Sonntag, 18. März 2018

Darf ich bitte krank werden?

Diese Woche war unglaublich anstrengend.
Ich habe viel gearbeitet, war einen Tag tatsächlich an der Uni, war einmal im Training, war mehrmals bei meinem Freund.
Ich fühlte mich oft furchtbar allein, hab Fehler gemacht, wurde enttäuscht und habe mich bei jeder Gelegenheit vollgefressen und so innerhalb dieser paar Tage gute 2kg zugenommen.

Ein paar Tage zum auftanken wären nun wirklich gut. Aber die gibt es nicht. Ich muss langsam in die Gänge kommen. Morgen und Übermorgen muss ich arbeiten von 8.30 bis 18.30., soll heißen um 6.50 aus dem Haus gehen und um 20.00 nach Hause kommen. Mittwoch sollte ich UNBEDINGT wieder an der Uni erscheinen. Donnerstag "Therapie", danach ev. mit einer Freundin treffen. Freitag Arbeiten, aber "nur" von 12.00 bis 18.00. Samstag im Verein beim Großputz helfen, und Sonntag startet die neue Hundekurs-Saison, d.h. 2 Kurse abhalten.

Natürlich ist genug Zeit dazwischen um Dinge zu erledigen wie Einkaufen, Haushalt, etc. Natürlich ist auch genug Zeit dazwischen um zu schlafen, Serien zu schauen, was auch immer um aufzutanken.
Aber nicht für mich. Für mich ist esmal wieder eine Horrorwoche. Eine Woche die unüberwindbar scheint. Die mir große Angst macht. Schon seit Stunden bin ich wieder furchtbar angespanntinnerlich und komm einfach nicht zur Ruhe.

In letzter Zeit hab ich auch wieder öfter Albträume die sich auch tagsüber immer mal in meinen Gedankengängen verirren.
Nichts furchtbar schlimmes, aber es zehrt trotzdem an den Nerven.

Ich wünschte so so sehr, dass ich einfach richtig krank werde und für längere Zeit überall entschuldigt bin.
Das wäre schön.
Würde mir etwas einfallen wie ich das "herbeiführen" könnte, ohne das es schief geht oder auffällt, dass das Absicht war würde ich es sofort machen.
Ich weiß nur leider nicht wie.

Und allein dieser Gedanke füllt meine Augen gerade mit Tränen die ich nicht weinen werde.
Stattdessen geht es jetzt ins Bett zum Lesen.

Gute Nacht an euch <3

Freitag, 16. März 2018

Irrational

Es erscheint nicht logisch.
Diese denkweise.
Meine Denkweise.

Würde mir jemand anderes von solchen Gedanken erzählen würde ich es wahrscheinlich nicht nachvollziehen können. Aber es sind meine Gedanken die ich nicht verstehe.

In gewisser Weise geht es mir grundsätzlich um einiges besser als noch vor ein paar Monaten und wahrsceinlich auch die letzten paar Jahre.
Aber ich kann mich nicht wirklich darauf einlassen.
Es ist wirklich schwer zu erklären. Sonst ist in meinem Kopf meistens alles klar und ich kann es nur nicht aufschreiben, diesmal ist es aber auch in meinem Kopf nicht klar.
Es ist anstrengend Dinge zu schaffen die man "früher" nicht geschafft hätte. Als es mir wirklich schlecht ging waren viele Dinge nicht möglich, die Grundstimmung war am Boden, das "nicht Schaffen" zog noch mehr runter, aber es war so. Ich konnte nicht, und Punkt. Das war von Anfang an klar und dabei blieb es. Nun ist das anders.
Ich kann Vieles schaffen, aber davor folgen katastrophale Gedankenstürme in meinem Kopf. Währenddessen ist es ein furchtbarer Kampf gegen das Verlangen aufzugeben. Und wenn es schließlich doch geschafft ist bleibt dieses angenehme Gefühl von Stolz, Erleichterung und Freude meist aus.
Das strengt furchtbar an und kostet ganz viel Kraft.
Oft wünsche ich mir wieder ganz unten zu sein, aber gleichzeitig WEISS ich, dass ich das nicht mehr möchte weil es um vieles schlimmer ist als der Zustand jetzt.

Dazu kommt der irrationale Gedanke, dass ich nun nicht mehr in der Lage bin mir das Leben zu nehmen. Das nimmt mir ien Stück Standfestigkeit. Das war doch immer dieser letzte Ausweg der mich durchhalten ließ. "Falls....., dann kann ich mich ja immer noch umbringen."
Mir ist bewusst, dass sich das auch wieder ändern kann, dennoch fehlt mir diese Sicherheit im Moment.


(Wisst ihr was mich richtig nervt? Da denke ich stundenlang nach und freue mich richtig darauf es in Worte zu fassen und kaum sitze ich hier und will es aufschreiben, ist die Hälfte weg und der Rest wirkt einfach nur banal, sinnlos oder richtig dumm.)

Somit war's das für heute.
Der Post scheint vielleicht etwas negativ ist aber grundsätzlich doch eher positiv. Oder sehe ich das falsch? :D

Dienstag, 13. März 2018

Im Fall

Und wieder bin ich sm Fallen.

Der Alkohol lockt, die Klinge auch.
Die ungalubliche Angst wieder ganz unten Aufzuschlagen.

Ich kann nicht mehr.
Ich weiß, dass ich mich nicht fallen lassen darf. Nicht schon wieder. So viel habe ich in den letzten Monaten geschafft und nun steht alles an der Kippe.
Was stimmt nur nicht mit mir?

Die ganzen Gedanken waren nie weg, aber nun sind sie wieder so präsent. So im Vordergrund, dass nichts mehr geht.
Dabei muss es doch.

So viel Verzweiflung.
Ich bin am Zittern, dabei will ich doch nur Ruhe. Ruhe in mir.
Bitte.
Ich kann das nicht mehr. Ich halte es nicht mehr aus. Ich steh das nicht nochmal durch. Wenn ich wieder am Boden lande werde ich nicht erneut die Kraft und den Mut aufbringen können um ein weiteres Mal aufzustehen. Aber der Boden ist bereits so nah.

Da sind so viele nette Menschen um mich, aber keiner der mich auffangen könnte, der mich halten könnte.
So schwer kann es doch nicht sein zu leben. Oder?
Milliarden von Menschen schaffen das. Aber ich nicht. Ich kann's nicht verstehen. Das ergibt doch ales keinen Sinn.
Seit Monaten sind keine Gedanken mehr da sterben zu wollen. Aber trotz allem verschwinden die Gedanken nicht nicht mehr Leben zu wollen.
Wohin ist diese ganze Hoffnung verschwunden?
Kann mir bitte irgendjemand diese verf*ckte Hoffnung zurück geben?
Ich flehe darum. So sehr.

Samstag, 3. März 2018

Urlaub

Ich habe nächste Woche Urlaub und fahre morgen mit meinem Freund bis Mittwoch nach Wien.
Wir werden am Dienstag zum "Sunrise Avenue"-Konzert gehen. Montags geht's in's Haus des Meeres.
Wir werden am Hin- und Rückweg jeweils einen Halt bei meinen Eltern machen um meinen Hund hinzubringen bzw. wieder abzuholen.

Meine Eltern wissen nicht, dass ich mit ihm eine Beziehung führe. Ich hab mich nicht getraut ihnen das zu sagen, weil sie schon halb ausgeflippt sind als sie hörten, dass ich mit einem Mann wegfahre der doppelt so alt ist wie ich. Für sie sind wir nun also 'gute Freunde'
(Außerdem ist mir ja schon klar, dass diese Beziehung ein relativ zeitnahes Ablaufdatum haben wird, deshalb muss ich sie nicht unnötig damit belasten)
In gewisser Weise, so leid mir diese Aussage auch tut, schäme ich mich etwas für ihn.
Oder besser: Ich schäme mich für mich.
Dazu kommt, dass ich im Moment unglaubliche Panik vor diesem "Kurzurlaub" schiebe.
Mir ist klar, dass es gut werden wird. Ist es ja schlussendlich meistens. Aber es kostet mich unglaublich viel Überwindung. Wegfahren, Hotel, Konzert, Menschenmengen, Großstadt, meinen Hund nicht an meiner Seite,...
Ich sitze hier und weine und würde das ganze am liebsten einfach abblasen. Geht nicht. Mache ich nicht. Aber ich würde gerne.
Wie so oft, weiß ich, dass ich das ganze überstehen werde und das es vermutlich auch eine schöne Zeit werden wird, aber jetzt ist es unvorstellbar.
Könnte ich weglaufen würde ich es machen.
Auch an der Uni war ich schon wieder länger nicht mehr. Nach der einen oder anderen Kleinigkeit sind die Ängste wieder so präsent, dass ich mich wieder nicht mehr dazu überwinden kann hinzugehen.

Könnte ich, würde ich weglaufen.
Vor den nächsten 4 Tagen, vor meinem Freund, vor der Bachelor-Arbeit, vor meinem Job.
Könnte ich, würde ich weglaufen.
Vor mir!

Montag, 26. Februar 2018

bliblablub

Vielleicht ist es jemandem aufgefallen, dass ich neue Seiten erstellt habe.
Eine neue Bücherliste für dieses Jahr und gerade eben eine neue "to-do?-"Liste für 2018. Etwas spät aber hat auch nicht wirklich etwas mit dem Jahreswechsel zu tun, sondern einfach nur um in ein paar Monaten besser zurückblicken zu können um festzustellen wie sehr ich versagt habe (oder vielleicht auch nicht?)
Davor habe ich die Liste von 2017 abgehakt. Ich wusste nicht mal mehr was drauf stand, aber trotzdem war ich eher positiv überrascht was ich alles geschafft habe.

Am liebsten würde ich nun meinen Laptop nehmen, mich damit ins Bett chillen und bis morgen früh alle versäumten Blogposts von euch lesen.
Blöderweise geht das vollkommen gegen meinen neuen "Plan"
Demnach möchte ich nämlich den Laptop nicht mehr mit ins Bett nehmen. Und auch nicht mehr so lang aufbleiben, vor allem eben nicht mehr so spät am Laptop sitzen. Klappt wie man sieht hervorragend....NICHT. (23.03 Uhr)
Dazu kommt, dass ich gerne etwas regelmäßiger aufstehen würde.
Das heißt unter der Woche an freien Tagen, spätestens um 9Uhr, an Uni-Tagen spätestens um 8Uhr und an Arbeitstagen, natürlich je nach Dienstplan. Am Wochenende um spätestens 10Uhr an freien Tagen.

Wird nix, is mir klar.
Aber wer nix wagt der nix gewinnt.

Hm, jetzt weiß ich nicht mal mehr worauf ich hinaus wollte.
Egal, auf jeden Fall werde ich versuchen etwas Struktur in meine Tage und Wochen zu bringen und hoffe wirklich, dass ich damit auch wieder mehr hier auf Blogger bin.
Ich hab auch vor in den nächsten Wochen oder Monaten mit meinem Freund Schluss zu machen (vielleicht kommt da ein extra Post zu) und dann bin ich sicher auch wieder regelmäßig hier.

Ich wünsche euch bis dahin alles Gute und ganz viel Kraft.
Ich bekomm leider gar nichts mit, aber weiß, dass es einigen von euch zur Zeit nicht besonders gut geht und das tut mir wirklich leid. Ich wünschte ich könnte irgendetwas dagegen tun, aber ich bin wohl machtlos.

Samstag, 24. Februar 2018

Alles Gut

Alles Gut!
Oder etwa nicht?

Ich war seit 3 Wochen nicht mehr an der Uni, ich hab zugenommen (und ja verdammt natürlich ist das nicht schlimm und ich bin immer noch dünn und blablabla), in meinem Waschbecken im Bad befindet sich immer noch Abwasser, dass ich jeden Tag abschöpfe, weil meine Wohnung immer noch katastrophal aussieht und ich mich natürlich auch immer noch nicht getraut habe dem Vermieter bescheid zu sagen. Meine Eltern drehen ganz leicht durch, weil ich ihnen von meinem Freund der 49 Jahre alt ist erzählt habe, allerdings hab ich noch nichtmal erwähnt, dass wir ein Paar sind, das hab ich mich nach der Reaktion nicht mehr getraut.
Die Beziehung würde ich verdammt gern beenden, aber auch das trau ich mich nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn
Ich bin ein übertrieben schwacher Schisser der den halben Tag die Hosen voll hat.
Viel mehr gibt es nicht zu sagen.

Ich werde mich weiterhin feig durch die Tage quälen in der Hoffnung, dass es irgendwann vorbei ist oder besser.
Was nicht passieren wird, solange ich nichts ändere.

Also alles gut

Freitag, 2. Februar 2018

Ich halte durch

Ihr Lieben,

es ist beinahe 2 Uhr Nachts. Ich hab beim besten Willen keine Ahnung wie ich diese Nacht noch schlafen soll. Nicht weil ich nicht müde bin, sonder weil ich noch so viel zu tun hätte. Aber ich muss. Ich muss bald schlafen. Erst noch kurz duschen, Haare waschen und dann ab ins Bett.
Theoretisch. Morgen das Geburtstagsgeschenk für meinen Neffen fertig machen und zur Post bringen. Anschließend zur Arbeit, bis mich mein Freund abends von dort abholt.
Samstags kommt eine Freundin für einen Tag, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Abends dann, noch Kino mit meinem Freund. Sonntags Hundekurs abhalten, und dann Mittags nach Hause.
Dann hab ich endlich wieder eine mehr oder weniger "7Tage"-Woche hinter mir.
Montags war ich arbeiten, Dienstags Therapie und danach arbeiten, Mittwochs Arbeiten, Donnerstag  (heute) Uni, mit Freundin treffen, zu meinem Freund, und um 22.00 Uhr war ich dann zuhause.

Und nun sitze ich hier. In meiner völlig verdreckten Wohnung.
Es stinkt, weil der Abfluss des Waschbeckens verstopft ist. Nein, nicht nur verstopft, es drückt auch das Abwasser hoch.
Ich hab aber zu viel Angst davor, es dem Vermieter zu melden, ausserdem sieht meine Wohnung zu schlimm aus um einen Installateur, geschweige denn, den Vermieter rein zulassen.

Am liebsten würde ich mich wieder mit Alkohol und Tabletten betäuben. Aber ich hab weder Alkohol noch Tabletten. Und die Vernunft ist noch groß genug um solche Aktionen nicht zu machen, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss.
Auch wenn ich sowohl die Beziehung, als auch die Uni, als auch die Arbeit, wie auch den Hundekurs am liebsten einfach hinschmeißen würde.
Meine Wohnung kündigen, und mit meinen Tieren abhauen. Durch die Gegend laufen. Frei sein.

Das alles kann ich nicht machen.
Aber ich kann mich am Riemen reißen und weniger essen. Das ist mein großes Ziel für die nächste Zeit. Durchhalten, weitermachen und weniger bis nichts essen.
Ich will wieder dünn sein.
Heute habe ich verkackt, aber morgen wird wieder besser laufen. Ich werde es schaffen.
Diesmal werde ich mein Ziel erreichen. Da bin ich mir ganz sicher. Auch wenn noch einige Kilos bis dahin purzeln müssen. Ich werde stark bleiben!



ps. Rechtschreib und Tippfehler dürft ihr mal wieder behalten, hab keine Lust Korrektur zulesen, sorry