Samstag, 25. Februar 2017

So viel und doch so leer


Meine kleine "Schwester" war tatsächlich da und es war eine so wunderschöne Zeit. Teilweise kam sie mir doch sehr fremd vor, sie hat sich sehr verändert/ist erwachsener geworden. Aber das verging schnell.
Gegessen haben wir:
Montag
Mittag: Kartoffeln und Brokkoli
Abends: Salat
Dienstag
Morgens: overnight oats mit Apfel und Zimt
Mittags: Gemüsereis
Abends: Milchreis, und Gummi-Süßkram
Mittwoch
Morgens: nochmal overnight oats
Mittags: nochmal Kartoffeln und Brokkoli
Nachmittags: Gummi-Süßkram

Es tut weh zu sehen, wie schlecht es ihr zur Zeit geht.
Es tut aber noch viel mehr weh, zu sehen, dass es ihr jetzt genau so schlecht geht wie mir damals, mit 16. Ich hätte mir so, so, SO gewünscht, dass ihr das niemals passiert.
Es tut so unglaublich weh, ihr das ganze nicht abnehmen zu können.

Ich bin dann gemiensam mit ihr mit dem Zug gefahren. Also zu meinen Eltern, so konnte ich wenigstens 3 Stunden länger bei ihr sein.
Sie fehlt mir sehr.

Bei meinen Eltern habe ich nur gefressen. Meinen Hund habe ich ihnen auch dort gelassen, da in meiner Umgebung gerade eine hoch ansteckende Infektion für Hunde sich ausbreitet.
Morgen werde ich meine Süße, aber wohl wieder abholen.

Mir geht so vieles durch den Kopf, und trotzdem kann ich es einfach nicht aufschreiben.

- Meine frühere Chefin hasst mich immer noch und redet schlecht über mich. Habe ich heute erfahren.
- Meine Arbeitskollegin, die mit mir angefangen hat, hatte heute ihren letzten Arbeitstag.
- Ich tu mir immer noch sehr schwer beim Arbeiten, wegen zu wenig Wissen/Erfahrung, und weiß nicht wie ich das verbessern könnte.
- Ich muss bis in genau 2 Wochen mindestens 3kg abnehmen und bin trotzdem nur am fressen.
- Ich muss DRINGENDST lernen. Da die Prüfung verschoben wurde, gibt es doch noch eine Chance die ich unbedingt nutzen möchte.
- Im Hundeverein fühle ich mich überhaupt nicht mehr wohl. Am liebsten würde ich gar nicht mehr hingehen. Aber das kann ich nicht, denn ich weiß, dass ich es irgendwann bereuen würde.
- Ich mache mir viele Gedanken um eine frühere Bekannte, zu der wohl keiner mehr Kontakt hat. Der es aber laut letztem Stand sehr schlecht geht.
- Ich habe wahnsinnige Angst um meinen Papa, und würde ihn am liebsten jede Minute mit ihm verbringen. Aber er ist ja 250km weit weg.
- Mir ist wieder klar geworden, dass ich einfach KEINE Freunde habe. Für meine (seit 18 Jahren) beste Freundin bin ich wohl nur gut genug, wenn sie lernen muss und währenddessen stundenlang mit ihr auf Skype verbringe. Kaum ist die Prüfungszeit vorbei meldet sie sich wieder nicht mehr.

Am liebsten würde ich mich verkriechen und mich ausheulen. Aber es kommen einfach keine Tränen.
Deshalb hilft nur noch SVV.
Ich fühle mich so unendlich wertlos und ungebraucht. So verachtet und ausgenutzt.
Warum darf ich nicht gehen? Ich wünsche mir so sehr, dass es endlich ein Ende nimmt.

1 Kommentar:

  1. Hallo Liebes <3
    Vielen Dank für deinen Kommi..

    Ich glaube fest an dich, dass du deine Ziele erreichst!
    Ich weiss genau wie du dich fühlst.. Und verstehe den Wunsch, dass es ein Ende nimmt...:(

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