Ich denke ich habe noch nicht ganz mit dem Leben abgeschlossen, denn dann wäre die endgültige Entscheidung nicht immernoch so schwer.
Irgendwo in mir muss noch Hoffnung sein. Auch wenn ich sie nicht finden kann, ist sie wohl da.
Das was am schwersten für mich ist, ist der Gedanke daran, was ich meiner Familie damit antue.
Nein, dabei denke ich nicht nur an den "Verlust", wenn ich nicht mehr da bin. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich tatsächlich fehlen würde.
Aber ich würde ihnen so viel zumuten.
Damit meine ich den ganzen Organisationskram etc. Nicht nur, das Begräbnis etc. sondern das Räumen der Wohnung, der ganze Papierkram, die Kosten, meine Tiere,...
Sie müssten überall bescheid geben, in den 3 Vereinen, an der Arbeit, an der Universität, und und und.
Wie wäre das mit der Miete, die muss doch auch 3 Monate vorher gekündigt werden. Wie ist das im Todesfall? Müssen meine Eltern noch 3 Monate Miete zahlen?
Und und und. Alles gar nicht so einfach.
Würde es nur mich betreffen wäre die Entscheidung bereits gefällt. Aber ich fühle mich so egoistisch. Ich will keinem weh tun, wirklich nicht. Für mich jedoch ist es der einzige noch schaffbare Weg.
Seit Tagen bin ich am weinen. Ich weine und flehe darum gehen zu dürfen.
Der Abschiedsbrief an meine Eltern ist auch endlich fertig.
Den für meine beste Freundin muss ich noch schreiben. Ich weiß noch nicht, ob ich noch mehr schreibe. Einerseits fühle ich mich als wäre ich allen eine Erklärung schuldig, aber andererseits will ich einfach nur gehen, ohne viele Spuren zu hinterlassen.
Macht euch bitte keine Sorgen um mich. Es ist noch nicht so weit. Ich bin noch nicht bereit dazu. Ich weiß gar nicht ob ich es tatsächlich jemals schaffe.
Aber ich wünsche es mir so sehr.
Sonntag, 30. Juli 2017
Freitag, 28. Juli 2017
hätte, wäre, könnte, würde
Hätte ich genügend Tabletten hier wäre wohl nun der richtige Zeitpunkt.
Wenn ich wenigstens Alkohol hier hätte, würde ich eventuell einen Versuch wagen.
Ich kann nicht mehr.
Oder vielleicht könnte ich, aber will einfach nur nicht.
Die Klinge hilft überhaupt gar nicht. Tiefer trau ich mich aber nicht, wegen Arbeit und Training. Ich muss es so halten, dass ich es gut verbergen kann.
Und tief genug um es zu beenden schaffe ich nicht.
Nach nur 4 Stunden Schlaf von gestern auf heute, war ich heute so SO müde und musste mich den ganzen Tag über ganz stark konzentrieren nicht einzuschlafen. Ich bin allerdings am Nachmittag für ziemlich genau 10min eingenickt.
Ich wollte es unbedingt durchziehen, damit ich heute einschlafen kann, und morgen früh aufstehen, und dann in der Nacht zum Samstag wenigstens ein paar Stunden schlafen kann. Und nicht schon wieder völlig ohne Shhlaf arbeiten muss.
Aber natürlich bin ich jetzt nicht mehr müde. Bzw. meine Augen schon....aber mein Gehirn feiert wilde Partys sobald die Sonne vom Himmel fällt. Komasaufen und so.....also gedanklich
Ich bin wirklich am überlegen morgen zum Arzt zu gehen. Aber ich weiß, dass ich das nicht mache, weil ich mich zu sehr vor Ärzten schäme, und die Empfangsdamen auch noch kenne. Niemals würde ich mich überwinden können dahinzugehen. Ich weiß noch nicht mal ob man nen Termin brauchen würde oder einfach hingehen und warten kann.
Egal, mach ich ja eh nicht. Lieber wieder wie ne Leiche in die Arbeit wackeln.
Und mir umso mehr wünschen endlich draufzugehen.
BITTE BITTE BITTE
ich will dieses Leben nicht mehr.
Wirklich nicht.
Ich bin mir auch ganz sicher.
Würde ich mich nicht noch immer so deutlich an die letzte (kleinere!) Überdosis erinnern. Bzw. vor allem an den Tag danach, würde ich es glatt nochmal machen. Bloß um ein paar Stunden schlaf zu bekommen.
Das einzige was mich gerade daran hindert ist, dass ich es meinem Hund nicht noch einmal antuen kann, dass sie stundenlang warten muss, bis ich mich so weit im Griff habe, dass ich es mit ihr wenigstens zum pinkeln bis vor die Haustüre schaffe. Außerdem wird sie immer etwas panisch wenn ich umkippe.
Ich liebe sie, und sie ist der einzige Grund, warum ich noch irgendwie versuche weiterzukämpfen.
Dabei habe ich doch schon längst aufgegeben. Spätestens in den letzten paar Stunden.
Wenn ich wenigstens Alkohol hier hätte, würde ich eventuell einen Versuch wagen.
Ich kann nicht mehr.
Oder vielleicht könnte ich, aber will einfach nur nicht.
Die Klinge hilft überhaupt gar nicht. Tiefer trau ich mich aber nicht, wegen Arbeit und Training. Ich muss es so halten, dass ich es gut verbergen kann.
Und tief genug um es zu beenden schaffe ich nicht.
Nach nur 4 Stunden Schlaf von gestern auf heute, war ich heute so SO müde und musste mich den ganzen Tag über ganz stark konzentrieren nicht einzuschlafen. Ich bin allerdings am Nachmittag für ziemlich genau 10min eingenickt.
Ich wollte es unbedingt durchziehen, damit ich heute einschlafen kann, und morgen früh aufstehen, und dann in der Nacht zum Samstag wenigstens ein paar Stunden schlafen kann. Und nicht schon wieder völlig ohne Shhlaf arbeiten muss.
Aber natürlich bin ich jetzt nicht mehr müde. Bzw. meine Augen schon....aber mein Gehirn feiert wilde Partys sobald die Sonne vom Himmel fällt. Komasaufen und so.....also gedanklich
Ich bin wirklich am überlegen morgen zum Arzt zu gehen. Aber ich weiß, dass ich das nicht mache, weil ich mich zu sehr vor Ärzten schäme, und die Empfangsdamen auch noch kenne. Niemals würde ich mich überwinden können dahinzugehen. Ich weiß noch nicht mal ob man nen Termin brauchen würde oder einfach hingehen und warten kann.
Egal, mach ich ja eh nicht. Lieber wieder wie ne Leiche in die Arbeit wackeln.
Und mir umso mehr wünschen endlich draufzugehen.
BITTE BITTE BITTE
ich will dieses Leben nicht mehr.
Wirklich nicht.
Ich bin mir auch ganz sicher.
Würde ich mich nicht noch immer so deutlich an die letzte (kleinere!) Überdosis erinnern. Bzw. vor allem an den Tag danach, würde ich es glatt nochmal machen. Bloß um ein paar Stunden schlaf zu bekommen.
Das einzige was mich gerade daran hindert ist, dass ich es meinem Hund nicht noch einmal antuen kann, dass sie stundenlang warten muss, bis ich mich so weit im Griff habe, dass ich es mit ihr wenigstens zum pinkeln bis vor die Haustüre schaffe. Außerdem wird sie immer etwas panisch wenn ich umkippe.
Ich liebe sie, und sie ist der einzige Grund, warum ich noch irgendwie versuche weiterzukämpfen.
Dabei habe ich doch schon längst aufgegeben. Spätestens in den letzten paar Stunden.
Donnerstag, 27. Juli 2017
kann es nicht verstehen
Gestern war ein wirklich guter Tag.
Morgens Training mit einer Freundin, und damit wieder meine 10€ verdient, von denen ich heute etwas zu essen und Hunde- und Katzenfutter kaufen konnte. Und abends auch noch Taekwondo-Training, das toll war.
Danach war ich wirklich gut gelaunt. Dazu noch ein gutes Wiegeergebnis und eine gute Kalorienbilanz. Was will man mehr?
Ich habe wirklich ein kleines bisschen Lebenswillen und Lebensfreude gespürt und war mal kurz etwas zuversichtlich, dass es vielleicht doch langsam besser werden könnte.
Am Heimweg habe ich meine guten Gedanken auch aufgeschrieben. Aber da die nun wieder so weit weg sind, schreibe ich die hier erstmal nur zusammengefasst auf.
Ich wollte versuchen, noch etwas mehr Sport zu machen, den Tag-Nachtrythmus wieder herstellen versuchen, und nicht mehr mit allen Mitteln möglichst schnell abzunhemen, da ich nichts davon habe 48h zu fasten und dann nicht zum Training gehen zu können. Lieber will ich versuchen wieder etwas gesünder und kontrollierter zu essen und so konstant aber langsam abzunehmen und gleichzeitig genug Kraft für's Training zu haben.
Tja, ich bin dann sogar gegen 2 Uhr nachts schon eingeschlafen. Was echt selten vorkommt. War aber natürlich trotzdem kurz vor 6 wach. Im Unterschied zu sonst, bin ich heute aber tatsächlich AUFGESTANDEN und war bereits um halb 7 mit meiner kleinen Keewah für 40min joggen.
Das Wiegeergebnis war auch unerwartet hervorragend. Nach dem Duschen, ging ich Einkaufen und frühstückte gemütlich.
Besser könnte ien Tag wohl gar nicht beginnen.
Aber danach ging's richtig bergab. Gleichzeitig mit der Sonne verschwand meine gute Laune, und mit den Regenwolken, kam auch das Grau in mir zurück.
Ich zwang mich noch zum Mittagessen, bereue es aber, weil ich nun Bauchschmerzen habe.
Ich bin so schwach, dass ich nicht mehr aus dem Bett raus komme. Nicht körperlich in diesem Fall sondern innerlich. Sogar den Arm zu heben ist kaum schaffbar. Ich versuche mit aller Kraft nicht einzuschlafen.
Dafür brauche ich aber auch wirklich alle Kraft die ich noch aufbringen kann. Aber ich denke nicht mehr lange, bis ich tatsächlich einschlafen werde.
Mir war schon klar, dass die gute Laune von gestern nicht von langer Dauer sein kann, aber wie kann der Tag so gut beginnen, und dann aber auch so schnell so steil bergab gehen? Ich versteh es nicht.
Aber tut ja auch nichts mehr zur Sache.
Wie konnte ich auch so blöd sein und Hoffnung aufkeimen lassen.
Sorry, zu müde und zu schwach zum Korrekturlesen
Morgens Training mit einer Freundin, und damit wieder meine 10€ verdient, von denen ich heute etwas zu essen und Hunde- und Katzenfutter kaufen konnte. Und abends auch noch Taekwondo-Training, das toll war.
Danach war ich wirklich gut gelaunt. Dazu noch ein gutes Wiegeergebnis und eine gute Kalorienbilanz. Was will man mehr?
Ich habe wirklich ein kleines bisschen Lebenswillen und Lebensfreude gespürt und war mal kurz etwas zuversichtlich, dass es vielleicht doch langsam besser werden könnte.
Am Heimweg habe ich meine guten Gedanken auch aufgeschrieben. Aber da die nun wieder so weit weg sind, schreibe ich die hier erstmal nur zusammengefasst auf.
Ich wollte versuchen, noch etwas mehr Sport zu machen, den Tag-Nachtrythmus wieder herstellen versuchen, und nicht mehr mit allen Mitteln möglichst schnell abzunhemen, da ich nichts davon habe 48h zu fasten und dann nicht zum Training gehen zu können. Lieber will ich versuchen wieder etwas gesünder und kontrollierter zu essen und so konstant aber langsam abzunehmen und gleichzeitig genug Kraft für's Training zu haben.
Tja, ich bin dann sogar gegen 2 Uhr nachts schon eingeschlafen. Was echt selten vorkommt. War aber natürlich trotzdem kurz vor 6 wach. Im Unterschied zu sonst, bin ich heute aber tatsächlich AUFGESTANDEN und war bereits um halb 7 mit meiner kleinen Keewah für 40min joggen.
Das Wiegeergebnis war auch unerwartet hervorragend. Nach dem Duschen, ging ich Einkaufen und frühstückte gemütlich.
Besser könnte ien Tag wohl gar nicht beginnen.
Aber danach ging's richtig bergab. Gleichzeitig mit der Sonne verschwand meine gute Laune, und mit den Regenwolken, kam auch das Grau in mir zurück.
Ich zwang mich noch zum Mittagessen, bereue es aber, weil ich nun Bauchschmerzen habe.
Ich bin so schwach, dass ich nicht mehr aus dem Bett raus komme. Nicht körperlich in diesem Fall sondern innerlich. Sogar den Arm zu heben ist kaum schaffbar. Ich versuche mit aller Kraft nicht einzuschlafen.
Dafür brauche ich aber auch wirklich alle Kraft die ich noch aufbringen kann. Aber ich denke nicht mehr lange, bis ich tatsächlich einschlafen werde.
Mir war schon klar, dass die gute Laune von gestern nicht von langer Dauer sein kann, aber wie kann der Tag so gut beginnen, und dann aber auch so schnell so steil bergab gehen? Ich versteh es nicht.
Aber tut ja auch nichts mehr zur Sache.
Wie konnte ich auch so blöd sein und Hoffnung aufkeimen lassen.
Sorry, zu müde und zu schwach zum Korrekturlesen
Dienstag, 25. Juli 2017
Unglaublich
Und schon wieder aufregende Tage.
Kaum zu glauben, was sich plötzlich alles tut bei mir.
Gestern und heute sind 3 "Dinge passiert"
1. Ich hab gestern mit einem meiner Trainer geredet. Also relativ offen und ehrlich. Denn der andere (leitende) Trainer will UNBEDINGT, dass ich bald meinen ersten Wettkampf kämpfe. Also im Taekwondo. Tja, und da das aufgrund meiner psychischen Probleme mir einfach nicht möglich erscheint, und sich gestern eine gute Situation ergeben hat, habe ich meinem Trainer von meiner "Sozialphobie" (wie immer in Anführungsstrichen, weil ich keine offizielle Diagnose oder so habe, ich nenn es nur so, weil ich nicht weiß wie ich es sonst nennen sollte und es mir doch sehr passend erscheint) erzählt und, dass es mir psychisch eigentlich gar nicht besonders gut geht. Von der "Essstörung" und dem SVV habe ich nichts gesagt. Also die Narben am Arm kennt er ja. Vielleicht kann er es sich denken, dass sich das nicht nur auf den Arm beschränkt. Vielleicht auch nicht. Tut erstmal nichts zur Sache.
Jedenfalls versteht er nun etwas mehr was das eigentliche Problem ist und warum ich mich so dagegen wehre an einem Wettkampf teilzunehmen.
Ironischerweise, hat er schon ein paar Minuten zuvor zu mir gesagt: "Du bist auch ein schwieriger Mensch oder?"
Hört sich vielleicht etwas krass an, aber in der Situation war klar, dass das nicht böse oder abwertend gemeint war, sondern .... keine Ahnung, kann's nicht beschreiben. Ich wusste jedenfalls sofort wie es gemeint war und bestättigte das. Dann kam auch gleich:" Nett. Wirklich richtig nett aber schwierig."
Dieser Mann ist so unglaublich offen und verständnisvoll. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht zu stark darauf einlasse. Und, dass das Gespräch nichts ändert. Ich habe deshalb versucht alles so gut als möglich geheim zu halten, weil ich kein Mitleid etc. haben will. Und natürlich weil ich mich auch dafür schäme.
2. Meine kleine "Schwester" (nicht wirklich Schwester, aber es fühlt sich so an, weil mich ihre Mum als Jugendliche oft bei ihnen wohnen hat lassen, wenn ich nicht nach Hause wollte), hat mir gestern geschrieben sie hätte "Scheiße gebaut". Ich hab mit allem möglich gerechnet, aber nicht damit. Also zur kurzen Vorgeschichte....sie ist 16, bald 17, hat die Kindergarten-Schule dieses Jahr abgebrochen weil sie extrem gemobbt wurde, hat eine Essstörung, ist depressiv und betreibt SVV. Sie steht zur Zeit auf der Warteliste einer Klinik und nun die neue "Scheiße".
Sie ist SCHWANGER!
Jep, tatsächlich. Ein 16-jähriges, psychisches Wrack, auf der Warteliste einer Psychiatrie ist nun auch noch schwanger. Na herzlichen Dank auch an dieses überaus verständnisvolle Leben.
Zum Glück nicht von irgendwem, sondern von ihrem Fraund, mit dem sie schon 3 oder 4 Jahre zusammen ist (mit kurzer Pause) und ja, sie hatten verhütet, aber das Kondom ist gerissen, und ja sie hat auch die Pille danach genommen, aaaaber wenn's läuft dann läuft's.
Jap, gut, dass ich die erste Ansprechperson war und keine Ahnung hatte wie damit umgehen.
Gut gemacht "große Schwester"
3. Ich habe eine Freundin.
Nein keine Beziehungs-Freundin, sondern eine freundschaftliche Freundin. Und das ist nun meine erste Freundin hier in meiner Wahlheimat. Seit J. weggegangen ist vor 2 Jahren.
Wir waren heute shoppen und Kaffee trinken. Und OMG! Ich bin noch komplett überfordert. Wir hatten uns schon paar Mal getroffen, aber ich hätte sie immer nur als Bekannte gesehen und nie als Freundin. Bis wir heute wirklich VIEL geredet haben....auch über sehr SEHR private Dinge wie eben "Sozialphobie", "Essstörung" und meine "kleine Schwester". Und wow, ich weiß zwar noch nicht was ich genau davon halten soll, dass sie nun SO viel über mich weiß, aber indirekt wusste sie sowieso schon bescheid. Psychologen eben :D die durchschauen alles xD
Nein, Spaß bei Seite, wir hatten einen wundervollen Tag und wirklich tolle Gespräche. Ich habe auch viel über sie erfahren, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte. Und schließlich meinte sie: "Naja wir haben uns ja nun schon angefreundet. Also so empfinde ich es."
Diese Worte waren.....oh wow, unbeschreiblich.
Sie hat mich auch zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. (Was mich ungemein stresst und ich bei dem Gedanken daran in absolute Panik verfalle, aber womit ich mich auch sehr geehrt fühle)
Jap, und da wir schon beim Thema sind, würde ich fast soweit gehen und behaupten, dass ich sogar noch eine zweite Freundin hier habe. Nämlich die Bekannte mit der ich jede Woche mit dem Hund trainiere. Ich glaube, langsam kann man auch hier mehr von einer beginnenden Freundschaft, als von einer anhaltenden Bekanntschaft reden. Sie hat mich auch heute angerufen und ich bin tatsächlich rangegangen!!!
Tja, man könnte meinen, es entwickelt sich eventuell alles ganz langsam in die richtige Richtung.
ABER ich muss gestehen, dass mich diese Gespräche auch sehr getriggert haben. Vor allem was das Thema Nahrungsaufnahme betrifft.
Dazu steigt auch der SVV-Druck in den letzten Tagen immer mehr und mehr an.
Hm, ich habe etwas Hoffnung, aber gleichzeitig habe ich auch tierische Angst davor.
Somit werde ich heute zwar nach einer kleinen Sporteinheit(vielleicht auch noch einer zweiten), mit leerem Magen (und eventuell blutigen Körperstellen), aber einem Funken Hoffnung und ein klein bisschen Freude zu Bett gehen, und hoffentlich in den nächsten Stunden auch tatsächlich einschlafen.
Alles Liebe auch an euch.
Und ich denke, es ist auch mal wieder an der Zeit für ein großes Danke an euch. Dafür, dass ihr mich lest und mir immer wieder so nette Worte da lasst.
<3
Kaum zu glauben, was sich plötzlich alles tut bei mir.
Gestern und heute sind 3 "Dinge passiert"
1. Ich hab gestern mit einem meiner Trainer geredet. Also relativ offen und ehrlich. Denn der andere (leitende) Trainer will UNBEDINGT, dass ich bald meinen ersten Wettkampf kämpfe. Also im Taekwondo. Tja, und da das aufgrund meiner psychischen Probleme mir einfach nicht möglich erscheint, und sich gestern eine gute Situation ergeben hat, habe ich meinem Trainer von meiner "Sozialphobie" (wie immer in Anführungsstrichen, weil ich keine offizielle Diagnose oder so habe, ich nenn es nur so, weil ich nicht weiß wie ich es sonst nennen sollte und es mir doch sehr passend erscheint) erzählt und, dass es mir psychisch eigentlich gar nicht besonders gut geht. Von der "Essstörung" und dem SVV habe ich nichts gesagt. Also die Narben am Arm kennt er ja. Vielleicht kann er es sich denken, dass sich das nicht nur auf den Arm beschränkt. Vielleicht auch nicht. Tut erstmal nichts zur Sache.
Jedenfalls versteht er nun etwas mehr was das eigentliche Problem ist und warum ich mich so dagegen wehre an einem Wettkampf teilzunehmen.
Ironischerweise, hat er schon ein paar Minuten zuvor zu mir gesagt: "Du bist auch ein schwieriger Mensch oder?"
Hört sich vielleicht etwas krass an, aber in der Situation war klar, dass das nicht böse oder abwertend gemeint war, sondern .... keine Ahnung, kann's nicht beschreiben. Ich wusste jedenfalls sofort wie es gemeint war und bestättigte das. Dann kam auch gleich:" Nett. Wirklich richtig nett aber schwierig."
Dieser Mann ist so unglaublich offen und verständnisvoll. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht zu stark darauf einlasse. Und, dass das Gespräch nichts ändert. Ich habe deshalb versucht alles so gut als möglich geheim zu halten, weil ich kein Mitleid etc. haben will. Und natürlich weil ich mich auch dafür schäme.
2. Meine kleine "Schwester" (nicht wirklich Schwester, aber es fühlt sich so an, weil mich ihre Mum als Jugendliche oft bei ihnen wohnen hat lassen, wenn ich nicht nach Hause wollte), hat mir gestern geschrieben sie hätte "Scheiße gebaut". Ich hab mit allem möglich gerechnet, aber nicht damit. Also zur kurzen Vorgeschichte....sie ist 16, bald 17, hat die Kindergarten-Schule dieses Jahr abgebrochen weil sie extrem gemobbt wurde, hat eine Essstörung, ist depressiv und betreibt SVV. Sie steht zur Zeit auf der Warteliste einer Klinik und nun die neue "Scheiße".
Sie ist SCHWANGER!
Jep, tatsächlich. Ein 16-jähriges, psychisches Wrack, auf der Warteliste einer Psychiatrie ist nun auch noch schwanger. Na herzlichen Dank auch an dieses überaus verständnisvolle Leben.
Zum Glück nicht von irgendwem, sondern von ihrem Fraund, mit dem sie schon 3 oder 4 Jahre zusammen ist (mit kurzer Pause) und ja, sie hatten verhütet, aber das Kondom ist gerissen, und ja sie hat auch die Pille danach genommen, aaaaber wenn's läuft dann läuft's.
Jap, gut, dass ich die erste Ansprechperson war und keine Ahnung hatte wie damit umgehen.
Gut gemacht "große Schwester"
3. Ich habe eine Freundin.
Nein keine Beziehungs-Freundin, sondern eine freundschaftliche Freundin. Und das ist nun meine erste Freundin hier in meiner Wahlheimat. Seit J. weggegangen ist vor 2 Jahren.
Wir waren heute shoppen und Kaffee trinken. Und OMG! Ich bin noch komplett überfordert. Wir hatten uns schon paar Mal getroffen, aber ich hätte sie immer nur als Bekannte gesehen und nie als Freundin. Bis wir heute wirklich VIEL geredet haben....auch über sehr SEHR private Dinge wie eben "Sozialphobie", "Essstörung" und meine "kleine Schwester". Und wow, ich weiß zwar noch nicht was ich genau davon halten soll, dass sie nun SO viel über mich weiß, aber indirekt wusste sie sowieso schon bescheid. Psychologen eben :D die durchschauen alles xD
Nein, Spaß bei Seite, wir hatten einen wundervollen Tag und wirklich tolle Gespräche. Ich habe auch viel über sie erfahren, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte. Und schließlich meinte sie: "Naja wir haben uns ja nun schon angefreundet. Also so empfinde ich es."
Diese Worte waren.....oh wow, unbeschreiblich.
Sie hat mich auch zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. (Was mich ungemein stresst und ich bei dem Gedanken daran in absolute Panik verfalle, aber womit ich mich auch sehr geehrt fühle)
Jap, und da wir schon beim Thema sind, würde ich fast soweit gehen und behaupten, dass ich sogar noch eine zweite Freundin hier habe. Nämlich die Bekannte mit der ich jede Woche mit dem Hund trainiere. Ich glaube, langsam kann man auch hier mehr von einer beginnenden Freundschaft, als von einer anhaltenden Bekanntschaft reden. Sie hat mich auch heute angerufen und ich bin tatsächlich rangegangen!!!
Tja, man könnte meinen, es entwickelt sich eventuell alles ganz langsam in die richtige Richtung.
ABER ich muss gestehen, dass mich diese Gespräche auch sehr getriggert haben. Vor allem was das Thema Nahrungsaufnahme betrifft.
Dazu steigt auch der SVV-Druck in den letzten Tagen immer mehr und mehr an.
Hm, ich habe etwas Hoffnung, aber gleichzeitig habe ich auch tierische Angst davor.
Somit werde ich heute zwar nach einer kleinen Sporteinheit
Alles Liebe auch an euch.
Und ich denke, es ist auch mal wieder an der Zeit für ein großes Danke an euch. Dafür, dass ihr mich lest und mir immer wieder so nette Worte da lasst.
<3
Montag, 24. Juli 2017
Heavy
"I don't like my mind right now"
"Holding on
Why is everything so heavy?
Holding on
there's so much more than I can carry"
Why is everything so heavy?
Holding on
there's so much more than I can carry"
Und wieder musste ein wundervoller Mensch gehen. Ein Mensch der mit seiner Musik so vielen Menschen Kraft gegeben hat und selbst dabei zugrunde ging.
Ich wünschte ich könnte tauschen. Ich wünschte ich könnte ihm mein Leben schenken und dürfte statt ihm gehen.
Ich bin dankbar für das was Chester Bennington hinterlassen hat und wünsche ihm, dass nun alles gut ist und hoffe, dass seine Familie das irgendwie übersteht.
Und ich verfluche diese beschissene Krankheit.
Fuck you Depression!
Ich habe gerade eine so unfassbar große Wut auf diese Krankheit.
Ich bin kein Mensch der Stars feiert, oder sie gar vergöttert. Nein, sie sind für mich Menschen. Es ist tragisch, wenn einem Star etwas passiert, aber nicht weil er ein Star ist, sondern ein Mensch. Ich mache daraus auch normalerweise keine große Sache.
Ich habe mich auch nie mit Chester Bennington beschäftigt, wusste noch nichtmal wie er heißt. Trotzdem gaben mir die Songs Kraft, auch wenn die natürlich jemand anderes geschrieben hat. Und auch wenn ich diesen Menschen nicht kannte fühle ich mit ihm. In gewisser Weise weiß ich ja doch wie er sich gefühlt haben muss. Und es tut weh zu wissen, dass es anderen auch so geht.
Die Krankheit beschränkt sich nicht auf einen nutzlosen Menschen wie mich. Nein, sie raubt auch so vielen wundervollen Menschen das Leben. Und dafür hasse ich sie.
Sonntag, 23. Juli 2017
Fettes Stück
Ich bin ein fettes Stück Dreck.
Mehr war ich nie.
Mehr bin ich nicht.
Mehr werde ich nie sein.
Mehr war ich nie.
Mehr bin ich nicht.
Mehr werde ich nie sein.
Samstag, 22. Juli 2017
2 Tage wach :D
Wieder einen Arbeitstag geschafft, und das ganz ohne Schlaf von gestern auf heute.
Denn ich konnte tatsächlich mal wieder nicht einschlafen, bzw. stimmt nicht ganz...ich glaube die letzten 20 Minuten bevor der Wecker klingelte hab ich dann doch "geschlafen".
Naja, der Tag war hart, vor allem am Nachmittag taten mir die Augen etwas weh und ich war nicht mehr wirklich konzentrationsfähig. Was aber gar nicht so schlimm war, da nicht viel los war.
Ich wollte noch einen Parcours für das Training morgen erstellen, aber dazu bin ich nun doch zu fertig. Ich werde (hoffentlich diesmal wirklich) etwas früher aufstehen und losgehen und mir dann mal wieder spontan etwas einfallen lassen.
Wird schon schief gehen.
Ich hoffe, dass ich wenigstens heute einschlafen kann....
Aber ich würde auch gern noch mein Juli-Buch fertig lesen, weil es einfach sooo unfassbar toll ist.
Weiß nur nicht, ob meine Augen noch mitspielen, ansonsten würde es schon gehen, denn wirklich müde in dem Sinn bin ich nicht.
Mal sehen wie weit ich komme und wann ich heute einschlafe, und ob ich dann tatsächlich um halb 7 aus dem Bett und um halb 8 aus dem Haus komme.
Euch wünsche ich eine gute Nacht und einen schönen Sonntag.
Denn ich konnte tatsächlich mal wieder nicht einschlafen, bzw. stimmt nicht ganz...ich glaube die letzten 20 Minuten bevor der Wecker klingelte hab ich dann doch "geschlafen".
Naja, der Tag war hart, vor allem am Nachmittag taten mir die Augen etwas weh und ich war nicht mehr wirklich konzentrationsfähig. Was aber gar nicht so schlimm war, da nicht viel los war.
Ich wollte noch einen Parcours für das Training morgen erstellen, aber dazu bin ich nun doch zu fertig. Ich werde (hoffentlich diesmal wirklich) etwas früher aufstehen und losgehen und mir dann mal wieder spontan etwas einfallen lassen.
Wird schon schief gehen.
Ich hoffe, dass ich wenigstens heute einschlafen kann....
Aber ich würde auch gern noch mein Juli-Buch fertig lesen, weil es einfach sooo unfassbar toll ist.
Weiß nur nicht, ob meine Augen noch mitspielen, ansonsten würde es schon gehen, denn wirklich müde in dem Sinn bin ich nicht.
Mal sehen wie weit ich komme und wann ich heute einschlafe, und ob ich dann tatsächlich um halb 7 aus dem Bett und um halb 8 aus dem Haus komme.
Euch wünsche ich eine gute Nacht und einen schönen Sonntag.
Freitag, 21. Juli 2017
Achtung langweiliger, elendslanger, sinnloser Text
Hey ihr Lieben,
ja mich gibt es noch.
Die letzten 10 Tage ist (für mich) sehr viel passiert. Und wenn ich mal schreiben wollte, waren einfach keine Worte da.
Letzte Woche hatte ich ein paar richtig RICHTIG gute Tage. Die waren so gut, dass mir natürlich auch klar war, dass das nicht normal sein kann. Ich weiß nicht was da mit mir los war, aber das ist ja auch egal. Ich habe es irgendwie genoßen und gar nicht viel darüber nachgedacht. Wie das angefangen hat, weiß ich gar nicht mehr so genau.
Mittwoch 12.07.
Jedenfalls war ich beim "Erwachsenen"-Taekwondotraining völlig überdreht und hab mich komplett verausgabt. Es tat richtig gut, und die Tage danach hatte ich richtig heftig Muskelkater, worauf ich echt stolz war.
Donnerstag 13.07.
Am Tag darauf gab ich meine erste Privatstunde im Hundetraining. Eine Bekannte mit der ich ja schon oft Spazieren war und ihr hin und wieder geholfen habe mit ihrem Hund zu trainieren, hat MICH gebeten um "Privatstunden" mit ihrem Hund bei MIR. Sie wollte gerne auch Rally-Obedience machen, was ich ja in unserem Verein anbiete, aber traut sich (noch) nicht in der Gruppe mitzumachen. Da ich ja keine Ausbildung habe, und das auch wirklich gerne mache sagte ich zu und habe natürlich kein Geld verlangt, aber sie bestand darauf, deswegen einigten wir uns auf 10€ pro Training. Ich fühle mich dabei etwas unwohl, aber andererseits kann ich das Geld wirklich mehr als dringend gebrauchen.
Das Training lief super und ich war ein bisschen stolz darauf.
Nachmittags, habe ich dann sogar wichtige TELEFONATE geführt!!!!!
Ich habe tatsächlich endlich den Schaden meiner Herdplatte an die Versicherung gemeldet und mich wegen Papierkram für meinen Hund informiert. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich tatsächlich freiwillig und ohne Panikattacke telefoniert habe.
Freitag 14.07.
An Freitag kann ich mich gerade nicht mehr erinnern.
Samstag 15.07.
Samstag musste ich ja arbeiten, und wisst ihr was dabei passiert ist?
Die Stellvertreterin meines Abteilungsleiters hat zu mir gesagt: "So eine Fleißige wie dich, hatten wir noch nie als Samstagskraft!" Ich habe etwas später nochmal nachgefragt, ob sie das vorhin ernst meinte und ja, sie meinte es ernst und sagte mir, dass sie das auch vor ein paar Tagen dem Chef sagte. Ich wusste zwar nicht wie ich damit wirklich umgehen sollte, weiß ich immer noch nicht. Aber es machte mich schon ein bisschen stolz und erleichterte mir den Arbeitstag auch ein bisschen.
Also bis hierher war alles WUNDERBAR.
Sonntag 16.07.
Sonntag habe ich mir Zeit für mich genommen. Ich hatte den Tag abwechselnd geschlafen, gelesen und gegessen.
Tja....
Und dann begann diese Woche....
Montag 17.07.
Am Montag, war das Hoch aber sowas von zu Ende.
Ich brauchte für die Versicherung dringend einen Kostenvoranschlag. Also schnappte ich mir Keewah, ohne der ich diesen Tag echt nicht überstanden hätte und fuhr mit ihr los zu MediaMarkt, der natürlich auch gerade noch umgebaut wird. Ich musste alle meine Ängste unterdrücken und mich durchfragen wo ich hin musste und dann auch noch mit diesem Typen alles klären.
Ich weiß gar nicht mehr ob davor oder danach, jedenfalls drohte mein Nachbar meine Katze abzustechen wenn er sie erwische, weil sie ihm wohl zum wiederholten Male in sein Gemüsebeet gekackt hätte. Ja, ich kann seinen Ärger verstehen und es tat mir furchtbar leid. Ich hatte panische Angst um meine Katze, war gleichzeitig sauer auf sie, wusste aber auch, dass es ihr natürliches Verhlaten ist, fühlte mich mies, weil ich den Nachbarn so verärgert hatte und legte mich heulend und hilflos zu meinem Hund.
Seit diesem Tag habe ich noch mehr Angst, wenn der Nachbar im Garten ist, als davor schon. Als meine Katze nach Hause kam, schloss ich sie ins Bad, weil ich mich nicht zum Fenster traute um es zu schließen. Als der Nachbar dann weg war, hab ich das Fenster geschlossen, den Vorhang auch und meine Katze wieder aus dem Badezimmer rausgelassen. Danach traute ich mich 1,5 Tage nicht mehr ans Fenster. Die Katze hatte Hausarrest, bis sie endlich gekackt hatte und ich sie dann das erste mal wieder raus lies, allerdings nur über Nacht.
Aja, der Nachbar hat auch sein gesamtes Gemüsebeet mit dünnen Holzspießen vollgesteckt. Wenn das helfen würde, wäre ich ihm sehr dankbar, da ich das aber ganz stark bezweifle, traue ich mich die Katze immer noch kaum rauszulassen, was ihr natürlich gar nicht passt.
Abends habe ich mich dann doch noch überwunden zum Taekwondo zu gehen, aber eher aus dem Grund weil ich einfach nur aus der Wohnung raus wollte.
Dienstag 18.07.
Dienstag war dann glaub ich so ein richtiger Depressions-Tag, wenn ich mich recht erinnere.
Mittwoch 19.07.
Mittwoch war nicht wirklich besonders. Mir ging es schlecht, aber ich musste unbedingt Müll wegbringen, wozu ich mich mit Hilfe von Keewah auch rausquälte, danach war ich auch gleich einkaufen, und bin dann los in die Stadt zur Post um endlich der Frau vom Zwerghundeklub die Dokumente zu schicken. Was ich ja schon wieder tagelang geschoben hatte. Das Taekwondo-Training sagte ich ab, war aber dann so wütend deswegen auf mich, dass ich doch noch hinging.
Als ich danach nach Hause kam, stank meine Wohnung furchtbar, bis ich eine Stunde später endlich den Grund fand. Es hat mir die stinkenden Rohrablagerungen vom Waschbecken-Abfluss hochgedrückt. Ich habe ja schon seit Monaten Probleme mit Verstopfungen, aber traute mich nie zum Vermieter gehen, schon gar nicht mehr, nachdem ein Nachbar von oben den Notdienst brauchte wegen der selben Probleme und der Vermieter ihm die Schuld dafür gab. Also beseitigte ich das stinkende Chaos, und dachte, dass wohl jetzt wenigstens das Wasser wieder abfließen werde. Dem war natürlich nicht so.
Donnerstag 20.07.
Gestern hielt ich morgens wieder die "Privatstunde", und war den restlichen Tag damit beschäftigt zu putzen, Wäsche waschen, den Abfluss zu reparieren, der mich mit stinkendem Zeug von oben bis unten vollspritze, etc.
Ja ich habe es in den letzten Tagen tatsächlich geschafft meine Wohnung halbwegs in Ordnung zu bringen. Zumindest soweit, dass ich Handwerker rein lassen kann.
Freitag 21.07.
Heute war ich nochmal bei MediaMarkt, da ich nun das OK der Versicherung hatte und bestellte die Herdplatte.
Das war mal grob, was so passiert ist.
Und nun zu dem wie es mir gerade geht.
Als ich vorhin am Heimweg war, merkte ich wie sehr ich durch die letzten Tage eigentlich am Ende bin. Ich stand an der Haltestelle und las in meinem Buch als das Atmen plötzlich immer schwerer wurde, mein Magen sich zusammenzog, ich leicht zu zittern begann und krampfhaft versuchte ruhig zu bleiben, und die Panik zu unterdrücken. Ihr keinen Raum zu geben.
In den letzten 10 Tagen, oder eigentlich schon in den letzten 5 Wochen, habe ich so viele Dinge geschafft, geleistet und überstanden, die ich mir nie im Leben zugetraut hätte. Ich wusste nicht, woher ich die Kraft dafür nehmen sollte, aber habe es trotzdem geschafft. Nun allerdings, merke ich, dass das alles viel zu viel war. Ganz langsam beginnt meine Fassade zu bröckeln. Nicht nur die Fassade nach aussen hin, sondern auch die tragenden Stützwände in mir.
Ich versuche mir immer noch einzureden, dass ich das alles schaffe und wie gut doch alles läuft. Aber tief in mir weiß ich, dass ich ganz knapp an der Kante stehe.
Und dabei ist das alles ja noch nicht zu Ende. Ich warte immer noch auf das Ergebnis der letzten Klausur, ich warte noch auf den Papierkram meines Hundes, der natürlich irgendwie auch bezahlt werden sollte, ich warte noch auf den Einbau der Herdplatte, ich muss so so dringend, meinem Professor wegen der Bachelorarbeit schreiben und die dann auch noch machen, ich muss vermutlich die letzte Klausur nochmal schreiben und dafür lernen, ich muss weiterhin schauen, dass meine Katze nicht mehr in das Gemüsebeet kackt, ich muss unbedingt meine Wohnung wenigstens in diesem Zustand halten,.....
Es ist kein Ende in sicht. Und es wird nie ein Ende in sicht sein. Weil das alles zum Leben gehört. Aber ich kann dem nicht standhalten.
Dazu kommen noch paar Sachen die mir sehr zu schaffen machen, wie:
Meine Taekwondo-Trainer wollen mich UNBEDINGT bei einem Wettkampf dabei haben, was mir aber aus diversen Gründen nicht möglich ist. (da müsste ich mit jemandem hinfahren, mich vor anderen umziehen, kostet natürlich auch Geld, davor noch ärztliche Unterschung, etc....PANIK)
Habe meine Tage bekommen, weil ich wieder zugenommen habe! JA, tatsächlich. Und ich hasse es.
Gewicht im allgemeinen, viel zu hoch gerade.
Bin meeega pleite...mal wieder.
Und und und
Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, aber lass es nun, weil ich ja schon viel zu viel ünnotigen Scheiß geschrieben hab.
Sorry falls es tatsächlich jemand gelesen hat, aber ich hab ja im Titel davor gewarnt.
Ich werde nun in meiner Panik vor dem morgigen Arbeitstag versinken und versuchen bei meinem geliebten Juli-Buch weiterzukommen.
Alles Liebe an euch, ich hoffe bei euch läuft es besser als bei mir diese Woche.
<3
ja mich gibt es noch.
Die letzten 10 Tage ist (für mich) sehr viel passiert. Und wenn ich mal schreiben wollte, waren einfach keine Worte da.
Letzte Woche hatte ich ein paar richtig RICHTIG gute Tage. Die waren so gut, dass mir natürlich auch klar war, dass das nicht normal sein kann. Ich weiß nicht was da mit mir los war, aber das ist ja auch egal. Ich habe es irgendwie genoßen und gar nicht viel darüber nachgedacht. Wie das angefangen hat, weiß ich gar nicht mehr so genau.
Mittwoch 12.07.
Jedenfalls war ich beim "Erwachsenen"-Taekwondotraining völlig überdreht und hab mich komplett verausgabt. Es tat richtig gut, und die Tage danach hatte ich richtig heftig Muskelkater, worauf ich echt stolz war.
Donnerstag 13.07.
Am Tag darauf gab ich meine erste Privatstunde im Hundetraining. Eine Bekannte mit der ich ja schon oft Spazieren war und ihr hin und wieder geholfen habe mit ihrem Hund zu trainieren, hat MICH gebeten um "Privatstunden" mit ihrem Hund bei MIR. Sie wollte gerne auch Rally-Obedience machen, was ich ja in unserem Verein anbiete, aber traut sich (noch) nicht in der Gruppe mitzumachen. Da ich ja keine Ausbildung habe, und das auch wirklich gerne mache sagte ich zu und habe natürlich kein Geld verlangt, aber sie bestand darauf, deswegen einigten wir uns auf 10€ pro Training. Ich fühle mich dabei etwas unwohl, aber andererseits kann ich das Geld wirklich mehr als dringend gebrauchen.
Das Training lief super und ich war ein bisschen stolz darauf.
Nachmittags, habe ich dann sogar wichtige TELEFONATE geführt!!!!!
Ich habe tatsächlich endlich den Schaden meiner Herdplatte an die Versicherung gemeldet und mich wegen Papierkram für meinen Hund informiert. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich tatsächlich freiwillig und ohne Panikattacke telefoniert habe.
Freitag 14.07.
An Freitag kann ich mich gerade nicht mehr erinnern.
Samstag 15.07.
Samstag musste ich ja arbeiten, und wisst ihr was dabei passiert ist?
Die Stellvertreterin meines Abteilungsleiters hat zu mir gesagt: "So eine Fleißige wie dich, hatten wir noch nie als Samstagskraft!" Ich habe etwas später nochmal nachgefragt, ob sie das vorhin ernst meinte und ja, sie meinte es ernst und sagte mir, dass sie das auch vor ein paar Tagen dem Chef sagte. Ich wusste zwar nicht wie ich damit wirklich umgehen sollte, weiß ich immer noch nicht. Aber es machte mich schon ein bisschen stolz und erleichterte mir den Arbeitstag auch ein bisschen.
Also bis hierher war alles WUNDERBAR.
Sonntag 16.07.
Sonntag habe ich mir Zeit für mich genommen. Ich hatte den Tag abwechselnd geschlafen, gelesen und gegessen.
Tja....
Und dann begann diese Woche....
Montag 17.07.
Am Montag, war das Hoch aber sowas von zu Ende.
Ich brauchte für die Versicherung dringend einen Kostenvoranschlag. Also schnappte ich mir Keewah, ohne der ich diesen Tag echt nicht überstanden hätte und fuhr mit ihr los zu MediaMarkt, der natürlich auch gerade noch umgebaut wird. Ich musste alle meine Ängste unterdrücken und mich durchfragen wo ich hin musste und dann auch noch mit diesem Typen alles klären.
Ich weiß gar nicht mehr ob davor oder danach, jedenfalls drohte mein Nachbar meine Katze abzustechen wenn er sie erwische, weil sie ihm wohl zum wiederholten Male in sein Gemüsebeet gekackt hätte. Ja, ich kann seinen Ärger verstehen und es tat mir furchtbar leid. Ich hatte panische Angst um meine Katze, war gleichzeitig sauer auf sie, wusste aber auch, dass es ihr natürliches Verhlaten ist, fühlte mich mies, weil ich den Nachbarn so verärgert hatte und legte mich heulend und hilflos zu meinem Hund.
Seit diesem Tag habe ich noch mehr Angst, wenn der Nachbar im Garten ist, als davor schon. Als meine Katze nach Hause kam, schloss ich sie ins Bad, weil ich mich nicht zum Fenster traute um es zu schließen. Als der Nachbar dann weg war, hab ich das Fenster geschlossen, den Vorhang auch und meine Katze wieder aus dem Badezimmer rausgelassen. Danach traute ich mich 1,5 Tage nicht mehr ans Fenster. Die Katze hatte Hausarrest, bis sie endlich gekackt hatte und ich sie dann das erste mal wieder raus lies, allerdings nur über Nacht.
Aja, der Nachbar hat auch sein gesamtes Gemüsebeet mit dünnen Holzspießen vollgesteckt. Wenn das helfen würde, wäre ich ihm sehr dankbar, da ich das aber ganz stark bezweifle, traue ich mich die Katze immer noch kaum rauszulassen, was ihr natürlich gar nicht passt.
Abends habe ich mich dann doch noch überwunden zum Taekwondo zu gehen, aber eher aus dem Grund weil ich einfach nur aus der Wohnung raus wollte.
Dienstag 18.07.
Dienstag war dann glaub ich so ein richtiger Depressions-Tag, wenn ich mich recht erinnere.
Mittwoch 19.07.
Mittwoch war nicht wirklich besonders. Mir ging es schlecht, aber ich musste unbedingt Müll wegbringen, wozu ich mich mit Hilfe von Keewah auch rausquälte, danach war ich auch gleich einkaufen, und bin dann los in die Stadt zur Post um endlich der Frau vom Zwerghundeklub die Dokumente zu schicken. Was ich ja schon wieder tagelang geschoben hatte. Das Taekwondo-Training sagte ich ab, war aber dann so wütend deswegen auf mich, dass ich doch noch hinging.
Als ich danach nach Hause kam, stank meine Wohnung furchtbar, bis ich eine Stunde später endlich den Grund fand. Es hat mir die stinkenden Rohrablagerungen vom Waschbecken-Abfluss hochgedrückt. Ich habe ja schon seit Monaten Probleme mit Verstopfungen, aber traute mich nie zum Vermieter gehen, schon gar nicht mehr, nachdem ein Nachbar von oben den Notdienst brauchte wegen der selben Probleme und der Vermieter ihm die Schuld dafür gab. Also beseitigte ich das stinkende Chaos, und dachte, dass wohl jetzt wenigstens das Wasser wieder abfließen werde. Dem war natürlich nicht so.
Donnerstag 20.07.
Gestern hielt ich morgens wieder die "Privatstunde", und war den restlichen Tag damit beschäftigt zu putzen, Wäsche waschen, den Abfluss zu reparieren, der mich mit stinkendem Zeug von oben bis unten vollspritze, etc.
Ja ich habe es in den letzten Tagen tatsächlich geschafft meine Wohnung halbwegs in Ordnung zu bringen. Zumindest soweit, dass ich Handwerker rein lassen kann.
Freitag 21.07.
Heute war ich nochmal bei MediaMarkt, da ich nun das OK der Versicherung hatte und bestellte die Herdplatte.
Das war mal grob, was so passiert ist.
Und nun zu dem wie es mir gerade geht.
Als ich vorhin am Heimweg war, merkte ich wie sehr ich durch die letzten Tage eigentlich am Ende bin. Ich stand an der Haltestelle und las in meinem Buch als das Atmen plötzlich immer schwerer wurde, mein Magen sich zusammenzog, ich leicht zu zittern begann und krampfhaft versuchte ruhig zu bleiben, und die Panik zu unterdrücken. Ihr keinen Raum zu geben.
In den letzten 10 Tagen, oder eigentlich schon in den letzten 5 Wochen, habe ich so viele Dinge geschafft, geleistet und überstanden, die ich mir nie im Leben zugetraut hätte. Ich wusste nicht, woher ich die Kraft dafür nehmen sollte, aber habe es trotzdem geschafft. Nun allerdings, merke ich, dass das alles viel zu viel war. Ganz langsam beginnt meine Fassade zu bröckeln. Nicht nur die Fassade nach aussen hin, sondern auch die tragenden Stützwände in mir.
Ich versuche mir immer noch einzureden, dass ich das alles schaffe und wie gut doch alles läuft. Aber tief in mir weiß ich, dass ich ganz knapp an der Kante stehe.
Und dabei ist das alles ja noch nicht zu Ende. Ich warte immer noch auf das Ergebnis der letzten Klausur, ich warte noch auf den Papierkram meines Hundes, der natürlich irgendwie auch bezahlt werden sollte, ich warte noch auf den Einbau der Herdplatte, ich muss so so dringend, meinem Professor wegen der Bachelorarbeit schreiben und die dann auch noch machen, ich muss vermutlich die letzte Klausur nochmal schreiben und dafür lernen, ich muss weiterhin schauen, dass meine Katze nicht mehr in das Gemüsebeet kackt, ich muss unbedingt meine Wohnung wenigstens in diesem Zustand halten,.....
Es ist kein Ende in sicht. Und es wird nie ein Ende in sicht sein. Weil das alles zum Leben gehört. Aber ich kann dem nicht standhalten.
Dazu kommen noch paar Sachen die mir sehr zu schaffen machen, wie:
Meine Taekwondo-Trainer wollen mich UNBEDINGT bei einem Wettkampf dabei haben, was mir aber aus diversen Gründen nicht möglich ist. (da müsste ich mit jemandem hinfahren, mich vor anderen umziehen, kostet natürlich auch Geld, davor noch ärztliche Unterschung, etc....PANIK)
Habe meine Tage bekommen, weil ich wieder zugenommen habe! JA, tatsächlich. Und ich hasse es.
Gewicht im allgemeinen, viel zu hoch gerade.
Bin meeega pleite...mal wieder.
Und und und
Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, aber lass es nun, weil ich ja schon viel zu viel ünnotigen Scheiß geschrieben hab.
Sorry falls es tatsächlich jemand gelesen hat, aber ich hab ja im Titel davor gewarnt.
Ich werde nun in meiner Panik vor dem morgigen Arbeitstag versinken und versuchen bei meinem geliebten Juli-Buch weiterzukommen.
Alles Liebe an euch, ich hoffe bei euch läuft es besser als bei mir diese Woche.
<3
Dienstag, 11. Juli 2017
Auf das Leben
Seit Stunden
sitze ich hier
im Bett.
sitze ich hier
im Bett.
Ich warte.
Auf das Leben.
Oder bis es vorbei ist.
Auf das Leben.
Oder bis es vorbei ist.
Das weiß ich nicht.
Ich warte.
Morgen gibt es ein Taekwondo-Training, nur für uns 4 "Erwachsenen". Das ist mein nächstes Ziel.
Ich muss mir Ziele suchen, damit ich überhaupt noch aufstehe. Wobei "aufstehen" in dem Fall weit hergeholt ist, denn mehr als im Bett sitzen und liegen mach ich nicht. Ja und essen. Das mache ich seit gestern auch ganz viel. Aber ich habe mir heute geschworen nur bis 13.00 Uhr zu essen, also fällt das nun auch weg.
Ich muss mir Ziele suchen, damit ich überhaupt noch aufstehe. Wobei "aufstehen" in dem Fall weit hergeholt ist, denn mehr als im Bett sitzen und liegen mach ich nicht. Ja und essen. Das mache ich seit gestern auch ganz viel. Aber ich habe mir heute geschworen nur bis 13.00 Uhr zu essen, also fällt das nun auch weg.
Gestern war nicht viel anders. Nur statt zu sitzen und zu warten, habe ich den Tag verschlafen, und ich habe bis in die Nacht gefresen.
Die 44 sind nun erstmal wieder weg, aber das war mir klar, das ist nicht ganz so schlimm. Denn da mich meine Beine gestern kaum tragen wollten, war der gestrige Fresstag mehr oder weniger geplant, denn ich wollte genug Kraft haben um es morgen zum Training zu schaffen.
Die 44 sind nun erstmal wieder weg, aber das war mir klar, das ist nicht ganz so schlimm. Denn da mich meine Beine gestern kaum tragen wollten, war der gestrige Fresstag mehr oder weniger geplant, denn ich wollte genug Kraft haben um es morgen zum Training zu schaffen.
"Weißt du Dinge werden war, wenn man sie oft genug sagt" (Julia Engelmann)
Vielleicht sollte ich mir einfach nur fest genug einreden, dass alles gut wird, dass ich nicht alleine bin und es mir gut geht.
Vielleicht sollte ich mir einfach nur fest genug einreden, dass alles gut wird, dass ich nicht alleine bin und es mir gut geht.
Sonntag, 9. Juli 2017
So stolz!
Was für ein anstrengendes, aufregendes Wochenende.
Was für harte letzte Wochen.
Und nun? Alles vorbei.
Überstanden.
Dann beginne ich mal gaaaanz von vorne.
Der Donnerstag endete schließlich mit einem großen FA. Um das auszugleichen, wollte ich Freitag fasten, bzw. Kalorien nur als Getränke zu mir nehmen. Aber ich wurde Abends im Verein dazu gezwungen etwas zu essen, also hatte ich eine Scheibe Brot mit Speck.
Samstag war ich ja auf Arbeit und es war ein wirklich guter Arbeitstag, obwohl es soooo viel zu tun gab, bei dem ich Hilfe brauchte, was mir normalerweise wirklich sehr zu schaffen macht. Dazu kam auch noch eine neue Mitarbeiterin, aber mit der habe ich mich auf anhieb sehr gut verstanden, was auch eher selten vorkommt.
Und als Spitze des Tages, hat mich auch noch ein Arbeitskollege nach Hause gefahren und mit mir geredet! Der redet normalerweise wirklich kaum mit mir, und ist meistens sehr genervt wenn ich ihn um Hilfe bitte, aber er war gestern so gut gelaunt und nett wie noch nie.
Essenstechnisch lief es auch ganz gut. Morgens hatte ich meinen CafeLatte vom Bäcker, Mittags ein Brötchen und ein Nautrjoghurt-Light mit einer Banane, und tatsächlich Abends nichts, worauf ich stolz bin, weil gerade der Abend immer hart ist.
Ganz so toll wie oben beschrieben verlief allerdings nicht alles. Denn ich hatte ein paar wichtige Sachen vergessen zu besorgen, weshalb ich von Freitag auf Samstag kaum schlafen konnte, und ich dann morgens verzweifelt meinen Trainer anrief der auch etwas sauer deswegen war, verständlicherweise. Jemand von meinen Kursleuten fuhr dann noch los um das zu besorgen, und kaufte leider das falsche, aber sie haben das mit der Richterin geklärt und wir durften ausnahmsweise diese verwenden. Dazu kamen dann noch paar Kleinigkeiten. wie zum Beispiel, dass gestern abend dann auch mein Drucker den Löffel abgegeben hatte und ich aber noch wichtige Dokumente für heute ausdrucken musste, die ich dann auch an eine Kurteilnemehrin schickte die so nett war um die für heute auszudrucken.
Und dann war ja auch schon heute....
Ich war wirklich super fertig mit den Nerven, aber die Prüfung hätte kaum besser laufen können. Alle meine Kursteilnehmer die gestartet sind haben bestanden und dabei war das "schlechteste" Ergebnis 92 von 100 Punkten.
Als der erste startete und gleich mit 100 Punkten bestand, war ich so stolz, dass bei mir nur noch die Tränen liefen vor Freude.
Ich startete als Letzte, ich war so erleichtert und glücklich, dass alle so gut bestanden haben, dass ich selber dann gar nicht mehr nervös war als Kee und ich dran waren und auch wir schafften 99 Punkte.
Danach wurde gegrillt, und ich habe mich wirklich darauf eingestellt wieder zum Essen gezwungen zu werden, es kamen zwar ein paar Kommentare und Überredungsversuche, Einladungen etc., aber ich wurde nicht gezwungen und habe somit auch nichts gegessen. Sogar den Kuchen habe ich abgelehnt, den ich mitnehmen dürfen hätte. Somit liegt mein Intake heute bei einer Flasche Emotion Birne&Melisse und einer Coke Zero. Dabei wird es auch bleiben.
Und somit steht morgen auch ganz sicher die 44 vorne auf der Waage, das tut sie nämlich auch jetzt schon :) und ich freue mich riesig darüber, im Gegensatz zu meinem Körper. Der beschwert sich mit Schwindel, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, etc.
Nebensache, hauptsache ist, dass ich abnehme.
Andererseits wollte ich ja morgen mit meiner Keewah losgehen in die Berge für ein paar Tage, aber dafür fühle ich mich nun doch etwas zu schwach. Mal sehen wie wir das nun machen werden.
Der restliche Tag heute war aber trotz Stolz und Freude etwas schwierig, da ich nun nichts mehr mit mir anzufangen weiß. Ich habe nun keine Aufgabe, nichts mehr wofür ich durchhalten muss, keinen wirklichen Grund zu kämpfen.
Aber esrtsmal morgen abwarten, und dann werde ich weiter sehen.
Vielleicht kann ich heute ja sogar einschlafen UND durchschlafen, wobei eins von beiden auch schon reichen würde.
Somit, alles Liebe an euch <3
Ihr bedeutet mir sehr viel!
Was für harte letzte Wochen.
Und nun? Alles vorbei.
Überstanden.
Dann beginne ich mal gaaaanz von vorne.
Der Donnerstag endete schließlich mit einem großen FA. Um das auszugleichen, wollte ich Freitag fasten, bzw. Kalorien nur als Getränke zu mir nehmen. Aber ich wurde Abends im Verein dazu gezwungen etwas zu essen, also hatte ich eine Scheibe Brot mit Speck.
Samstag war ich ja auf Arbeit und es war ein wirklich guter Arbeitstag, obwohl es soooo viel zu tun gab, bei dem ich Hilfe brauchte, was mir normalerweise wirklich sehr zu schaffen macht. Dazu kam auch noch eine neue Mitarbeiterin, aber mit der habe ich mich auf anhieb sehr gut verstanden, was auch eher selten vorkommt.
Und als Spitze des Tages, hat mich auch noch ein Arbeitskollege nach Hause gefahren und mit mir geredet! Der redet normalerweise wirklich kaum mit mir, und ist meistens sehr genervt wenn ich ihn um Hilfe bitte, aber er war gestern so gut gelaunt und nett wie noch nie.
Essenstechnisch lief es auch ganz gut. Morgens hatte ich meinen CafeLatte vom Bäcker, Mittags ein Brötchen und ein Nautrjoghurt-Light mit einer Banane, und tatsächlich Abends nichts, worauf ich stolz bin, weil gerade der Abend immer hart ist.
Ganz so toll wie oben beschrieben verlief allerdings nicht alles. Denn ich hatte ein paar wichtige Sachen vergessen zu besorgen, weshalb ich von Freitag auf Samstag kaum schlafen konnte, und ich dann morgens verzweifelt meinen Trainer anrief der auch etwas sauer deswegen war, verständlicherweise. Jemand von meinen Kursleuten fuhr dann noch los um das zu besorgen, und kaufte leider das falsche, aber sie haben das mit der Richterin geklärt und wir durften ausnahmsweise diese verwenden. Dazu kamen dann noch paar Kleinigkeiten. wie zum Beispiel, dass gestern abend dann auch mein Drucker den Löffel abgegeben hatte und ich aber noch wichtige Dokumente für heute ausdrucken musste, die ich dann auch an eine Kurteilnemehrin schickte die so nett war um die für heute auszudrucken.
Und dann war ja auch schon heute....
Ich war wirklich super fertig mit den Nerven, aber die Prüfung hätte kaum besser laufen können. Alle meine Kursteilnehmer die gestartet sind haben bestanden und dabei war das "schlechteste" Ergebnis 92 von 100 Punkten.
Als der erste startete und gleich mit 100 Punkten bestand, war ich so stolz, dass bei mir nur noch die Tränen liefen vor Freude.
Ich startete als Letzte, ich war so erleichtert und glücklich, dass alle so gut bestanden haben, dass ich selber dann gar nicht mehr nervös war als Kee und ich dran waren und auch wir schafften 99 Punkte.
Danach wurde gegrillt, und ich habe mich wirklich darauf eingestellt wieder zum Essen gezwungen zu werden, es kamen zwar ein paar Kommentare und Überredungsversuche, Einladungen etc., aber ich wurde nicht gezwungen und habe somit auch nichts gegessen. Sogar den Kuchen habe ich abgelehnt, den ich mitnehmen dürfen hätte. Somit liegt mein Intake heute bei einer Flasche Emotion Birne&Melisse und einer Coke Zero. Dabei wird es auch bleiben.
Und somit steht morgen auch ganz sicher die 44 vorne auf der Waage, das tut sie nämlich auch jetzt schon :) und ich freue mich riesig darüber, im Gegensatz zu meinem Körper. Der beschwert sich mit Schwindel, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, etc.
Nebensache, hauptsache ist, dass ich abnehme.
Andererseits wollte ich ja morgen mit meiner Keewah losgehen in die Berge für ein paar Tage, aber dafür fühle ich mich nun doch etwas zu schwach. Mal sehen wie wir das nun machen werden.
Der restliche Tag heute war aber trotz Stolz und Freude etwas schwierig, da ich nun nichts mehr mit mir anzufangen weiß. Ich habe nun keine Aufgabe, nichts mehr wofür ich durchhalten muss, keinen wirklichen Grund zu kämpfen.
Aber esrtsmal morgen abwarten, und dann werde ich weiter sehen.
Vielleicht kann ich heute ja sogar einschlafen UND durchschlafen, wobei eins von beiden auch schon reichen würde.
Somit, alles Liebe an euch <3
Ihr bedeutet mir sehr viel!
Freitag, 7. Juli 2017
Nur Mist
Erstmal ein großes Danke an alle die am Daumendrücken für mich waren.
Die Klausur lief wie erwartet nicht besonders gut.
Auch die Gürtelprüfung im Taekwondo lief nur semi-optimal. Ich hab zwar noch ganz gut bestanden im Vergleich zu manch anderen, aber es war weit unter dem, was ich leisten hätte können. Die Nervosität hat mir da doch etwas zu viel zugesetzt.
Tja, ist jetzt so. Kann man nicht mehr ändern.
Heute war ein ruhigerer Tag. Vormittags war ich mit meiner Bekannten und unseren Hunden spazieren, danach waren wir noch im 'My Indigo'. Ich habe den Rest von ihrem Hühner-Curry mit Reis und Couscous gegessen und eine Limo getrunken. Die schmeckte richtig lecker. War mein erstes Mal dort, deswegen traute ich mich nichts essen, bzw. vor allem nichts bestellen. Bin immer stark überfordert, wenn ich wo noch nie war und die dann auch noch so viel Auswahl haben und Selbstbedienung und keine Ahnung. War halt große Angst und große Unsicherheit. Aber ich hab's überstanden und das nächste Mal wird es schon ein bisschen einfacher.
Bis dahin alles gut, danach ging es bergab. Denn es folgte ein größerer FA, tiefste Einsamkeit, Überforderung, weil ich plötzlich nichts mehr lernen muss, nichts trainieren muss......klar wäre genug zu tun gewesen, aber trotzdem war da so eine tiefe Leere.
Als ich es schlussendlich doch nochmal schaffte mich aufzuraffen, und nach Tagen mal wieder das Geschirr spülte ist mir eine Müslischüssel auf die Ceranplatte gefallen, die ist nun kaputt.
Ich bin deswegen ziemlich fertig. Denn das bedeutet in erster Linie mal, dem Vermieter bescheid geben (schaff ich niemals), der Herd ist noch dazu neu, den hab ich erst vor einem halben Jahr bekommen. Zweitens muss ich jemanden in meine Wohnung lassen, wenn die getauscht wird (mach ich niemals, wäre schon schlimm genug wenn aufgeräumt und sauber wäre, aber auch das kommt bei mir niemals vor) und drittens muss ich die ja logischerweise auch bezahlen, was ich mir echt nicht leisten kann.
Somit werde ich das verschweigen, bis ich aus der Wohnung ausziehe.
Kann man auf einer kaputten Herdplatte noch kochen? Wenn nicht, koch ich eben nicht mehr. Alles besser als das zu beichten.
Joa, morgen ist Freitag.....fuck weekend....
Das wird mein größtes Horrorwochenende ever.
Morgen muss ich noch die restlichen Dinge für die Prüfung im Hundeverein vorbereiten, abends mich dorthin begeben und die Richterin kennenlernen und noch paar Sachen mit ihr besprechen (haha, deswegen allein möchte ich schon sterben, ich sozial-unfähiges Kind).
Samstag muss ich nach 2 Wochen Urlaub wieder arbeiten. Und ich schieb wirklich jetzt schon mega Panik. Ehrlich. Ich hab so Schiss.
Und dann ist ja auch schon Sonntag und Hundeprüfung.
09.07.17 wär doch ein schöner Todestag. Oder nicht?
Nein, ganz im ernst. Ich weiß nicht wie ich das überstehen soll. Der Wunsch zu sterben wächst von Minute zu Minute.
Ich möchte aber nochmal BETONEN, dass ich NICHT suizid-gefährdet bin. Ich werde mir NICHTS antun. Also macht euch bitte keine Sorgen! Ich wünsche mir nur, dass ich einfach sterbe. Durch einen Unfall oder was auch immer.
Ich habe auch überlegt, falls ich von Freitag auf Samstag wieder nicht schlafen kann mal zum Arzt zu gehen und um Schlaftabletten oder sowas zu fragen. Denn 9h arbeiten ohne davor geschlafen zu haben ist echt heftig.
Hm, ich hätte noch viel zu schreiben, aber wenn jemand bis hier hin gelesen hat, dann tut er mir schon leid genug. Also lass ich es für heute.
Bin außerdem schon wieder am Fressen und beinahe heulen, vor Panik.
PS: hatte keinen Bock den Mist nochmal zu lesen, also könnt ihr Rechtschreibfehler, Tippfehler, was auch immer für Fehler einfach behalten :P
Die Klausur lief wie erwartet nicht besonders gut.
Auch die Gürtelprüfung im Taekwondo lief nur semi-optimal. Ich hab zwar noch ganz gut bestanden im Vergleich zu manch anderen, aber es war weit unter dem, was ich leisten hätte können. Die Nervosität hat mir da doch etwas zu viel zugesetzt.
Tja, ist jetzt so. Kann man nicht mehr ändern.
Heute war ein ruhigerer Tag. Vormittags war ich mit meiner Bekannten und unseren Hunden spazieren, danach waren wir noch im 'My Indigo'. Ich habe den Rest von ihrem Hühner-Curry mit Reis und Couscous gegessen und eine Limo getrunken. Die schmeckte richtig lecker. War mein erstes Mal dort, deswegen traute ich mich nichts essen, bzw. vor allem nichts bestellen. Bin immer stark überfordert, wenn ich wo noch nie war und die dann auch noch so viel Auswahl haben und Selbstbedienung und keine Ahnung. War halt große Angst und große Unsicherheit. Aber ich hab's überstanden und das nächste Mal wird es schon ein bisschen einfacher.
Bis dahin alles gut, danach ging es bergab. Denn es folgte ein größerer FA, tiefste Einsamkeit, Überforderung, weil ich plötzlich nichts mehr lernen muss, nichts trainieren muss......klar wäre genug zu tun gewesen, aber trotzdem war da so eine tiefe Leere.
Als ich es schlussendlich doch nochmal schaffte mich aufzuraffen, und nach Tagen mal wieder das Geschirr spülte ist mir eine Müslischüssel auf die Ceranplatte gefallen, die ist nun kaputt.
Ich bin deswegen ziemlich fertig. Denn das bedeutet in erster Linie mal, dem Vermieter bescheid geben (schaff ich niemals), der Herd ist noch dazu neu, den hab ich erst vor einem halben Jahr bekommen. Zweitens muss ich jemanden in meine Wohnung lassen, wenn die getauscht wird (mach ich niemals, wäre schon schlimm genug wenn aufgeräumt und sauber wäre, aber auch das kommt bei mir niemals vor) und drittens muss ich die ja logischerweise auch bezahlen, was ich mir echt nicht leisten kann.
Somit werde ich das verschweigen, bis ich aus der Wohnung ausziehe.
Kann man auf einer kaputten Herdplatte noch kochen? Wenn nicht, koch ich eben nicht mehr. Alles besser als das zu beichten.
Joa, morgen ist Freitag.....fuck weekend....
Das wird mein größtes Horrorwochenende ever.
Morgen muss ich noch die restlichen Dinge für die Prüfung im Hundeverein vorbereiten, abends mich dorthin begeben und die Richterin kennenlernen und noch paar Sachen mit ihr besprechen (haha, deswegen allein möchte ich schon sterben, ich sozial-unfähiges Kind).
Samstag muss ich nach 2 Wochen Urlaub wieder arbeiten. Und ich schieb wirklich jetzt schon mega Panik. Ehrlich. Ich hab so Schiss.
Und dann ist ja auch schon Sonntag und Hundeprüfung.
09.07.17 wär doch ein schöner Todestag. Oder nicht?
Nein, ganz im ernst. Ich weiß nicht wie ich das überstehen soll. Der Wunsch zu sterben wächst von Minute zu Minute.
Ich möchte aber nochmal BETONEN, dass ich NICHT suizid-gefährdet bin. Ich werde mir NICHTS antun. Also macht euch bitte keine Sorgen! Ich wünsche mir nur, dass ich einfach sterbe. Durch einen Unfall oder was auch immer.
Ich habe auch überlegt, falls ich von Freitag auf Samstag wieder nicht schlafen kann mal zum Arzt zu gehen und um Schlaftabletten oder sowas zu fragen. Denn 9h arbeiten ohne davor geschlafen zu haben ist echt heftig.
Hm, ich hätte noch viel zu schreiben, aber wenn jemand bis hier hin gelesen hat, dann tut er mir schon leid genug. Also lass ich es für heute.
Bin außerdem schon wieder am Fressen und beinahe heulen, vor Panik.
PS: hatte keinen Bock den Mist nochmal zu lesen, also könnt ihr Rechtschreibfehler, Tippfehler, was auch immer für Fehler einfach behalten :P
Mittwoch, 5. Juli 2017
Verloren
Ich bin verloren.
Verloren in mir.
Ich kann mich nicht mehr finden.
Die Angst
mich nie wieder zu finden
ist so groß,
dass meine Augen
Tränen vergießen.
Verloren in mir.
Ich kann mich nicht mehr finden.
Die Angst
mich nie wieder zu finden
ist so groß,
dass meine Augen
Tränen vergießen.
Tränen, die mich
nicht berühren.
nicht berühren.
Die Traurigkeit in mir
ist so groß,
dass mein Bauch schmerzt
der Magen sich verkrampft.
ist so groß,
dass mein Bauch schmerzt
der Magen sich verkrampft.
Schmerz, den ich
nicht spüre.
nicht spüre.
Die Einsamkeit in mir
ist so groß,
dass meine Augen kein Licht sehen
Dunkelheit umhüllt mich.
Dunkelheit, in der ich mich
ist so groß,
dass meine Augen kein Licht sehen
Dunkelheit umhüllt mich.
Dunkelheit, in der ich mich
unglaublich gut zurecht finde.
Die Verzweiflung in mir
ist so groß,
dass ich nicht mehr fähig bin zu reagieren
mein Handeln ist nicht richtig.
Fehler, die ich mir
nicht erklären kann.
dass ich nicht mehr fähig bin zu reagieren
mein Handeln ist nicht richtig.
Fehler, die ich mir
nicht erklären kann.
Ich werde diese Prüfung nicht bestehen, da bin ich mir zu 100% sicher. Ich muss trotzdem hingehen, damit ich für den nächsten Termin, der dann mal wieder meine letzte Chance sein wird nicht gesperrt zu werden. Ich werde meine Zettel auch mal wieder unbeschrieben abgeben.
Dieses Gefühl kenne ich ja bereits gut genug. Es ist nichts neues mehr für mich.
Ich werde es aber so gut es geht verdrängen um wenigstens heute Abend bei den Gürtelprüfungen im Taekwondo das Beste heruaszuholen.
Ich sollte mir auch langsam überlegen was ich heute essen soll. Immerhin muss ich in einer Stunde los. Ich habe auf nichts Lust und auch keinen Hunger, aber kann es nicht riskieren während einer der Prüfungen umzukippen. Schon komisch, dass das tagsüber immer so schwer ist, und dann aber abends die FA's anklopfen. Gestern konnte ich übrigens standhalten. Hatte nur noch eine Tasse Leicht-Milch. Heute 100g weniger auf der Waage. 100g die das Leben aber absolut nicht erleichtern.
Dieses Gefühl kenne ich ja bereits gut genug. Es ist nichts neues mehr für mich.
Ich werde es aber so gut es geht verdrängen um wenigstens heute Abend bei den Gürtelprüfungen im Taekwondo das Beste heruaszuholen.
Ich sollte mir auch langsam überlegen was ich heute essen soll. Immerhin muss ich in einer Stunde los. Ich habe auf nichts Lust und auch keinen Hunger, aber kann es nicht riskieren während einer der Prüfungen umzukippen. Schon komisch, dass das tagsüber immer so schwer ist, und dann aber abends die FA's anklopfen. Gestern konnte ich übrigens standhalten. Hatte nur noch eine Tasse Leicht-Milch. Heute 100g weniger auf der Waage. 100g die das Leben aber absolut nicht erleichtern.
Wisst ihr, was ich mich gerade noch frage?
Ob ich irgendwann wieder zur Arbeit, zu einer Prüfung, wo auch immer, hingehen werden kann, ohne mir davor und auf dem Weg dahin zu wünschen ich hätte einen Unfall und würde sterben.
Ob ich irgendwann wieder zur Arbeit, zu einer Prüfung, wo auch immer, hingehen werden kann, ohne mir davor und auf dem Weg dahin zu wünschen ich hätte einen Unfall und würde sterben.
Dienstag, 4. Juli 2017
Durchhalten
Ich habe von gestern auf heute tatsächlich nicht geschlafen. Zumindest nicht wissentlich. Naja egal, hab dann von 12-15.00 Uhr gepennt.
Nun bin ich etwas am verzweifeln wegen der Prüfungen morgen. Mein Wissen für die Klausur ist ungefähr auf dem selben Stand wie beim ersten Versuch. Denke nicht, dass es reichen wird, aber vielleicht habe ich ja Glück.
Ich stehe gerade wirklich EXTREM kurz vor einem Fressanfall. Ich reiße mich schon seit 2 Stunden wirklich zusammen. Aber ich glaube, ich kann dem Druck nicht mehr lange standhalten.
Dabei möchte ich es so, so sehr.
Mich überkommt auch gerade wieder dieser unerträgliche, immense Selbsthass.
Vor allem, weil das morgen meine allerletzte Uni-Klausur sein könnte (also für den Bachelor) und ich mal wieder nichts getan habe.
Es wär doch nicht zu viel verlangt gewesen ein letztes Mal vernünftig zu lernen. Oder wenigstens ein paar Tage vorher anzufangen und nicht 2 Tage davor.
Warum mache ich es mir immer unnötig schwer?
Und wie erkläre ich meinem Vater, dass ich dieses Semester schon wieder nicht fertig geworden bin?
Die Proben für meine Bachelor-Arbeit liegen immerhin immer noch unberührt seit 2 Jahren im Kühlraum.
Vielleicht ist genau das das Hinderniss? Ich schiebe es so lange vor mir her, den Professor zu kontaktieren, ob ich die Arbeit überhaupt noch weiter machen kann bis ich alle Prüfungen geschafft habe und mir nichts anderes mehr übrig bleibt.
Fordere ich es deshalb heraus durch die Prüfungen zu fallen, um dem zu entgehen?
Könntes sein, aber irgendwie auch nicht, denn ich habe doch für den ersten Antritt so viel gelernt und es trotzdem nicht geschafft.
Ach egal, bevor ich hier noch weiter jammer, geh ich nun mit Keewah eine kleine Runde, versuche wieterhin dem Fressdruck irgendwie standzuhalten und lerne danach hoffentlich intensiv weiter, damit ich wenigstens noch das beste herausholen kann.
Einen schönen Abend wünsche ich euch.
Nun bin ich etwas am verzweifeln wegen der Prüfungen morgen. Mein Wissen für die Klausur ist ungefähr auf dem selben Stand wie beim ersten Versuch. Denke nicht, dass es reichen wird, aber vielleicht habe ich ja Glück.
Ich stehe gerade wirklich EXTREM kurz vor einem Fressanfall. Ich reiße mich schon seit 2 Stunden wirklich zusammen. Aber ich glaube, ich kann dem Druck nicht mehr lange standhalten.
Dabei möchte ich es so, so sehr.
Mich überkommt auch gerade wieder dieser unerträgliche, immense Selbsthass.
Vor allem, weil das morgen meine allerletzte Uni-Klausur sein könnte (also für den Bachelor) und ich mal wieder nichts getan habe.
Es wär doch nicht zu viel verlangt gewesen ein letztes Mal vernünftig zu lernen. Oder wenigstens ein paar Tage vorher anzufangen und nicht 2 Tage davor.
Warum mache ich es mir immer unnötig schwer?
Und wie erkläre ich meinem Vater, dass ich dieses Semester schon wieder nicht fertig geworden bin?
Die Proben für meine Bachelor-Arbeit liegen immerhin immer noch unberührt seit 2 Jahren im Kühlraum.
Vielleicht ist genau das das Hinderniss? Ich schiebe es so lange vor mir her, den Professor zu kontaktieren, ob ich die Arbeit überhaupt noch weiter machen kann bis ich alle Prüfungen geschafft habe und mir nichts anderes mehr übrig bleibt.
Fordere ich es deshalb heraus durch die Prüfungen zu fallen, um dem zu entgehen?
Könntes sein, aber irgendwie auch nicht, denn ich habe doch für den ersten Antritt so viel gelernt und es trotzdem nicht geschafft.
Ach egal, bevor ich hier noch weiter jammer, geh ich nun mit Keewah eine kleine Runde, versuche wieterhin dem Fressdruck irgendwie standzuhalten und lerne danach hoffentlich intensiv weiter, damit ich wenigstens noch das beste herausholen kann.
Einen schönen Abend wünsche ich euch.
Immer wieder
Das RedBull oder meine beschissenen Gedanken.
Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwas hält mich erfolgreich vom Schlafen ab.
Vielleicht die Mischung aus beidem. Aber eher die Gedanken, Coffein wirkte bei mir noch nie gut.
Bin gerade wieder aufgestanden und habe mich gewogen.
Zu schwer.
Hasse diese Nächte.
Zu kurz und gleichzeitig zu lang.
Lernen? Sport? Doch einfach wieder hinlegen und die nächsten Stunden abwarten?
Mir ist kalt, ich will wieder unter die Decke, aber die Szenarien in meinem Kopf wiederholen sich immer und immer wieder.
Ich wünschte ich könnte das irgendwie abstellen. Mich betäuben.
Ablenkung bringt nichts.
Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwas hält mich erfolgreich vom Schlafen ab.
Vielleicht die Mischung aus beidem. Aber eher die Gedanken, Coffein wirkte bei mir noch nie gut.
Bin gerade wieder aufgestanden und habe mich gewogen.
Zu schwer.
Hasse diese Nächte.
Zu kurz und gleichzeitig zu lang.
Lernen? Sport? Doch einfach wieder hinlegen und die nächsten Stunden abwarten?
Mir ist kalt, ich will wieder unter die Decke, aber die Szenarien in meinem Kopf wiederholen sich immer und immer wieder.
Ich wünschte ich könnte das irgendwie abstellen. Mich betäuben.
Ablenkung bringt nichts.
Montag, 3. Juli 2017
Prokrastination ist meine größte Stärke
In der letzten Woche Gewicht insgesamt genau gehalten -.-
Naja, lieber halten als zunehmen.
Und ich muss sagen, dass ich mit dem Intake diese Woche sehr zufrieden bin. Klar, hätte es teilweise besser laufen können, aber das ist immer so. Für die Umstände war es aber gut.
Ich habe ENDLICH angefangen zu lernen, für die Klausur am Mittwoch. Spät, aber besser spät als nie.
Beim Lernen, brauche ich leider immer etwas zu knabbern oder naschen nebenher. Deshalb auch heute die Packung Bugles. Trotzdem noch bei 1200kcal heute, besser könnte es kaum sein. Hab zum Glück in weiser Vorraussicht Mittags gespart.
Hatte vorhin auch das letzte Taekwondo-Training vor der Gürtelprüfung am Donnerstag. Ich werde tatsächlich eine Doppelprüfung ablegen und somit eine Stufe überspringen.
Ich kann gar nicht sagen wie aufgeregt ich bin. Ich hoffe die Nervosität versaut mir die Prüfung nicht wieder.
Ich glaube mehr gibt es heute auch gar nicht zusagen.
Schreibe in Wahreheit heute nur um etwas zu prokrastinieren, als hätte ich das die letzten Tage nicht schon genug gemacht.
Somit wünsche ich allen noch einen schönen Abend, gute Nacht, oder auch einen guten Start in den Tag....was auch immer.
Manchmal, oder eher immer öfter, kommt mir mein Blog sehr SEHR sinnbefreit vor.
Vielleicht denke ich mal darüber nach ihn etwas umzustrukturieren und nicht mehr so viel sinnlose Sachen zu schreiben.
Habt ihr eine Meinung dazu oder Vorschläge? Wäre euch dankbar.
Naja, lieber halten als zunehmen.
Und ich muss sagen, dass ich mit dem Intake diese Woche sehr zufrieden bin. Klar, hätte es teilweise besser laufen können, aber das ist immer so. Für die Umstände war es aber gut.
Ich habe ENDLICH angefangen zu lernen, für die Klausur am Mittwoch. Spät, aber besser spät als nie.
Beim Lernen, brauche ich leider immer etwas zu knabbern oder naschen nebenher. Deshalb auch heute die Packung Bugles. Trotzdem noch bei 1200kcal heute, besser könnte es kaum sein. Hab zum Glück in weiser Vorraussicht Mittags gespart.
Hatte vorhin auch das letzte Taekwondo-Training vor der Gürtelprüfung am Donnerstag. Ich werde tatsächlich eine Doppelprüfung ablegen und somit eine Stufe überspringen.
Ich kann gar nicht sagen wie aufgeregt ich bin. Ich hoffe die Nervosität versaut mir die Prüfung nicht wieder.
Ich glaube mehr gibt es heute auch gar nicht zusagen.
Schreibe in Wahreheit heute nur um etwas zu prokrastinieren, als hätte ich das die letzten Tage nicht schon genug gemacht.
Somit wünsche ich allen noch einen schönen Abend, gute Nacht, oder auch einen guten Start in den Tag....was auch immer.
Manchmal, oder eher immer öfter, kommt mir mein Blog sehr SEHR sinnbefreit vor.
Vielleicht denke ich mal darüber nach ihn etwas umzustrukturieren und nicht mehr so viel sinnlose Sachen zu schreiben.
Habt ihr eine Meinung dazu oder Vorschläge? Wäre euch dankbar.
Sonntag, 2. Juli 2017
Alea iacta est - Der Würfel ist gefallen
Die Mutter meines Ex ist aus dem Urlaub zurück und hat mich heute somit das erste Mal seit 2 Wochen gesehen. Nennen wir sie hier einfach mal....M.
M: "Du musst mal wieder was essen!"
Ich: "Das mache ich."
M: "Nein, machst du nicht."
Ich: "Doch, glaub mir. Ich esse genug."
M: "Schau dich mal an, deine Hosen rutschen alle runter. An dir ist nichts mehr drann."
Ich: "Ach blödsinn."
(eine andere Frau aus dem Verein im Hintergrund: "An ihr war doch noch nie was drann." M: "Aber schonmal mehr als jetzt")
Etwas später, einige sitzen bei Tisch und essen:
Ich: "M, darf ich bitte bezahlen?"
M: "Setzt dich hin und iss, ich lade dich ein."
Ich: "Nein danke, hab keinen Hunger."
M etwas gereizt: "Iss! Ich lade dich ein! Setz dich!"
Ich bestimmter: "Danke nein, ich habe zuhause genug zu essen. Ich bin jetzt weg."
Ich muss mir ein Grinsen unterdrücken, denn ich fühle mich gut. Ich weiß, dass sie die Einzige ist, die sieht, dass ich abgenommen habe. Sie sieht jedes verdammte Gramm. Aber ich weiß auch, dass das ein Anfang ist und ich nicht aufhören werde.
Sie ist ein Fluch und ein Segen. Klar tut es gut, sowas zuhören. Ja, es gefällt mir, wenn es jemandem auffällt. Und ja, es triggert mich auch.
Aber es bedeutet auch Gefahr. Denn sie hat mir, als ich von ihnen wegzog in meine eigene Wohnung damit gedroht, dass sie sofort meinen Vater anruft, wenn sie merkt, dass ich abnehme. Und ich weiß, dass sie keine leeren Drohungen macht.
Und ich weiß auch, dass sie 'zufälligerweise' wieder öfter Teilchen vom Bäcker mitbringen wird zum Training, ich weiß, dass sie mir einfach Essen, Kuchen etc. hinstellen wird ohne zu fragen, oder obwohl ich 'Nein' gesagt habe. Ich weiß, dass sie mich beobachten wird. Ich weiß, dass sie versuchen wird, mich zum Essen zu zwingen. Und mir ist bewusst, dass ich mich nicht jedes Mal davor drücken kann, denn diese Frau hat so etwas ansich, dem man nicht widerspricht.
Und das macht mir ein bisschen Angst.
Aber ich werde mich auf solche 'Szenarien' gut vorbereiten.
Ich werde mir gute Ausreden einfallen lassen. Ich werde mir Kalorien aufsparen, wenn ich weiß es könnte etwas von ihr kommen um es etwas auszugleichen.
Die Spiele können beginnen.
Und ich werde gewinnen.
Ich werde wieder dünn sein.
Komme was wolle.
M: "Du musst mal wieder was essen!"
Ich: "Das mache ich."
M: "Nein, machst du nicht."
Ich: "Doch, glaub mir. Ich esse genug."
M: "Schau dich mal an, deine Hosen rutschen alle runter. An dir ist nichts mehr drann."
Ich: "Ach blödsinn."
(eine andere Frau aus dem Verein im Hintergrund: "An ihr war doch noch nie was drann." M: "Aber schonmal mehr als jetzt")
Etwas später, einige sitzen bei Tisch und essen:
Ich: "M, darf ich bitte bezahlen?"
M: "Setzt dich hin und iss, ich lade dich ein."
Ich: "Nein danke, hab keinen Hunger."
M etwas gereizt: "Iss! Ich lade dich ein! Setz dich!"
Ich bestimmter: "Danke nein, ich habe zuhause genug zu essen. Ich bin jetzt weg."
Ich muss mir ein Grinsen unterdrücken, denn ich fühle mich gut. Ich weiß, dass sie die Einzige ist, die sieht, dass ich abgenommen habe. Sie sieht jedes verdammte Gramm. Aber ich weiß auch, dass das ein Anfang ist und ich nicht aufhören werde.
Sie ist ein Fluch und ein Segen. Klar tut es gut, sowas zuhören. Ja, es gefällt mir, wenn es jemandem auffällt. Und ja, es triggert mich auch.
Aber es bedeutet auch Gefahr. Denn sie hat mir, als ich von ihnen wegzog in meine eigene Wohnung damit gedroht, dass sie sofort meinen Vater anruft, wenn sie merkt, dass ich abnehme. Und ich weiß, dass sie keine leeren Drohungen macht.
Und ich weiß auch, dass sie 'zufälligerweise' wieder öfter Teilchen vom Bäcker mitbringen wird zum Training, ich weiß, dass sie mir einfach Essen, Kuchen etc. hinstellen wird ohne zu fragen, oder obwohl ich 'Nein' gesagt habe. Ich weiß, dass sie mich beobachten wird. Ich weiß, dass sie versuchen wird, mich zum Essen zu zwingen. Und mir ist bewusst, dass ich mich nicht jedes Mal davor drücken kann, denn diese Frau hat so etwas ansich, dem man nicht widerspricht.
Und das macht mir ein bisschen Angst.
Aber ich werde mich auf solche 'Szenarien' gut vorbereiten.
Ich werde mir gute Ausreden einfallen lassen. Ich werde mir Kalorien aufsparen, wenn ich weiß es könnte etwas von ihr kommen um es etwas auszugleichen.
Die Spiele können beginnen.
Und ich werde gewinnen.
Ich werde wieder dünn sein.
Komme was wolle.
Samstag, 1. Juli 2017
8 Tage
Heute war kein guter Tag, ich war zwar schon vormittags einkaufen, aber dabei hatte ich auch schon kein gutes Gefühl. Dann hat mir auch noch mein Ex geschrieben wie toll die Trainerfortbildung ist (auf der ja eigentlich ich statt ihm sein sollte) um mir mal wieder eine reinzuwürgen.
Danach bin ich wieder im Bett gelandet, bis ich vor einer Stunde doch nochmal aufgestanden bin und Fresszeug kaufen ging.
Tja, nun sitze ich hier, mit ner Tafel Schokolade und Schoko-Kekse.
Natürlich fühle ich mich deswegen schuldig, aber es hält sich in Grenzen,da ich hoffe, dass ich dadurch wenigstns mal wieder auf Klo kann.
Gleichzeitig habe ich mir am Nachhauseweg ganz fest vorgenommen, mir den doch recht "kleinen" FA zu verzeihen, aber dafür endlich zu lernen anzufangen. Und das habe ich tatsächlich gemacht. Wirklich erst angefangen, aber das ist der erste Schritt.
Somit ist alles soweit ganz ok.
Zumindest theoretisch.
Denn die Traurigkeit und Depression sind heute ziemlich stark, aber ich versuche dagegen anzukämpfen und auch wirklich noch zu lernen.
Nur noch 8 Tage, dann darf ich aufgeben.
Diese 8 Tage schaffe ich auch noch.
Danach bin ich wieder im Bett gelandet, bis ich vor einer Stunde doch nochmal aufgestanden bin und Fresszeug kaufen ging.
Tja, nun sitze ich hier, mit ner Tafel Schokolade und Schoko-Kekse.
Natürlich fühle ich mich deswegen schuldig, aber es hält sich in Grenzen,
Gleichzeitig habe ich mir am Nachhauseweg ganz fest vorgenommen, mir den doch recht "kleinen" FA zu verzeihen, aber dafür endlich zu lernen anzufangen. Und das habe ich tatsächlich gemacht. Wirklich erst angefangen, aber das ist der erste Schritt.
Somit ist alles soweit ganz ok.
Zumindest theoretisch.
Denn die Traurigkeit und Depression sind heute ziemlich stark, aber ich versuche dagegen anzukämpfen und auch wirklich noch zu lernen.
Nur noch 8 Tage, dann darf ich aufgeben.
Diese 8 Tage schaffe ich auch noch.
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