Montag, 26. Februar 2018

bliblablub

Vielleicht ist es jemandem aufgefallen, dass ich neue Seiten erstellt habe.
Eine neue Bücherliste für dieses Jahr und gerade eben eine neue "to-do?-"Liste für 2018. Etwas spät aber hat auch nicht wirklich etwas mit dem Jahreswechsel zu tun, sondern einfach nur um in ein paar Monaten besser zurückblicken zu können um festzustellen wie sehr ich versagt habe (oder vielleicht auch nicht?)
Davor habe ich die Liste von 2017 abgehakt. Ich wusste nicht mal mehr was drauf stand, aber trotzdem war ich eher positiv überrascht was ich alles geschafft habe.

Am liebsten würde ich nun meinen Laptop nehmen, mich damit ins Bett chillen und bis morgen früh alle versäumten Blogposts von euch lesen.
Blöderweise geht das vollkommen gegen meinen neuen "Plan"
Demnach möchte ich nämlich den Laptop nicht mehr mit ins Bett nehmen. Und auch nicht mehr so lang aufbleiben, vor allem eben nicht mehr so spät am Laptop sitzen. Klappt wie man sieht hervorragend....NICHT. (23.03 Uhr)
Dazu kommt, dass ich gerne etwas regelmäßiger aufstehen würde.
Das heißt unter der Woche an freien Tagen, spätestens um 9Uhr, an Uni-Tagen spätestens um 8Uhr und an Arbeitstagen, natürlich je nach Dienstplan. Am Wochenende um spätestens 10Uhr an freien Tagen.

Wird nix, is mir klar.
Aber wer nix wagt der nix gewinnt.

Hm, jetzt weiß ich nicht mal mehr worauf ich hinaus wollte.
Egal, auf jeden Fall werde ich versuchen etwas Struktur in meine Tage und Wochen zu bringen und hoffe wirklich, dass ich damit auch wieder mehr hier auf Blogger bin.
Ich hab auch vor in den nächsten Wochen oder Monaten mit meinem Freund Schluss zu machen (vielleicht kommt da ein extra Post zu) und dann bin ich sicher auch wieder regelmäßig hier.

Ich wünsche euch bis dahin alles Gute und ganz viel Kraft.
Ich bekomm leider gar nichts mit, aber weiß, dass es einigen von euch zur Zeit nicht besonders gut geht und das tut mir wirklich leid. Ich wünschte ich könnte irgendetwas dagegen tun, aber ich bin wohl machtlos.

Samstag, 24. Februar 2018

Alles Gut

Alles Gut!
Oder etwa nicht?

Ich war seit 3 Wochen nicht mehr an der Uni, ich hab zugenommen (und ja verdammt natürlich ist das nicht schlimm und ich bin immer noch dünn und blablabla), in meinem Waschbecken im Bad befindet sich immer noch Abwasser, dass ich jeden Tag abschöpfe, weil meine Wohnung immer noch katastrophal aussieht und ich mich natürlich auch immer noch nicht getraut habe dem Vermieter bescheid zu sagen. Meine Eltern drehen ganz leicht durch, weil ich ihnen von meinem Freund der 49 Jahre alt ist erzählt habe, allerdings hab ich noch nichtmal erwähnt, dass wir ein Paar sind, das hab ich mich nach der Reaktion nicht mehr getraut.
Die Beziehung würde ich verdammt gern beenden, aber auch das trau ich mich nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn
Ich bin ein übertrieben schwacher Schisser der den halben Tag die Hosen voll hat.
Viel mehr gibt es nicht zu sagen.

Ich werde mich weiterhin feig durch die Tage quälen in der Hoffnung, dass es irgendwann vorbei ist oder besser.
Was nicht passieren wird, solange ich nichts ändere.

Also alles gut

Freitag, 2. Februar 2018

Ich halte durch

Ihr Lieben,

es ist beinahe 2 Uhr Nachts. Ich hab beim besten Willen keine Ahnung wie ich diese Nacht noch schlafen soll. Nicht weil ich nicht müde bin, sonder weil ich noch so viel zu tun hätte. Aber ich muss. Ich muss bald schlafen. Erst noch kurz duschen, Haare waschen und dann ab ins Bett.
Theoretisch. Morgen das Geburtstagsgeschenk für meinen Neffen fertig machen und zur Post bringen. Anschließend zur Arbeit, bis mich mein Freund abends von dort abholt.
Samstags kommt eine Freundin für einen Tag, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Abends dann, noch Kino mit meinem Freund. Sonntags Hundekurs abhalten, und dann Mittags nach Hause.
Dann hab ich endlich wieder eine mehr oder weniger "7Tage"-Woche hinter mir.
Montags war ich arbeiten, Dienstags Therapie und danach arbeiten, Mittwochs Arbeiten, Donnerstag  (heute) Uni, mit Freundin treffen, zu meinem Freund, und um 22.00 Uhr war ich dann zuhause.

Und nun sitze ich hier. In meiner völlig verdreckten Wohnung.
Es stinkt, weil der Abfluss des Waschbeckens verstopft ist. Nein, nicht nur verstopft, es drückt auch das Abwasser hoch.
Ich hab aber zu viel Angst davor, es dem Vermieter zu melden, ausserdem sieht meine Wohnung zu schlimm aus um einen Installateur, geschweige denn, den Vermieter rein zulassen.

Am liebsten würde ich mich wieder mit Alkohol und Tabletten betäuben. Aber ich hab weder Alkohol noch Tabletten. Und die Vernunft ist noch groß genug um solche Aktionen nicht zu machen, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss.
Auch wenn ich sowohl die Beziehung, als auch die Uni, als auch die Arbeit, wie auch den Hundekurs am liebsten einfach hinschmeißen würde.
Meine Wohnung kündigen, und mit meinen Tieren abhauen. Durch die Gegend laufen. Frei sein.

Das alles kann ich nicht machen.
Aber ich kann mich am Riemen reißen und weniger essen. Das ist mein großes Ziel für die nächste Zeit. Durchhalten, weitermachen und weniger bis nichts essen.
Ich will wieder dünn sein.
Heute habe ich verkackt, aber morgen wird wieder besser laufen. Ich werde es schaffen.
Diesmal werde ich mein Ziel erreichen. Da bin ich mir ganz sicher. Auch wenn noch einige Kilos bis dahin purzeln müssen. Ich werde stark bleiben!



ps. Rechtschreib und Tippfehler dürft ihr mal wieder behalten, hab keine Lust Korrektur zulesen, sorry

Sonntag, 28. Januar 2018

Es fehlt

Das Bloggen fehlt mir. In letzter Zeit noch viel mehr.
Aber ich komm nicht mehr dazu. Finde keine Zeit, keine Ruhe, keine Motivation.
3 Tage die Woche Arbeit, 3 Tage die Woche Labor in der Uni, 1/2 Tag Hundekurse abhalten, dazwischen und drum herum meine Tiere versorgen, die zur Zeit wirklich sehr SEHR viel allein sind. Keewah noch mit Abstand am wenigsten, weil sie oft mit kann. Versuchen irgendwie der Beziehung stand zuhalten und zumindest einen Teil der Bedürfnisse meines Freundes zubefriedigen. Ab und zu, wenn es sich mit dem Dienstplan noch ausgeht zum Taekwondo-Training.
Hin und wieder noch Essenseinladungen, Kaffeekränzchen etc beiwohnen. Die zum Großteil mein Freund ausgemacht hat.

Natürlich ist nicht jede Woche so, manchmal hab ich auch einen Tag frei. Es ist auch erst seit kurzem so und wird kein Dauerzustand sein.
Aber es ist hart.
Es fehlt mir darüber zu schreiben, aber ich bin kaum mehr an meinem Laptop und wenn dann meist nur um mich von irgendetwas berieseln zu lassen um einzuschlafen.

Ich denke immer wieder an einige Blogger, wie es denen/euch wohl gerade geht, und finde es schade keine Posts von euch mehr zu lesen. Aber es geht nicht mehr.
Ich wünsche mir sehr, dass ich das wieder in meinen festen Alltag einbauen kann. Aber es wird sehr schwierig werden. Vielleicht wage ich einen Versuch.
So wie ich auch einen neuen Versuch wagen werde endlich wieder weniger zu rauchen und einen neuen Versuch endlich wieder dünn zu sein.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

zu betrunken

Ich bin zu betrunken um geradeaus zudenken, dabei bin ich gerade mal bei der halben Flasche oder so. Meine Haare werden immer kürzer, nein noch nicht gravierend, nur paar Zentimeter oder sowas.
Langsam wird mir bewusst, dass ich es sehr wohl übertreibe, aber was solls. Ich muss nur morgen in der Uni aufkreuzen, alles andere ist egal.
Und wenn ich dort nicht auftauche bleibt mir immer noch der WEg zu sterben übrig.

Langsam fällt sogar das sitzen schwer, dabei ist das vierte Glas noc nicht mal leer :D
Und ich merke wie fett ich geworden bin
Fast 48kg eindeutig zuviel, zum glück hab ich heute noch nichts gegessen.
und ich uss schon wieder auf klo, das ja zum Glüc nicht weit weg ist.
Ich hba es aufgegeben das blut wegszuwischen.

Aber mein Gewissen wegen meinem Hund bringt mich um, sie steht vor der Badtür, ich höre sie, aber will nicht dass sie mich so sieht.
Hört sich psycho an, ich weiß, aber sie ist so sensibel, sie weiß das etwas nicht stimmt.
Am liebsten hätte ich, dass sie jemand abholt, aber ich kann niemanden in diesem Zustand darum bitten, keiner darf mich sehen.
Ich bin eine abgrundtief schlechte Hundebesitzerin.

Ich sehe die ganzen Rechtschreib und Tippfehler, aber es ist mir zuhart es auszubessern. Sorry, ich werde mich wieder mehr bemühen richtig zu schreiben.
Ich muss das Training absagen, aber wie?
Der Trainer, mein FESTER FREUND, MEIN BEZIEHUNGSPARTNER ist ja mein Trainer :D
Wie bescheuert kann ein Mensch sein?
Er hat extra für uns drei "Erwachsenen" für heute etwas geplant, dass wir seperat trainieren können, weil die Kinder für die Prüfung trainieren, und sich mit dem Leiter abgesprochen und gesagt es darf heute keiner von uns fehlen.
Tja, mal wieder verkackt.
Egal was ich schreiben würde, er würde sich Sorgen machen, und wenn er mich so sieht, würde er mich sofort Einliefern lassen.
Das kann ich mir nicht leisten. Ich muss doch morgen in die Uni, um meinen Abschluss zu machen.
Es ist doch nur noch diese bescheuerte Abschlussarbeit die mir fehlt.

Ich hab ihrer Mama noch mal geschrieben. Vermutlich ein Fehler, wie immer wenn man betrunken ist, aber ich konnte nicht anders. Ich hab so unglaublich große Angst um sie.
Jetzt warte ich auf eine sinnlose Antwort. Aber was soll die groß schreiben, die ist doch selber am Ende.
Ich mach alles nur noch schlimmer.
Typisch ich eben.
 Sie schreibt nicht zurück und ich dreh durch
Okay doch sie schreibt jetzt. 15min später oder so, ich bin einfsch zu ungeduldig


3 oder 4 Stunden später...
Ich bin wieder halbwegs nüchtern, mir ist nur furchtbar übel und ich habe Kopfschmerzen.
Ihre Mama hat noch zurück geschrieben, dass sie zu ihr dürfen heute Abend. Mehr weiß ich nicht.
Zum Training bin ich nicht, aber ich habe das Blut und den Wein vom Boden aufgewischt.

Triggerwarnung!!!

Das dritte Glas Wein folgt, die dritte Tablette auch.
Schon lange wollte ich neue Klingen besorgen. Jetzt bereue ich, dass ich es nicht gemacht habe. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu feige um tiefer zu schneiden. Alles nur Kratzer, keine richtigen Wunden.
Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als richtig zu bluten. Mich zu quälen, zu verletzen.
Meine Fehler zu bestrafen.
Natürlich ist das keine Lösung, aber für den Moment das einzige um klarzukommen.
Das Einzige um die Angst zu verdrängen, den Schmerz zu ertragen, die Stimmen in meinem Kopf die mich anschreien, mir Vorwürfe machen ruhigzustellen.

Paradoxerweise geht mir gerade durch den Kopf wie sehr ich diese Fußbodenheizung im Badezimmer gerade verabscheue.
Es ist nicht okay, dass mir auch noch angenehm warm ist, während ich im Bad am Boden hocke, meinen Wein trinke, meine Tabletten schlucke, meine Oberschenkel zerschlitze und diese unnötigen selbstbemitleidenden Worte tippe. Ich sollte friren. Ich sollte leiden. Ich sollte gefoltert werden.

Aber es ist auch nicht okay, dass ich mich betäube. Ich sollte diese Gefühle ertragen müssen. Für meine Fehler leiden und sie aushalten.

Langsam aber sicher werden auch die Schnitte tiefer, und das tippen schwerer. Die Welt verschwimmt, die Tränen sind gegangen, Ruhe stellt sich ein.
Das ist das Gute, wenn man normalerweise keinen Alkohol trinkt, er wirkt verdammt schnell und verdammt stark.

Ich hole eine Schere und beginne meine Haare zu schneiden. Als wären die gerade irgendwie von Bedeutung

Langsam wirds eklig, überall Blutstropfen, und meine Verdauung kommt mit dem Alkohol nicht ganz klar.
Tja, aber alles nicht von Bedeutung.
Nichts ist mehr von Bedeutung.
Die Tränen kommen züruck.
Ich will doch bloß mit ihr reden. Bitte. Einfach nur da sein.
Aber vermutlich wird ihre Mama das nun auch gar nicht mehr erlauben. Davon abgesehen, dass sie 300km weit weg ist.
Es fühlt sich an als würde ich sie im Stich lassen. Als hätte ich sie immer im Stich gelassen. Warum habe ich es nicht geschafft sie am richtigen Weg zu halten.
Ist alles meine Schuld?
Hat sie angefangen abzunehmen, weil sie sah wie ich das gemacht habe? Hat sie angefangen zu ritzen weil sie bereits als Achtjährige meine vernarbten Arme sah?
Was habe ich ihr angetan?
Habe ich ihr Leben zerstört?

Warum konnte mich ihre Mama vor 8 Jahren davon abhalten mir das Leben zu nehmen, aber ihrer eigenen Tochter nicht die Hilfe geben die sie braucht?
Ist das alles meine Schuld?

Das krankeste an der Situation gerade aber ist, dass ich mich unglaublich hässlch finde.
Wie kann ich jetzt auch noch an mich denken?
Nein nicht nur an mich.
Ich überlege auch ihrer Mama zu schreiben, wie sehr es mir leid tut. Und dass ich mich von ihrer Tochter in Zukunft fernhalten werde. Haha was für eine Ironie, ich bin doch schon so weit weg :D
Aber ich meine, den Kontakt abbrechen werde, wenn sie es für besser hält. Aber ob sie mich trotzdem am laufenden halten könnte wie es ihr geht. Ich hab doch so unglaubliche Angst um sie.

HAbe ich erwähnt wie sher ich den geschmack von alkohol hasse?
Desalb mische ich den Wein mit Sprite und Mineralswasser. Das 4te Glas und die 4te Tablette folgen.
2 mal schmerztabletten und 2 mal antidepressivum. ich dachte die sollten Gute Laune machen???

Hab ich wohl falsch gedacht.
Mittlerweie blutet auch mein Arm, nicht vom schneiden, sondern, weil ich seit Tagen mega Ausschlag an den Unterarmen habe, woher auch immer, und ich mir einen Arm nun aufgekratzt habe
Ein weiterer Post wird folgen
Sorry aber ich muss mich irgendwie irgendwo mitteilen.

Verzeihung

Wie verzeiht man sich den wohl größten Fehler seines Lebens?

Richtig.
Mit den paar Tabletten die man noch findet, ner Flasche Wein, Klingen, und einer halben Schachtel Zigaretten.

Sie hätte sterben können. Und ich habe ihr vertraut.
Wie kann man jemanden vertrauen, der alle paar Tage wegen irgendeinem Scheiß bei der Polizei hockt? Wie kann man jemandem vertrauen, wenn man weiß, dass er Suizidgefährdet ist. Wie kann man jemandem vertrauen der psychisch am Boden ist.
Und trotzdem habe ich ihr vertraut.
Verdammt sie ist für mich meine kleine Schwester.
Sie liegt nun auf der Geschlossenen, keiner darf zu ihr. Ich kann nicht mit ihr reden und ihre Mutter, meine damalige "Pflegemama" hasst mich. Und ich kann es ihr nicht verübeln.
Ich hätte sie anrufen müssen. Ich hätte es ihr erzählen müssen, spätestens als sie sich nicht mehr gemeldet hat.
Aber ich, ausgerechnet ich habe ihr vertraut, dass sie zu ihrer Tante fährt.
Auch noch mein beschissener Vorschlag weil sie sich nicht mehr nach Hause traute.

Ich will zu ihr. Jetzt.
Ich will sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gut wird.
Ich will ihr sagen, wie sehr ich sie lieb habe. Wieder und wieder.
Ich will diesen Tag nicht überleben.
Aber ich muss.

Ich müsste Vorbild sein.
Ich müsste es besser machen. Aber wie?
Wie verdammt????

Ich sollte klüger sein, und mit jemandem reden. Ich sollte mein eigenes Leben auf die Reihe bekommen und nicht so handeln wie ich es gerade tu.
Ich weiß es besser, und dennoch laufe ich zum Supermarkt und hole Alkohol. Wissen tu ich es besser, aber handeln kann ich nicht besser.
Ich weiß, dass ich es nicht übertreiben darf.
Aber ich kann nicht mehr.
Ich will doch alles für sie tun. Ich will bei ihr sein. Bitte, bitte, bitte.
Ich will nicht überleben. Aber ich habe es versprochen. Ich habe versprochen am Leben zu bleiben. Und das werde ich.
Sie bekommt endlich Hilfe. So lange habe ich versucht sie dazu bewegen Stationär zu gehen. So lange habe ich versucht das auch ihrer Mama klar zu machen. Aber alle haben die Situation unterschätzt. Und ausgerechnet jetzt habe ICH die Situation unterschätzt. Vielleicht auch gut so. Vielleicht hätte sonst wieder niemand gehandelt. Hätte sie nicht die Polizei gesucht und direkt in die Psychiatrie gebracht.
Alles Ausreden. Ich hätte handeln müssen.
Es ist alles meine Schuld.
Weil ich zu Egoistisch war. Weil ich ihr versprochen habe nicht ihre Mutter anzurufen. Aber genau das wäre erwachsenes, und verantwortungsvolles Handeln gewesen.
In manchen Momenten bin ich kurz wütend auf sie, weil sie mein Vertrauen missbruacht hat, aber eigentlich bin ich nur wütend auf mich. Sie konnte nicht anders. Aber warum hat sie mich nicht angerufen? Warum ist sie nicht zu mir gekommen?
Ich versteh das alles nicht.
Ich habe unglaublich große Angst.
Ich flehe um Verzeihung. Ich wollte das doch nicht. Meine Kleine ich liebe dich. Es bricht mir das Herz.
Wie soll ich mir das jemals verzeihen?
Alles was ich will ist, dass es ihr gut geht. Aber ich kann nichts tun. NICHTS.
Verdammt ich kann ncihts tun.
Diese Hilflosigkeit ist unerträglich. Wie kann man so etwas aushalten? Wie kann man das ertragen?
Wie soll ich damit weiterleben?

Ich muss doch heute Abend zum Training und morgen in die Uni. Ich hab doch einen Termin bei meinem Professor. Nach fucking 2 Jahren habe ich endlich meinen Professor angeschrieben, mit Hilfe meiner Therapeutin um mein Leben auf die Reihe zu kriegen. Ich habe die letzten Wochen so unglaublich gekämpft um wenigstens halbwegs klarzukommen.
Und nun bin ich am besten Weg alles wieder kaputt zu machen.
Ich will doch stark sein. Für sie. Für meinen Freund, der mir so unglaublich viel geholfen hat und jetzt zerstöre ich alles.

Es ist mir unerklärlich wie andere mit ihrem Leben klarkommen.
Ich kann's nicht. Immer und immer wenn ich denke es wird besser falle ich. Immer tiefer. Aber nie tief genug.
Ich muss mich zerstören. Ich muss. Aber ich darf nicht.
Ich muss stark sein und känpfen. Für die anderen.
Aber wie? Wie geht das? Kann mir das jemand sagen?

Warum darf ich nicht verschwinden? Warum nicht?
ICH VERSTEHE ES NICHT

Wenn ich nun wieder Scheiße baue, werden mich alle hassen. Ich tu den Menschen um mich herum immer und immer wieder weh. Das ist mir klar. Aber ich KANN nicht anders.
Ich dachte ich würde es diesesmal schaffen. Aber ich verkacke es wieder.
Immer und immer wieder.
Ich bin für dieses Leben nicht geschaffen. Das ist mir klar. Schon lange und trotzdem habe ich nie aufgegeben.
Und das war ein Fehler. Ein riesengroßer Fehler. So oft habe ich es versucht und immer wieder einen Rückzieher gemacht. Weil ich zu feig war, und zu viel Hoffnung hatte. Weil ich die besten Menschen um mich habe die mich immer und immer wieder hochziehen. Menschen die ich nicht verdient habe und ständig enttäusche.

Das zweite Glas Wein und die zweite Tablette und ich bin schon am wanken. Sogar für Alkohol bin ich zu schwach.
Ich bin Nichts. Ich bin Abschaum. Ich bin Dreck. Ich bin Scheiße.