift dann meinen Bauch der mir unendlich Fett vorkommt. In meinen Gedanken sehe ich schon den leicht blutigen Schriftzug "FAT" den ich mir in den nächsten paar Minuten darauf "malen" werde. Es geht weiter über die Narben auf meiner Hüfte, und in meiner Leistengegend zu den Narben und Wunden auf meinem linken Oberschenkel. Ich versuche die blassen, alten Schriftzüge "FREEDOM", "FUNEREAL", "PEOPLE ALWAYS LEAVE" auf meinen Unterschenkeln auszumachen und bin erleichtert, dass man sie noch den Jahren doch noch etwas sehen kann. Mit meinem Zeigefinger fahre ich das "T" nach, dass als Strafe und Erinnerung an einen meiner größten Fehler entstand.
Am liebsten würde ich an meinem Arm "weiterarbeiten". Schon lange tat ich es nicht mehr auf meinen Armen, aber der Druck steigt immer mehr. Heute muss ich mich zusammenreißen, da ich meine Arme morgen beim Arbeiten nicht verstecken kann. Vielleicht kann ich es mir morgen Abend erlauben?
Als Ausgleich schlage ich mir mit der Faust immer wieder auf den Oberschenkel, bis ich sicher bin, dass ein blauer Fleck zurück bleiben wird. Hätte ich Zigaretten da, würde ich mir weitere Kreise auf die Haut "stempeln". Ich überlege welche kaufen zugehen, aber traue mich nicht mehr aus der Wohnung raus. Hätte ich Alkohol würde ich mich betrinken.
Als Notlösung beginne ich wieder auf mich einzuschlagen. Diesmal an meinen rechten Hüftknochen.
In guten 8 Stunden wird mein Wecker klingeln und das beschissene neue Wochenende anklopfen.
Die ganzen "Fridayayayay", "have a great weekend", etc. Posts auf Instagram schlagen mir wie jede Woche schon seit heute Morgen immer wieder mitten in die Fresse. Aber nur noch 2 mal, dann habe ich Urlaub. Ich MUSS diese zweimal noch schaffen.
Da ich heute bei der Kräuterwanderung wieder gemerkt habe, wie sozial inkompetent ich bin, habe ich beschlossen soetwas nicht mehr zu machen. Ich möchte mich in nächster Zeit wieder etwas mehr zurückziehen.
| ||
| alles Oberflächlich, und ja ich weiß wie fett meine Oberschenkel sind |
Sorry für die schlechte Qualität.
Jap, ekelhaft ich weiß.
Zur Strafe sitze ich nun auch in Unterhose da und muss frieren. Mehr Wunden kann ich mir zur Zeit nicht erlauben. Ich muss immerhin noch den Schein wahren. Arme brauche ich beim Arbeiten, meine Beine müssen bis zur Hochzeit von meinem Bruder in Ordnung bleiben, zumindest ab da wo das Kleid aufhört. Bisher habe ich beim Training das Oberteil in der Umkleide umgezogen und bin nur für die Hose auf's WC. Das wird sich nach dieser Woche nun auch ändern, wie ihr ja sehen könnt.
Ich elender Versager. Aber das ist es was ich verdiene.
Was ich mit meinem beschissenen Studium mache weiß ich nicht. Ich hab keine Kraft mehr dafür, aber so knapp vor Schluss aufgeben kommt auch nicht in Frage.
Ich werde mich nun meinem Buch widmen und versuchen mich abzulenken....ohne mich dabei zuverletzen. Dazu werde ich noch kalten Minztee von der vorhin gesammelten Minze trinken, um meinen Körper noch etwas mehr runterzukühlen. Ich habe mir mal vorgenommen, dass ich mir ab 22.00 Uhr erlaube wieder etwas anzuziehen oder mich zuzudecken.
Euch wünsche ich trotzdem ein schönes Wochenende. Genießt es. Ich hoffe ihr habt frei und könnt es für euch nutzen.
Alles Liebe an euch <3
Bleibt stark und kämpft. Tut es für euch. Denn ihr seit toll und ihr seit es wert!
Donnerstag, 8. Juni 2017
Einen erneuten Versuch wagen? #edit
Ich wollte heute nichts posten. Aber in meinem Kopf tut sich so viel. Meine Gedanken reißen mich hin und her.
Und trotzdem finde ich mal wieder keine Worte.
Vielleicht sollte ich wieder anfangen direkt alles aufzuschreiben?
Oder lieber andere für mich sprechen lassen?
"Dinge werden wahr, wenn man sie oft genug sagt"
Vielleicht sollte ich mir einfach ein "gutes Mantra" ausdenken. Würde das helfen? Wäre es einen Versuch wert?
Mein Entschluss zu sterben stand eigentlich fest. Aber ich bekomme die bescheuerten Abschiedsbriefe nicht hin. Die Frage ist, ob die überhaupt notwendig sind? Ich kann aber doch auch nicht schon wieder verschwinden ohne etwas zu sagen. Das mache ich seit Jahren. Einfach weglaufen. Eine Lösung war es nie. Eben nur eine Flucht. Eine Flucht ins Ungewisse das mir doch auch immer wieder Angst macht.
Die Frage die ich mir nun aber doch wieder stelle ist: "Gibt es nicht doch eine andere Lösung? Sollte ich nicht noch mal allen Mut zusammen nehmen und versuchen die richtige Richtung zu finden? Sollte man mit fast 24 Jahren nicht in der Lage sein, sein Leben in die Hand zunehmen und aufhören es zu ruinieren?
Seit Wochen überlege ich ob ich nicht doch nochmal meiner früheren Therapeutin schreibe. Aber ich weiß, dass ich da eigentlich nicht willkommen bin. Denn das ist eigentlich nur eine Studentenberatungsstelle, wo für jeden nur 5-6 Termine vorgesehen sind. Ich war da ein Jahr lang, fast jede Woche! Also habe ich meine Zeit und Hilfe dort schon mehr als überzogen. Das waren um die 30 Termine die ich gar nicht verdient hatte und die mir nicht zustanden. Also wäre es ziemlich egoistisch und scheiße von mir dort NOCHMAL um Hilfe zu bitten. Außerdem habe ich damals einfach einen Termin abgesagt und mich dann nicht mehr gemeldet. Macht man auch nicht. Aber ich hatte das Gefühl keinen Platz mehr zu haben bei meiner Thera. Nicht mehr erwünscht zu sein. Es nicht verdient zu haben. Ihre Zeit zu verschwenden. Es einfach nicht wert zusein. Bin ich ja auch nicht.
Aber trotzdem kann ich nicht einfach so von meinem Leben los lassen.
Ich bin zu schwach. Zu schwach zum leben, aber auch zu schwach zum sterben. Ich wünsche mir soo sehr, dass mir die Entscheidung durch einen tödlichen Unfall oder Krankheit abgenommen werden würde.
Ich weiß nicht was ich will. Woher soll ich dann wissen was ich tun soll? Ich bin so ratlos.
Und so einsam. Einsam. Einsam. Einsam. Einsam.
#edit
Ach und ich habe gerade das Prüfungsergebnis der letzten Prüfung erhalten. 3x dürft ihr raten? Richtig!
5
Mal wieder.
Oh wow. Erkenntnis: Deswegen schaffe ich es auch nicht dünn zu werden. Denn dünne Mädchen sind perfekt. Gut organisiert, haben gute Noten, sind ordentlich und diszipliniert, hübsch und verlieren nicht die Kontrolle.
Ich bin das Gegenteil, von alldem. Oh der Selbsthass steigt gerade ins unermessliche.
Erstaunlich wie sehr sich ein Mensch selbst verabscheuen und anekeln kann.
Und trotzdem finde ich mal wieder keine Worte.
Vielleicht sollte ich wieder anfangen direkt alles aufzuschreiben?
Oder lieber andere für mich sprechen lassen?
"Dinge werden wahr, wenn man sie oft genug sagt"
Vielleicht sollte ich mir einfach ein "gutes Mantra" ausdenken. Würde das helfen? Wäre es einen Versuch wert?
Mein Entschluss zu sterben stand eigentlich fest. Aber ich bekomme die bescheuerten Abschiedsbriefe nicht hin. Die Frage ist, ob die überhaupt notwendig sind? Ich kann aber doch auch nicht schon wieder verschwinden ohne etwas zu sagen. Das mache ich seit Jahren. Einfach weglaufen. Eine Lösung war es nie. Eben nur eine Flucht. Eine Flucht ins Ungewisse das mir doch auch immer wieder Angst macht.
Die Frage die ich mir nun aber doch wieder stelle ist: "Gibt es nicht doch eine andere Lösung? Sollte ich nicht noch mal allen Mut zusammen nehmen und versuchen die richtige Richtung zu finden? Sollte man mit fast 24 Jahren nicht in der Lage sein, sein Leben in die Hand zunehmen und aufhören es zu ruinieren?
Seit Wochen überlege ich ob ich nicht doch nochmal meiner früheren Therapeutin schreibe. Aber ich weiß, dass ich da eigentlich nicht willkommen bin. Denn das ist eigentlich nur eine Studentenberatungsstelle, wo für jeden nur 5-6 Termine vorgesehen sind. Ich war da ein Jahr lang, fast jede Woche! Also habe ich meine Zeit und Hilfe dort schon mehr als überzogen. Das waren um die 30 Termine die ich gar nicht verdient hatte und die mir nicht zustanden. Also wäre es ziemlich egoistisch und scheiße von mir dort NOCHMAL um Hilfe zu bitten. Außerdem habe ich damals einfach einen Termin abgesagt und mich dann nicht mehr gemeldet. Macht man auch nicht. Aber ich hatte das Gefühl keinen Platz mehr zu haben bei meiner Thera. Nicht mehr erwünscht zu sein. Es nicht verdient zu haben. Ihre Zeit zu verschwenden. Es einfach nicht wert zusein. Bin ich ja auch nicht.
Aber trotzdem kann ich nicht einfach so von meinem Leben los lassen.
Ich bin zu schwach. Zu schwach zum leben, aber auch zu schwach zum sterben. Ich wünsche mir soo sehr, dass mir die Entscheidung durch einen tödlichen Unfall oder Krankheit abgenommen werden würde.
Ich weiß nicht was ich will. Woher soll ich dann wissen was ich tun soll? Ich bin so ratlos.
Und so einsam. Einsam. Einsam. Einsam. Einsam.
#edit
Ach und ich habe gerade das Prüfungsergebnis der letzten Prüfung erhalten. 3x dürft ihr raten? Richtig!
5
Mal wieder.
Oh wow. Erkenntnis: Deswegen schaffe ich es auch nicht dünn zu werden. Denn dünne Mädchen sind perfekt. Gut organisiert, haben gute Noten, sind ordentlich und diszipliniert, hübsch und verlieren nicht die Kontrolle.
Ich bin das Gegenteil, von alldem. Oh der Selbsthass steigt gerade ins unermessliche.
Erstaunlich wie sehr sich ein Mensch selbst verabscheuen und anekeln kann.
Montag, 5. Juni 2017
Wieder ein Tag
Ein weiterer Tag ist so gut wie geschafft.
Mehr als im Bett liegen, schlafen und essen, habe ich heute auch wirklich nicht geschafft.
Doch. Ich habe meine Haare gewaschen. Das war's dann aber auch.
Ich wollte unbedingt, meine Wohnung fertig aufräumen und putzen, aber nichts.
Und ich wollte unbedingt die Vorlesungsunterlagen für morgen durchgehen, und das von letzter Woche wiederholen. Aber auch dazu fehlte mir heute wieder die Kraft.
Ich dachte nicht, dass mich die Depression noch einmal so in ihren Klauen halten würde.
Morgen muss ich ihr entfliehen. Ich muss es schaffen zur Uni zu gehen. Ich werde morgen auch Keewah wieder mitnehmen, denn ich weiß, dass ich es diese Woche alleine nicht schaffen würde.
Mehr als im Bett liegen, schlafen und essen, habe ich heute auch wirklich nicht geschafft.
Doch. Ich habe meine Haare gewaschen. Das war's dann aber auch.
Ich wollte unbedingt, meine Wohnung fertig aufräumen und putzen, aber nichts.
Und ich wollte unbedingt die Vorlesungsunterlagen für morgen durchgehen, und das von letzter Woche wiederholen. Aber auch dazu fehlte mir heute wieder die Kraft.
Ich dachte nicht, dass mich die Depression noch einmal so in ihren Klauen halten würde.
Morgen muss ich ihr entfliehen. Ich muss es schaffen zur Uni zu gehen. Ich werde morgen auch Keewah wieder mitnehmen, denn ich weiß, dass ich es diese Woche alleine nicht schaffen würde.
"beste Tante" und 10 verdammte Jahre
Geschafft.
Wieder ein Wochenende überstanden.
Nach nur 2,5h Schlaf hätte ich es tatsächlich fast nicht zur Arbeit geschafft, aber alles ging gut. Soweit. Ich war danach so fertig, dass ich beinahe in der Straßenbahn schon eingeschlafen wäre. Als ich schließlich paar Stunden später im Bett lag, konnte ich natürlich wieder nicht einschlafen. Aber egal. Ich habe es auch heute mehr oder weniger pünktlich zum Training geschafft und meinen Kurs mehr schlecht als recht abgehalten, aber das passt schon.
Ich habe extra gefrühstückt, trotzdem konnte ich den Kuchen heute nicht widerstehen. Blöd gelaufen. Es wurde nachmittags dann gegrillt, da habe ich aber nichts mehr gegessen. Dafür dann zuhause umso mehr.
Ich bin wieder fett.
Fett, fett, fett.
Ich werde niemals wieder dünn sein. Dafür bin ich viel zu schwach.
Die Frage ist, ob ich überhaupt irgendwas kann und auch mal was schaffe.
Glaub ich nicht.
Mein Bruder hat mir gestern ein Foto von meinem Neffen geschickt und eines von meiner Nichte auf dem sie einen kleinen Block in den Händen hält wo drauf steht: "Tante ...., ich mag dich sehr und du bist meine beste Tante. Deine ....."
Ich hätte beinahe in der Bahn zu weinen angefangen. So süß. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Umso mehr tut es weh, dass ich sie so selten sehen kann. Und es tut weh, anstatt eine gute Tante zu sein und mit den Kleinen soviel Zeit wie möglich zu verbringen, ständig darauf zu warten, dass auch ja das Wetter schlecht ist, um die Narben gut verstecken zu können.
Niemals werde ich mit ihnen in den Pool gehen können. Niemals werde ich mit ihnen an den See fahren können. Warum? Weil ich zu blöd zum Leben bin.
Hier in meiner Wahlheimat gehe ich relativ offen damit um. Zumindest mit meinen Armen, es weiß jeder, es sieht jeder und es istjedem mir egal. Schwimmen gehen würde ich auch hier niemals, die kurzen Hosen kann ich heuer auch alle verstaut lassen. Aber "Zuhause" geht nicht mal T-Shirt . Meine Eltern und Verwandten sollen das nicht sehen. Die wissen nichts davon, vielleicht haben manche eine Ahnung, aber keiner sagt etwas dazu. Und dabei soll es bitte auch bleiben. Nach 10 Jahren wäre es untragbar dieses Schweigen zu brechen. Wie die es alle geschafft haben 10 Jahre wegzuschauen verstehe ich bis heute nicht, aber ist ja auch egal.
Ja, vor 10 Jahren, fast genau auf den Tag, entstanden meine ersten Tagebucheinträge über Selbsthass, Gewicht, Selbstverletzung, Einsamkeit, Depression und Todeswunsch.
Ich kann mich kaum noch daran erinnern und weiß auch nicht mehr wie es überhaupt dazu kam. Ehrlich gesagt war ich sogar etwas schockiert darüber, als ich diese ersten Einträge vor ein paar Wochen mal wieder gelesen habe. Ich wusste, dass ungefähr zu der Zeit das SVV angefangen hat, aber dass ich mir da auch schon Gedanken über mein Gewicht machte, habe ich wohl erfolgreich verdrängt.
Was ich weiß ist, dass ich damals nie im Leben gedacht hätte, dass sich in den 10 Jahren kaum etwas ändern wird. Ich dachte, dass ich entweder nicht so lange Leben werde, oder bis dahin wieder alles gut ist.
10 Jahre in denen ich älter geworden bin, aber nicht weiser.
10 Jahre in denen ich existiert habe, aber nicht annähernd gelebt.
10 Jahre in denen ich MICH versteckt und verloren habe.
10 verdammte Jahre in denen Krieg in mir herrscht. Und die Schlacht ist noch lange nicht beendet.
10 verschwendete Jahre
10 Jahre in denen "normale" Menschen die aufregendste Zeit ihres Lebens verbringen.
Ich wünschte ich hätte einen der Suizidpläne in den letzten Jahren durchgezogen und mir einige dieser fucking 10 Jahre erspart.
Beim besten Willen, ich habe KEINE AHNUNG wie es die nächsten 10 Jahre weitergehen wird. Aber ich weiß, dass ich nicht die Kraft habe noch einmal 10 Jahre zu kämpfen.
Jetzt bin ich mal wieder abgeschweift, aber das ist mir gerade aufgefallen als ich das Datum sah und musste ich los werden.
Ich wollte eigentlich ganz was anderes schreiben, aber egal.
Dafür noch ein wundervolles Lied einer wundervollen Künstlerin. Bin leider erst vor kurzem auf sie gestoßen, aber dafür liebe ich ihre Musik umso mehr.
"Hey Alice, can you play croquet, if you're good, you can keep your head"
"Hey Alice, are you here or there, or somewhere in between?"
Dann noch ein zweiter Song den ich liebe, von einer anderen Künstlerin aber genauso toll:
"You can't forsake the journey for the safety of your room, until you learn your lesson well"
Vielleicht gefällt es ja jemandem von euch, oder kennt ihr die Songs/Artists?
Manchmal ist Musik eine große Hilfe. Egal ob, um sich verstanden zufühlen, um weinen zukönnen, um Motivation zufinden, um sich in eine andere Welt zuträumen,....
Ohne Musik wäre es oft noch viel schwerer das Leben auszuhalten.
Somit wünsche ich eine gute Nacht, an alle
bzw. einen guten Tag, wann auch immer ihr das hier lest
eure einsame, aber kämpfende Steppenwölfin
Wieder ein Wochenende überstanden.
Nach nur 2,5h Schlaf hätte ich es tatsächlich fast nicht zur Arbeit geschafft, aber alles ging gut. Soweit. Ich war danach so fertig, dass ich beinahe in der Straßenbahn schon eingeschlafen wäre. Als ich schließlich paar Stunden später im Bett lag, konnte ich natürlich wieder nicht einschlafen. Aber egal. Ich habe es auch heute mehr oder weniger pünktlich zum Training geschafft und meinen Kurs mehr schlecht als recht abgehalten, aber das passt schon.
Ich habe extra gefrühstückt, trotzdem konnte ich den Kuchen heute nicht widerstehen. Blöd gelaufen. Es wurde nachmittags dann gegrillt, da habe ich aber nichts mehr gegessen. Dafür dann zuhause umso mehr.
Ich bin wieder fett.
Fett, fett, fett.
Ich werde niemals wieder dünn sein. Dafür bin ich viel zu schwach.
Die Frage ist, ob ich überhaupt irgendwas kann und auch mal was schaffe.
Glaub ich nicht.
Mein Bruder hat mir gestern ein Foto von meinem Neffen geschickt und eines von meiner Nichte auf dem sie einen kleinen Block in den Händen hält wo drauf steht: "Tante ...., ich mag dich sehr und du bist meine beste Tante. Deine ....."
Ich hätte beinahe in der Bahn zu weinen angefangen. So süß. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Umso mehr tut es weh, dass ich sie so selten sehen kann. Und es tut weh, anstatt eine gute Tante zu sein und mit den Kleinen soviel Zeit wie möglich zu verbringen, ständig darauf zu warten, dass auch ja das Wetter schlecht ist, um die Narben gut verstecken zu können.
Niemals werde ich mit ihnen in den Pool gehen können. Niemals werde ich mit ihnen an den See fahren können. Warum? Weil ich zu blöd zum Leben bin.
Hier in meiner Wahlheimat gehe ich relativ offen damit um. Zumindest mit meinen Armen, es weiß jeder, es sieht jeder und es ist
Ja, vor 10 Jahren, fast genau auf den Tag, entstanden meine ersten Tagebucheinträge über Selbsthass, Gewicht, Selbstverletzung, Einsamkeit, Depression und Todeswunsch.
Ich kann mich kaum noch daran erinnern und weiß auch nicht mehr wie es überhaupt dazu kam. Ehrlich gesagt war ich sogar etwas schockiert darüber, als ich diese ersten Einträge vor ein paar Wochen mal wieder gelesen habe. Ich wusste, dass ungefähr zu der Zeit das SVV angefangen hat, aber dass ich mir da auch schon Gedanken über mein Gewicht machte, habe ich wohl erfolgreich verdrängt.
Was ich weiß ist, dass ich damals nie im Leben gedacht hätte, dass sich in den 10 Jahren kaum etwas ändern wird. Ich dachte, dass ich entweder nicht so lange Leben werde, oder bis dahin wieder alles gut ist.
10 Jahre in denen ich älter geworden bin, aber nicht weiser.
10 Jahre in denen ich existiert habe, aber nicht annähernd gelebt.
10 Jahre in denen ich MICH versteckt und verloren habe.
10 verdammte Jahre in denen Krieg in mir herrscht. Und die Schlacht ist noch lange nicht beendet.
10 verschwendete Jahre
10 Jahre in denen "normale" Menschen die aufregendste Zeit ihres Lebens verbringen.
Ich wünschte ich hätte einen der Suizidpläne in den letzten Jahren durchgezogen und mir einige dieser fucking 10 Jahre erspart.
Beim besten Willen, ich habe KEINE AHNUNG wie es die nächsten 10 Jahre weitergehen wird. Aber ich weiß, dass ich nicht die Kraft habe noch einmal 10 Jahre zu kämpfen.
Jetzt bin ich mal wieder abgeschweift, aber das ist mir gerade aufgefallen als ich das Datum sah und musste ich los werden.
Ich wollte eigentlich ganz was anderes schreiben, aber egal.
Dafür noch ein wundervolles Lied einer wundervollen Künstlerin. Bin leider erst vor kurzem auf sie gestoßen, aber dafür liebe ich ihre Musik umso mehr.
"Hey Alice, can you play croquet, if you're good, you can keep your head"
"Hey Alice, are you here or there, or somewhere in between?"
Dann noch ein zweiter Song den ich liebe, von einer anderen Künstlerin aber genauso toll:
"You can't forsake the journey for the safety of your room, until you learn your lesson well"
Vielleicht gefällt es ja jemandem von euch, oder kennt ihr die Songs/Artists?
Manchmal ist Musik eine große Hilfe. Egal ob, um sich verstanden zufühlen, um weinen zukönnen, um Motivation zufinden, um sich in eine andere Welt zuträumen,....
Ohne Musik wäre es oft noch viel schwerer das Leben auszuhalten.
Somit wünsche ich eine gute Nacht, an alle
bzw. einen guten Tag, wann auch immer ihr das hier lest
eure einsame, aber kämpfende Steppenwölfin
Samstag, 3. Juni 2017
sinnloses gequatsche wie immer
Ihr Lieben,
es tut mir leid, dass ich zur Zeit so selten kommentiere und ewig brauche um zu Antworten.
Aber ich lese euch, denke an euch und fühle mit euch.
Mehr schaffe ich gerade nicht.
Die Woche war furchtbar. Keine Ahnung wie ich sie bisher überstehen konnte. Aber die 2 schlimmsten Tage kommen ja erst.
In weniger als 5h klingelt mein Wecker, und ich liege noch nicht mal im Bett. Wüsste auch nicht für was, denn schlafen kann ich doch sowieso nicht.
Ich bin mal wieder am überlegen ob ich mich morgen nicht krank melde. Trau ich mich aber doch sowieso nicht.
Außerdem habe ich nur noch 3 Samstage und dann habe ich 2 Wochen, also 2 Samstage Urlaub. An einem davon heiratet mein Bruder.
Bis dahin muss ich noch durchhalten.
Letzte Woche Samstag war wirklich hart. Ich musste mich richtig zusammenreißen, um mich nicht während der Arbeitszeit zu verletzen. Ich hoffe morgen wird besser. Glaub ich aber nicht. Meine Nerven liegen blank.
Heute war auch nach langem der erste Tag an dem ich mich nicht vollgefressen habe.
Ich hoffe dabei bleibt es nun auch wieder. Ich habe nämlich auch nur noch 3 Wochen Zeit um anzunehmen. Und durch die letzten Tage habe ich da SEHR viel zu tun.
Ich habe nur keine Ahnung wie. Nächste Woche fahre ich auch noch zu meinen Eltern, bin ja diese Woche dann nicht gefahren. Da werden es auch noch mal paar Kilo mehr werden.
Kann mir irgendjemand verraten wie ich nun noch einschlafen soll, in mittlerweile nur mehr 4,5h aufstehen und dann den Arbeitstag überstehen?
Ich flehe darum, morgen früh am Arbeitsweg überfahren zuwerden, oder ermordet, oder keine Ahnung. Vielleicht auch irgendwo abstürzen und verrecken oder von einem Baum erschlagen werden während ich mit dem Hund gehe? Ich bin wirklich für alles offen
Würde ich an einen Gott glauben, würde ich dafür beten.
So kann ich nur hoffen.
es tut mir leid, dass ich zur Zeit so selten kommentiere und ewig brauche um zu Antworten.
Aber ich lese euch, denke an euch und fühle mit euch.
Mehr schaffe ich gerade nicht.
Die Woche war furchtbar. Keine Ahnung wie ich sie bisher überstehen konnte. Aber die 2 schlimmsten Tage kommen ja erst.
In weniger als 5h klingelt mein Wecker, und ich liege noch nicht mal im Bett. Wüsste auch nicht für was, denn schlafen kann ich doch sowieso nicht.
Ich bin mal wieder am überlegen ob ich mich morgen nicht krank melde. Trau ich mich aber doch sowieso nicht.
Außerdem habe ich nur noch 3 Samstage und dann habe ich 2 Wochen, also 2 Samstage Urlaub. An einem davon heiratet mein Bruder.
Bis dahin muss ich noch durchhalten.
Letzte Woche Samstag war wirklich hart. Ich musste mich richtig zusammenreißen, um mich nicht während der Arbeitszeit zu verletzen. Ich hoffe morgen wird besser. Glaub ich aber nicht. Meine Nerven liegen blank.
Heute war auch nach langem der erste Tag an dem ich mich nicht vollgefressen habe.
Ich hoffe dabei bleibt es nun auch wieder. Ich habe nämlich auch nur noch 3 Wochen Zeit um anzunehmen. Und durch die letzten Tage habe ich da SEHR viel zu tun.
Ich habe nur keine Ahnung wie. Nächste Woche fahre ich auch noch zu meinen Eltern, bin ja diese Woche dann nicht gefahren. Da werden es auch noch mal paar Kilo mehr werden.
Kann mir irgendjemand verraten wie ich nun noch einschlafen soll, in mittlerweile nur mehr 4,5h aufstehen und dann den Arbeitstag überstehen?
Ich flehe darum, morgen früh am Arbeitsweg überfahren zuwerden, oder ermordet, oder keine Ahnung. Vielleicht auch irgendwo abstürzen und verrecken oder von einem Baum erschlagen werden während ich mit dem Hund gehe? Ich bin wirklich für alles offen
Würde ich an einen Gott glauben, würde ich dafür beten.
So kann ich nur hoffen.
Donnerstag, 1. Juni 2017
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