Was ist der Sinn in MEINEM Leben?
Vielleicht alles und jeden um mich herum zu verletzen und zu zerstören.
Denn mehr kann ich nicht.
Das ist alles.
Alles was ich je geschafft habe.
Gerne würde ich ein guter Mensch sein.
Jemand dem man vertrauen kann.
Jemand zu dem man kommen kann, wenn es einem nicht gut geht.
Gerne würde ich anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Aber ich bin ich, und ich bin kein guter Mensch.
Nein, das bin ich nicht.
Dafür hasse ich mich.
Nicht NUR dafür.
Aber AUCH dafür.
Vielleicht sollte ich noch einmal Versuchen zu sterben. Ich hab mir mein Limit ja bis Ende des Semesters gesetzt.
Bis dahin wollte ich noch durchhalten.
Bis dahin wollte ich versuchen ein guter Mensch zu werden.
Ein Mensch der auch mal etwas richtig macht.
Ein Mensch der Dinge auch alleine schafft. Der seinen Weg geht.
Der etwas erreicht.
Aber ich kann es nicht.
Möglicherweise sollte ich dieses Limit verkürzen auf die nächsten Tage.
Die Welt und die Menschen und einfach alles um mich herum von dieser Last, von mir, befreien.
Es wäre wohl das Beste. Warum bin ich nur so feig.
Ich will doch schon lange nicht mehr. Und auch die anderen wollen mich schon lange nicht mehr.
Ich bin un(er)tragbar.
Ja das bin ich.
Ich kann mich selbst nicht ertragen, wie soll mich dann jemand anderes ertragen können?
Ich kann mich selbst kaum tragen, wie soll mich jemand anderes tragen?
Es wäre Zeit zu gehen. Aber nichtmal das kann ich.
Darum wende ich mich nun der Klinge zu.
Sie hat keine Gefühle.
Sie kann ich nicht verletzen.
Damit kann ich nur mich verletzen.
Und das ist okay.
Nein, das ist gut.
Das ist gut.
Vielleicht verletze ich mich damit irgendwann mal zuviel?
Wer weiß das schon.
Wunder geschehen immer wieder.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen