Jep, morgen mache ich mit meiner kleinen Schwester einen Fasttag.
Nein, ich will sie nicht bei ihrer Essstörung unterstützen, aber sie hatte es vor und ich kann nichts dagegen machen. Also kann ich auch einfach mit machen.
Es wird allerdings kein 0kcal Fasttag sondern Getränke sind erlaubt.
Vorausgesetzt ich würde es morgen früh in die Uni schaffen, gäbe es einen Kaffe (50kcal), tagsüber einen Nöm Fasten Vital-Drink (95kcal), Verdünnsaft (?kcal), und eventuell klare Gemüsebrühe.
Also werde ich, wenn alles gut geht um die 200-300kcal zu mir nehmen, in flüssiger Form. Das denke ich, ist akzeptabel. Ich hoffe ich bekomms hin und ich hoffe die Waage wirds mir danken.
Denn vor dem Wiegen morgen früh, hab ich ein wahnsinnig schlechtes Gefühl, nach dem ganzen Essen heute.
Lerntechnisch lief der Tag heute sehr bescheiden.
Alltagstechnisch lief der Tag aber wirklich sehr gut. Im Vergleich zu den letzten Wochen.
Ich habe meine Wohnung gesaugt, gewischt und etwas aufgeräumt. Wäsche weggeräumt, und eine Ladung gewaschen.
Ich habe das Altglas weggebracht und...
jetzt kommts... ich war tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr an der Uni.
Bilanz: 1 von 9 Vorlesungen im Jahr 2017 bisher besucht.
Da kann man ja mal richtig stolz auf sich sein -.- NICHT
Aber es ist ein Anfang. Ob ich es morgen auch schaffe hinzugehen weiß ich nicht. Aber ich werde es versuchen.
Meine Grundstimmung ist gerade etwas besser als die letzten Tage. Aber ich befürchte, dass wird nicht lange halten. Es wäre schön, wenn sie wenigstens anhalten würde bis ich eingeschlafen bin.
Montag, 16. Januar 2017
Freitag, 13. Januar 2017
Hallo ihr Lieben,
endlich habe ich meine Kleine wieder bei mir.
Das bedeutet leider auch, morgen um kurz vor 5 Uhr aufstehen um mit ihr noch schön Spazieren zu gehen, wenn sie danach 12h warten muss.
Morgen Abend wäre ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich denke aber nicht, dass ich hingehen werde. Die Feier findet in einer Pizzeria statt. Ich müsste essen. Mag ich aber nicht, denn ich weiß gar nicht ob jemand kommt den ich kenne.
Tja Essen. Ich hasse es.
Gestern hab ich mich vollgestopft abends, das war nicht ganz so geplant, aber ich habe fast damit gerechnet, und es war auch noch oke. Die Waage hat mich heute morgen nicht ganz so hart bestraft dafür wie angenommen. Allerdings war es auch bei meinen Eltern, also wer weiß wie unterschiedlich die 2 Waagen wiegen.
Als ich heute nach Hause kam, hatte ich Backrohr-Frites mit etwas Kräuter-Joghurt-Frischkäse und ein Glas Hipp Milchbrei Babykeks. Und jetzt, Abends, hängt es meine Waage komplett aus! 48,4kg! Ich könnte auf der Stelle losheulen. Ich hasse mich so für die scheiß Fresserei.
Dennoch werde ich nun nicht aufgeben. Auch wenn ich mich am liebsten vollstopfen würde, weil es ja nun schon egal ist. Aber NEIN!
Das mache ich heute sicher NICHT.
Ich muss mich wirklich endlich anstrengen.
Keine Ahnung was ich morgen mache. Morgens gibts auf jeden Fall einen Kaffee am Weg zur Arbeit. Mittags entweder nichts oder (wahrscheinlicher) etwas Kleines, wie Müsliriegel, Früchteriegel oder ein Joghurt oder Ähnliches. Ich hoffe ich kann Abends stark bleiben und nichts mehr Essen. Es wird mir sehr schwer fallen, aber ich werde es versuchen.
Arbeiten macht mir schon wieder Angst, ich verliere dadurch nicht nur den Samstag sondern immer auch den Freitag, weil ich den halben Tag nur herum sitze und Panik schiebe vor Samstag.
Obwohl mir die Arbeit wirklich gefällt ist es so unglaublich schwer, den ganzen Tag dort zuverbringen. Jede Woche fühlt es sich aufs Neue unüberwindbar an.
Allerdings habe ich es im Jahr 2017 noch kein einziges Mal auch nur in die Nähe der Uni geschafft.
Also ist sowieso alles verloren. Was solls. Irgendwann wird auch dieses Leben enden.
endlich habe ich meine Kleine wieder bei mir.
Das bedeutet leider auch, morgen um kurz vor 5 Uhr aufstehen um mit ihr noch schön Spazieren zu gehen, wenn sie danach 12h warten muss.
Morgen Abend wäre ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich denke aber nicht, dass ich hingehen werde. Die Feier findet in einer Pizzeria statt. Ich müsste essen. Mag ich aber nicht, denn ich weiß gar nicht ob jemand kommt den ich kenne.
Tja Essen. Ich hasse es.
Gestern hab ich mich vollgestopft abends, das war nicht ganz so geplant, aber ich habe fast damit gerechnet, und es war auch noch oke. Die Waage hat mich heute morgen nicht ganz so hart bestraft dafür wie angenommen. Allerdings war es auch bei meinen Eltern, also wer weiß wie unterschiedlich die 2 Waagen wiegen.
Als ich heute nach Hause kam, hatte ich Backrohr-Frites mit etwas Kräuter-Joghurt-Frischkäse und ein Glas Hipp Milchbrei Babykeks. Und jetzt, Abends, hängt es meine Waage komplett aus! 48,4kg! Ich könnte auf der Stelle losheulen. Ich hasse mich so für die scheiß Fresserei.
Dennoch werde ich nun nicht aufgeben. Auch wenn ich mich am liebsten vollstopfen würde, weil es ja nun schon egal ist. Aber NEIN!
Das mache ich heute sicher NICHT.
Ich muss mich wirklich endlich anstrengen.
Keine Ahnung was ich morgen mache. Morgens gibts auf jeden Fall einen Kaffee am Weg zur Arbeit. Mittags entweder nichts oder (wahrscheinlicher) etwas Kleines, wie Müsliriegel, Früchteriegel oder ein Joghurt oder Ähnliches. Ich hoffe ich kann Abends stark bleiben und nichts mehr Essen. Es wird mir sehr schwer fallen, aber ich werde es versuchen.
Arbeiten macht mir schon wieder Angst, ich verliere dadurch nicht nur den Samstag sondern immer auch den Freitag, weil ich den halben Tag nur herum sitze und Panik schiebe vor Samstag.
Obwohl mir die Arbeit wirklich gefällt ist es so unglaublich schwer, den ganzen Tag dort zuverbringen. Jede Woche fühlt es sich aufs Neue unüberwindbar an.
Allerdings habe ich es im Jahr 2017 noch kein einziges Mal auch nur in die Nähe der Uni geschafft.
Also ist sowieso alles verloren. Was solls. Irgendwann wird auch dieses Leben enden.
Mittwoch, 11. Januar 2017
Angst
Das Fasten gestern hat gut getan. Ich fühlte mich stark und voller Energie. zumindest Abends.
Ich hab zwar nicht viel geschafft, aber wenigstens etwas gelernt.
Heute war ein schwerer Tag.
Warum, weiß ich nicht so genau.
Ich war etwas geschwächt vom Fasten und habe heute wieder gegessen. Es fühlt sich nicht gut an, aber es ist auszuhalten.
Ich bin stundenlang nur dagesessen und habe versucht mich zu überwinden endlich in die Stadt zu fahren und die Besorgungen zu erledigen. Nach 4h bin ich dann doch noch los, aber mit Planänderung. Alles hab ich nicht bekommen, aber das Nötigste. Und obwohl ich in 2 Lebensmittelläden war hab ich NICHTS zu Essen gekauft. Darauf bin ich wirklich stolz. Nur 2 Nöm Fasten-Drinks.
Aber es war so schwer. Ich war sehr unruhig und merkte immer wieder wie die Angst in mir hochgekrochen ist.
Als die Bahn nach Hause auch noch sehr voll war, gings mir gar nicht mehr gut. Ich bekam kaum noch Luft, irgendetwas in meinem Brustkorb hat fürchterlich geschmerzt und ich wollte nur noch weg. Ging aber nicht. Als ein paar Leute ausgestiegen sind, auch der alte Mann der sich neben mich gesetzt hatte und mit mir geredet hat ging es etwas besser. Ich versuchte mich zu beruhigen. Da fing jedoch mein Unterleib wieder so unerträglich zu schmerzen an, dass ich nicht wusste wie ich das noch durchhalten solle. Aber ich hab es geschafft.
An meiner Tür hing ein Kouvert von meinen Vermietern. Eine Mahnung wegen der 10€ Mieterhöhung. Ich hab den Auftrag zuspät geändert, sodass noch die alte Miete überwiesen wurde. Ich wusste das zwar, aber mein Konto war ziemlich weit im Minus, weshalb ich die 10€ erst gestern überweisen konnte.
Die 70€ Nachzahlung hab ich immer noch nicht überwiesen. Werde ich auch nicht. Nicht weil ich nicht will, sondern weil ich's einfach nicht habe. Seit nun mehr als einem Monat hat sich deswegen keiner beschwert, ich hoffe die habens irgendwie übersehen, dass das Geld von mir fehlt.
Es stehen schon wieder so viele wirklich wichtige Ausgaben an, aber ich weiß einfach nicht mehr wo ich noch Geld auftreiben soll.
Ich habe überlegt, den Strom nicht mehr zu bezahlen, dann hab ich keinen Herd mehr und kein Licht aber wenigstens ein warmes Dach über dem Kopf. Und Handy und Laptop könnte ich irgendwo anders aufladen. Das warme Wasser würde zwar fehlen, aber was solls.
Aber das bisschen Geld was der Strom kostet würde auch nicht reichen.
Bisher hat aber alles gut geklappt, also vielleicht klappts auch noch ein paar Monate länger.
Ich bin erschöpft und müde, aber ich muss unbedingt noch lernen. Morgen muss ich dann meinen Hund abholen. Es macht mir schon wieder Angst daran zu denken, stundenlang durch das Land zu fahren, aber ich freue mich auch auf meine Kleine.
Allerdings bricht innerlich schon Panik aus, weil ich dann wieder 3x täglich die Wohnung verlassen muss, Menschen begegnen werde,...
Das Leben macht mir zur Zeit so unendlich viel Angst.
Ich hab zwar nicht viel geschafft, aber wenigstens etwas gelernt.
Heute war ein schwerer Tag.
Warum, weiß ich nicht so genau.
Ich war etwas geschwächt vom Fasten und habe heute wieder gegessen. Es fühlt sich nicht gut an, aber es ist auszuhalten.
Ich bin stundenlang nur dagesessen und habe versucht mich zu überwinden endlich in die Stadt zu fahren und die Besorgungen zu erledigen. Nach 4h bin ich dann doch noch los, aber mit Planänderung. Alles hab ich nicht bekommen, aber das Nötigste. Und obwohl ich in 2 Lebensmittelläden war hab ich NICHTS zu Essen gekauft. Darauf bin ich wirklich stolz. Nur 2 Nöm Fasten-Drinks.
Aber es war so schwer. Ich war sehr unruhig und merkte immer wieder wie die Angst in mir hochgekrochen ist.
Als die Bahn nach Hause auch noch sehr voll war, gings mir gar nicht mehr gut. Ich bekam kaum noch Luft, irgendetwas in meinem Brustkorb hat fürchterlich geschmerzt und ich wollte nur noch weg. Ging aber nicht. Als ein paar Leute ausgestiegen sind, auch der alte Mann der sich neben mich gesetzt hatte und mit mir geredet hat ging es etwas besser. Ich versuchte mich zu beruhigen. Da fing jedoch mein Unterleib wieder so unerträglich zu schmerzen an, dass ich nicht wusste wie ich das noch durchhalten solle. Aber ich hab es geschafft.
An meiner Tür hing ein Kouvert von meinen Vermietern. Eine Mahnung wegen der 10€ Mieterhöhung. Ich hab den Auftrag zuspät geändert, sodass noch die alte Miete überwiesen wurde. Ich wusste das zwar, aber mein Konto war ziemlich weit im Minus, weshalb ich die 10€ erst gestern überweisen konnte.
Die 70€ Nachzahlung hab ich immer noch nicht überwiesen. Werde ich auch nicht. Nicht weil ich nicht will, sondern weil ich's einfach nicht habe. Seit nun mehr als einem Monat hat sich deswegen keiner beschwert, ich hoffe die habens irgendwie übersehen, dass das Geld von mir fehlt.
Es stehen schon wieder so viele wirklich wichtige Ausgaben an, aber ich weiß einfach nicht mehr wo ich noch Geld auftreiben soll.
Ich habe überlegt, den Strom nicht mehr zu bezahlen, dann hab ich keinen Herd mehr und kein Licht aber wenigstens ein warmes Dach über dem Kopf. Und Handy und Laptop könnte ich irgendwo anders aufladen. Das warme Wasser würde zwar fehlen, aber was solls.
Aber das bisschen Geld was der Strom kostet würde auch nicht reichen.
Bisher hat aber alles gut geklappt, also vielleicht klappts auch noch ein paar Monate länger.
Ich bin erschöpft und müde, aber ich muss unbedingt noch lernen. Morgen muss ich dann meinen Hund abholen. Es macht mir schon wieder Angst daran zu denken, stundenlang durch das Land zu fahren, aber ich freue mich auch auf meine Kleine.
Allerdings bricht innerlich schon Panik aus, weil ich dann wieder 3x täglich die Wohnung verlassen muss, Menschen begegnen werde,...
Das Leben macht mir zur Zeit so unendlich viel Angst.
Dienstag, 10. Januar 2017
Zeitverschwendung
Ich fühle mich wie das nutzloseste Ding der Welt.
Das Leben macht absolut keinen Sinn mehr.
Ich bekomme absolut nichts auf die Reihe.
Nun ist es schon wieder Mittag und alles was ich bisher gemacht habe war verzweifeln.
Ich war nicht in der Uni, ich war nicht Einkaufen, ich hole meinen Hund heute nicht, ich habe nichts geputzt, ich habe zugenommen.
Ich hab noch nicht mal Zähne geputzt geschweige denn geduscht oder mich angezogen.
Wofür auch?
Würde ich die gesamte Zeit in der ich traurig und verzweifelt bin und darüber nachdenke wie sinnlos alles ist, nutzen für das, was ich mir vornehme oder eben sinnvolle Dinge, wär ich wohl schon ängst ein erfolgreicher Mensch mit einem sinnvollen Leben.
Ich bin einfach Zeitverschwendung.
Keine Ahnung ob ich heute etwas essen soll, oder lieber nicht. aber ich habe Angst vor einem FA wenn ich nichts esse.
Mittlerweile ist es nach 14.00 Uhr und ich mache immer noch nichts, ausser hier sitzen und vor mich hin weinen.
Wenigstens habe ich auch noch nichts gegessen.
Tja 17:30 Uhr, hab etwas gelernt, paar Sachen ausgedruckt, aber kein Papier mehr, kann ich also nicht fertig machen. Alles andere mal wieder auf morgen verschoben.
Morgen gehe ich zur Uni.
Morgen räum ich die Wohnung auf.
Morgen gehe ich Einkaufen.
Morgen hol ich meinen Hund.
Morgen, morgen, morgen...
Prokrastinieren was das Zeug hält.
Immer noch nichts gegessen. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich soll oder nicht.
Denke aber, dass ich schon noch was essen werde, denn der Abend ist bei mir ja immer sehr gefährlich. Alles was ich hoffe ist, dass es nicht in einen FA ausartet.
Ich werde nun noch etwas lernen. Damit ich wenigstens nicht wieder 24h verschwendet habe.
Aber der Selbsthass ist heute wieder auf einem beinahe unerträglich hohem Niveau. Das einzige was bei mir noch Niveau hat.
Alles Liebe euch,
eure St.
Das Leben macht absolut keinen Sinn mehr.
Ich bekomme absolut nichts auf die Reihe.
Nun ist es schon wieder Mittag und alles was ich bisher gemacht habe war verzweifeln.
Ich war nicht in der Uni, ich war nicht Einkaufen, ich hole meinen Hund heute nicht, ich habe nichts geputzt, ich habe zugenommen.
Ich hab noch nicht mal Zähne geputzt geschweige denn geduscht oder mich angezogen.
Wofür auch?
Würde ich die gesamte Zeit in der ich traurig und verzweifelt bin und darüber nachdenke wie sinnlos alles ist, nutzen für das, was ich mir vornehme oder eben sinnvolle Dinge, wär ich wohl schon ängst ein erfolgreicher Mensch mit einem sinnvollen Leben.
Ich bin einfach Zeitverschwendung.
Keine Ahnung ob ich heute etwas essen soll, oder lieber nicht. aber ich habe Angst vor einem FA wenn ich nichts esse.
Mittlerweile ist es nach 14.00 Uhr und ich mache immer noch nichts, ausser hier sitzen und vor mich hin weinen.
Wenigstens habe ich auch noch nichts gegessen.
Tja 17:30 Uhr, hab etwas gelernt, paar Sachen ausgedruckt, aber kein Papier mehr, kann ich also nicht fertig machen. Alles andere mal wieder auf morgen verschoben.
Morgen gehe ich zur Uni.
Morgen räum ich die Wohnung auf.
Morgen gehe ich Einkaufen.
Morgen hol ich meinen Hund.
Morgen, morgen, morgen...
Prokrastinieren was das Zeug hält.
Immer noch nichts gegessen. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich soll oder nicht.
Denke aber, dass ich schon noch was essen werde, denn der Abend ist bei mir ja immer sehr gefährlich. Alles was ich hoffe ist, dass es nicht in einen FA ausartet.
Ich werde nun noch etwas lernen. Damit ich wenigstens nicht wieder 24h verschwendet habe.
Aber der Selbsthass ist heute wieder auf einem beinahe unerträglich hohem Niveau. Das einzige was bei mir noch Niveau hat.
Alles Liebe euch,
eure St.
Montag, 9. Januar 2017
Achtung eklig
Warum muss immer, wenn ich mir etwas vornehme was dazwischen kommen?
Es ist schon schwer genug irgendetwas auf die Reihe zu bekommen, aber warum muss dann auch immer noch Scheiße dazu kommen?
Ich wollte es wirklich anpacken. Ich wollte gestern das Terrarium reinigen, Wohnung aufräumen und Lernen. Ich wollte heute in die Uni gehen, Einkaufen, Terrrarium neu einrichten und zum Training gehen. Ich wollte morgen meinen Hund abholen und die Mäuse.
Tadaaa was hab ich geschafft? Richtig!
NICHTS!
Und warum?
ACHTUNG EKLIG!
Ich habe gestern meine Tage bekommen.
Klar, nichts schlimmes. Jede normale Frau bekommt die einmal im Monat.
Tja, nur, dass ich eben nicht normal bin.
Ich bekomm sie nicht einmal im Monat sondern, dann wenn es meinem beschissenen Körper passt. Und nein es zieht nicht etwas, sondern fühlt sich an als würde mir jemand ein Messer in den Unterleib rammen und dann darin herumbohren. Ja, daran könnte ich wenigstens verbluten, davon hätte ich zumindest etwas.
Und nicht, dass da etwas Blut kommen würde. Nein, ich laufe regelrecht aus.
Ich hasse es. Ich hasse meinen Körper dafür und ich hasse mich dafür.
Ich bin noch nie damit klar gekommen und ich werde es auch nicht.
Es ist nicht einfach nur körperlich, sondern es macht mich psychisch richtig fertig.
Also hab ich den gestrigen Tag komplett im Bett verbracht (und auf Klo). Ich versuchte zwar ein wenig zu lernen, aber konnte mich keine Sekunde konzentrieren.
Nachts konnte ich dann natürlich nicht mehr schlafen. Also ging ich heute auch nicht zur Uni. Und werde es auch nicht mehr tun.
Ich muss unbedingt einkaufen, aber ich kann mich nicht überwinden aus dem Haus zu gehen. Wenn ich heute allerdings nicht einkaufe, kann ich morgen meine Tiere nicht holen und ich weiß nicht wie ich meinem Vater erklären soll warum ich sie noch länger bei ihm lasse.
Keine Ahnung wie es weitergehen soll. Der kurze Hoffnungsschimmer der vor ein paar Tagen aufgeflammt ist, wurde erstickt. den gibt es nicht mehr.
Es ist schon schwer genug irgendetwas auf die Reihe zu bekommen, aber warum muss dann auch immer noch Scheiße dazu kommen?
Ich wollte es wirklich anpacken. Ich wollte gestern das Terrarium reinigen, Wohnung aufräumen und Lernen. Ich wollte heute in die Uni gehen, Einkaufen, Terrrarium neu einrichten und zum Training gehen. Ich wollte morgen meinen Hund abholen und die Mäuse.
Tadaaa was hab ich geschafft? Richtig!
NICHTS!
Und warum?
ACHTUNG EKLIG!
Ich habe gestern meine Tage bekommen.
Klar, nichts schlimmes. Jede normale Frau bekommt die einmal im Monat.
Tja, nur, dass ich eben nicht normal bin.
Ich bekomm sie nicht einmal im Monat sondern, dann wenn es meinem beschissenen Körper passt. Und nein es zieht nicht etwas, sondern fühlt sich an als würde mir jemand ein Messer in den Unterleib rammen und dann darin herumbohren. Ja, daran könnte ich wenigstens verbluten, davon hätte ich zumindest etwas.
Und nicht, dass da etwas Blut kommen würde. Nein, ich laufe regelrecht aus.
Ich hasse es. Ich hasse meinen Körper dafür und ich hasse mich dafür.
Ich bin noch nie damit klar gekommen und ich werde es auch nicht.
Es ist nicht einfach nur körperlich, sondern es macht mich psychisch richtig fertig.
Also hab ich den gestrigen Tag komplett im Bett verbracht (und auf Klo). Ich versuchte zwar ein wenig zu lernen, aber konnte mich keine Sekunde konzentrieren.
Nachts konnte ich dann natürlich nicht mehr schlafen. Also ging ich heute auch nicht zur Uni. Und werde es auch nicht mehr tun.
Ich muss unbedingt einkaufen, aber ich kann mich nicht überwinden aus dem Haus zu gehen. Wenn ich heute allerdings nicht einkaufe, kann ich morgen meine Tiere nicht holen und ich weiß nicht wie ich meinem Vater erklären soll warum ich sie noch länger bei ihm lasse.
Keine Ahnung wie es weitergehen soll. Der kurze Hoffnungsschimmer der vor ein paar Tagen aufgeflammt ist, wurde erstickt. den gibt es nicht mehr.
Samstag, 7. Januar 2017
2017, Albträume und Gewicht
Ja nun ist es auch bei mir soweit.
Obwohl der Jahreswechsel relativ spurlos an mir vorbei ging, habe ich mich nun doch entschieden mir Vorsätze zu machen, Ziele zu setzen und mir bewusst etwas für dieses Jahr vorzunehmen.
Ihr könnt diese Liste oben in der Leiste der Seiten unter "2017" finden.
Ich hoffe, dass diese Seite mir einfach hilft mich immer mal wieder daran zu erinnern, was ich möchte, und worauf ich hinarbeiten soll.
Die letzten 2 Nächte habe ich unfassbar schlecht geträumt. Träume die ich auch nicht vergessen kann. Sie machen mir Angst. Riesige Angst. Ich hoffe das geht wieder vorbei.
Der erste Traum handelte davon, dass mich meine Eltern zum Zug brachten, da ich wieder in meine Unistadt fahren sollte. War ja paar Stunden später auch tatsächlich so.
Im Traum allerdings gab es Probleme mit dem Zug, ich musste an einer Straße warten. Plötzlich wollte mir jemand meinen Hund wegnehmen. Irgendwas wegen dem Transport im Zug. Ich wehrte mich und gab meine Kleine nicht her. Als es hieß der Zug würde kommen, liefen alle Menschen los um das Gleis zu erreichen. Dabei wurde direkt vor meinen Augen am Zebrastreifen eine Frau überfahren. Dem autofahrer schien es relativ egal zu sein. Die Frau blutete und war schwer verletzt, keiner hat sich um sie gekümmert. Dann bin ich aufgewacht.
Zum Glück bin ich in der realen Welt gut in meiner Wohnung angekommen. Ich war richtig müde und schlief bald wieder ein.
Da folgte auch schon der zweite Traum.
Meine beste Freundin war mit ihrer Familie zu Besuch in meiner Unistadt. Es wurde langsam dunkel und sie mussten noch etwas erledigen. (Kurzfassung, im Traum war alles viel komplizierter, ist aber unwichtig) Auch meinen kleinen Hund hatte ich dabei und ein Fahrrad. Alle warnten mich noch ich solle ein Taxi nehmen und direkt nach Hause fahren, aber da die Haltestelle der Straßenbahn direkt um die Ecke war und ich Taxis nicht ausstehen kann, wollte ich lieber dorthin gehen. Das tat ich auch. Als mir allerdings eine riesige Gruppe an Männern entgegen kam drehte ich doch um, um zu einer anderen Haltestelle zu laufen. Immer noch mit meinem Fahrrad und meinem Hund im Körbchen.
Ich wurde immer schwächer und langsamer, die Gruppe an Männern holte mich ein, überall waren Polizisten die aufpassten, dass nichts passiert. Es wurden immer mehr und mehr. Ich versuchte wegzukommen, aber ich konnte kaum noch ein Bein vor das andere setzen. In mir war der Gedanke, dass ich etwas Essen hätte sollen. Ich dachte ich komme nicht vorwärts, weil ich lange nichts mehr gegessen hatte. Ich lief und lief und lief, kam aber kaum vom Fleck, musste mich immer wieder an Straßenlaternen und Hauswänden entlangziehen. Kurz bevor ich die nächste Haltestelle erreichte, merkte ich, dass sowohl mein Fahrrad, als auch mein Hund weg waren. Ich habe sie wohl irgendwo vergessen. Ich begann nach meiner Kleinen zu rufen. Ich rief und rief, aber sie kam nicht. Also drehte ich noch mal um, um sie zu suchen. Ein paar Meter weiter belästigte mich ein junger Mann. Als ich ihn versuchte abzuwimmeln fing er an mich zu bedrohen. Immer heftiger. Ich versuchte in das Café zu kommen in dem meine Beste Freundin mit ihrer Mutter und Oma saß. Doch an der Tür packte mich dieser Mann, bedrohte mich und wollte mich rauszerren. Ich fing an zu schreien und mich heftig zu wehren. Die Gäste an den Tischen verstummten und sahen uns an. Einer begann zu lachen. Ich schrie: "Würde mir bitte jemand helfen, anstatt blöd zu lachen?!" Da packte der lachende Mann den Arm des Mannes der mich bedrohte und schubste ihn weg. Er verschwand. Weinend und verzweifelt erreichte ich den Tisch meiner besten Freundin und schluchzte, dass ich meinen Hund verloren hab. Dann wachte ich auf.
Mir ist irgendwie schon klar, wie es zu den Träumen kam.
Der erste war wohl, weil ich 1. nicht in meine Unistadt fahren wollte, 2. auf dem Weg dorthin oder von dort nach Hause oft etwas passiert, wie dass jemand vor den Zug springt oder ähnliches 3. ich meinen Hund bei meinen Eltern lassen musste und 4. vor kurzem meine kleine Schwester von einem Auto am Schutzweg überfahren wurde und dieser eiskalt abgehauen ist.
Der zweite Traum ist nicht ganz so klar, aber 1. wieder dass ich meinen Hund bei meinen Eltern lassen musste, 2. dass in meiner Unistadt, wie wahrscheinlich auch in allen anderen Städten zur Zeit, fast täglich Frauen (und auch Männer) belästigt, ausgeraubt, verprügelt etc. werden. Was mir doch auch Angst macht.
Aber warum konnte ich mich kaum bewegen? Und wie kam ich auf den Gedanken, dass es an meiner Ernährung liegen könnte?
Einfach nur krank! Ich hoffe wirklich, dass diese Nacht besser wird.
Apropos Ernährung. Darüber hätte dieser Post eigentlich sein sollen.
Ich hab in den Tagen bei meinen Eltern zugenommen, aber viel weniger als erwartet. Liegt wahrscheinlich auch an dem grippalen Infekt, da hab ich 3 Tage fast gar nichts gegessen. *puh*
Somit war mein Gewicht heute morgen bei 48,8 kg.
Ich habe zur Zeit keinen richtigen Abnehm- oder Diätplan. Sollte aber kein Hindernis sein, denn ich habe nun vor 2-3mal wöchentlich zum Taekwondo-Training zu gehen, mehr mit meinem Hund spazieren und wandern zu gehen (wenn ich sie dann wieder hab) und grundsätzlich einfach viel weniger zu essen, anstatt auf alles mögliche zu verzichten. Da ich zur Zeit oft auf gar nichts wirklich Lust habe sollte das gut funktionieren. Ich trinke lieber mal einen Joghurt-Drink oder ähnliches anstatt zu essen.
Ich bin gespannt.
Somit will ich auch mein Gewicht wieder täglich auf der "Gewichtsverlauf"- Seite eintragen und habe mir Ziele gesetzt die ihr auch auf der "2017"- Seite findet.
Somit erstmal alles Liebe an euch,
eure Steppenwölfin
Obwohl der Jahreswechsel relativ spurlos an mir vorbei ging, habe ich mich nun doch entschieden mir Vorsätze zu machen, Ziele zu setzen und mir bewusst etwas für dieses Jahr vorzunehmen.
Ihr könnt diese Liste oben in der Leiste der Seiten unter "2017" finden.
Ich hoffe, dass diese Seite mir einfach hilft mich immer mal wieder daran zu erinnern, was ich möchte, und worauf ich hinarbeiten soll.
Die letzten 2 Nächte habe ich unfassbar schlecht geträumt. Träume die ich auch nicht vergessen kann. Sie machen mir Angst. Riesige Angst. Ich hoffe das geht wieder vorbei.
Der erste Traum handelte davon, dass mich meine Eltern zum Zug brachten, da ich wieder in meine Unistadt fahren sollte. War ja paar Stunden später auch tatsächlich so.
Im Traum allerdings gab es Probleme mit dem Zug, ich musste an einer Straße warten. Plötzlich wollte mir jemand meinen Hund wegnehmen. Irgendwas wegen dem Transport im Zug. Ich wehrte mich und gab meine Kleine nicht her. Als es hieß der Zug würde kommen, liefen alle Menschen los um das Gleis zu erreichen. Dabei wurde direkt vor meinen Augen am Zebrastreifen eine Frau überfahren. Dem autofahrer schien es relativ egal zu sein. Die Frau blutete und war schwer verletzt, keiner hat sich um sie gekümmert. Dann bin ich aufgewacht.
Zum Glück bin ich in der realen Welt gut in meiner Wohnung angekommen. Ich war richtig müde und schlief bald wieder ein.
Da folgte auch schon der zweite Traum.
Meine beste Freundin war mit ihrer Familie zu Besuch in meiner Unistadt. Es wurde langsam dunkel und sie mussten noch etwas erledigen. (Kurzfassung, im Traum war alles viel komplizierter, ist aber unwichtig) Auch meinen kleinen Hund hatte ich dabei und ein Fahrrad. Alle warnten mich noch ich solle ein Taxi nehmen und direkt nach Hause fahren, aber da die Haltestelle der Straßenbahn direkt um die Ecke war und ich Taxis nicht ausstehen kann, wollte ich lieber dorthin gehen. Das tat ich auch. Als mir allerdings eine riesige Gruppe an Männern entgegen kam drehte ich doch um, um zu einer anderen Haltestelle zu laufen. Immer noch mit meinem Fahrrad und meinem Hund im Körbchen.
Ich wurde immer schwächer und langsamer, die Gruppe an Männern holte mich ein, überall waren Polizisten die aufpassten, dass nichts passiert. Es wurden immer mehr und mehr. Ich versuchte wegzukommen, aber ich konnte kaum noch ein Bein vor das andere setzen. In mir war der Gedanke, dass ich etwas Essen hätte sollen. Ich dachte ich komme nicht vorwärts, weil ich lange nichts mehr gegessen hatte. Ich lief und lief und lief, kam aber kaum vom Fleck, musste mich immer wieder an Straßenlaternen und Hauswänden entlangziehen. Kurz bevor ich die nächste Haltestelle erreichte, merkte ich, dass sowohl mein Fahrrad, als auch mein Hund weg waren. Ich habe sie wohl irgendwo vergessen. Ich begann nach meiner Kleinen zu rufen. Ich rief und rief, aber sie kam nicht. Also drehte ich noch mal um, um sie zu suchen. Ein paar Meter weiter belästigte mich ein junger Mann. Als ich ihn versuchte abzuwimmeln fing er an mich zu bedrohen. Immer heftiger. Ich versuchte in das Café zu kommen in dem meine Beste Freundin mit ihrer Mutter und Oma saß. Doch an der Tür packte mich dieser Mann, bedrohte mich und wollte mich rauszerren. Ich fing an zu schreien und mich heftig zu wehren. Die Gäste an den Tischen verstummten und sahen uns an. Einer begann zu lachen. Ich schrie: "Würde mir bitte jemand helfen, anstatt blöd zu lachen?!" Da packte der lachende Mann den Arm des Mannes der mich bedrohte und schubste ihn weg. Er verschwand. Weinend und verzweifelt erreichte ich den Tisch meiner besten Freundin und schluchzte, dass ich meinen Hund verloren hab. Dann wachte ich auf.
Mir ist irgendwie schon klar, wie es zu den Träumen kam.
Der erste war wohl, weil ich 1. nicht in meine Unistadt fahren wollte, 2. auf dem Weg dorthin oder von dort nach Hause oft etwas passiert, wie dass jemand vor den Zug springt oder ähnliches 3. ich meinen Hund bei meinen Eltern lassen musste und 4. vor kurzem meine kleine Schwester von einem Auto am Schutzweg überfahren wurde und dieser eiskalt abgehauen ist.
Der zweite Traum ist nicht ganz so klar, aber 1. wieder dass ich meinen Hund bei meinen Eltern lassen musste, 2. dass in meiner Unistadt, wie wahrscheinlich auch in allen anderen Städten zur Zeit, fast täglich Frauen (und auch Männer) belästigt, ausgeraubt, verprügelt etc. werden. Was mir doch auch Angst macht.
Aber warum konnte ich mich kaum bewegen? Und wie kam ich auf den Gedanken, dass es an meiner Ernährung liegen könnte?
Einfach nur krank! Ich hoffe wirklich, dass diese Nacht besser wird.
Apropos Ernährung. Darüber hätte dieser Post eigentlich sein sollen.
Ich hab in den Tagen bei meinen Eltern zugenommen, aber viel weniger als erwartet. Liegt wahrscheinlich auch an dem grippalen Infekt, da hab ich 3 Tage fast gar nichts gegessen. *puh*
Somit war mein Gewicht heute morgen bei 48,8 kg.
Ich habe zur Zeit keinen richtigen Abnehm- oder Diätplan. Sollte aber kein Hindernis sein, denn ich habe nun vor 2-3mal wöchentlich zum Taekwondo-Training zu gehen, mehr mit meinem Hund spazieren und wandern zu gehen (wenn ich sie dann wieder hab) und grundsätzlich einfach viel weniger zu essen, anstatt auf alles mögliche zu verzichten. Da ich zur Zeit oft auf gar nichts wirklich Lust habe sollte das gut funktionieren. Ich trinke lieber mal einen Joghurt-Drink oder ähnliches anstatt zu essen.
Ich bin gespannt.
Somit will ich auch mein Gewicht wieder täglich auf der "Gewichtsverlauf"- Seite eintragen und habe mir Ziele gesetzt die ihr auch auf der "2017"- Seite findet.
Somit erstmal alles Liebe an euch,
eure Steppenwölfin
Donnerstag, 5. Januar 2017
Hoffnungsschimmer und wundervolle Menschen
Hallo ihr Lieben,
1. kommt es anders
und 2. als man denkt.
Es gäbe viiiiel zu erzählen, aber ich weiß noch nicht, ob ich es einfach kürze oder auf mehrere Posts aufteile.
Weihnachten war, wie man dem letzten Post entnehmen kann, nicht fein. Aber ich hab es überstanden. Der 25. kommt in meinem Gedächtnis irgendwie nicht mehr vor.
Am 26. hatte mein Vater Geburtstag, also bin ich mit dem Zug und meinem Hund hingefahren. War alles oke, bis mein Hund am Abend angefangen hat Bauchkrämpfe zu bekommen und sich zu übergeben. Als sie dann auch noch Blut kotze hab ich Nachts den Notdienst der Tierklinik angerufen. Der Tierarzt hat mich aber beruhigt und meinte man könne noch bis zum nächsten Morgen warten.
Da es ihr morgens auch wieder besser ging, sparte ich mir den Tierarzt vorerst. Meine Mutter fuhr dann mit mir mit dem Zug in meine Wohnung um die Katze und Mäuse abzuholen. Denn ich wollte lieber bei meinem Hund bleiben, vor allem weil bei meinen Eltern eine Tierklinik in der Nähe ist. Für den Notfall. Also 3h Zugfahren, 45min Straßenbahn fahren, Zeit in der Wohnung mit meiner Mutter verbringen, Essen, wieder 45min Straßenbahn fahren, 35min warten 3h Zugfaren.
Es war so ein unendlich anstrengender Tag, ich weiß bis jetzt nicht, wie ich das überstanden habe. Einerseits ist es oft sehr, sehr schwer mit Öffis zu fahren (vor allem wegen eines bestimmten Vorfalls vor 3 Jahren, auf den ich vorerst nicht näher eingehen werde), andererseits wegen der unzähligen Menschen die mir immer wieder Angst machen. Andererseits weil mein Verhältnis zu meiner Mutter sehr angespannt ist und ich wirklich jede Situation mit ihr, vor allem ihr allein bestmöglich meide.
Abends wieder bei meinen Eltern angekommen gings meiner Kleinen nochmal etwas schlechter, aber damit war es zum Glück auch erledigt. Es geht ihr soweit wieder gut.
Tja, nun saß ich aber mit allen Tieren bei meinen Eltern, musste also zumindest ein paar Tage bleiben. Kein Problem, denn am 28. bekam ich dann auch Fieber und es ging mir gar nicht gut. Den 29. hab ich komplett nur im Bett verbracht. Abends stieg das Fieber immer noch -> 1 Mexalen und ab da gings wieder bergauf.
31.12. Silvester
Meine Eltern mögen Silvester nicht besonders, ich auch nicht.
Geplant wäre Fingerfood gewesen. Haben wir auch immer gemacht als ich noch kleiner war. Aber da es mir immer noch nicht besonders gut ging, gab es einfach ganz normales Abendbrot. Die Silvesterparty auf die mein Bruder eingeladen war wurde abgesagt, und so blieb er bei uns. Aber ausser Fernsehen machten wir alle gar nix. Um Mitternacht gingen wir kurz die Feuerwerke der Nachbarn anschauen und danach gingen meine Eltern auch ins Bett. Ich wartete noch mit meinem Bruder bis das Geknalle vorbei war und er nach Hause fuhr. Somit auch Silvester ganz gut überstanden.
Die letzten Tage waren dann eher unspektakulär. Ich kürze jetzt einfach ab.
Kurz gesagt, das Verhältnis zu meinen Eltern ist nun wieder viel angespannter. Es ist gut, dass ich Samstag arbeiten muss und daher am Freitag fahren muss. Da ich nicht mit allen Tieren gleichzeitig mit dem Zug fahren kann und einen erneuten Tag mit meiner Mutter wirklich nicht möchte muss ich Sonntags nochmal zu meinen Eltern fahren und den "Rest" abholen.
Ein bisschen Angst macht mir das Wochenende schon, denn ich weiß wirklich nicht ob ich der ganzen Aufregung standhalten kann.
Heute habe ich mich mit einer ganz lieben Freundin getroffen.
Wir konnten super reden und sie hat mir ganz viel Kraft gegeben. Mit ihren Worten, ihrer Ausstrahlung und auch mit ihrem Weihnachtsgeschenk an mich.
Sie schenkte mir eine Kette mit einem Edelstein der gegen Depression wirkt, das Selbstwertgefühl steigert, einem ein gutes Lebensgefühl gibt, und einem einfach mehr Lebensfreude und Aktivität gibt. Dabei sieht er auch noch wunderschön aus (Foto)
Dazu noch ein Lichtbild vom Christuslicht. Es soll mein Leben erhellen. Meine Stimmung heben.
Es ist ein so wunderschönes Geschenk, das mich wahnsinnig berührt.
Ich kann in Worten nicht ausdrücken, wie stolz es mich macht, so einen Menschen in meinem Leben zu haben.
Als ich nach Hause kam, brachte ich noch meiner besten Freundin eine Mexalen, da sie nun auch mit Fieber im Bett liegt. Danach schrieb sie mir von ihren Existenzängsten und Versagensängsten. Immer wieder ein Thema bei uns.
Sie fragte mich auch, was ich im Leben möchte.
Und zum ersten Mal seit ich mich erinnern kann, vielen mir ganz viele Sachen ein die mich glücklich machen, auf die ich stolz bin und die ich schon erreicht habe.
Zum ersten Mal, seit ich mich zurückerinnern kann ging es mir EHRLICH gut. (Ich glaube im Norwegenurlaub letztes Jahr gab's auch so einen Moment)
Der Stein und das Gespräch mit D. zeigte bereits Wirkung. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es etwas bergauf gehen wird in den nächsten Tagen. Auch wenn meine Stimmung bereits wieder gekippt ist. Von es geht mir "ehrlich gut" zu "ich tu mal so als ob, aber eigentlich ist große Verzweiflung in mir".
Aber es macht nichts. Es war mir klar, dass dieses Gefühl nicht ewig halten wird. Aber ich kann daran festhalten, dass es dieses Gefühl GIBT.
Der Moment war da, und der Moment hat gezählt. Und vielleicht gibt es wieder einmal so einen Moment für den es sich lohnt zu leben und zu kämpfen. Vielleich werden diese Momente auch wieder mehr? Wer weiß.
Mit diesem Funken an Hoffnung beende ich nun diesen Post und wünsche euch auch solche Momente und vor allem solche Menschen. Es gibt sie!
Alles Liebe an euch <3
(Das Thema Gewicht, Abnehmen, hab ich absichtlich weggelassen. Dazu kommt wohl in den nächsten Tagen ein eigener Post)
1. kommt es anders
und 2. als man denkt.
Es gäbe viiiiel zu erzählen, aber ich weiß noch nicht, ob ich es einfach kürze oder auf mehrere Posts aufteile.
Weihnachten war, wie man dem letzten Post entnehmen kann, nicht fein. Aber ich hab es überstanden. Der 25. kommt in meinem Gedächtnis irgendwie nicht mehr vor.
Am 26. hatte mein Vater Geburtstag, also bin ich mit dem Zug und meinem Hund hingefahren. War alles oke, bis mein Hund am Abend angefangen hat Bauchkrämpfe zu bekommen und sich zu übergeben. Als sie dann auch noch Blut kotze hab ich Nachts den Notdienst der Tierklinik angerufen. Der Tierarzt hat mich aber beruhigt und meinte man könne noch bis zum nächsten Morgen warten.
Da es ihr morgens auch wieder besser ging, sparte ich mir den Tierarzt vorerst. Meine Mutter fuhr dann mit mir mit dem Zug in meine Wohnung um die Katze und Mäuse abzuholen. Denn ich wollte lieber bei meinem Hund bleiben, vor allem weil bei meinen Eltern eine Tierklinik in der Nähe ist. Für den Notfall. Also 3h Zugfahren, 45min Straßenbahn fahren, Zeit in der Wohnung mit meiner Mutter verbringen, Essen, wieder 45min Straßenbahn fahren, 35min warten 3h Zugfaren.
Es war so ein unendlich anstrengender Tag, ich weiß bis jetzt nicht, wie ich das überstanden habe. Einerseits ist es oft sehr, sehr schwer mit Öffis zu fahren (vor allem wegen eines bestimmten Vorfalls vor 3 Jahren, auf den ich vorerst nicht näher eingehen werde), andererseits wegen der unzähligen Menschen die mir immer wieder Angst machen. Andererseits weil mein Verhältnis zu meiner Mutter sehr angespannt ist und ich wirklich jede Situation mit ihr, vor allem ihr allein bestmöglich meide.
Abends wieder bei meinen Eltern angekommen gings meiner Kleinen nochmal etwas schlechter, aber damit war es zum Glück auch erledigt. Es geht ihr soweit wieder gut.
Tja, nun saß ich aber mit allen Tieren bei meinen Eltern, musste also zumindest ein paar Tage bleiben. Kein Problem, denn am 28. bekam ich dann auch Fieber und es ging mir gar nicht gut. Den 29. hab ich komplett nur im Bett verbracht. Abends stieg das Fieber immer noch -> 1 Mexalen und ab da gings wieder bergauf.
31.12. Silvester
Meine Eltern mögen Silvester nicht besonders, ich auch nicht.
Geplant wäre Fingerfood gewesen. Haben wir auch immer gemacht als ich noch kleiner war. Aber da es mir immer noch nicht besonders gut ging, gab es einfach ganz normales Abendbrot. Die Silvesterparty auf die mein Bruder eingeladen war wurde abgesagt, und so blieb er bei uns. Aber ausser Fernsehen machten wir alle gar nix. Um Mitternacht gingen wir kurz die Feuerwerke der Nachbarn anschauen und danach gingen meine Eltern auch ins Bett. Ich wartete noch mit meinem Bruder bis das Geknalle vorbei war und er nach Hause fuhr. Somit auch Silvester ganz gut überstanden.
Die letzten Tage waren dann eher unspektakulär. Ich kürze jetzt einfach ab.
Kurz gesagt, das Verhältnis zu meinen Eltern ist nun wieder viel angespannter. Es ist gut, dass ich Samstag arbeiten muss und daher am Freitag fahren muss. Da ich nicht mit allen Tieren gleichzeitig mit dem Zug fahren kann und einen erneuten Tag mit meiner Mutter wirklich nicht möchte muss ich Sonntags nochmal zu meinen Eltern fahren und den "Rest" abholen.
Ein bisschen Angst macht mir das Wochenende schon, denn ich weiß wirklich nicht ob ich der ganzen Aufregung standhalten kann.
Heute habe ich mich mit einer ganz lieben Freundin getroffen.
Wir konnten super reden und sie hat mir ganz viel Kraft gegeben. Mit ihren Worten, ihrer Ausstrahlung und auch mit ihrem Weihnachtsgeschenk an mich.
Sie schenkte mir eine Kette mit einem Edelstein der gegen Depression wirkt, das Selbstwertgefühl steigert, einem ein gutes Lebensgefühl gibt, und einem einfach mehr Lebensfreude und Aktivität gibt. Dabei sieht er auch noch wunderschön aus (Foto)
Dazu noch ein Lichtbild vom Christuslicht. Es soll mein Leben erhellen. Meine Stimmung heben.
Es ist ein so wunderschönes Geschenk, das mich wahnsinnig berührt.
Ich kann in Worten nicht ausdrücken, wie stolz es mich macht, so einen Menschen in meinem Leben zu haben.
Als ich nach Hause kam, brachte ich noch meiner besten Freundin eine Mexalen, da sie nun auch mit Fieber im Bett liegt. Danach schrieb sie mir von ihren Existenzängsten und Versagensängsten. Immer wieder ein Thema bei uns.
Sie fragte mich auch, was ich im Leben möchte.
Und zum ersten Mal seit ich mich erinnern kann, vielen mir ganz viele Sachen ein die mich glücklich machen, auf die ich stolz bin und die ich schon erreicht habe.
Zum ersten Mal, seit ich mich zurückerinnern kann ging es mir EHRLICH gut. (Ich glaube im Norwegenurlaub letztes Jahr gab's auch so einen Moment)
Der Stein und das Gespräch mit D. zeigte bereits Wirkung. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es etwas bergauf gehen wird in den nächsten Tagen. Auch wenn meine Stimmung bereits wieder gekippt ist. Von es geht mir "ehrlich gut" zu "ich tu mal so als ob, aber eigentlich ist große Verzweiflung in mir".
Aber es macht nichts. Es war mir klar, dass dieses Gefühl nicht ewig halten wird. Aber ich kann daran festhalten, dass es dieses Gefühl GIBT.
Der Moment war da, und der Moment hat gezählt. Und vielleicht gibt es wieder einmal so einen Moment für den es sich lohnt zu leben und zu kämpfen. Vielleich werden diese Momente auch wieder mehr? Wer weiß.
Mit diesem Funken an Hoffnung beende ich nun diesen Post und wünsche euch auch solche Momente und vor allem solche Menschen. Es gibt sie!
Alles Liebe an euch <3
(Das Thema Gewicht, Abnehmen, hab ich absichtlich weggelassen. Dazu kommt wohl in den nächsten Tagen ein eigener Post)
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