Danke an alle für die netten Kommentare <3
Der Arbeitstag war wirklich schwierig, aber ich habe ihn überstanden.
Heute ist irgendwie auch schwierig.
Anders schwierig.
Schwierig, aber trotzdem viel besser als gestern.
Kann's nicht erklären, sorry.
Seit gestern Mittag habe ich Kopfschmerzen. Ich dachte, es läge daran, dass ich nichts gegessen habe, also habe ich nach Feierabend gegessen. Viel gegessen. Hat aber nichts gebracht, außer das mir schlecht wurde.
Heute hatte ich zum Frühstück schon eine halbe Packung dieser Koala Schoko-Kekschen, einen Fasten VitalDrink und Mittags so ein kleines Tetrapack Birnensaft aus Italien.
Es ist so komisch. Da fresse ich mich tagelang beinahe zu Tode. Unmengen an Süßkram, Kalorien, etc. und plötzlich fällt es mir jetzt wieder schwer überhaupt zu essen.
Ich dachte für Mittag an Tütensuppe, Reis mit Pesto oder Low-Carb Nudeln mit Pesto, aber es geht nicht?!?!?!
Wie zur Hölle kann das sein?
Sonst will ich nicht essen und fresse ohne Ende, und jetzt wo ich essen will, kann ich nicht?
Nichtmal Naturjoghurt light geht.
Aber an den Kalorien kann es nicht liegen, denn Trinken ist kein Problem.
Das macht mir gerade etwas Angst.
Nicht, dass ich im Moment nichts essen kann. Nein, darüber bin ich froh. Ich muss ja abnehmen. Aber das ist doch nicht normal. Das kann ja gar nicht sein, oder? DAS ist es was mir Angst macht, dass ich weiß, dass das nicht so bleiben wird. Ich habe wahnsinnige Angst davor, dass das plötzlich wieder umschlägt und die Fresserei weiter geht. Dass ich noch mehr zunehmen werde.
Ich müsste UNBEDINGT lernen, und meine Wohnung in Ordnung bringen. Noch nichtmal die Katzenpisse von letzter Nacht habe ich weggeputzt (hab sie auch erst vor paar Minuten entdeckt, aber trotzdem).
Es geht aber nicht. Ich bin so leer, als hätte ich meine gesamte Energie für's Duschen, Haarewaschen und Kurs abhalten aufgebraucht.
Werde mich nun hinlegen und hoffen, dass ich später noch irgendetwas schaffe.
Oder wenigstens keinen FA bekomme.
Sonntag, 11. Juni 2017
Freitag, 9. Juni 2017
Achtung TW-WARNUNG + Bild
Ich nehme mein Lieblingsbuch aus dem Regal, weil ich etwas brauche, wo ich mich verstanden fühle.
Ich schlage die erste Seite auf. Die weiße Seite direkt nach dem Buchdeckel. Und sehe eines meiner Gedichte. Ich kenne es noch. Wusste aber nicht, dass ich es da rein geschrieben habe.
Ich Blättere 2 Seiten weiter. Unter der Widmung des Buches von der Autorin stehen wieder Worte von mir. Mit Bleistift:
Jeden Tag.
Kämpfe ich.
Gegen mich.
Ich schaue nauf das Kissen neben mir. Sehe die Klinge an, die darauf liegt. Sie sieht sauber aus. Silber. Rein. Unschuldig.
Nicht wie die unzähligen Papiertücher von gestern und heute.
Ich versuche mir vorzustellen wie die Frau die heute auf meinen Arm gestarrt hat, den wohl gesehen hat. Was sie sich gedacht hat.
Mein Blick wandert weiter, über meinen Körper. Erst zu den Wunden von gestern an meinen Rippen, streift dann meinen Bauch der mir unendlich Fett vorkommt. In meinen Gedanken sehe ich schon den leicht blutigen Schriftzug "FAT" den ich mir in den nächsten paar Minuten darauf "malen" werde. Es geht weiter über die Narben auf meiner Hüfte, und in meiner Leistengegend zu den Narben und Wunden auf meinem linken Oberschenkel. Ich versuche die blassen, alten Schriftzüge "FREEDOM", "FUNEREAL", "PEOPLE ALWAYS LEAVE" auf meinen Unterschenkeln auszumachen und bin erleichtert, dass man sie noch den Jahren doch noch etwas sehen kann. Mit meinem Zeigefinger fahre ich das "T" nach, dass als Strafe und Erinnerung an einen meiner größten Fehler entstand.
Am liebsten würde ich an meinem Arm "weiterarbeiten". Schon lange tat ich es nicht mehr auf meinen Armen, aber der Druck steigt immer mehr. Heute muss ich mich zusammenreißen, da ich meine Arme morgen beim Arbeiten nicht verstecken kann. Vielleicht kann ich es mir morgen Abend erlauben?
Als Ausgleich schlage ich mir mit der Faust immer wieder auf den Oberschenkel, bis ich sicher bin, dass ein blauer Fleck zurück bleiben wird. Hätte ich Zigaretten da, würde ich mir weitere Kreise auf die Haut "stempeln". Ich überlege welche kaufen zugehen, aber traue mich nicht mehr aus der Wohnung raus. Hätte ich Alkohol würde ich mich betrinken.
Als Notlösung beginne ich wieder auf mich einzuschlagen. Diesmal an meinen rechten Hüftknochen.
In guten 8 Stunden wird mein Wecker klingeln und das beschissene neue Wochenende anklopfen.
Die ganzen "Fridayayayay", "have a great weekend", etc. Posts auf Instagram schlagen mir wie jede Woche schon seit heute Morgen immer wieder mitten in die Fresse. Aber nur noch 2 mal, dann habe ich Urlaub. Ich MUSS diese zweimal noch schaffen.
Da ich heute bei der Kräuterwanderung wieder gemerkt habe, wie sozial inkompetent ich bin, habe ich beschlossen soetwas nicht mehr zu machen. Ich möchte mich in nächster Zeit wieder etwas mehr zurückziehen.
Sorry für die schlechte Qualität.
Jap, ekelhaft ich weiß.
Zur Strafe sitze ich nun auch in Unterhose da und muss frieren. Mehr Wunden kann ich mir zur Zeit nicht erlauben. Ich muss immerhin noch den Schein wahren. Arme brauche ich beim Arbeiten, meine Beine müssen bis zur Hochzeit von meinem Bruder in Ordnung bleiben, zumindest ab da wo das Kleid aufhört. Bisher habe ich beim Training das Oberteil in der Umkleide umgezogen und bin nur für die Hose auf's WC. Das wird sich nach dieser Woche nun auch ändern, wie ihr ja sehen könnt.
Ich elender Versager. Aber das ist es was ich verdiene.
Was ich mit meinem beschissenen Studium mache weiß ich nicht. Ich hab keine Kraft mehr dafür, aber so knapp vor Schluss aufgeben kommt auch nicht in Frage.
Ich werde mich nun meinem Buch widmen und versuchen mich abzulenken....ohne mich dabei zuverletzen. Dazu werde ich noch kalten Minztee von der vorhin gesammelten Minze trinken, um meinen Körper noch etwas mehr runterzukühlen. Ich habe mir mal vorgenommen, dass ich mir ab 22.00 Uhr erlaube wieder etwas anzuziehen oder mich zuzudecken.
Euch wünsche ich trotzdem ein schönes Wochenende. Genießt es. Ich hoffe ihr habt frei und könnt es für euch nutzen.
Alles Liebe an euch <3
Bleibt stark und kämpft. Tut es für euch. Denn ihr seit toll und ihr seit es wert!
Ich schlage die erste Seite auf. Die weiße Seite direkt nach dem Buchdeckel. Und sehe eines meiner Gedichte. Ich kenne es noch. Wusste aber nicht, dass ich es da rein geschrieben habe.
Ich Blättere 2 Seiten weiter. Unter der Widmung des Buches von der Autorin stehen wieder Worte von mir. Mit Bleistift:
Jeden Tag.
Kämpfe ich.
Gegen mich.
Ich schaue nauf das Kissen neben mir. Sehe die Klinge an, die darauf liegt. Sie sieht sauber aus. Silber. Rein. Unschuldig.
Nicht wie die unzähligen Papiertücher von gestern und heute.
Ich versuche mir vorzustellen wie die Frau die heute auf meinen Arm gestarrt hat, den wohl gesehen hat. Was sie sich gedacht hat.
Mein Blick wandert weiter, über meinen Körper. Erst zu den Wunden von gestern an meinen Rippen, streift dann meinen Bauch der mir unendlich Fett vorkommt. In meinen Gedanken sehe ich schon den leicht blutigen Schriftzug "FAT" den ich mir in den nächsten paar Minuten darauf "malen" werde. Es geht weiter über die Narben auf meiner Hüfte, und in meiner Leistengegend zu den Narben und Wunden auf meinem linken Oberschenkel. Ich versuche die blassen, alten Schriftzüge "FREEDOM", "FUNEREAL", "PEOPLE ALWAYS LEAVE" auf meinen Unterschenkeln auszumachen und bin erleichtert, dass man sie noch den Jahren doch noch etwas sehen kann. Mit meinem Zeigefinger fahre ich das "T" nach, dass als Strafe und Erinnerung an einen meiner größten Fehler entstand.
Am liebsten würde ich an meinem Arm "weiterarbeiten". Schon lange tat ich es nicht mehr auf meinen Armen, aber der Druck steigt immer mehr. Heute muss ich mich zusammenreißen, da ich meine Arme morgen beim Arbeiten nicht verstecken kann. Vielleicht kann ich es mir morgen Abend erlauben?
Als Ausgleich schlage ich mir mit der Faust immer wieder auf den Oberschenkel, bis ich sicher bin, dass ein blauer Fleck zurück bleiben wird. Hätte ich Zigaretten da, würde ich mir weitere Kreise auf die Haut "stempeln". Ich überlege welche kaufen zugehen, aber traue mich nicht mehr aus der Wohnung raus. Hätte ich Alkohol würde ich mich betrinken.
Als Notlösung beginne ich wieder auf mich einzuschlagen. Diesmal an meinen rechten Hüftknochen.
In guten 8 Stunden wird mein Wecker klingeln und das beschissene neue Wochenende anklopfen.
Die ganzen "Fridayayayay", "have a great weekend", etc. Posts auf Instagram schlagen mir wie jede Woche schon seit heute Morgen immer wieder mitten in die Fresse. Aber nur noch 2 mal, dann habe ich Urlaub. Ich MUSS diese zweimal noch schaffen.
Da ich heute bei der Kräuterwanderung wieder gemerkt habe, wie sozial inkompetent ich bin, habe ich beschlossen soetwas nicht mehr zu machen. Ich möchte mich in nächster Zeit wieder etwas mehr zurückziehen.
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| alles Oberflächlich, und ja ich weiß wie fett meine Oberschenkel sind |
Sorry für die schlechte Qualität.
Jap, ekelhaft ich weiß.
Zur Strafe sitze ich nun auch in Unterhose da und muss frieren. Mehr Wunden kann ich mir zur Zeit nicht erlauben. Ich muss immerhin noch den Schein wahren. Arme brauche ich beim Arbeiten, meine Beine müssen bis zur Hochzeit von meinem Bruder in Ordnung bleiben, zumindest ab da wo das Kleid aufhört. Bisher habe ich beim Training das Oberteil in der Umkleide umgezogen und bin nur für die Hose auf's WC. Das wird sich nach dieser Woche nun auch ändern, wie ihr ja sehen könnt.
Ich elender Versager. Aber das ist es was ich verdiene.
Was ich mit meinem beschissenen Studium mache weiß ich nicht. Ich hab keine Kraft mehr dafür, aber so knapp vor Schluss aufgeben kommt auch nicht in Frage.
Ich werde mich nun meinem Buch widmen und versuchen mich abzulenken....ohne mich dabei zuverletzen. Dazu werde ich noch kalten Minztee von der vorhin gesammelten Minze trinken, um meinen Körper noch etwas mehr runterzukühlen. Ich habe mir mal vorgenommen, dass ich mir ab 22.00 Uhr erlaube wieder etwas anzuziehen oder mich zuzudecken.
Euch wünsche ich trotzdem ein schönes Wochenende. Genießt es. Ich hoffe ihr habt frei und könnt es für euch nutzen.
Alles Liebe an euch <3
Bleibt stark und kämpft. Tut es für euch. Denn ihr seit toll und ihr seit es wert!
Donnerstag, 8. Juni 2017
Einen erneuten Versuch wagen? #edit
Ich wollte heute nichts posten. Aber in meinem Kopf tut sich so viel. Meine Gedanken reißen mich hin und her.
Und trotzdem finde ich mal wieder keine Worte.
Vielleicht sollte ich wieder anfangen direkt alles aufzuschreiben?
Oder lieber andere für mich sprechen lassen?
"Dinge werden wahr, wenn man sie oft genug sagt"
Vielleicht sollte ich mir einfach ein "gutes Mantra" ausdenken. Würde das helfen? Wäre es einen Versuch wert?
Mein Entschluss zu sterben stand eigentlich fest. Aber ich bekomme die bescheuerten Abschiedsbriefe nicht hin. Die Frage ist, ob die überhaupt notwendig sind? Ich kann aber doch auch nicht schon wieder verschwinden ohne etwas zu sagen. Das mache ich seit Jahren. Einfach weglaufen. Eine Lösung war es nie. Eben nur eine Flucht. Eine Flucht ins Ungewisse das mir doch auch immer wieder Angst macht.
Die Frage die ich mir nun aber doch wieder stelle ist: "Gibt es nicht doch eine andere Lösung? Sollte ich nicht noch mal allen Mut zusammen nehmen und versuchen die richtige Richtung zu finden? Sollte man mit fast 24 Jahren nicht in der Lage sein, sein Leben in die Hand zunehmen und aufhören es zu ruinieren?
Seit Wochen überlege ich ob ich nicht doch nochmal meiner früheren Therapeutin schreibe. Aber ich weiß, dass ich da eigentlich nicht willkommen bin. Denn das ist eigentlich nur eine Studentenberatungsstelle, wo für jeden nur 5-6 Termine vorgesehen sind. Ich war da ein Jahr lang, fast jede Woche! Also habe ich meine Zeit und Hilfe dort schon mehr als überzogen. Das waren um die 30 Termine die ich gar nicht verdient hatte und die mir nicht zustanden. Also wäre es ziemlich egoistisch und scheiße von mir dort NOCHMAL um Hilfe zu bitten. Außerdem habe ich damals einfach einen Termin abgesagt und mich dann nicht mehr gemeldet. Macht man auch nicht. Aber ich hatte das Gefühl keinen Platz mehr zu haben bei meiner Thera. Nicht mehr erwünscht zu sein. Es nicht verdient zu haben. Ihre Zeit zu verschwenden. Es einfach nicht wert zusein. Bin ich ja auch nicht.
Aber trotzdem kann ich nicht einfach so von meinem Leben los lassen.
Ich bin zu schwach. Zu schwach zum leben, aber auch zu schwach zum sterben. Ich wünsche mir soo sehr, dass mir die Entscheidung durch einen tödlichen Unfall oder Krankheit abgenommen werden würde.
Ich weiß nicht was ich will. Woher soll ich dann wissen was ich tun soll? Ich bin so ratlos.
Und so einsam. Einsam. Einsam. Einsam. Einsam.
#edit
Ach und ich habe gerade das Prüfungsergebnis der letzten Prüfung erhalten. 3x dürft ihr raten? Richtig!
5
Mal wieder.
Oh wow. Erkenntnis: Deswegen schaffe ich es auch nicht dünn zu werden. Denn dünne Mädchen sind perfekt. Gut organisiert, haben gute Noten, sind ordentlich und diszipliniert, hübsch und verlieren nicht die Kontrolle.
Ich bin das Gegenteil, von alldem. Oh der Selbsthass steigt gerade ins unermessliche.
Erstaunlich wie sehr sich ein Mensch selbst verabscheuen und anekeln kann.
Und trotzdem finde ich mal wieder keine Worte.
Vielleicht sollte ich wieder anfangen direkt alles aufzuschreiben?
Oder lieber andere für mich sprechen lassen?
"Dinge werden wahr, wenn man sie oft genug sagt"
Vielleicht sollte ich mir einfach ein "gutes Mantra" ausdenken. Würde das helfen? Wäre es einen Versuch wert?
Mein Entschluss zu sterben stand eigentlich fest. Aber ich bekomme die bescheuerten Abschiedsbriefe nicht hin. Die Frage ist, ob die überhaupt notwendig sind? Ich kann aber doch auch nicht schon wieder verschwinden ohne etwas zu sagen. Das mache ich seit Jahren. Einfach weglaufen. Eine Lösung war es nie. Eben nur eine Flucht. Eine Flucht ins Ungewisse das mir doch auch immer wieder Angst macht.
Die Frage die ich mir nun aber doch wieder stelle ist: "Gibt es nicht doch eine andere Lösung? Sollte ich nicht noch mal allen Mut zusammen nehmen und versuchen die richtige Richtung zu finden? Sollte man mit fast 24 Jahren nicht in der Lage sein, sein Leben in die Hand zunehmen und aufhören es zu ruinieren?
Seit Wochen überlege ich ob ich nicht doch nochmal meiner früheren Therapeutin schreibe. Aber ich weiß, dass ich da eigentlich nicht willkommen bin. Denn das ist eigentlich nur eine Studentenberatungsstelle, wo für jeden nur 5-6 Termine vorgesehen sind. Ich war da ein Jahr lang, fast jede Woche! Also habe ich meine Zeit und Hilfe dort schon mehr als überzogen. Das waren um die 30 Termine die ich gar nicht verdient hatte und die mir nicht zustanden. Also wäre es ziemlich egoistisch und scheiße von mir dort NOCHMAL um Hilfe zu bitten. Außerdem habe ich damals einfach einen Termin abgesagt und mich dann nicht mehr gemeldet. Macht man auch nicht. Aber ich hatte das Gefühl keinen Platz mehr zu haben bei meiner Thera. Nicht mehr erwünscht zu sein. Es nicht verdient zu haben. Ihre Zeit zu verschwenden. Es einfach nicht wert zusein. Bin ich ja auch nicht.
Aber trotzdem kann ich nicht einfach so von meinem Leben los lassen.
Ich bin zu schwach. Zu schwach zum leben, aber auch zu schwach zum sterben. Ich wünsche mir soo sehr, dass mir die Entscheidung durch einen tödlichen Unfall oder Krankheit abgenommen werden würde.
Ich weiß nicht was ich will. Woher soll ich dann wissen was ich tun soll? Ich bin so ratlos.
Und so einsam. Einsam. Einsam. Einsam. Einsam.
#edit
Ach und ich habe gerade das Prüfungsergebnis der letzten Prüfung erhalten. 3x dürft ihr raten? Richtig!
5
Mal wieder.
Oh wow. Erkenntnis: Deswegen schaffe ich es auch nicht dünn zu werden. Denn dünne Mädchen sind perfekt. Gut organisiert, haben gute Noten, sind ordentlich und diszipliniert, hübsch und verlieren nicht die Kontrolle.
Ich bin das Gegenteil, von alldem. Oh der Selbsthass steigt gerade ins unermessliche.
Erstaunlich wie sehr sich ein Mensch selbst verabscheuen und anekeln kann.
Montag, 5. Juni 2017
Wieder ein Tag
Ein weiterer Tag ist so gut wie geschafft.
Mehr als im Bett liegen, schlafen und essen, habe ich heute auch wirklich nicht geschafft.
Doch. Ich habe meine Haare gewaschen. Das war's dann aber auch.
Ich wollte unbedingt, meine Wohnung fertig aufräumen und putzen, aber nichts.
Und ich wollte unbedingt die Vorlesungsunterlagen für morgen durchgehen, und das von letzter Woche wiederholen. Aber auch dazu fehlte mir heute wieder die Kraft.
Ich dachte nicht, dass mich die Depression noch einmal so in ihren Klauen halten würde.
Morgen muss ich ihr entfliehen. Ich muss es schaffen zur Uni zu gehen. Ich werde morgen auch Keewah wieder mitnehmen, denn ich weiß, dass ich es diese Woche alleine nicht schaffen würde.
Mehr als im Bett liegen, schlafen und essen, habe ich heute auch wirklich nicht geschafft.
Doch. Ich habe meine Haare gewaschen. Das war's dann aber auch.
Ich wollte unbedingt, meine Wohnung fertig aufräumen und putzen, aber nichts.
Und ich wollte unbedingt die Vorlesungsunterlagen für morgen durchgehen, und das von letzter Woche wiederholen. Aber auch dazu fehlte mir heute wieder die Kraft.
Ich dachte nicht, dass mich die Depression noch einmal so in ihren Klauen halten würde.
Morgen muss ich ihr entfliehen. Ich muss es schaffen zur Uni zu gehen. Ich werde morgen auch Keewah wieder mitnehmen, denn ich weiß, dass ich es diese Woche alleine nicht schaffen würde.
"beste Tante" und 10 verdammte Jahre
Geschafft.
Wieder ein Wochenende überstanden.
Nach nur 2,5h Schlaf hätte ich es tatsächlich fast nicht zur Arbeit geschafft, aber alles ging gut. Soweit. Ich war danach so fertig, dass ich beinahe in der Straßenbahn schon eingeschlafen wäre. Als ich schließlich paar Stunden später im Bett lag, konnte ich natürlich wieder nicht einschlafen. Aber egal. Ich habe es auch heute mehr oder weniger pünktlich zum Training geschafft und meinen Kurs mehr schlecht als recht abgehalten, aber das passt schon.
Ich habe extra gefrühstückt, trotzdem konnte ich den Kuchen heute nicht widerstehen. Blöd gelaufen. Es wurde nachmittags dann gegrillt, da habe ich aber nichts mehr gegessen. Dafür dann zuhause umso mehr.
Ich bin wieder fett.
Fett, fett, fett.
Ich werde niemals wieder dünn sein. Dafür bin ich viel zu schwach.
Die Frage ist, ob ich überhaupt irgendwas kann und auch mal was schaffe.
Glaub ich nicht.
Mein Bruder hat mir gestern ein Foto von meinem Neffen geschickt und eines von meiner Nichte auf dem sie einen kleinen Block in den Händen hält wo drauf steht: "Tante ...., ich mag dich sehr und du bist meine beste Tante. Deine ....."
Ich hätte beinahe in der Bahn zu weinen angefangen. So süß. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Umso mehr tut es weh, dass ich sie so selten sehen kann. Und es tut weh, anstatt eine gute Tante zu sein und mit den Kleinen soviel Zeit wie möglich zu verbringen, ständig darauf zu warten, dass auch ja das Wetter schlecht ist, um die Narben gut verstecken zu können.
Niemals werde ich mit ihnen in den Pool gehen können. Niemals werde ich mit ihnen an den See fahren können. Warum? Weil ich zu blöd zum Leben bin.
Hier in meiner Wahlheimat gehe ich relativ offen damit um. Zumindest mit meinen Armen, es weiß jeder, es sieht jeder und es istjedem mir egal. Schwimmen gehen würde ich auch hier niemals, die kurzen Hosen kann ich heuer auch alle verstaut lassen. Aber "Zuhause" geht nicht mal T-Shirt . Meine Eltern und Verwandten sollen das nicht sehen. Die wissen nichts davon, vielleicht haben manche eine Ahnung, aber keiner sagt etwas dazu. Und dabei soll es bitte auch bleiben. Nach 10 Jahren wäre es untragbar dieses Schweigen zu brechen. Wie die es alle geschafft haben 10 Jahre wegzuschauen verstehe ich bis heute nicht, aber ist ja auch egal.
Ja, vor 10 Jahren, fast genau auf den Tag, entstanden meine ersten Tagebucheinträge über Selbsthass, Gewicht, Selbstverletzung, Einsamkeit, Depression und Todeswunsch.
Ich kann mich kaum noch daran erinnern und weiß auch nicht mehr wie es überhaupt dazu kam. Ehrlich gesagt war ich sogar etwas schockiert darüber, als ich diese ersten Einträge vor ein paar Wochen mal wieder gelesen habe. Ich wusste, dass ungefähr zu der Zeit das SVV angefangen hat, aber dass ich mir da auch schon Gedanken über mein Gewicht machte, habe ich wohl erfolgreich verdrängt.
Was ich weiß ist, dass ich damals nie im Leben gedacht hätte, dass sich in den 10 Jahren kaum etwas ändern wird. Ich dachte, dass ich entweder nicht so lange Leben werde, oder bis dahin wieder alles gut ist.
10 Jahre in denen ich älter geworden bin, aber nicht weiser.
10 Jahre in denen ich existiert habe, aber nicht annähernd gelebt.
10 Jahre in denen ich MICH versteckt und verloren habe.
10 verdammte Jahre in denen Krieg in mir herrscht. Und die Schlacht ist noch lange nicht beendet.
10 verschwendete Jahre
10 Jahre in denen "normale" Menschen die aufregendste Zeit ihres Lebens verbringen.
Ich wünschte ich hätte einen der Suizidpläne in den letzten Jahren durchgezogen und mir einige dieser fucking 10 Jahre erspart.
Beim besten Willen, ich habe KEINE AHNUNG wie es die nächsten 10 Jahre weitergehen wird. Aber ich weiß, dass ich nicht die Kraft habe noch einmal 10 Jahre zu kämpfen.
Jetzt bin ich mal wieder abgeschweift, aber das ist mir gerade aufgefallen als ich das Datum sah und musste ich los werden.
Ich wollte eigentlich ganz was anderes schreiben, aber egal.
Dafür noch ein wundervolles Lied einer wundervollen Künstlerin. Bin leider erst vor kurzem auf sie gestoßen, aber dafür liebe ich ihre Musik umso mehr.
"Hey Alice, can you play croquet, if you're good, you can keep your head"
"Hey Alice, are you here or there, or somewhere in between?"
Dann noch ein zweiter Song den ich liebe, von einer anderen Künstlerin aber genauso toll:
"You can't forsake the journey for the safety of your room, until you learn your lesson well"
Vielleicht gefällt es ja jemandem von euch, oder kennt ihr die Songs/Artists?
Manchmal ist Musik eine große Hilfe. Egal ob, um sich verstanden zufühlen, um weinen zukönnen, um Motivation zufinden, um sich in eine andere Welt zuträumen,....
Ohne Musik wäre es oft noch viel schwerer das Leben auszuhalten.
Somit wünsche ich eine gute Nacht, an alle
bzw. einen guten Tag, wann auch immer ihr das hier lest
eure einsame, aber kämpfende Steppenwölfin
Wieder ein Wochenende überstanden.
Nach nur 2,5h Schlaf hätte ich es tatsächlich fast nicht zur Arbeit geschafft, aber alles ging gut. Soweit. Ich war danach so fertig, dass ich beinahe in der Straßenbahn schon eingeschlafen wäre. Als ich schließlich paar Stunden später im Bett lag, konnte ich natürlich wieder nicht einschlafen. Aber egal. Ich habe es auch heute mehr oder weniger pünktlich zum Training geschafft und meinen Kurs mehr schlecht als recht abgehalten, aber das passt schon.
Ich habe extra gefrühstückt, trotzdem konnte ich den Kuchen heute nicht widerstehen. Blöd gelaufen. Es wurde nachmittags dann gegrillt, da habe ich aber nichts mehr gegessen. Dafür dann zuhause umso mehr.
Ich bin wieder fett.
Fett, fett, fett.
Ich werde niemals wieder dünn sein. Dafür bin ich viel zu schwach.
Die Frage ist, ob ich überhaupt irgendwas kann und auch mal was schaffe.
Glaub ich nicht.
Mein Bruder hat mir gestern ein Foto von meinem Neffen geschickt und eines von meiner Nichte auf dem sie einen kleinen Block in den Händen hält wo drauf steht: "Tante ...., ich mag dich sehr und du bist meine beste Tante. Deine ....."
Ich hätte beinahe in der Bahn zu weinen angefangen. So süß. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Umso mehr tut es weh, dass ich sie so selten sehen kann. Und es tut weh, anstatt eine gute Tante zu sein und mit den Kleinen soviel Zeit wie möglich zu verbringen, ständig darauf zu warten, dass auch ja das Wetter schlecht ist, um die Narben gut verstecken zu können.
Niemals werde ich mit ihnen in den Pool gehen können. Niemals werde ich mit ihnen an den See fahren können. Warum? Weil ich zu blöd zum Leben bin.
Hier in meiner Wahlheimat gehe ich relativ offen damit um. Zumindest mit meinen Armen, es weiß jeder, es sieht jeder und es ist
Ja, vor 10 Jahren, fast genau auf den Tag, entstanden meine ersten Tagebucheinträge über Selbsthass, Gewicht, Selbstverletzung, Einsamkeit, Depression und Todeswunsch.
Ich kann mich kaum noch daran erinnern und weiß auch nicht mehr wie es überhaupt dazu kam. Ehrlich gesagt war ich sogar etwas schockiert darüber, als ich diese ersten Einträge vor ein paar Wochen mal wieder gelesen habe. Ich wusste, dass ungefähr zu der Zeit das SVV angefangen hat, aber dass ich mir da auch schon Gedanken über mein Gewicht machte, habe ich wohl erfolgreich verdrängt.
Was ich weiß ist, dass ich damals nie im Leben gedacht hätte, dass sich in den 10 Jahren kaum etwas ändern wird. Ich dachte, dass ich entweder nicht so lange Leben werde, oder bis dahin wieder alles gut ist.
10 Jahre in denen ich älter geworden bin, aber nicht weiser.
10 Jahre in denen ich existiert habe, aber nicht annähernd gelebt.
10 Jahre in denen ich MICH versteckt und verloren habe.
10 verdammte Jahre in denen Krieg in mir herrscht. Und die Schlacht ist noch lange nicht beendet.
10 verschwendete Jahre
10 Jahre in denen "normale" Menschen die aufregendste Zeit ihres Lebens verbringen.
Ich wünschte ich hätte einen der Suizidpläne in den letzten Jahren durchgezogen und mir einige dieser fucking 10 Jahre erspart.
Beim besten Willen, ich habe KEINE AHNUNG wie es die nächsten 10 Jahre weitergehen wird. Aber ich weiß, dass ich nicht die Kraft habe noch einmal 10 Jahre zu kämpfen.
Jetzt bin ich mal wieder abgeschweift, aber das ist mir gerade aufgefallen als ich das Datum sah und musste ich los werden.
Ich wollte eigentlich ganz was anderes schreiben, aber egal.
Dafür noch ein wundervolles Lied einer wundervollen Künstlerin. Bin leider erst vor kurzem auf sie gestoßen, aber dafür liebe ich ihre Musik umso mehr.
"Hey Alice, can you play croquet, if you're good, you can keep your head"
"Hey Alice, are you here or there, or somewhere in between?"
Dann noch ein zweiter Song den ich liebe, von einer anderen Künstlerin aber genauso toll:
"You can't forsake the journey for the safety of your room, until you learn your lesson well"
Vielleicht gefällt es ja jemandem von euch, oder kennt ihr die Songs/Artists?
Manchmal ist Musik eine große Hilfe. Egal ob, um sich verstanden zufühlen, um weinen zukönnen, um Motivation zufinden, um sich in eine andere Welt zuträumen,....
Ohne Musik wäre es oft noch viel schwerer das Leben auszuhalten.
Somit wünsche ich eine gute Nacht, an alle
bzw. einen guten Tag, wann auch immer ihr das hier lest
eure einsame, aber kämpfende Steppenwölfin
Samstag, 3. Juni 2017
sinnloses gequatsche wie immer
Ihr Lieben,
es tut mir leid, dass ich zur Zeit so selten kommentiere und ewig brauche um zu Antworten.
Aber ich lese euch, denke an euch und fühle mit euch.
Mehr schaffe ich gerade nicht.
Die Woche war furchtbar. Keine Ahnung wie ich sie bisher überstehen konnte. Aber die 2 schlimmsten Tage kommen ja erst.
In weniger als 5h klingelt mein Wecker, und ich liege noch nicht mal im Bett. Wüsste auch nicht für was, denn schlafen kann ich doch sowieso nicht.
Ich bin mal wieder am überlegen ob ich mich morgen nicht krank melde. Trau ich mich aber doch sowieso nicht.
Außerdem habe ich nur noch 3 Samstage und dann habe ich 2 Wochen, also 2 Samstage Urlaub. An einem davon heiratet mein Bruder.
Bis dahin muss ich noch durchhalten.
Letzte Woche Samstag war wirklich hart. Ich musste mich richtig zusammenreißen, um mich nicht während der Arbeitszeit zu verletzen. Ich hoffe morgen wird besser. Glaub ich aber nicht. Meine Nerven liegen blank.
Heute war auch nach langem der erste Tag an dem ich mich nicht vollgefressen habe.
Ich hoffe dabei bleibt es nun auch wieder. Ich habe nämlich auch nur noch 3 Wochen Zeit um anzunehmen. Und durch die letzten Tage habe ich da SEHR viel zu tun.
Ich habe nur keine Ahnung wie. Nächste Woche fahre ich auch noch zu meinen Eltern, bin ja diese Woche dann nicht gefahren. Da werden es auch noch mal paar Kilo mehr werden.
Kann mir irgendjemand verraten wie ich nun noch einschlafen soll, in mittlerweile nur mehr 4,5h aufstehen und dann den Arbeitstag überstehen?
Ich flehe darum, morgen früh am Arbeitsweg überfahren zuwerden, oder ermordet, oder keine Ahnung. Vielleicht auch irgendwo abstürzen und verrecken oder von einem Baum erschlagen werden während ich mit dem Hund gehe? Ich bin wirklich für alles offen
Würde ich an einen Gott glauben, würde ich dafür beten.
So kann ich nur hoffen.
es tut mir leid, dass ich zur Zeit so selten kommentiere und ewig brauche um zu Antworten.
Aber ich lese euch, denke an euch und fühle mit euch.
Mehr schaffe ich gerade nicht.
Die Woche war furchtbar. Keine Ahnung wie ich sie bisher überstehen konnte. Aber die 2 schlimmsten Tage kommen ja erst.
In weniger als 5h klingelt mein Wecker, und ich liege noch nicht mal im Bett. Wüsste auch nicht für was, denn schlafen kann ich doch sowieso nicht.
Ich bin mal wieder am überlegen ob ich mich morgen nicht krank melde. Trau ich mich aber doch sowieso nicht.
Außerdem habe ich nur noch 3 Samstage und dann habe ich 2 Wochen, also 2 Samstage Urlaub. An einem davon heiratet mein Bruder.
Bis dahin muss ich noch durchhalten.
Letzte Woche Samstag war wirklich hart. Ich musste mich richtig zusammenreißen, um mich nicht während der Arbeitszeit zu verletzen. Ich hoffe morgen wird besser. Glaub ich aber nicht. Meine Nerven liegen blank.
Heute war auch nach langem der erste Tag an dem ich mich nicht vollgefressen habe.
Ich hoffe dabei bleibt es nun auch wieder. Ich habe nämlich auch nur noch 3 Wochen Zeit um anzunehmen. Und durch die letzten Tage habe ich da SEHR viel zu tun.
Ich habe nur keine Ahnung wie. Nächste Woche fahre ich auch noch zu meinen Eltern, bin ja diese Woche dann nicht gefahren. Da werden es auch noch mal paar Kilo mehr werden.
Kann mir irgendjemand verraten wie ich nun noch einschlafen soll, in mittlerweile nur mehr 4,5h aufstehen und dann den Arbeitstag überstehen?
Ich flehe darum, morgen früh am Arbeitsweg überfahren zuwerden, oder ermordet, oder keine Ahnung. Vielleicht auch irgendwo abstürzen und verrecken oder von einem Baum erschlagen werden während ich mit dem Hund gehe? Ich bin wirklich für alles offen
Würde ich an einen Gott glauben, würde ich dafür beten.
So kann ich nur hoffen.
Donnerstag, 1. Juni 2017
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