Freitag, 17. März 2017

Des Lebens müde

Ich bin so am Ende.

Morgen muss ich wieder arbeiten. Seit gestern stresst mich das schon wieder.
Heute zwingt es mich beinahe zu Boden. Keine 2 Minuten kann ich meine Gedanken beisammen halten. Dabei weiß ich beim besten Willen nicht was das Problem ist.
Im Gegensatz zu gestern habe ich es heute wenigstens in die Uni geschafft. Aber das war's auch schon. Ich komm nicht mehr aus dem Bett. Es ist als würden mich meine Beine gar nicht tragen. Mein Körper streikt, mein Kopf streikt, es fühlt sich an als würden mich die Gedanken an das Arbeiten von Innen auffressen.
Ich sitze/liege herum und bekomme Panik weil die Zeit immer schneller und schneller verrinnt.
Aber warum?

Ich bin des Lebens so müde. Die Sonne tut gut, der Frühling tut gut, aber nicht im Sinne von: "Dadurch geht es mir besser." Sondern im Sinne von: "Es wird wenigstens nicht schlimmer."
Ich sehe wie alle Menschen aufblühen, sich treffen, in der Sonne sitzend Kaffee trinken und die Wärme und das Licht genießen, Wandern gehen, Blumen pflücken, etc.
Das hätte ich auch gerne, aber statt dessen fesselt mich die Depression ans Bett.
Ich habe gerade eine wahnsinnige Wut auf diese scheiß Krankheit. Auf meinen scheiß Körper. Einfach auf mich.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen