Samstag, 7. Januar 2017

2017, Albträume und Gewicht

Ja nun ist es auch bei mir soweit.
Obwohl der Jahreswechsel relativ spurlos an mir vorbei ging, habe ich mich nun doch entschieden mir Vorsätze zu machen, Ziele zu setzen und mir bewusst etwas für dieses Jahr vorzunehmen.
Ihr könnt diese Liste oben in der Leiste der Seiten unter "2017" finden.
Ich hoffe, dass diese Seite mir einfach hilft mich immer mal wieder daran zu erinnern, was ich möchte, und worauf ich hinarbeiten soll.

Die letzten 2 Nächte habe ich unfassbar schlecht geträumt. Träume die ich auch nicht vergessen kann. Sie machen mir Angst. Riesige Angst. Ich hoffe das geht wieder vorbei.
Der erste Traum handelte davon, dass mich meine Eltern zum Zug brachten, da ich wieder in meine Unistadt fahren sollte. War ja paar Stunden später auch tatsächlich so.
Im Traum allerdings gab es Probleme mit dem Zug, ich musste an einer Straße warten. Plötzlich wollte mir jemand meinen Hund wegnehmen. Irgendwas wegen dem Transport im Zug. Ich wehrte mich und gab meine Kleine nicht her. Als es hieß der Zug würde kommen, liefen alle Menschen los um das Gleis zu erreichen. Dabei wurde direkt vor meinen Augen am Zebrastreifen eine Frau überfahren. Dem autofahrer schien es relativ egal zu sein. Die Frau blutete und war schwer verletzt, keiner hat sich um sie gekümmert. Dann bin ich aufgewacht.
Zum Glück bin ich in der realen Welt gut in meiner Wohnung angekommen. Ich war richtig müde und schlief bald wieder ein.

Da folgte auch schon der zweite Traum.
Meine beste Freundin war mit ihrer Familie zu Besuch in meiner Unistadt. Es wurde langsam dunkel und sie mussten noch etwas erledigen. (Kurzfassung, im Traum war alles viel komplizierter, ist aber unwichtig) Auch meinen kleinen Hund hatte ich dabei und ein Fahrrad. Alle warnten mich noch ich solle ein Taxi nehmen und direkt nach Hause fahren, aber da die Haltestelle der Straßenbahn direkt um die Ecke war und ich Taxis nicht ausstehen kann, wollte ich lieber dorthin gehen. Das tat ich auch. Als mir allerdings eine riesige Gruppe an Männern entgegen kam drehte ich doch um, um zu einer anderen Haltestelle zu laufen. Immer noch mit meinem Fahrrad und meinem Hund im Körbchen.
Ich wurde immer schwächer und langsamer, die Gruppe an Männern holte mich ein, überall waren Polizisten die aufpassten, dass nichts passiert. Es wurden immer mehr und mehr. Ich versuchte wegzukommen, aber ich konnte kaum noch ein Bein vor das andere setzen. In mir war der Gedanke, dass ich etwas Essen hätte sollen. Ich dachte ich komme nicht vorwärts, weil ich lange nichts mehr gegessen hatte. Ich lief und lief und lief, kam aber kaum vom Fleck, musste mich immer wieder an Straßenlaternen und Hauswänden entlangziehen. Kurz bevor ich die nächste Haltestelle erreichte, merkte ich, dass sowohl mein Fahrrad, als auch mein Hund weg waren. Ich habe sie wohl irgendwo vergessen. Ich begann nach meiner Kleinen zu rufen. Ich rief und rief, aber sie kam nicht. Also drehte ich noch mal um, um sie zu suchen. Ein paar Meter weiter belästigte mich ein junger Mann. Als ich ihn versuchte abzuwimmeln fing er an mich zu bedrohen. Immer heftiger. Ich versuchte in das Café zu kommen in dem meine Beste Freundin mit ihrer Mutter und Oma saß. Doch an der Tür packte mich dieser Mann, bedrohte mich und wollte mich rauszerren. Ich fing an zu schreien und mich heftig zu wehren. Die Gäste an den Tischen verstummten und sahen uns an. Einer begann zu lachen. Ich schrie: "Würde mir bitte jemand helfen, anstatt blöd zu lachen?!" Da packte der lachende Mann den Arm des Mannes der mich bedrohte und schubste ihn weg. Er verschwand. Weinend und verzweifelt erreichte ich den Tisch meiner besten Freundin und schluchzte, dass ich meinen Hund verloren hab. Dann wachte ich auf.

Mir ist irgendwie schon klar, wie es zu den Träumen kam.
Der erste war wohl, weil ich 1. nicht in meine Unistadt fahren wollte, 2. auf dem Weg dorthin oder von dort nach Hause oft etwas passiert, wie dass jemand vor den Zug springt oder ähnliches 3. ich meinen Hund bei meinen Eltern lassen musste und 4. vor kurzem meine kleine Schwester von einem Auto am Schutzweg überfahren wurde und dieser eiskalt abgehauen ist.

Der zweite Traum ist nicht ganz so klar, aber 1. wieder dass ich meinen Hund bei meinen Eltern lassen musste, 2. dass in meiner Unistadt, wie wahrscheinlich auch in allen anderen Städten zur Zeit, fast täglich Frauen (und auch Männer) belästigt, ausgeraubt, verprügelt etc. werden.  Was mir doch auch Angst macht.
Aber warum konnte ich mich kaum bewegen? Und wie kam ich auf den Gedanken, dass es an meiner Ernährung liegen könnte?
Einfach nur krank! Ich hoffe wirklich, dass diese Nacht besser wird.

Apropos Ernährung. Darüber hätte dieser Post eigentlich sein sollen.
Ich hab in den Tagen bei meinen Eltern zugenommen, aber viel weniger als erwartet. Liegt wahrscheinlich auch an dem grippalen Infekt, da hab ich 3 Tage fast gar nichts gegessen. *puh*
Somit war mein Gewicht heute morgen bei 48,8 kg.
Ich habe zur Zeit keinen richtigen Abnehm- oder Diätplan. Sollte aber kein Hindernis sein, denn ich habe nun vor 2-3mal wöchentlich zum Taekwondo-Training zu gehen, mehr mit meinem Hund spazieren und wandern zu gehen (wenn ich sie dann wieder hab) und grundsätzlich einfach viel weniger zu essen, anstatt auf alles mögliche zu verzichten. Da ich zur Zeit oft auf gar nichts wirklich Lust habe sollte das gut funktionieren. Ich trinke lieber mal einen Joghurt-Drink oder ähnliches anstatt zu essen.
Ich bin gespannt.
Somit will ich auch mein Gewicht wieder täglich auf der "Gewichtsverlauf"- Seite eintragen und habe mir Ziele gesetzt die ihr auch auf der "2017"- Seite findet.

Somit erstmal alles Liebe an euch,
eure Steppenwölfin

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