Hallo ihr Lieben,
der Arbeitstag lief nicht gut, aber immer noch besser als erwartet, zumindest teilweise.
Um zum letzten Post noch ein paar Worte zu sagen. Er war nicht direkt auf jemand speizellen bezogen, sondern eher grundsätzlich auf mein Umfeld. Allerdings gab es sehr wohl den ein oder anderen Auslöser.
Ich wurde nach Monaten in die What'sApp Gruppe hinzugefügt von meiner Abteilung auf Arbeit. Gleichzeitig mit Leuten die erst viel später als ich dort begonnen haben zu arbeiten. Was mich noch gar nciht gestört hat. Aber schon da hatte ich das Gefühl, dass ich nur hinzugefügt wurde, weil ich zufällig dazu kam, als es eben über die WhatsApp Gruppe ein Gespräch gab. Ich hatte das Gefühl sie fühlten sich gezwungen, nun wo ich davon wusste, mich auch hinzuzufügen.
Als in besagter Gruppe Freitags aber plötzlich von dem ein oder anderem kam: "Ich kann am Samstag leider nicht.", oder "Bin morgen Abend doch dabei", etc. wusste ich was lief.
Die gesamte Abteilung (also alle die eben Zeit hatten) gingen Samstag Abend gemeinsam essen.
Tja, ihr könnt nun raten, wer als einziger NICHT dazu eingeladen wurde? Richtig, ich.
Und dass nun schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal war ich wirklich noch sehr neu und eine Arbeitskollegin die gleichzeitig mit mir angefangen hatte wurde auch nicht gefragt, also kann ich verstehen. Kein Problem. Aber dieses Mal war es sehr wohl ein Problem für mich.
Nein, ich wäre nicht mitgegangen, da ich nach den 11,5 Stunden dringend zum Hund nach Hause musste, und auch nicht Essen gehen wollte. Aber gefragt zu werden wäre schon schön gewesen.
Es sollte mir egal sein, und ich wollte auch, dass es mir egal ist, aber das ist es nicht. Ich habe stundenlang geheult deswegen, und wollte auf keinen Fall am Samstag zur Arbeit. Da ich mich aber aus mehreren Gründen nicht Krank melden konnte, weil das aufgefallen wäre musste ich hin.
Damit wäre das auch geklärt. Jwtzt weiß ich wenigstens woran ich bei denen bin.
Essenstechnisch lief es gestern und heute ganz gut. Heute war es Vormittags sehr schwer dem Kuchen zu widerstehen, aber ich habe es doch noch geschafft und somit bin ich genau im Plan. Fazit: erste Woche war teilweise doch sehr schwierig, aber bis auf einen Tag habe ich es geschafft die kcal-Angaben einzuhalten. Und auch der Ausrutscher hielt sich in Grenzen im Vergleich zu sonst.
Mal sehen, was die Waage morgen nach der Woche dazu sagt, bisher siehts aber leider nicht so gut aus.
Ich habe vorhin angefangen einen Abschiedsbrief an meine Eltern zu schreiben. Für den Fall der Fälle. Ich möchte nicht gehen ohne ihnen wenigstens eine Erklärung dafür zu geben und einfach noch ein paar Worte dazulassen. Für den Fall der Fälle.
Ich habe nicht geplant mir etwas anzutun, aber ich will wirklich nicht mehr leben. Es ist so unendlich schwer geworden. Und mir fehlt die Kraft weiterzukämpfen.
Es fehlt einfach der Sinn und eine Motivation um weiterzumachen. Es fehlt ein Ziel und es fehlen Menschen die mich mögen.
Aber diese unausgesprochenen Worte aufzuschreiben tut so weh, dass ich ständig Pausen machen muss und beginne zu heulen.
Seit Freitag mache ich, wenn ich zuhause bin nichts anderes mehr als heulen, herum sitzen/liegen und tagsüber schlafen.
Ich sehe einfach keinen Ausweg mehr und keine Chance auf Besserung.
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