Freitag, 28. Oktober 2016

Langsam, ganz langsam

Dieses mal werde ich es schaffen. Ich werde sterben.
Ganz langsam aber stetig nähere ich mich dem Tod von Tag zu Tag.
Ich werde immer trauriger und verzweifelter.
Hab immer weniger Kraft und immer weniger Lebenswillen.

Noch reicht es nicht aus um meine Feigheit zu unterdrücken.
Aber der Tag wird kommen.
Und hoffentlich bald.



Heute riesen FA, echt, es war so krass.Aber wenn ich bald sterben darf, macht dass auch nichts mehr.
Natürlich ärgert es mich, denn lieber würde ich dünn sterben.
Aber hauptsache das ganze nimmt ein Ende. Alles andere sind Kleinigkeiten.


Hier noch eines meiner absoluten Lieblingslieder. Einfach das beste, wenn man am Ende ist.



Viel zu viele Träume
Hab ich verloren
Keine Spuren hinterlassen
Als wär ich nie geborn

Viel zu viele Jahre
Der Hoffnung hingegeben
Auf Momente der Erlösung
Auf ein neues Leben
Viel zu viele Male
Ausgestoßen, angespieen 

Mir bleibt kein andrer Ausweg
Als von hier zu fliehen
Ich schweife durch die Nacht
Und bin zum letzten Schritt bereit
Ich bin am Ende angelangt
Ich kann nicht mehr, es tut mir leid!

Viel zu viele Worte
Haben mich zerstört
Und jede Silbe
Hat mein Leid vermehrt
Viel zu viele Schmerzen
Hab ich schon erlebt
Um noch etwas zu fühlen
Das mein Herz erhebt

Was gesagt ist, ist gesagt
Was geschehen ist, ist geschehen
Die Welt dreht sich trotzdem weiter
Sie wird sich immer weiter drehen...


Ich hoffe sehr, dass es auch besser geht.
Alles Liebe,
eure St.

1 Kommentar:

  1. ich wünschte, ich könnte dir irgendwie helfen. bitte gib nicht auf :(

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