Wieder ein doofer Tag.
Hab den ganzen Tag geschlafen, gelesen und gegessen.
Das WLAN am Handy habe ich seit gestern abend ausgeschalten. Meldet sich sowieso nie jemand und fällt somit auch nicht auf.
Würde ich mir was antun würde wahrscheinlich tagelang keiner was bemerken. Aber auch egal. Bin unwichtig. Bin nichts.
Ich trau mich kaum mehr mit dem Hund raus. Hab so Angst davor wieder in einen Konflikt zu geraten. Aber hab mich überwunden den selben Weg wie gestern zu gehen. War dabei sehr nervös und wir haben auch wieder jemanden mit Hund getroffen. Keewah hatte furchtbare Panik, wegen gestern als der Hund so auf sie zuschoss. Monatelanges Training umsonst.
Meine Katze ist seit vorgestern Abend mal wieder verschwunden. Nicht zum ersten Mal, trotzdem habe ich furchtbare Angst das ihr etwas passiert ist. Die Straße rundherum bin ich abgelaufen, da lag sie aber zum Glück nirgends. Ich hoffe sie taucht wieder auf.
Würde so gern verschwinden. Mich einfach in Luft auflösen.
Alle hassen mich und ich mich auch.
Freitag, 31. August 2018
Donnerstag, 30. August 2018
Und dann kommen Situationen die mich völlig umhauen.
Wegen eines Streits mit einer Hundebesitzerin aus dem Ort bin ich nur noch am Weinen und würde wirklich gerne sterben.
Ich will sterben. Jetzt.
Wie soll man soetwas denn ertragen?
Ich kann so doch nicht leben.
Ich traue mich nicht mehr aus der Wohnung.
Wenn die kleinsten Konfrontationen und Konflikte einen so aus der Bahn werfen ist das Leben doch nicht lebenswert.
Wegen eines Streits mit einer Hundebesitzerin aus dem Ort bin ich nur noch am Weinen und würde wirklich gerne sterben.
Ich will sterben. Jetzt.
Wie soll man soetwas denn ertragen?
Ich kann so doch nicht leben.
Ich traue mich nicht mehr aus der Wohnung.
Wenn die kleinsten Konfrontationen und Konflikte einen so aus der Bahn werfen ist das Leben doch nicht lebenswert.
Update
Theoretisch ist heute ganz okay. Praktisch fühle ich mich aber nicht gut.
Therapie war wieder schwierig. Sie hat wieder kritisiert, dass ich nicht rede. Die Zeit nicht nutze. Sie einen Monolog hält und von mir nichts kommt. Auch keine Reaktion was ich davon halte was sie sagt.
Zu dem Zeitpunkt war mein Kopf aber mal wieder leer. So leer wie ein vakuumiertes Toastbrot. Der einzige Gedanke der auftauchte war: "Ich will aufstehen, weg rennen und mir beide Arme aufschlitzen." Aussprechen konnte ich das nicht und alles andere war weg. Also schwieg ich.
Zum Glück konnte ich dann doch noch ein paar Worte erzwingen und versuchte, etwas stotternd und holprig, zu erklären, dass ich gerne reden würde, aber da nichts ist was ich sagen könnte. Ich konnte mich soweit mitteilen, das klar wurde, dass ich mir sehr wohl Gedanken darüber mache was ich ansprechen möchte und das manchmal sogar aufschreibe aber all diese Gedanken einfach verschwinden wenn ich vor ihr sitze. Und das mir die aufgeschriebenen Worte in dem Moment so bescheuert vorkommen und zu unangenehm sind um sie mitzubringen.
Resultat: Meine Aufgabe ist es meine Gedankenchaoszettel zu ordnen und nächstes Mal mitzubringen. Ob ich das wirklich machen werde....mal sehen....
Dazu auch noch mein Zettel- und Datenchaos der Bachelorarbeit ordnen und einen Termin mit dem Professor ausmachen.Mach ich eh nicht...
Haushalt so viel geht, aber auf Grenzen achten.
Als ich nach Hause kam, hab ich erstmal ein Buch gelesen und schließlich doch angefangen etwas zu tun. Gegessen, Geschirr gespült, Wasserwechsel im Aquarium und Pflanzen zurück geschnitten etc., eine Ladung Wäsche in die Maschine befördert.
Nun ist es 17.00 Uhr und ich hab tatsächlich ein kleines bisschen geschafft heute. Ich könnte stolz auf mich sein. Aber das bin ich nicht.
Ich hasse mich so sehr. Ich hasse mich für den Dreck in der Wohnung, für meine Unfähigkeit in Bezug auf das ganze Leben. Für die ständigen Gedanken mich verletzen zu wollen aber es zu unterdrücken. Ich hasse mich für mein essverhalten und mein unerträglich hohes Gewicht. Ich hasse mich für's jammern und traurig sein. Für's verzweifeln und hassen.
Schon komisch irgendwie. Der Tag fühlt sich genauso sinnlos und verschwendet an wie die Tage die ich vollständig im Bett verbringe und verschlafe.
Therapie war wieder schwierig. Sie hat wieder kritisiert, dass ich nicht rede. Die Zeit nicht nutze. Sie einen Monolog hält und von mir nichts kommt. Auch keine Reaktion was ich davon halte was sie sagt.
Zu dem Zeitpunkt war mein Kopf aber mal wieder leer. So leer wie ein vakuumiertes Toastbrot. Der einzige Gedanke der auftauchte war: "Ich will aufstehen, weg rennen und mir beide Arme aufschlitzen." Aussprechen konnte ich das nicht und alles andere war weg. Also schwieg ich.
Zum Glück konnte ich dann doch noch ein paar Worte erzwingen und versuchte, etwas stotternd und holprig, zu erklären, dass ich gerne reden würde, aber da nichts ist was ich sagen könnte. Ich konnte mich soweit mitteilen, das klar wurde, dass ich mir sehr wohl Gedanken darüber mache was ich ansprechen möchte und das manchmal sogar aufschreibe aber all diese Gedanken einfach verschwinden wenn ich vor ihr sitze. Und das mir die aufgeschriebenen Worte in dem Moment so bescheuert vorkommen und zu unangenehm sind um sie mitzubringen.
Resultat: Meine Aufgabe ist es meine Gedankenchaoszettel zu ordnen und nächstes Mal mitzubringen.
Dazu auch noch mein Zettel- und Datenchaos der Bachelorarbeit ordnen und einen Termin mit dem Professor ausmachen.
Haushalt so viel geht, aber auf Grenzen achten.
Als ich nach Hause kam, hab ich erstmal ein Buch gelesen und schließlich doch angefangen etwas zu tun. Gegessen, Geschirr gespült, Wasserwechsel im Aquarium und Pflanzen zurück geschnitten etc., eine Ladung Wäsche in die Maschine befördert.
Nun ist es 17.00 Uhr und ich hab tatsächlich ein kleines bisschen geschafft heute. Ich könnte stolz auf mich sein. Aber das bin ich nicht.
Ich hasse mich so sehr. Ich hasse mich für den Dreck in der Wohnung, für meine Unfähigkeit in Bezug auf das ganze Leben. Für die ständigen Gedanken mich verletzen zu wollen aber es zu unterdrücken. Ich hasse mich für mein essverhalten und mein unerträglich hohes Gewicht. Ich hasse mich für's jammern und traurig sein. Für's verzweifeln und hassen.
Schon komisch irgendwie. Der Tag fühlt sich genauso sinnlos und verschwendet an wie die Tage die ich vollständig im Bett verbringe und verschlafe.
Dienstag, 28. August 2018
Montag, 20. August 2018
bei meinen Eltern
Von Samstag bis heute war ich bei meinen Eltern. Ich würde gerne sagen, dass es schön war und ich gar nicht mehr zurück wollte, wie meistens wenn ich dort war. Aber es fiel mir überhaupt nicht schwer wieder nach Hause zu fahren. Es war zu anstrengend und gleichzeitig viel zu leer.
Es war wirklich schön Samstag Abend mit meinem älteren Hund Benny und mit meiner kleinen Keewah spazieren zu gehen. Aber es tat unglaublich weh zu sehen wie hart sich mein alter Herr getan hat die paar Kilometer zu bewältigen. Natürlich liegt es zum Teil am Alter, aber viel mehr an der fehlenden Bewegung. Ich wünschte ich könnte irgendetwas für ihn tun. Aber mir sind die Hände gebunden. Das wäre die Aufgabe meines Vaters.
Am Sonntag war ich mit meinem Bruder wandern. Das war schön. aber gleichzeitig hat es mich auch etwas traurig gemacht. Mein Körper hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass ich in den letzten Wochen zu wenig auf ihn geachtet habe. Mir fehlte die Kraft und die Ausdauer. Zu wenig Nahrung, zu wenig Bewegung, zu viel depressiv im Bett liegen und zu viele Zigaretten. Meine Beine wollten mich teilweise kaum noch tragen, aber das wollte ich , mir nicht eingestehen. Ich habe so sehr gekämpft. Zweimal war ich kurz davor umzukippen, aber ich bin weiter gelaufen als ob nichts wäre und zum Glück hat es geklappt.
Nachmittags habe ich mich mit einer Freundin getroffen und durfte ihren Sohn kennen lernen. Auch das war schön. Sehr sogar. Ich bin sogar mit dem Auto hingefahren. ich wollte unbedingt mal wieder mit dem Auto fahren um mir zu beweisen, dass ich das kann. Aber ich hatte furchtbare Angst dabei und gezittert ohne Ende. Ich denke nicht, dass es geholfen hat um die Angst zu verlieren. Im Gegenteil. Ich war so erleichtert als ich aus dem Auto endlich aussteigen durfte und gut angekommen war. Im Moment würde ich am liebsten nie wieder hinter dem Lenkrad sitzen, obwohl es mir grundsätzlich sogar Spaß macht. Aber nicht im öffentlichen Straßenverkehr.
Ich konnte meine Nichte und meinen Neffen leider nicht sehen. Es war so schon schwierig genug mich unter langärmligen Sachen zu verstecken bei beinahe 30°C, da wollte ich nicht auch noch das "Risiko" eingehen und mehr Familienmitglieder als nötig zu sehen um nicht noch mehr Kommentare und Fragen auszuhalten. Ich dachte es wird irgendwann einfacher, aber das war wohl nur wunschdenken.
Heute war furchtbar. Ganz ehrlich.
erst wollte ich nicht aufstehen, dann hab ich den ganzen Tag gelesen. Neben meinen Eltern hätte ich beinahe zum weinen angefangen. Ich musste so kämpfen um nicht loszuheulen und heimlich die Tränen wegwischen. Warum genau weiß ich nicht. Der Auslöser war das Buch aber der Grund war diese mächtige Traurigkeit in mir.
Eigentlich wollte ich erst morgen heim fahren, aber der Plan für heute Abend viel leider ins Wasser und ich wollte keine Sekunde mehr länger dort bleiben. War vielleicht nicht die beste Idee, aber das konnte ich ja nicht wissen.
Die Situation im Zug war beinahe unerträglich. Es erinnerte mich so an "damals".
Und schon kämpfe ich wieder gegen die Tränen.
Ich alleine im Zug. Um mich heurm Menschen. Heute war Keewah dabei, "damals" nur mein Hamster. Der Zug war nicht so voll wie "damals". "Damals" war "ER" allein. "ER" war älter, dicker, eindeutiger einer bestimmten "Rasse" zuzuordnen. Heute war es eine Gruppe, es waren auch Frauen dabei. Absolut andere Situation. Keiner saß neben mir. Ich vermute die selbe Herkunft dieser Menschen wie "ER".
Heute eine wirklich völlig ungefährliche, alltägliche Situation, aber ich war angespannt. Die ganze Zeit.
Ich musste umsteigen, diese Gruppe stieg auch aus. Ich stand hinter ihnen, etwas Abstand.
Und dann sprach mich einer an. Englisch. Wie "ER" "damals". In dem Moment durchströmte Panik meinen Körper. Mein Kopf war noch recht klar. Und ich antwortete auf alle Fragen. Ganz normale Fragen, nichts besonderes. Ich versuchte mich zu beruhigen. Mir einzureden, dass nicht alle Männer gleich sind. Das alles gut ist und keine Gefahr besteht. Das ich keine Vorurteile haben darf aufgrund der Herkunft von Menschen oder deren Geschlecht. Aber es fühlte sich an als würde es wieder passieren. Ich fühlte mich so hilflos und so schuldig. Ich hatte panische Angst. Diese Situation triggerte so sehr. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Körper so auf eine wirklich ungefährliche Situation reagierne könnte.
Ich würde "IHN" gerne hassen. Aber es geht nicht und auch das macht mir Angst. Die Wahrscheinlichkeit "IHN" jemals wieder zu sehen, und dann vielleicht auch noch in einem Zug geht warhscheinlich gegen Null. Aber mein Körper reagiert trotzdem. Auch wenn ich das nicht will.
Trotz der 3 schönen Momente war das Wochenende im allgemeinen nicht gut.
Ich kann mir nicht vorstellen so schnell wieder dahin zu fahren, obwohl es mir sehr leid tut und mich mein schlechtes Gewissen jetzt schon plagt.
Mir geht so viel durch den Kopf. Da ist so viel zu sortieren und ordnen und verarbeiten. Ich wünschte ich hätte diese Woche wenigstens Therapie. Aber der nächste Termin ist leider erst nächste Woche Donnerstag. Und danach wieder 3 Wochen nicht. Das macht mir Angst, denn ich weiß gerade nicht wie ich weiter machen soll, wenn doch alles so schwer ist.
Es war wirklich schön Samstag Abend mit meinem älteren Hund Benny und mit meiner kleinen Keewah spazieren zu gehen. Aber es tat unglaublich weh zu sehen wie hart sich mein alter Herr getan hat die paar Kilometer zu bewältigen. Natürlich liegt es zum Teil am Alter, aber viel mehr an der fehlenden Bewegung. Ich wünschte ich könnte irgendetwas für ihn tun. Aber mir sind die Hände gebunden. Das wäre die Aufgabe meines Vaters.
Am Sonntag war ich mit meinem Bruder wandern. Das war schön. aber gleichzeitig hat es mich auch etwas traurig gemacht. Mein Körper hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass ich in den letzten Wochen zu wenig auf ihn geachtet habe. Mir fehlte die Kraft und die Ausdauer. Zu wenig Nahrung, zu wenig Bewegung, zu viel depressiv im Bett liegen und zu viele Zigaretten. Meine Beine wollten mich teilweise kaum noch tragen, aber das wollte ich , mir nicht eingestehen. Ich habe so sehr gekämpft. Zweimal war ich kurz davor umzukippen, aber ich bin weiter gelaufen als ob nichts wäre und zum Glück hat es geklappt.
Nachmittags habe ich mich mit einer Freundin getroffen und durfte ihren Sohn kennen lernen. Auch das war schön. Sehr sogar. Ich bin sogar mit dem Auto hingefahren. ich wollte unbedingt mal wieder mit dem Auto fahren um mir zu beweisen, dass ich das kann. Aber ich hatte furchtbare Angst dabei und gezittert ohne Ende. Ich denke nicht, dass es geholfen hat um die Angst zu verlieren. Im Gegenteil. Ich war so erleichtert als ich aus dem Auto endlich aussteigen durfte und gut angekommen war. Im Moment würde ich am liebsten nie wieder hinter dem Lenkrad sitzen, obwohl es mir grundsätzlich sogar Spaß macht. Aber nicht im öffentlichen Straßenverkehr.
Ich konnte meine Nichte und meinen Neffen leider nicht sehen. Es war so schon schwierig genug mich unter langärmligen Sachen zu verstecken bei beinahe 30°C, da wollte ich nicht auch noch das "Risiko" eingehen und mehr Familienmitglieder als nötig zu sehen um nicht noch mehr Kommentare und Fragen auszuhalten. Ich dachte es wird irgendwann einfacher, aber das war wohl nur wunschdenken.
Heute war furchtbar. Ganz ehrlich.
erst wollte ich nicht aufstehen, dann hab ich den ganzen Tag gelesen. Neben meinen Eltern hätte ich beinahe zum weinen angefangen. Ich musste so kämpfen um nicht loszuheulen und heimlich die Tränen wegwischen. Warum genau weiß ich nicht. Der Auslöser war das Buch aber der Grund war diese mächtige Traurigkeit in mir.
Eigentlich wollte ich erst morgen heim fahren, aber der Plan für heute Abend viel leider ins Wasser und ich wollte keine Sekunde mehr länger dort bleiben. War vielleicht nicht die beste Idee, aber das konnte ich ja nicht wissen.
Die Situation im Zug war beinahe unerträglich. Es erinnerte mich so an "damals".
Ich alleine im Zug. Um mich heurm Menschen. Heute war Keewah dabei, "damals" nur mein Hamster. Der Zug war nicht so voll wie "damals". "Damals" war "ER" allein. "ER" war älter, dicker, eindeutiger einer bestimmten "Rasse" zuzuordnen. Heute war es eine Gruppe, es waren auch Frauen dabei. Absolut andere Situation. Keiner saß neben mir. Ich vermute die selbe Herkunft dieser Menschen wie "ER".
Heute eine wirklich völlig ungefährliche, alltägliche Situation, aber ich war angespannt. Die ganze Zeit.
Ich musste umsteigen, diese Gruppe stieg auch aus. Ich stand hinter ihnen, etwas Abstand.
Und dann sprach mich einer an. Englisch. Wie "ER" "damals". In dem Moment durchströmte Panik meinen Körper. Mein Kopf war noch recht klar. Und ich antwortete auf alle Fragen. Ganz normale Fragen, nichts besonderes. Ich versuchte mich zu beruhigen. Mir einzureden, dass nicht alle Männer gleich sind. Das alles gut ist und keine Gefahr besteht. Das ich keine Vorurteile haben darf aufgrund der Herkunft von Menschen oder deren Geschlecht. Aber es fühlte sich an als würde es wieder passieren. Ich fühlte mich so hilflos und so schuldig. Ich hatte panische Angst. Diese Situation triggerte so sehr. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Körper so auf eine wirklich ungefährliche Situation reagierne könnte.
Ich würde "IHN" gerne hassen. Aber es geht nicht und auch das macht mir Angst. Die Wahrscheinlichkeit "IHN" jemals wieder zu sehen, und dann vielleicht auch noch in einem Zug geht warhscheinlich gegen Null. Aber mein Körper reagiert trotzdem. Auch wenn ich das nicht will.
Trotz der 3 schönen Momente war das Wochenende im allgemeinen nicht gut.
Ich kann mir nicht vorstellen so schnell wieder dahin zu fahren, obwohl es mir sehr leid tut und mich mein schlechtes Gewissen jetzt schon plagt.
Mir geht so viel durch den Kopf. Da ist so viel zu sortieren und ordnen und verarbeiten. Ich wünschte ich hätte diese Woche wenigstens Therapie. Aber der nächste Termin ist leider erst nächste Woche Donnerstag. Und danach wieder 3 Wochen nicht. Das macht mir Angst, denn ich weiß gerade nicht wie ich weiter machen soll, wenn doch alles so schwer ist.
Donnerstag, 16. August 2018
Die Sinnfrage
"Physisches Wohlergehen - Materialismus, wenn Sie so wollen - ist meiner Ansicht nach der Feind einer jeden ernsthaften Spiritualität. Wenn wir nicht frieren und keinen Hunger haben, bewältigen wir den Tag auch mit leerer Seele. Was wie ich gerade merke, die größte denkbare Armut ist." (Ari Malik in 'Die Mitternachtsrose' von Lucinda Riley)
Der evolutionäre Sinn des Lebens war so lange als möglich überleben und sich so erfolgreich wie möglich fortzupflanzen. Kurz gesagt: Arterhaltung. Alles dafür tun, dass die Art nicht ausstirbt.
Manche kurzlebigen Arten vermehren sich sehr häufig und mit großer Anzahl an Nachwuchs, von dem die meisten sterben. Je mehr Nachwuchs desto eher überleben die ein oder anderen. Andere meist länger lebige Arten vermehren sich viel seltener und bringen nur ein bis wenige Jungtiere zur Welt und kümmern sich liebevoll darum. Oft beschützen sie ihre "Kleinen" jahrelang, bis die Überlebenschancen relativ groß sind.
Beide Strategien haben Vor- und Nachteile. Aber prinzipiell ist der Sinn des Lebens aller Arten einfach nur dafür zu sorgen, dass die Art erhalten bleibt.
Auch die Art 'Mensch' musste um Arterhaltung kämpfen, versuchen die Familie zu ernähren und sich fortpflanzen um nicht ausgerottet zu werden.
Früher.
Heute besteht eher die Gefahr, dass wir uns selber ausrotten. Ich muss nicht aktiv versuchen zu überleben. Denn ich werde am Leben gehalten. Vom System. Im schlimmsten Fall von Maschinen. Ich muss mich nicht fortpflanzen, denn die Überbevölkerung bringt so schon genug Probleme.
Ich kann nichts zur Arterhaltung beitragen. Beziehungsweise ist die Frage eher, ob ich die Art überhaupt erhalten will. Die einzige aller Arten die wirklich großen Schaden auf diesem Planeten anrichtet. Die das gesamte natürliche Gleichgewicht zunichte macht.
Also mein Sinn im Leben ist bestimmt nicht die Arterhaltung. Aber was dann?
Hat sich auch der Sinn des Lebens des Menschen im Laufe der Zeit geändert? Was wäre dann der 'neue' Sinn des Lebens?
Ich denke nicht, dass es einen anderen Sinn gibt. Somit denke ich auch nicht, dass ich jemals einen Sinn in meinem Leben finden werde. Auch wenn ich mir das sehr wünsche.
Nun zu einem anderen Thema, Therapie-Update:
So lange habe ich mich nicht ernstgenommen gefühlt. Dabei war mir nicht klar, ob ich mich einfach nicht richtig ausdrücke und zu wenig öffne, oder ob ich einfach nur übertrieben reagiere.
Nun kann ich nicht mehr behaupten mich nicht ernstgenommen zu fühlen.
Heute meinte meine Therapeutin auch, dass ich es nun gut anspreche was mich beschäftigt. Das war vor kurzem ja noch ganz anders. Und ich hab mich so sehr bemüht. Es tut gut zu hören, dass es wohl doch etwas gebracht hat.
Dazu haben wir auch noch mal über die Sache mit dem Psychiater-Termin und den Medikamenten gesprochen. Sie versuchte mir klar zu machen, dass es einfach eine Untersttzung sein soll, die mir helfen soll, die Dinge etwas besser anzupacken. Und auf keinen Fall soll es etwas sein, dass es zusätzlich erschwert. Sie hat aber auch gemerkt, dass da etwas in mir dagegen ist. Ich konte es (noch) nicht aussprechen, dass ich unglaubliche Angst davor habe davon zuzunehmen. Auch die Gedanken daran die Tabletten wieder zu sammeln um sie zu missbrauchen konnte ich nicht ansprechen.
Und dann kam auch noch das erste mal das Thema Psychiatrie auf.
Ich hätte NIE gedacht, dass das jemals zur Sprache kommen würde. So oft habe ich mir gewünscht "weggesperrt" zu werden. So oft hatte ich gehofft, dass irgendjemand sieht wie es mir geht und handelt. So oft habe ich mir diese Hilfe gewünscht.
Und plötzlich steht das Thema im Raum. Ganz unerwartet. Und ganz Klein.
Erst das Lebensversprechen, dann die etwas fordernde Bitte den Arzttermin zu machen und nun fiel mal eben das Wort Psychiatrie.
Ich bin mir noch nicht sicher was ich von dem ganzen wirklich halten soll. Ich bin etwas überfordert damit und muss dass alles erstmal für mich ordnen.
Aber ich fühle mich endlich ernstgenommen. So lange habe ich darum gekämpft und nun ist es soweit.
Nach über 10 Jahren werde ich endlich gehört.
Und dafür bin ich unglaublich dankbar. Vielleicht sollte ich dem Leben nun doch noch eine Chance geben. Möglicherweise könnte ich diesmal die Hilfe bekommen die ich auch tatsächlich brauche.
Das erleichtert. Aber es macht auch furchtbare Angst.
Der evolutionäre Sinn des Lebens war so lange als möglich überleben und sich so erfolgreich wie möglich fortzupflanzen. Kurz gesagt: Arterhaltung. Alles dafür tun, dass die Art nicht ausstirbt.
Manche kurzlebigen Arten vermehren sich sehr häufig und mit großer Anzahl an Nachwuchs, von dem die meisten sterben. Je mehr Nachwuchs desto eher überleben die ein oder anderen. Andere meist länger lebige Arten vermehren sich viel seltener und bringen nur ein bis wenige Jungtiere zur Welt und kümmern sich liebevoll darum. Oft beschützen sie ihre "Kleinen" jahrelang, bis die Überlebenschancen relativ groß sind.
Beide Strategien haben Vor- und Nachteile. Aber prinzipiell ist der Sinn des Lebens aller Arten einfach nur dafür zu sorgen, dass die Art erhalten bleibt.
Auch die Art 'Mensch' musste um Arterhaltung kämpfen, versuchen die Familie zu ernähren und sich fortpflanzen um nicht ausgerottet zu werden.
Früher.
Heute besteht eher die Gefahr, dass wir uns selber ausrotten. Ich muss nicht aktiv versuchen zu überleben. Denn ich werde am Leben gehalten. Vom System. Im schlimmsten Fall von Maschinen. Ich muss mich nicht fortpflanzen, denn die Überbevölkerung bringt so schon genug Probleme.
Ich kann nichts zur Arterhaltung beitragen. Beziehungsweise ist die Frage eher, ob ich die Art überhaupt erhalten will. Die einzige aller Arten die wirklich großen Schaden auf diesem Planeten anrichtet. Die das gesamte natürliche Gleichgewicht zunichte macht.
Also mein Sinn im Leben ist bestimmt nicht die Arterhaltung. Aber was dann?
Hat sich auch der Sinn des Lebens des Menschen im Laufe der Zeit geändert? Was wäre dann der 'neue' Sinn des Lebens?
Ich denke nicht, dass es einen anderen Sinn gibt. Somit denke ich auch nicht, dass ich jemals einen Sinn in meinem Leben finden werde. Auch wenn ich mir das sehr wünsche.
Nun zu einem anderen Thema, Therapie-Update:
So lange habe ich mich nicht ernstgenommen gefühlt. Dabei war mir nicht klar, ob ich mich einfach nicht richtig ausdrücke und zu wenig öffne, oder ob ich einfach nur übertrieben reagiere.
Nun kann ich nicht mehr behaupten mich nicht ernstgenommen zu fühlen.
Heute meinte meine Therapeutin auch, dass ich es nun gut anspreche was mich beschäftigt. Das war vor kurzem ja noch ganz anders. Und ich hab mich so sehr bemüht. Es tut gut zu hören, dass es wohl doch etwas gebracht hat.
Dazu haben wir auch noch mal über die Sache mit dem Psychiater-Termin und den Medikamenten gesprochen. Sie versuchte mir klar zu machen, dass es einfach eine Untersttzung sein soll, die mir helfen soll, die Dinge etwas besser anzupacken. Und auf keinen Fall soll es etwas sein, dass es zusätzlich erschwert. Sie hat aber auch gemerkt, dass da etwas in mir dagegen ist. Ich konte es (noch) nicht aussprechen, dass ich unglaubliche Angst davor habe davon zuzunehmen. Auch die Gedanken daran die Tabletten wieder zu sammeln um sie zu missbrauchen konnte ich nicht ansprechen.
Und dann kam auch noch das erste mal das Thema Psychiatrie auf.
Ich hätte NIE gedacht, dass das jemals zur Sprache kommen würde. So oft habe ich mir gewünscht "weggesperrt" zu werden. So oft hatte ich gehofft, dass irgendjemand sieht wie es mir geht und handelt. So oft habe ich mir diese Hilfe gewünscht.
Und plötzlich steht das Thema im Raum. Ganz unerwartet. Und ganz Klein.
Erst das Lebensversprechen, dann die etwas fordernde Bitte den Arzttermin zu machen und nun fiel mal eben das Wort Psychiatrie.
Ich bin mir noch nicht sicher was ich von dem ganzen wirklich halten soll. Ich bin etwas überfordert damit und muss dass alles erstmal für mich ordnen.
Aber ich fühle mich endlich ernstgenommen. So lange habe ich darum gekämpft und nun ist es soweit.
Nach über 10 Jahren werde ich endlich gehört.
Und dafür bin ich unglaublich dankbar. Vielleicht sollte ich dem Leben nun doch noch eine Chance geben. Möglicherweise könnte ich diesmal die Hilfe bekommen die ich auch tatsächlich brauche.
Das erleichtert. Aber es macht auch furchtbare Angst.
Donnerstag, 9. August 2018
What's going on?
Das Bloggen fehlt mir so sehr, das Lesen der Posts von euch, der Austausch, das Schreiben, das Verstehen und Verstandenwerden.
Trotzdem schaffe ich es nicht hier etwas zu schreiben oer gar zu lesen.
Wer kennts?
Wahrscheinlich keiner :D
Ich kanns auch nicht erklären.
Es ist wie...... keine Ahnung.
Ich will unbedingt Wandern gehen, aber kann mich nicht dazu aufraffen, ich würde so gerne eine begehbare Wohnung haben, da rede ich noch nichtmal von ordentlich oder gar sauber. Aber ich schaffe es nicht aufzuräumen. Ich möchte so viel, aber alles was ich mache ist NICHTS.
Ich weiß nicht woran das liegt.
Ist das ein Teil der Depression? Oder bin ich einfach nur faul?
Wie findet man das den raus?
Ich will mich doch nicht auf irgendwas rausreden. Aber kann es nur Faulheit sein, wenn man so sehr darunter leidet? Vielleicht ist es auch einfach Lebensunfähigkeit.
Das Leben ist eben nicht für jeden.
Dabei sind die Suizidgedanken eigentlich schon seit ein paar Wochen relativ weit weg. Das heißt nicht, dass ich leben möchte. Denn das will ich grundsätzlich nicht. Nur manchmal. In Ausnahmesituationen.
Aber ich weiß, das das Leben schön sein könnte. Ich weiß nur nicht wie ich das hinkriegen könnte.
Deshalb will ich weg. Denn hier klappt es nicht. Ich bezweifel, dass es woanders klappt, aber es wäre zumindest theoretisch irgendwie vielleicht möglich.
Ich will weg. Aber wohin? Und wie?
Seit Monaten überlege ich immer und immer wieder meinen Job zu kündigen, und meine Wohnung auch. Einfach losgehen. Mit meinem Hund und meinem Rucksack. Ins Gebirge losziehen. Ohne Plan und Ziel.
Aber was passiert mit meiner Katze? Und wie erklär ich das meinen Eltern?
Also ich würde es am liebsten gar nicht sagen, sondern einfach machen, aber da hängt so viel drann.
Wohin mit den Sachen meiner Wohnung? Wohin mit dem Aquarium und den Mäusen?
Ich würde nie mehr diesen Job bekommen. Grundsätzlich egal, weil ich damit zur Zeit auch wirklich überhaupt nicht klar komm. Es macht mich fertig dahin zu gehen. Aber andererseits wäre es dumm diesen Job aufzugeben, weil ich nie wieder so unglaublich wundervolle Arbeitskollegen bekommen würde, und ich dabei so viel lernen kann, was mich auch wirklich interessiert. Es ist nur einfach viel zu viel für mich.
Ich bin komplett überfordert. Mit allem.
Dazu kommt, dass meine Therapeutin es geschafft hat mich zu überreden, oder eigentlich mir keine andere Wahl gelassen hat, dass ich wieder einen Psychiatertermin gemacht hab. Daraus folgt, dass ich bald wieder Medikamente bekommen werde. Wo ich mir doch geschworen hab, dass ich niemals mehr so scheiß Psychopharmaka nehmen will. Versteht mich nicht falsch. Toll das es die Möglichkeit gibt, und wenn jemand damit klar kommt und sie helfen dann soll der sie doch auch bitte nehmen. ABER ICH WILL DAS NICHT MEHR.
Ich will ich sein, und wenn ich nicht lebensfähig bin, dann will ich auch nicht leben. Punkt.
Ach fuck. Außerdem kann ich die Ärztin nicht ausstehen und schon gar nicht ehrlich zu ihr sein. Und das Geld dafür hab ich auch nicht.
Aja und natürlich bin ich auch nicht krank genug dafür. Das heißt ich muss versuchen bis dahin abzunehmen und mich wieder mehr verletzen und einfach eben "mehr krank sein".
Allein der Druck bis zum 25.9. abzunehmen, treibt mich in den Wahnsinn und ich nehme jeden verdammten Tag noch mehr zu. Wofür ich mich abgrundtief hasse. Vermutlich sitze ich dann anstatt 6kg weniger mit 10kg mehr vor ihr und fühle mich überhaupt gar nicht mehr ernstgenommen. Was auch logisch ist wenn ich nicht die Wahheit sage. Aber das geht eben nicht. Dafür habe ich dann ja doch wieder keine Worte. You see, it's an endless story.
Der einzige positive Punkt an der Sache ist, ich kann wieder Tabletten horten und freu mich jetzt schon auf die erste Eskalation mit Tabletten und Alkohol. So wie letztes Jahr. Wenn es unerträglich ist, einfach mal einen Tag halb bewusstlos, halb schlafend im Bett liegen und hoffen zu sterben.
Trotzdem schaffe ich es nicht hier etwas zu schreiben oer gar zu lesen.
Wer kennts?
Wahrscheinlich keiner :D
Ich kanns auch nicht erklären.
Es ist wie...... keine Ahnung.
Ich will unbedingt Wandern gehen, aber kann mich nicht dazu aufraffen, ich würde so gerne eine begehbare Wohnung haben, da rede ich noch nichtmal von ordentlich oder gar sauber. Aber ich schaffe es nicht aufzuräumen. Ich möchte so viel, aber alles was ich mache ist NICHTS.
Ich weiß nicht woran das liegt.
Ist das ein Teil der Depression? Oder bin ich einfach nur faul?
Wie findet man das den raus?
Ich will mich doch nicht auf irgendwas rausreden. Aber kann es nur Faulheit sein, wenn man so sehr darunter leidet? Vielleicht ist es auch einfach Lebensunfähigkeit.
Das Leben ist eben nicht für jeden.
Dabei sind die Suizidgedanken eigentlich schon seit ein paar Wochen relativ weit weg. Das heißt nicht, dass ich leben möchte. Denn das will ich grundsätzlich nicht. Nur manchmal. In Ausnahmesituationen.
Aber ich weiß, das das Leben schön sein könnte. Ich weiß nur nicht wie ich das hinkriegen könnte.
Deshalb will ich weg. Denn hier klappt es nicht. Ich bezweifel, dass es woanders klappt, aber es wäre zumindest theoretisch irgendwie vielleicht möglich.
Ich will weg. Aber wohin? Und wie?
Seit Monaten überlege ich immer und immer wieder meinen Job zu kündigen, und meine Wohnung auch. Einfach losgehen. Mit meinem Hund und meinem Rucksack. Ins Gebirge losziehen. Ohne Plan und Ziel.
Aber was passiert mit meiner Katze? Und wie erklär ich das meinen Eltern?
Also ich würde es am liebsten gar nicht sagen, sondern einfach machen, aber da hängt so viel drann.
Wohin mit den Sachen meiner Wohnung? Wohin mit dem Aquarium und den Mäusen?
Ich würde nie mehr diesen Job bekommen. Grundsätzlich egal, weil ich damit zur Zeit auch wirklich überhaupt nicht klar komm. Es macht mich fertig dahin zu gehen. Aber andererseits wäre es dumm diesen Job aufzugeben, weil ich nie wieder so unglaublich wundervolle Arbeitskollegen bekommen würde, und ich dabei so viel lernen kann, was mich auch wirklich interessiert. Es ist nur einfach viel zu viel für mich.
Ich bin komplett überfordert. Mit allem.
Dazu kommt, dass meine Therapeutin es geschafft hat mich zu überreden, oder eigentlich mir keine andere Wahl gelassen hat, dass ich wieder einen Psychiatertermin gemacht hab. Daraus folgt, dass ich bald wieder Medikamente bekommen werde. Wo ich mir doch geschworen hab, dass ich niemals mehr so scheiß Psychopharmaka nehmen will. Versteht mich nicht falsch. Toll das es die Möglichkeit gibt, und wenn jemand damit klar kommt und sie helfen dann soll der sie doch auch bitte nehmen. ABER ICH WILL DAS NICHT MEHR.
Ich will ich sein, und wenn ich nicht lebensfähig bin, dann will ich auch nicht leben. Punkt.
Ach fuck. Außerdem kann ich die Ärztin nicht ausstehen und schon gar nicht ehrlich zu ihr sein. Und das Geld dafür hab ich auch nicht.
Aja und natürlich bin ich auch nicht krank genug dafür. Das heißt ich muss versuchen bis dahin abzunehmen und mich wieder mehr verletzen und einfach eben "mehr krank sein".
Allein der Druck bis zum 25.9. abzunehmen, treibt mich in den Wahnsinn und ich nehme jeden verdammten Tag noch mehr zu. Wofür ich mich abgrundtief hasse. Vermutlich sitze ich dann anstatt 6kg weniger mit 10kg mehr vor ihr und fühle mich überhaupt gar nicht mehr ernstgenommen. Was auch logisch ist wenn ich nicht die Wahheit sage. Aber das geht eben nicht. Dafür habe ich dann ja doch wieder keine Worte. You see, it's an endless story.
Der einzige positive Punkt an der Sache ist, ich kann wieder Tabletten horten und freu mich jetzt schon auf die erste Eskalation mit Tabletten und Alkohol. So wie letztes Jahr. Wenn es unerträglich ist, einfach mal einen Tag halb bewusstlos, halb schlafend im Bett liegen und hoffen zu sterben.
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